<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfarrkirche_Pustritz</id>
	<title>Pfarrkirche Pustritz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfarrkirche_Pustritz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Pustritz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T04:29:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Pustritz&amp;diff=2549723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kliojünger: korrektes Genitiv-s</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Pustritz&amp;diff=2549723&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-23T17:50:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korrektes Genitiv-s&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pustritz - Pfarrkirche.jpg|miniatur|Pfarrkirche Pustritz]]&lt;br /&gt;
Die 1196 erstmals genannte [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Pustritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; trägt das [[Patrozinium]] [[Mariä Heimsuchung]]. Sie steht auf einem gegen Osten vorspringenden Bergrücken am Südhang der [[Saualpe]] in Pustritz in der Gemeinde [[Griffen]] in [[Kärnten]]. Die Kirche ist von einer ursprünglich wehrhaften Friedhofsmauer umgeben, die 1856 teilweise abgetragen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die in den Mauern des Langhauses noch [[Romanik|romanische Kirche]] ist im Wesentlichen durch den von 1430 bis 1500 [[Gotik|spätgotischen]] Umbau und Chorneubau geprägt. Weitere Umgestaltungen erfolgten im [[Barock]] sowie 1856. Der vorgestellte Westturm mit Pyramidenhelm besitzt dreiteilige, gotische Schallöffnungen, die zum Teil [[Maßwerk]] aufweisen. Eine [[Glocke]] goss 1611 Georg Fiering. Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wird von vierstufigen, der [[Chor (Architektur)|Chor]] von dreistufigen [[Strebepfeiler]] gestützt, der nordwestliche Strebepfeiler ist in gotischen [[Minuskel]]n mit 1430 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweibahnigen Maßwerksfenster am Chor weisen profiliertes [[Gewände]] sowie verkröpftes und verstäbtes Sohlbankgesims auf. An der Chornordseite ist eine spätgotische [[Sakristei]], an der Langhausnordseite eine barocke Kapelle vom Ende des 17. Jahrhunderts angebaut. Der Chor und das Langhaus werden von einem einheitlichen Steinplattldach gedeckt. Das Portal zur Turmvorhalle und das Westportal sind mit reich profilierten, spitzbogig schließenden Gewänden geschmückt. Das [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Sternrippengewölbe]] auf Kopfkonsolen in der Vorhalle zeigt am [[Schlussstein]] das [[Lamm Gottes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem dreijochigen Langhaus ruht eine nachbarocke Stichkappentonne auf breiten [[Lisene|Putzlisenen]] von 1854. Die Westempore stammt aus derselben Zeit. Der [[Joch (Architektur)|zweijochige]] Chor mit Dreiachtelschluss ist in der Achse gegenüber dem Langhaus nach Süden verschoben. Die Rippen des Netzsternrippengewölbes überschneiden sich mehrfach und laufen an den Wänden an. Ein um 1520 entstandenes, spätgotisches rundbogiges Portal mit verstäbter Rahmung und spätgotischen Türbeschlägen führt in die netzrippengewölbte Sakristei. Über der [[Kielbogen|kielbogenbekrönten]] [[Lavabo (Ritus)|Lavabonische]] an der Chorsüdseite ist das Wappen des [[Stift St. Paul im Lavanttal|St. Pauler]] Abtes Jöbstl von Jöbstlberg angebracht. Daneben befindet sich eine [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]]. Diese besteht aus einem steinernen Renaissancewandtabernakel mit [[Pilaster]]rahmung und [[Lünette (Bildende Kunst)|Lunettenbekrönung]] und ist am [[Baluster|Balusterfuß]] mit 1523 bezeichnet. Das Relief zeigt die [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung]] an Maria. Seitlich der Sakramentsnische sind die heiligen [[Andreas (Apostel)|Andreas]] und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], in der Lunette ein [[Schmerzensmann]] zu sehen. Neben der Lunette stehen die Figuren der Apostelfürsten [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] sowie darüber der heilige [[Martin von Tours|Martin]]. Seitlich ist das Relief des knienden Stifters Peter Strasnick angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die spätgotischen Wandmalereien an