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	<title>Pfarrkirche Sagritz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:27:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Sagritz&amp;diff=2550946&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
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		<updated>2025-06-12T20:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagritz - Kirche1.jpg|miniatur|hochkant|Kirche mit Antoniuskapelle im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagritz Kirche Rueckansicht.jpeg |miniatur|Ostansicht mit Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagritz - pfarrkirche - Innenansicht2.JPG|miniatur|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagritz - Kirche - Blick zur Orgelempore.JPG|miniatur|Blick zur Orgelempore]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagritz - Pfarrkirche - Palmsonntag1.jpg|miniatur|Chor: Einzug Christi in Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sagritz - Pfarrkirche - Vorhalle - Damaskuserlebnis.jpg|miniatur|Turmvorhalle: Paulussturz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Sagritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Großkirchheim]] ist dem heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] geweiht. Vor der Kirche stehen ein überlebensgroßes, geschnitztes [[Kruzifix]] und eine Statue der [[Mater Dolorosa|schmerzhaften Muttergottes]] aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung fand die Kirche 1271. 1273 wurde sie zur [[Propstei (Kirche)|Propstei]] erhoben. Der 1516 durch Bischof [[Berthold Pürstinger|Berthold von Chiemsee]] geweihte [[Gotik|spätgotischer]] Bau war bei einer Visitation 1615 bereits stark verfallen. 1769–1779 erfolgte ein weitgehender Neubau unter Einbeziehung des 1552 schon bestehenden und 1676 als schon geneigt beschriebenen Kirchturms. Der Fürstbischof von [[Diözese Lavant|Lavant]] [[Vinzenz Joseph von Schrattenbach|Graf Schrattenberg]] weihte 1782 den Neubau. Der Pfarre Sagritz unterstanden bis 1783 auch die heutigen Pfarren [[Pfarrkirche Heiligenblut|Heiligenblut]] und [[Mörtschach]] mit Rettenbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die große [[Barock|spätbarocke]] Kirche besteht aus einem Saalraum und einem zu dessen Achse geknickten, dreiseitig geschlossenen Chor. An Langhaus und Chor befinden sich über den hohen rechteckigen Fenstern kleine Korbbogenfenster, ein Halbgeschoß andeutend. Die dreigeschoßige Westfassade mit je einer Fensterachse zu beiden Seiten des Turmes wird durch einen Wellgiebel und [[Pilaster|Riesenpilaster]] gestaltet. Die beiden Gedenktafeln ehren [[Josef Kahn|Bischof Kahn]] und den 1945 von den Nationalsozialisten hingerichteten Priester [[Anton Granig]]. Der fünfgeschoßige, gotische Eingangsturm besitzt spitzbogige Schallfenster und wird von einem Spitzgiebelhelm bekrönt. Ein Spitzbogenportal führt in die Eingangshalle im Turmerdgeschoß mit einem [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Netzrippengewölbe]] über vier Eckpfeilern. Die Wandmalereien in der Vorhalle sind ein Zeugnis des im 16. Jahrhundert [[Protestantismus|protestantischen]] [[Mölltal]]s. Die Auswahl der Bibelverse auf den Spruchbänder der Evangelisten im Gewölbe betont den allein selig machenden Glauben an Christus. An der nördlichen Schildwand sind die Kreuzigung, die [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstehung]] und die [[Christi Himmelfahrt|Himmelfahrt]] dargestellt, flankiert vom [[Dismas|rechten Schächter]], dem [[Paulus von Tarsus|Paulussturz]], der Fußsalbung durch [[Maria Magdalena]] und der Berufung des [[Zachäus]]. Die Malereien entstanden zwischen 1580 und 1600 und waren wohl von der Familie Putz, den Besitzern des [[Schloss Großkirchheim|Schlosses Großkirchheim]] in Auftrag gegeben worden. Die [[Tiara]] im Gewölbe wurde später hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Joch (Architektur)|vierjochige]] Langhaus mit einer [[Tonnengewölbe|Flachtonne]] wird von [[Pilaster]]n gegliedert. Im Westen ist eine zweigeschoßige Empore, deren untere [[Balustrade]] vorschwingt. Der Altarraum mit einer Flachtonne hat eine gerundete Rückwand mit einer Darstellung des [[Jesus von Nazaret#Einzug in Jerusalem|Einzugs Christi]] in Jerusalem von Christoph Brandstätter aus Kötschach von 1840. Das Deckengemälde vom Ende des 18. Jahrhunderts zeigt Christi Himmelfahrt. Die Fensterzone ist mit [[Grisaille]]malereien ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Johann Rotschopf fertigte vor 1891 den