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	<title>Pfarrkirche Ravelsbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:10:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Ravelsbach&amp;diff=1732178&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lucaconi2000: Umstellung auf Dekanat Schmidatal</title>
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		<updated>2026-03-31T19:37:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umstellung auf Dekanat Schmidatal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Ravelsbach 04.jpg|mini|Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Ravelsbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ravelsbach - Kirche.JPG|mini|Ansicht der Pfarrkirche vom Hauptplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Ravelsbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht frei an der Südseite des Hauptplatzes im Ort Ravelsbach in der Marktgemeinde [[Ravelsbach]] im [[Bezirk Hollabrunn]] in [[Niederösterreich]]. Die Kirche mit dem [[Patrozinium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; gehört zum [[Dekanat Schmidatal]] im [[Vikariat Unter dem Manhartsberg]] der [[Erzdiözese Wien]]. Das Kirchengebäude steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|13227|WD-Item=Q2082916|Ravelsbach|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MariaeHimmelfahrtRavelsbach.Ba.JPG|mini|hochkant|Der Chor mit dem Hochaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre Ravelsbach ist [[Urpfarrei|Mutterpfarre]] des westlichen [[Weinviertel]]s. Um das Jahr 1100 wird über den Bau einer romanischen Kirche durch die Grafen von [[Grafschaft Burghausen-Schala|Burghausen-Schala]] auf dem Platz der heutigen Pfarrkirche berichtet, deren Aussehen nicht überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre &amp;#039;&amp;#039;Ramoultispach&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Leopold III. (Österreich)|Leopold&amp;amp;nbsp;III.]] im Jahre 1110 gegründet. Am 28.&amp;amp;nbsp;September des gleichen Jahres erfolgte die Weihe der Kirche durch Bischof [[Ulrich I. von Passau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1113 kam die Pfarre im Tausch mit dem [[Stift Klosterneuburg]] an die [[Stift Melk|Abtei Melk]]. Zu dieser Zeit gehörten 32 Ortschaften zur Pfarre Ravelsbach. &amp;#039;&amp;#039;Chonradus decanus de Ramuolspach&amp;#039;&amp;#039; ist der erste urkundlich erwähnte Pfarrer (1189) und aus dem Jahre 1282 stammt die erste Erwähnung eines &amp;#039;&amp;#039;Freithofes&amp;#039;&amp;#039; um die Kirche von &amp;#039;&amp;#039;Ramelspach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Päpstliche Bulle]] aus dem Jahre 1348 verfügte schließlich die immerwährende Vereinigung der Pfarre mit Melk, wodurch sie dem Stift Melk [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Reformation]] hatte auch Auswirkungen auf das Pfarrleben, so wird etwa berichtet, dass im Jahre 1619 die Kirche und der Pfarrhof durch &amp;#039;&amp;#039;rebellische lutherische Stände&amp;#039;&amp;#039; geplündert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1626 und 1651 war mit Johann Thoma der letzte Weltpriester in der Pfarre Ravelsbach tätig. Er hat im letzten Jahr seiner Tätigkeit damit begonnen, Eintragungen in die ältesten noch vorhandenen [[Kirchenbuch|Tauf-, Trauungs- und Sterberegister]] zu machen. Von da an werden die Pfarrer in ununterbrochener Reihe bis heute aus dem Mitgliederstand des Stiftes Melk rekrutiert. Erster Pater aus Melk war von 1651 bis 1655 Balthasar Schlegl (Schlögl), von 1986 bis 2018 übte Pater Christian Blauensteiner dieses Amt aus und am 1.&amp;amp;nbsp;September 2018 folgte ihm Pater Edmund Tanzer [[Zisterzienser|OCist]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1657 bis 1963 waren die Pfarrherren von Ravelsbach auch Verwalter des Gutes, dessen Verwaltung seit 1.