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	<title>Pfarrkirche Sandleiten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Sandleiten&amp;diff=1483968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-12-06T13:41:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SandleitenhofKirche051031b.jpg|mini|Kirche St. Josef]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Sandleiten Innenraum 01.jpg|mini|Innenraum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sandleiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiterkirche Sandleiten&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche im 16. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Ottakring]]. Sie wurde von 1935 bis 1936 im Zuge der Kirchenbauoffensive des [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] Regimes nach Plänen von [[Josef Vytiska]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem katholisch geprägten Regime des österreichischen [[Ständestaat (Österreich)|Ständestaates]] war es angelegen, die [[Gemeindebau]]ten, die das eher antiklerikal orientierte „[[Rotes Wien|Rote Wien]]“ 1923 bis 1933 errichtet hatte, durch katholische Pfarrkirchen zu erschließen. Teil dieser Bemühung war die Errichtung dieses [[Josef von Nazaret|St. Josef]] (dem Arbeiter) gewidmeten Stahlbeton[[skelettbau]]s im Bereich des [[Sandleitenhof]]s, der größten kommunalen Wohnhausanlage der Zwischenkriegszeit. 1939 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pfarre.sandleiten.at/ |wayback=20081105233550 |text=Homepage der Pfarre Sandleiten |archiv-bot=2022-12-27 15:36:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist denkmalgeschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur und Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Das Portal der Pfarrkirche Sandleiten ist erhöht über zahlreiche Stufen erreichbar und mit einer Überdachung aus Beton versehen. Darüber befindet sich ein Rundfenster mit einem [[Christusmonogramm]]. Der [[Kirchturm|Turm]] der Kirche liegt an deren Ostseite, er beherbergt die Glocken und trägt die Uhr. Sein Dach ist ähnlich der Form des Kirchendaches flach gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fresko]] &amp;#039;&amp;#039;St. Josef, Schutzherr und Helfer der Bedrängten&amp;#039;&amp;#039; stammt ebenso wie das [[Relief]] &amp;#039;&amp;#039;Schweißtuch der hl. Veronika&amp;#039;&amp;#039; von [[Hans Andre]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;KiMu&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kirchenmusik-wien.at/referat/0/articles/2005/10/10/a3082/#wisand&lt;br /&gt;
 | wayback=20081212053314 | text=Homepage des Referates für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien, Abschnitt Orgelrenovierungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Glasfenster und [[Mosaik]]e wurden von [[Karl Hauk]] und [[Albert Paris Gütersloh]] geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KiMu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Sandleiten.jpg|mini|Orgel der Pfarrkirche Sandleiten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Sandleiten Spielschrank und Hauptgehäuse 01.jpg|mini|hochkant|Hauptgehäuse und Spielschrank]]&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] der Pfarrkirche Sandleiten wurde von der [[Orgelbau Pirchner|Orgelbaufirma Pirchner]] als eine der ersten mit mechanischer [[Traktur]] ausgestatteten Orgeln nach der Periode des pneumatischen Orgelbaues errichtet und verfügt über 14 [[Register (Orgel)|Register]] auf 2 [[Klaviatur|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Sie ist eine Dauerleihgabe der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien]], wo sie zunächst in einem Vortragssaal in der Singerstraße 26 und ab 1966 in der Seilerstätte 26 aufgestellt war. Zur Jahrtausendwende wollte man in das bildnerisch anspruchsvoll gestaltete [[Prospekt (Orgel)|Gehäuse]] ein neues Orgelwerk einbauen, entschloss sich aber aus Respekt vor dem Wirken [[Anton Heiller]]s, der jahrelang an dieser Orgel unterrichtet und später bekannt gewordene Organisten ausgebildet hatte, das Instrument als Ganzes zu erhalten und in einer Kirche der Öffentlichkeit als Klangdenkmal wahrnehmbar zu machen. Dafür bot sich die Pfarrkirche Sandleiten an, da die Bemalungen der Orgel stilistisch nicht weit von den Kunstwerken der Kirche entfernt sind und sie sich auch in der Nähe von Heillers Geburts-, Wohn- und Sterbehaus in der Heuberggasse 26 befindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KiMu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Disposition ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;24&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;18&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=16 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sesquialtera 2f. || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Mixtur 4f.  || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=16 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Rückpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Gedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Prinzipal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Nasat  || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Scharf 3f. || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=16 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Choralbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  Fagott || 16′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* [[Koppel (Orgel)|&amp;#039;&amp;#039;Koppeln:&amp;#039;&amp;#039;]] I/II, I/P, II/P.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Übersicht der Glocken&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
!Ton&lt;br /&gt;
!Gewicht&lt;br /&gt;
!Gießer&lt;br /&gt;
!Gussjahr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|ais´ &lt;br /&gt;
|373 kg&lt;br /&gt;
|[[Glockengießerei Pfundner]]&lt;br /&gt;
|1936&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|c´´&lt;br /&gt;
|239 kg&lt;br /&gt;
|[[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Glockengießerei Grassmayr]]&lt;br /&gt;
|1993&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|d´´&lt;br /&gt;
|175 kg&lt;br /&gt;
|Glockengießerei Pfundner&lt;br /&gt;
|1956&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Klaus-Martin Bresgott]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Josef Sandleiten Wien-Ottakring&amp;#039;&amp;#039;, in: ders.: Neue Sakrale Räume. 100 Kirchen der Klassischen Moderne. Zürich 2019. S. 220f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bda.at/text/136/1581/11052 Hinweis des Bundesdenkmalamts]&lt;br /&gt;
* [https://www.sandleiten.at/ Webauftritt der Pfarre Sandleiten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/13/24.5/N|EW=16/18/22.1/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Ottakring}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien|Sandleiten, Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ottakring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Sandleiten, Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 16 (Erzdiözese Wien)|Sandleiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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