Hochaltar, die beiden Seitenaltäre und die Konsolfiguren – Christus, die zwölf [[Apostel]] sowie [[Matthias (Apostel)|Matthias]] – im Stil der [[Neorenaissance]]. Der Hochaltar birgt in der Mittelnische eine Statue des heiligen Georg von 1781, flankiert von [[Antonius von Padua]] und [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] sowie in der Aufsatznische eine [[Kreuzigungsgruppe]]. Der linke Seitenaltar trägt eine [[Heiligstes Herz Jesu|Herz-Jesu-Statue]], der rechte eine Marienstatue. Die Figuren in den Brüstungsnischen des Kanzelkorbes stellen die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] dar. Den Abschluss des Schalldeckels der [[Kanzel]] bilden die [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]] und ein Kreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ölgemälde mit der [[Wunder Jesu#Geschenkwunder|wunderbaren Brotvermehrung]] mit Stifterinschrift von 1713 ist mit B. Finckh bezeichnet. Vom selben Stifter und Maler dürfte auch das Ölgemälde mit dem Einzug Christi in Jerusalem stammen. Ein drittes Ölgemälde zeigt [[Jesus von Nazaret#Vor dem Hohen Rat|Christus vor dem Hohen Rat]].&lt;br /&gt;
Auf der Wappengrabplatte der Familie Hohenburg von 1584 an der nördlichen Langhauswand sind links die Wappen der Thanhausen, Kienburg, Khevenhuler, Moshamb, Saurer, Stainpeck, Schandlperg und Röbatsch, rechts der Sigperg, Firmian, Rotnstein, Lueg, Horneg, Raming, Vilgreith und derer von Rost abgebildet. An der Langhaussüdwand befindet sich das [[Epitaph]] aus weißem Marmor von Sebastian und Crescentia von Leomüllern aus dem Jahre 1629 mit der Reliefdarstellung des heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]]. Im Fußboden der Turmhalle ist das Grabsteinfragment des Hans Mathias Pacher aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel mit 2 Manualen und 17 Registern wurde im Jahre 1897 von [[Alois Fuetsch]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://organindex.de/index.php?title=Gro%C3%9Fkirchheim/Sagritz,_St._Georg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Antoniuskapelle ==&lt;br /&gt;
Die Antoniuskapelle westlich der Kirche dient heute als Kriegergedächtnisstätte. Die 1301 erstmals genannte Kapelle ist am [[Schlussstein]] mit 1522 bezeichnet. Es ist ein spätgotischer Bau mit Dreiachtelschluss, [[Dachreiter]] und einem abgefasten Rundbogenportal im Süden. In den Spitzbogenfenstern im Chorschluss hat sich das ursprüngliche [[Maßwerk]] erhalten. Bei der Restaurierung 1994 wurde an der Fassade der frühbarocke Diamantquaderdekor wiederhergestellt. Die schlecht erhaltenen Darstellungen von Gesetz und Gnade sowie des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichts]] an der Außenwand malte vermutlich Wenzel Aichler in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren erhebt sich ein Netzrippengewölbe auf Konsolen. Die Gewölbemalereien im Chorschluss mit Blumenranken, Wappenmedaillons, Christus- und Marienmonogramm sowie einer [[Monstranz]] im Zentrum stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Das frühbarocke Wandgemälde einer [[Kreuzabnahme]] an der Westwand wurde übertüncht. Die [[Seccomalerei]] eines Totengerippes mit Lorbeerkranz an der Südwand stellt den Triumph des Todes dar. Neben einer [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] mit geradem [[Sturz (Architektur)|Sturz]] gehört ein 1659 geschnitztes Kruzifix zur Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Hanisch-Wolfram: Auf den Spuren der Protestanten in Kärnten. Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2010, ISBN 978-3-7084-0392-2, S. 182 f.&lt;br /&gt;
* Barbara Kienzel, Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance in Kärnten – Mit einem Beitrag von Eckart Vancsa&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carinthia, Klagenfurt 1996, ISBN 3-85378-438-0, S. 103.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 706 f.&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.grosskirchheim.gv.at/gemeinde/chronik/sagritzer-kirche-/index.html Kirche auf der Website der Gemeinde Großkirchheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/57/37.64/N|EW=12/54/17.26/E|type=building|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Großkirchheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgskirche|Sagritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Sagritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Obervellach|Sagritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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