&amp;amp;nbsp;Jänner&amp;amp;nbsp;1964 dem Verwalter des Stiftsgutes [[Wullersdorf]] obliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1660 bis 1667 wurde vermutlich anstelle des ursprünglichen Pfarrhofes das heutige Gebäude errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Finanzierung der [[Erster Koalitionskrieg|Franzosenkriege]] musste im Jahre 1792 das Silber aus der Kirche abgeliefert werden, im Jahre 1917 waren es die beiden großen Glocken, die zur Herstellung von Kriegsmaterial für den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] abgeliefert werden mussten. An ihre Stelle traten 1925 drei neue Glocken, die durch eine Sammlung angeschafft werden konnten. Bereits im Jahre 1942 wurden die Glocken mit Ausnahme der kleinsten als [[Metallspende des deutschen Volkes]] beschlagnahmt und zur Erzeugung von Kriegsmaterial für den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] eingeschmolzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1971 erfolgte eine Visitation und Firmung durch den damaligen Erzbischof von [[Wien]], [[Franz König|Franz Kardinal König]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 begannen Planungsarbeiten für die Umgestaltung des Pfarrhofes zu einem Pfarrzentrum, welche zwischen 1988 und 1993 umgesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer S. 2/3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Ravelsbach Grundriss.jpg|mini|hochkant|Grundriss der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bauzustand der aus der Zeit um 1100 stammenden Kirche war so desolat geworden, dass sich der Abt des Stiftes Melk [[Berthold Dietmayr]], dazu entschloss, den Bau einer neuen Kirche in Ravelsbach zu veranlassen. Sie wurde in den Jahren 1721 bis 1726 nach den Plänen und unter der Leitung von [[Jakob Prandtauer]] nach dem Vorbild der Melker Stiftskirche durch den Maurermeister Leopold Stieböck errichtet, wobei der 50&amp;amp;nbsp;Meter hohe Turm, der noch von der alten Kirche stammt, beherrschend in die Fassade integriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist 40&amp;amp;nbsp;Meter Lang und im Querschiff 21&amp;amp;nbsp;Meter breit. Die Höhe des Langhauses beträgt 19&amp;amp;nbsp;Meter, jene des Chores 16&amp;amp;nbsp;Meter. Da sich das Bauwerk in einem ehemaligen Sumpfgebiet befindet, steht es auf 12.000 [[Pfahlgründung|Piloten]] aus [[Weiß-Tanne|Weißtannenholz]] von 3 bis 6&amp;amp;nbsp;Meter Länge in einer Tiefe von 4,8&amp;amp;nbsp;Metern mit einigen Lagen Steinplatten darüber. Die Dicke der Hauptmauern beträgt 1,1&amp;amp;nbsp;Meter. Verbaut wurden 964.150 verschiedene Ziegel, die Herstellungskosten sind mit 27.904 [[Gulden]] überliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Kirchenneubaus wurde der ursprünglich um die Kirche gelegene Friedhof an den Südrand des Ortes verlegt. Zahlreiche spätbarocke Grabsteine des ursprünglichen Friedhofes wurden in die Friedhofsmauer des neuen Friedhofes eingelassen. Die barocke Friedhofskapelle wurde in den Jahren 1725/1726 errichtet.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1786 ereignete sich in Ravelsbach ein Großbrand, dem auch der Turm der Kirche mit seinen sechs [[Glocke]]n zum Opfer fiel. Der Turm erhielt im Jahr darauf nur eine niedrige, pyramidenartige Abdeckung und aus dem geschmolzenen Erz der alten Glocken wurden drei neue gegossen. Die alte Friedhofsmauer wurde im Jahre 1790 im Zuge einer Kirchenrenovierung abgebrochen,&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio S. 949&amp;lt;/ref&amp;gt; das [[Glocke|Geläut]] im Jahre 1797 durch eine Spende auf insgesamt fünf Glocken erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 wurde die Kirche renoviert und der Turm bekam wieder das ursprüngliche [[Zwiebelturm|Zwiebeldach]]. Seither besitzt die Kirche ihr heutiges Aussehen als einheitlich barocke basilikale Emporenkirche mit einem teils gotischen Westturm. Im folgenden Jahr wurde der Park hinter der Kirche angelegt und im Jahre 1935 wurde die Kirche mit einer elektrischen Beleuchtung ausgestattet. Im Jahre 1942 wurde die von Gottfried Sonnholz erbaute Orgel mit einem elektrischen Gebläse versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 erfolgte die Anschaffung und die Weihe von vier neuen Glocken, die im Jahre 1957 mit einem elektrischen Läutwerk ausgestattet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Ravelsbach 02.jpg|mini|hochkant|Portal zur südlichen Vorhalle an der Turmbasis]]&lt;br /&gt;
