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	<title>Pfarrkirche Sirnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:30:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Sirnitz&amp;diff=2778812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herzi Pinki: +österreichbezogen &amp; geschoß; backlink DL; building</title>
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		<updated>2024-08-05T18:16:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+österreichbezogen &amp;amp; geschoß; backlink DL; building&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Albeck Sirnitz Pfarrkirche hl. Nikolaus NNW-Ansicht 14102011 233.jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Albeck Sirnitz Pfarrkirche hl. Nikolaus Christopherus 23072008 8031.jpg|miniatur|hochkant|Hl. Christophorus]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Kirche Sirnitz Innen.JPG|miniatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sirnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Albeck (Kärnten)|Albeck]] ist dem heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] geweiht. Eine Kapelle in Sirnitz wurde erstmals 1179 urkundlich erwähnt. Das Ensemble mit Kirchhof, Karner und Kriegerdenkmal steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus ist eine um 1300 errichtete [[Gotik|frühgotische]] [[Hallenkirche]], die Mitte des 18. Jahrhunderts [[Barock|barockisiert]] wurde. Der Chor und das Langhaus werden von starken, eng gestellten [[Strebepfeiler]]n gestützt. Der ehemalige frühgotische Nordturm ist nur mehr in der Höhe des Langhauses erhalten und in dessen Nordostecke integriert. Der dem Langhaus vorgestellte barocke Westturm von 1747 mit rundbogigen Schallöffnungen wird von einem [[Zwiebelhelm]] des 19. Jahrhunderts bekrönt und ist im Turmerdgeschoß durch Bogen geöffnet. Die [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]] ist als [[IHS]]-Monogramm gestaltet. Die frühgotischen Portale an der Nord-, Süd- und Westseite haben gerade [[Sturz (Architektur)|Stürze]]. Das barocke [[Christophorus]]fresko an der Südseite wurde 1993 freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dreischiffigen, [[Joch (Architektur)|sechsjochigen]] Langhaus erhebt sich ein [[Gewölbe#Kreuzgratgewölbe|Kreuzgratgewölbe]] über mächtigen Rundpfeilern und Wandpfeilern mit Schaftringen, die mit den Strebepfeilern an der Außenseite korrespondieren. Die dreiachsige Westempore ist kreuzgratunterwölbt. Die beiden Seitenschiffe sind im östlichsten Joch abgemauert. Im nördlichen Seitenschiff befindet sich das Erdgeschoß des ehemaligen Nordturms, im südlichen Seitenschiff die barocke [[Sakristei]] und darüber eine barocke Empore. In diesem südlichen Bauteil sind die Mittelschiffpfeiler mit Schaftringen ausgestattet. Der leicht eingezogene, rundbogige, abgefaste [[Chorbogen|Triumphbogen]] geht in die Chorwand über. Über dem einjochigen Chor mit [[Fünfachtelschluss]] wölbt sich eine barocke [[Tonnengewölbe|Tonne]]. Die Neigung der [[Romanik|romanischen]] Gewölbe ist noch an der Form der Freskenreste ablesbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wetterfahne Pfarrkirche Sirnitz.jpg|Die Wetterfahne des Turmes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Von den um 1310 entstandenen Wandgemälden sind Fragmente erhalten. An der südlichen Chorschräge ist [[Majestas Domini|Christus als Weltenherrscher]] in der [[Mandorla]] dargestellt. Die Nordwand ist mit der [[Krönung Mariens|Marienkrönung]], darunter mit der Enthauptung [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]] und dem Tanz der [[Salome (Tochter der Herodias)|Salome]] freskiert. An der Chorwand westlich davon ist der [[Dormitio (Kunst)|Marientod]] wiedergegeben. Das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]] aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts an der Nordwand des Chores wurde 1992 freigelegt. Über dem nördlichen Portal befindet sich die freskale Darstellung eines halbfigurigen [[Schmerzensmann]]es mit [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Johannes (Apostel)|Johannes]] von ca. 1430. Sie wurde aus dem Karner hierher übertragen. Die spätgotischen Apostelbilder wurden ebenfalls im Karner abgenommen und im Langhaus als Tafelbilder aufgehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] von 1690 besteht aus einem großen, dreizonigen Aufbau: aus einem Sockel mit [[Opfergang]]sportalen, einer Hauptzone mit Triumphbogen und gestaffelter Doppelsäulenstellung und schräg gestellten Muschelnischen und einem Segmentgiebel, darüber eine [[Ädikula]] mit Dreieckgiebel und seitlichen Figuren auf Postamenten als Aufsatz. Die mittleren Säulen sind gedreht und mit Weinranken verziert, die übrigen Säulen sind glatt. Der Sockel, das [[Gebälk]] und die seitlichen Ohren sind mit [[Akanthus (Ornament)|Akanthus]] dekoriert. Die flache Mittelnische birgt eine Statue der [[Unbefleckte Empfängnis|Maria Immaculata]] sowie kleine Engel. In den seitlichen Viertelkonchen stehen die Figuren der Heiligen Nikolaus und [[Martin von Tours|Martin]]. Im Aufsatz