Nachdem die Kirche während ihres Bestehens mehrfach – nämlich in den Jahren 1790, 1843 bis 1848, 1897. 1903, 1947, 1992 und 1971/72 – renoviert und restauriert wurde, begannen im Jahre 1988 Planungsarbeiten für die bisher letzte generelle Kirchenrenovierung. Diese war notwendig geworden, weil durch falsche Methoden und durch Verwendung falscher Materialien bei den vorhergegangenen Renovierungen die aufsteigende Feuchtigkeit den Baubestand zu gefährden drohte. Der [[St. Pölten|St. Pöltner]] Baumeister Johann Kräftner regte an, die Arbeiten nach einem im [[Stift Melk]] erfolgreich erprobtem System auszuführen, womit im Jahre 1990 begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den beginnenden Aufgrabungen stieß man auf die Fundamente der romanischen und gotischen Kirchenanlagen und legte ein Grab und zwei gut erhaltene Grabplatten frei. Eine Klimaanlage sorgt für automatische Belüftung, niedrige Feuchtigkeit und konstante Temperatur. Das gesamte Kirchenschiff erhielt Bodenplatten aus [[Solnhofener Plattenkalk]], nur im Chorbereich ist die Pflasterung aus der Zeit um 1900 erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1991 erfolgte eine Renovierung des Turmes und der Außenfassade sowie die Neueinrichtung der Sakristei. Der links des Chores gelegene Raum wurde zu einer Kapelle (&amp;#039;&amp;#039;Josefskapelle&amp;#039;&amp;#039;) umgestaltet, die als Wochentagskapelle genutzt wird und deren Einweihung im Jahre 1992 durch den Prior des Stiftes Melk, Pater Bruno Brandstetter, vorgenommen wurde. Im gleichen Jahr erfolgte auch die gesamte Außenrenovierung des Gebäudes, die Neuvergoldung des Turmkreuzes, die Sanierung des Daches sowie die Erneuerung der Zifferblätter und der Uhrenanlage. Seither werden Läut- und Uhrwerk elektronisch gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 erhielt die Kirche einen neuen Volksaltar und einen neuen Ambo und die Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten wurden mit der Sanierung der Orgel, der Restaurierung der Marienstatue vor der Kirche und Kleinarbeiten im Inneren abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zügenglöckchen (Totenglöckchen), die noch aus dem Jahre 1798 stammende kleinste Glocke, wurde im Jahre 2000 elektrifiziert und wird seither wieder zum Ausläuten eines Todesfalles geläutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Ravelsbach 06.jpg|mini|Detail der Südfassade mit Strebepfeilerstützen am Obergaden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist eine einheitliche, barocke, [[Basilika (Bautyp)|basilikale]] Emporenkirche mit Querarmen und einem im Kern gotischen Westturm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außen ===&lt;br /&gt;
Der mächtige 50 Meter hohe Westturm stellt im Kern den ältesten Teil der Kirche dar. Die Turmfassade ist durch niedrigere zurückgestaffelte mit abgeschrägten und abgerundeten Ecken versehene Seitenflügel nach Tiefe und Höhe stark gestuft. Der Turm mit Gesims- und Ortsteingliederung hat im gotischen Kern Schlitzfenster, im barocken Aufsatz schulterbogige und im darüber liegenden Schallgeschoß rundbogige Fenster. Über den Uhrengiebeln erhebt sich der aus dem Jahre 1903 stammende Zwiebelhelm mit [[Laterne (Architektur)#Laterne als Turmaufsatz|Laterne]], [[Turmkugel]] und vergoldetem bekrönendem [[Patriarchenkreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untergeordneten Seitenachsen des Turmes haben seitliche flachbogige Pilasterportale mit Segmentgiebelbekrönungen und Vasenaufsätze. Diese Seitenachsen über abschließenden, äußeren Volutenanläufen und inneren Attikageschoßen sowie die Giebelanläufe des Langhauses sind mit dem Turm zu einer räumlichen Fassadenwirkung verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio S. 950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Basilika (Bautyp)|basilikale]] Langhaus mit [[Strebepfeiler]]stützen ist am [[Obergaden]] durch Querarme in Höhe des Mittelschiffes vom Chor getrennt. Der halbkreisförmige geschlossene Chor ist gleich hoch wie das Langhaus. Die gestaffelte Struktur der Fassade wird durch zweigeschoßige Sakristei- und Oratoriumsanbauten zu beiden Seiten des Chores fortgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Ravelsbach 3 Joche.jpg|mini|Einblick in das Gewölbe des Hauptschiffes]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MariaeHimmelfahrtRavelsbach.B.JPG|mini|Wappenkartusche mit Wappen des Stiftes Melk im Bogenscheitel des Triumphbogens sowie Bildmedaillons in der Chorwölbung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche besteht aus einem weiträumigen Hauptschiff, schmalen Seitenschiffen und einem breiten [[Querschiff#Querschiff|Querschiff]]. Das [[Tonnengewölbe|tonnengewölbte]] Hauptschiff wird im westlichen Teil durch [[Gurtbogen|Gurtbögen]] in drei [[Joch (Architektur)|Joche]] geteilt. Jedes Joch hat auf beiden Seiten je ein Segmentbogenfenster im Obergaden. Östlich schließt ein weiteres, deutlich tiefer gebildetes Joch an, das sich zu den fast gleich hohen tonnengewölbten Querarmen öffnet. Über den Seitenschiffen, die ihr Licht über je sechs Segmentbogenfenster erhalten, befinden sich [[Orgelempore#Kirchen|Seitenemporen]] mit Quertonnengewölben und [[Balustrade]]n. Seitenfenster sorgen für die [[Belichtung (Architektur)|Belichtung]] des Querschiffes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgelempore im westlichen Joch stellt eine brückenartige Verbindung zwischen den Seitenemporen auf drei segmentbogigen [[Arkade|Pfeilerarkaden]] her, die durch eine Mitteltonne und seitliche Kreuzgratgewölbe auf Pfeilervorlagen unterwölbt ist. Die Balustrade im Mittelteil mit integriertem [[Rückpositiv]] der Orgel ist erhöht und vorschwingend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Orgelempore ist der Eingang zu einer in der Turmbasis befindlichen Beichtkapelle. In den Seitenachsen des Turmes befinden sich die kreuzgrat- und tonnengewölbten Vorräume mit Wendeltreppen zu den Emporen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kreuzgratgewölbe#Kreuzgewölbe|kreuzgratgewölbte]] [[Chor (Architektur)|Chorquadrat]] wird von einem eingezogenen [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] mit [[Kompositkapitell#K|Kompositkapitell]] und [[Bandelwerk|Bandlwerkstuck]] aus der Bauzeit zum Hauptschiff hin geöffnet. Im Triumpbogenscheitel befindet sich eine Wappenstuckkartusche mit dem Wappen von Stift Melk, darunter die Inschrift &amp;#039;&amp;#039;BETE UND ARBEITE&amp;#039;&amp;#039;. In der Chorwölbung sind Bildmedaillons der [[Evangelist (Neues Testament)|vier Evangelisten]] mit ihren [[Evangelistensymbole|Symbolen]] aus der Zeit um 1950 mit Spruchbändern. Im Schnittpunkt der verzierten Bogenrippen ist ein weiteres Medaillon mit drei Engelsköpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte des Chorquadrates befinden sich an den Seitenwänden die Zugänge zur nordseitigen Josefskapelle und zur südlich gelegenen Sakristei. Von diesen Räumen führen [[Wendeltreppe]]n zu darüber liegenden [[Oratorium (Architektur)|Oratorien]] mit dreiachsigen Oratorienfenstern, die mit geschnitzten Brüstungen versehen sind. Die halbrunde [[Apsis]] besitzt eine [[Stichkappentonne#Stichkappe|Stichkappenwölbung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
=== Altäre ===&lt;br /&gt;
Außer dem Hochaltar verfügt die Kirche noch über vier Seitenaltäre. Die beiden kleinen Seitenaltäre am Triumphbogen aus den Jahren 1726 bis 1728 und die beiden großen in den Querarmen aus den Jahren 1751 bis 1756 sind [[Bühnenprospekt|prospekthaft]] gestaffelt, die [[Altarretabel|Retabel]] sind mit vergoldetem [[Bandelwerk|Bandlwerk]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochaltar ====&lt;br /&gt;