sind die Skulpturen [[Gott der Vater|Gottvaters]] mit der [[Heiliger Geist|Heilig-Geist-Taube]], des Erzengels [[Michael (Erzengel)|Michael]] und der beiden Johannes zu sehen. Der [[Tabernakel]] stammt aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Fastentuch]] aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stellt das Geschehen auf dem Ölberg dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar ist ein Wandaltar vom Ende des 17. Jahrhunderts mit dunkel gefärbten Architekturformen und aufgelegtem, goldenem Rankenwerk. Der Altar trägt eine [[Kreuzigungsgruppe]] mit Maria und Johannes. Im Aufsatz stehen die Figuren der Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[Florian von Lorch|Florian]]. Weiters sind im Aufsatz gemalte Medaillons mit [[Passion Jesu|Passion]]sszenen angebracht. Dargestellt sind Christus am Ölberg, die Geißelung, die Verspottung Christi, [[Ecce homo]], Christus fällt unter dem Kreuz, Christus wird seiner Kleider beraubt, die Annagelung an das Kreuz, die [[Beweinung Christi]] und die Grablegung. Auf der [[Predella]] ist das Letzte Abendmahl dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar ist ein reich mit Rankenwerk geschmückter Wandaltar aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, der stilistisch bereits die beginnende Auflösung der architektonischen Formen andeutet. Die Mittelfigur der Maria in der Glorie wird von den Statuen ihrer Eltern [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] und [[Anna (Heilige)|Anna]] flankiert. Den Aufsatz bilden ein Medaillon mit der Heilig-Geist-Taube sowie Putti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fastentuch aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigt eine [[Pietà]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts trägt am Kanzelkorb die Figuren Christus als Weltenherrscher und die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]]. Der Schalldeckel wird von einem Gemälde des heiligen Nikolaus und einer Engelfigur bekrönt. Das spätgotische Taufbecken wurde am Deckel mit einer figürlichen [[Taufe Jesu|Taufgruppe]] aus dem 18. Jahrhundert ergänzt. Neben dem Südportal steht ein gotischer Weihwasserbrunnen aus dem 14. Jahrhundert. Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen die Statuen der Heiligen [[Josef von Nazareth|Josef]] und Florian aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie [[Kreuzweg]]bilder aus derselben Zeit.&lt;br /&gt;
&amp;lt;Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Sirnitz Seitenaltar.JPG|Linker Seitenaltar, links davor spätgotisches Taufbecken, rechts dahinter die Kanzel&lt;br /&gt;
File:Sirnitz Taufbecken.JPG|Spätgotisches Taufbecken, auf dem Deckel Taufgruppe aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&lt;br /&gt;
File:Sirnitz Fastentuch.jpg|Das Fastentuch mit Ölbergszene vor dem Hochaltar&lt;br /&gt;
File:Sirnitz Fastentuch 2.jpg|Das Fastentuch mit Pietá vor dem rechten Seitenaltar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/Gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karner ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Albeck Sirnitz Kirchplatz 1 Friedhof Karner 23072008 7041.jpg|miniatur|Karner]]&lt;br /&gt;
Der [[Karner]] nordöstlich der Kirche wurde erstmals 1513 urkundlich erwähnt und 1781 als &amp;#039;&amp;#039;„Freithofkapelle St. Michael“&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Karner ist ein achteckiger, spätgotischer Bau aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit gestuften Strebepfeilern und einem kleinen Chor mit Fünfachtelschluss. Das schindelgedeckte, barocke Zwiebeldach mit Laterne stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das spätbarocke Fresko der Auferstehung Christi über dem Kapellenportal ist in einem schlechten Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Untergeschoß befindet sich ein Beinhaus mit einem einfachen spätgotischen Gewölbe, das von einem polygonalen Mittelpfeiler gestützt wird. Das Obergeschoß ist ein Zentralraum mit einem sternförmigen Kreuzgratgewölbe und einer spitzbogigen Öffnung zum Chor. Über dem Triumphbogen befindet sich eine Freskenvorzeichnung vom Anfang des 16. Jahrhunderts mit einer [[Kreuzigungsgruppe]]. In der [[Laibung|Triumphbogenlaibung]] ist ein Schmuckband erhalten, an der Nordwand des Chores sind Figurenreste und an der Südwand weibliche Heilige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 879 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche hl. Nikolaus, Sirnitz (Albeck)|Pfarrkirche Sirnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/49/25.48|EW=14/03/28.24/E|type=building|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Albeck (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nikolaikirche|Sirnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Sirnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Sirnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Sirnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herzi Pinki</name></author>
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