Der barocke Hochaltar stellt [[Mariä Aufnahme in den Himmel]] dar und wurde im Jahr 1783 vom [[Abt]] des [[Stift Melk|Stiftes Melk]] [[Konsekration|konsekriert]]. Im Altarstein sind die [[Reliquie]]n mehrerer [[Märtyrer]] eingeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine ungewöhnliche Darstellung der [[Dreifaltigkeit]] ist am oberen Rand des Altares: Neben Gott Vater und dem [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] befindet sich an Stelle des [[Sohn Gottes|Gottessohnes]] ein [[Engel]] mit einem großen Kreuz in den Händen. Darunter ist eine barocke [[Gottesgebärerin|Muttergottesfigur]]. Der Altar ist mit zahlreichen [[Putto|Putten]] und Engelsfiguren versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An beiden Seiten des Altares stehen je zwei Statuen. Links außen der heilige [[Leopold III. (Österreich)|Leopold]] mit Kirchenmodell und Fahne als [[Markgraf]] von [[Österreich]] dargestellt, daneben der heilige [[Benedikt von Nursia|Benedikt]] mit Giftbecher. An der rechten Seite des Altars folgt zunächst die Statue der heiligen [[Scholastika von Nursia|Scholastika]], der Schwester des heiligen Benedikt und außen die Statue des heiligen [[Koloman (Heiliger)|Koloman]] mit Pilgerstab und Pilgerflasche.&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Ravelsbach kl Seitenaltar links.jpg|mini|hochkant|Der linke kleine Seitenaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kleine Seitenaltäre ====&lt;br /&gt;
Die Statuen an den Altären stammen von Leopold Fischer aus [[Wien]], die Altarblätter von Mathias Mölk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Altarbild des linken Altares (&amp;#039;&amp;#039;Sebastiansaltar&amp;#039;&amp;#039;) stellt der heilige [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] mit der Dreifaltigkeit die Hauptfigur dar. Als Assistenzfiguren sind der heilige [[Rochus von Montpellier|Rochus]] und die heilige [[Rosalia (Heilige)|Rosalia]] dargestellt. Der Altar wird von Statuen des heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] mit dem [[Jesuskind]] (links) und des heiligen [[Franz von Assisi]] (rechts) flankiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter einer Gruppe von Engeln ist im Altarbild des rechten Altares (&amp;#039;&amp;#039;Katharinen- oder Florianaltar&amp;#039;&amp;#039;) die heilige [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] mit mehreren Assistenzfiguren dargestellt. Flankiert wird der Altar durch Statuen des heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] mit goldenem Halm, Fahne und Eimer (links) und des heiligen [[Bonaventura]], der in beiden Händen eine [[Monstranz]] hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Große Seitenaltäre ====&lt;br /&gt;
[[Paul Troger|Trogerschüler]] Josef Grebm(n)er schuf die Altarblätter, die vier Statuen sind von einem unbekannten Bildhauer aus [[Eggenburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer S. 10&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Altarbild des linken Altares (&amp;#039;&amp;#039;Herz-Jesu-&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Johannesaltar&amp;#039;&amp;#039;) ist inmitten mehrerer Assistenzfiguren der heilige [[Johannes Nepomuk]] auf den Wellen der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] schwebend dargestellt, in welcher er am 20.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1393 ertränkt wurde und den Märtyrertod starb. Die Statuen von [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] mit dem Kreuzstab (links) und [[Johannes (Evangelist)|Johannes dem Evangelisten]] mit dem goldenen [[Evangeliar]] in der Hand (rechts) flankieren den Altar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Altarbild des rechten Altares (&amp;#039;&amp;#039;Bauern-&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Marien-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kreuzaltar&amp;#039;&amp;#039;) sind neben [[Urban I.|Papst Urban I.]] die Heiligen [[Wendelin]], [[Leonhard von Limoges|Leonhard]], [[Notburga von Rattenberg|Notburga]] sowie [[Aelius Donatus]] dargestellt. Der Altar wird von Statuen der Heiligen [[Johannes und Paulus]] flankiert. Links ist Johannes mit einem goldenen Lorbeerblatt und rechts Paulus mit goldenem Schwert dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Ravelsbach Orgel.jpg|mini|hochkant|Orgel von Sonnholz mit Brüstungspositiv von Ullmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde im Jahre 1740 von [[Gottfried Sonnholz]](er) gebaut&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.odb.at/Niederoesterreich.html |wayback=20140115163718 |text=Österreichische Orgeldatenbank |archiv-bot=2022-12-27 15:34:43 InternetArchiveBot }} abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;2012&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Jahr 1848 um ein [[Rückpositiv|Brüstungspositiv]] von Franz Ullmann erweitert. [[Gregor Hradetzky]] ([[Krems an der Donau|Krems]]) überholte das Instrument im Jahr 1981. Es verfügt über zwölf [[Register (Orgel)|Register]], die auf zwei Manuale für das [[Werk (Orgel)#Hauptwerk|Hauptwerk]] und Brüstungswerk sowie das [[Pedal (Orgel)|Pedal]] verteilt sind. Von Sonnholz ist der prächtige fünfachsige [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] im Stil des Hochbarock erhalten, der mit vergoldetem [[Schleierbrett|Schleierwerk]], profilierten Gesimsen und bekrönenden Figuren verziert ist. Der kleine Mittelturm wird von zwei mächtigen Pfeifentürmen flankiert und durch schmale Flachfelder mit diesen verbunden. Demgegenüber ist das später ergänzte dreiachsige, flächige [[Rückpositiv]] schlichter gestaltet. Die Orgel weist folgende [[Disposition (Orgel)|Disposition]] auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quint || 3′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Super Octav  || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Positiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Copula || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prinzipal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flöten || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Supbass  || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Violonbass  || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügt über fünf Glocken:&lt;br /&gt;
Die kleinste Glocke hat die Firma Fielgrader &amp;amp; Hofbauer Comp. im Jahre 1787 gegossen und wird als Zügenglocke verwendet. Die übrigen vier Glocken wurden im Jahre 1949 von der [[Glockengießerei Pfundner]] angeschafft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nominal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(kg)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchmesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(cm)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussjahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background:#FFDEAD;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gießer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1|| Heldenglocke, Zwölferglocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;es&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1286 ||  || 1949 || Pfundner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2|| Elferglocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 609 ||  || 1949 || Pfundner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3|| Wandlungsglocke || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 361 ||  || 1949 || Pfundner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4|| Glocke der Jugend || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;c&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 246 ||  || 1949 || Pfundner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5|| Zügenglocke ||  ||  ||  || 1787 || Fielgrader &amp;amp; Hofbauer Comp.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Glockenstuhl]] stammt aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und hat vier Felder. Die vier großen Glocken hängen an den ursprünglichen [[Kirchenglocke#Aufhängung|Stahljochen]] und haben [[Kirchenglocke#Klöppel|Flachballenklöppel]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=kcgL0jXSlVg Geläute der Pfarrkirche Ravelsbach auf YouTube] abgerufen am 2.&amp;amp;nbsp;Jänner&amp;amp;nbsp;2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige Ausstattung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Ravelsbach 08.jpg|mini|hochkant|Das ehemalige Hochaltarbild von [[Johann Nepomuk Höfel]] (1840)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Chor befinden sich zwei Ölbilder eines unbekannten Malers aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Über dem Eingang zur Josefskapelle das Bild der heiligen [[Gertrud von Helfta|Gertrud]] und oberhalb des Einganges zur Sakristei jenes der heiligen [[Walburga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Intarsie|intarsierte]] Chorgestühl und das Kirchengestühl wurden um 1725 von Matthias Niedermayr geschaffen. Aus der Zeit um 1730 stammen die beiden [[Beichtstuhl|Beichtstühle]]. Aus der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Ausstattung des Vorgängerbaues ist ein spätgotischer zehneckiger Taufstein aus rotgeflecktem [[Marmor]] erhalten, der um das Jahr 1500 geschaffen wurde. Er hat einen Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Taufe Christi&amp;#039;&amp;#039; aus dem zweiten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio, S. 950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kanzel aus dem Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde aus dem Vorgängerbau übernommen. Sie trägt auf dem [[Polygon|polygonalen]] Spiralsäulchenkorb Statuetten des heiligen [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und der vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] mit ihren [[Evangelistensymbole]]n und auf dem [[Schalldeckel]] mit [[Volutenbaldachin]] eine zentrale Christusstatue umringt von den vier [[Kirchenvater|Kirchenvätern]] [[Gregor der Große|Gregorius]], [[Augustinus von Hippo|Augustinus]], [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]] und [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] sowie einer fünften Figur, vermutlich ein [[Benediktiner]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenführer S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1840 stammt das ehemalige Hochaltarbild &amp;#039;&amp;#039;Maria mit dem Kind&amp;#039;&amp;#039; von [[Johann Nepomuk Höfel]], das sich jetzt über dem Eingang zur Beichtkapelle unter der Westempore an der Turmbasis befindet. Um diese Zeit sind auch die Kreuzwegbilder entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990]], Ravelsbach, Seiten 949f.&lt;br /&gt;
* Kirchenführer herausgegeben vom Pfarramt Ravelsbach, Verlag Gottfried Rennhofer, Korneuburg 2001&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarrkirche „Mariae Himmelfahrt“ zu Ravelsbach in NÖ&amp;#039;&amp;#039; von Hugo Strauch&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ravelsbacher Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039; Teil 1 und 2 von Rudolf Matzke, Teil 3 von Wolfgang Polster&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;900 Jahre Ravelsbach&amp;#039;&amp;#039; Festschrift der Marktgemeinde Ravelsbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.erzdioezese-wien.at/pages/pfarren/9919 Pfarrkirche Ravelsbach im Webauftritt der Erzdiözese Wien]&lt;br /&gt;
* [https://www.bergfex.at/sommer/schmidatal/highlights/2398-jakob-prandtauer-kirche-in-ravelsbach/ Jakob-Prandtauer-Kirche in Ravelsbach auf Bergfex.at] abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;2012&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarre-ravelsbach.at/ Webauftritt der Pfarre Ravelsbach] abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;2012&lt;br /&gt;
* [https://www.weinviertel.at/ausflug-und-freizeit/a-jakob-prandtauer-kirche Jakob Prandtauer Kirche im Regionsportal &amp;#039;&amp;#039;Weinviertel&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kcgL0jXSlVg Geläute der Pfarrkirche Ravelsbach auf YouTube] abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/33/4.4/N|EW=15/51/1.3/E|type=building|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ravelsbach, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--kirchlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Ravelsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Schmidatal|Ravelsbach]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--örtlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ravelsbach|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--baulich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lucaconi2000</name></author>
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