der Langhausnordwand von 1480 stellen in Bordürenrahmung die Ölbergszene und den Judaskuss dar. Die Deckengemälde mit der Himmelfahrt Mariens und der [[Verklärung des Herrn|Verklärung Christi]] malte 1855 Primus Haberl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] wurde vom St. Pauler Abt [[Hieronymus Marchstaller]] in Auftrag gegeben und erst fünfzig Jahre später unter Phillipp Rottenhäusler (1661–1677), dessen Wappen den Altar ziert, vollendet. Der Altar mit [[Opfergang]]sportalen und gedrehten, vertikal geschlitzten Säulen füllt den Chor in Höhe und Breite aus und trägt eine spätgotische Madonna vom Ende des 15. Jahrhunderts, die mit barockem Szepter, Krone und Strahlenkranz versehen wurde. Die weiteren Figuren im Hauptgeschoß sind eine [[Anna selbdritt]], [[Johannes der Täufer]] sowie die heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]] und [[Scholastika von Nursia|Scholastika]]. Im Aufsatz wird die Statue der heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] flankiert von den Heiligen [[Valentin von Terni|Valentin]], [[Jakobus der Ältere|Jakobus]], [[Zacharias (Vater des Johannes)|Zacharias]] und Barbara. Über den Opfergangsbögen stehen auf Podesten die Tonfiguren der Madonna und der heiligen Barbara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar vom Anfang des 18. Jahrhunderts trägt die Skulptur des heiligen Valentin und zeigt im Oberbild denselben sowie am Predellabild das Martyrium des heiligen [[Erasmus von Antiochia|Erasmus]].&lt;br /&gt;
Der um 1650 entstandene rechte Seitenaltar mit bemerkenswerter Katharinenfigur besteht aus einer [[Ädikula]] auf kleinem Sockel und einer [[Monstranz]] zwischen [[Volute]]n als Aufsatz und ist am Sockel, an den Voluten und seitlichen Ohren mit einfachem [[Knorpelwerk]] verziert. Das Altarblatt des Seitenkapellenaltars von 1694 zeigt eine [[Pietà]] mit Landschaft mit Kirchen, darunter Pustritz, im Hintergrund. Die seitlichen Statuen stellen die heiligen Benedikt und Scholastika dar, darunter steht ein heiliger [[Leonhard von Limoges|Leonhard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Brüstung der [[Kanzel]] aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts ist die gemalte Darstellung des heiligen Paulus zu sehen, an der Kanzelrückwand der [[Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen|Sämann]]. Den Abschluss des Schalldeckels bilden die [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]] im Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Konsolen steht eine barocke [[Kreuzigungsgruppe]] aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Ein weiteres Kruzifix mit Maria und Johannes ist mit 1620 bezeichnet. Die Konsolfigur des Apostels Andreas entstand um 1500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Epitaph|Leinwandepitaph]] der Familie Prödl von 1595 zeigt die Auferweckung des [[Lazarus]]. Ein [[Votivgabe|Votivbild]] ist mit 1707 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Kienzl, Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance in Kärnten – Mit einem Beitrag von Eckart Vancsa.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carinthia, Klagenfurt 1996, ISBN 3-85378-438-0, S. 71 f.&lt;br /&gt;
* Barbara Kienzl: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 350.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Neubauer]]-Kienzl, Wilhelm Deuer und Eduard Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Barock in Kärnten – Mit einem Beitrag von Eva Berger.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt 2000, ISBN 3-85378-489-5, S. 48.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 656 f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Jauntaler Kulturwanderungen – Ein kunstgeschichtlicher Begleiter durch den Bezirk Völkermarkt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johannes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/44/47.63/N|EW=14/44/43.15/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pustritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Griffen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Heimsuchung-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat St. Andrä|Pustritz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kliojünger</name></author>
	</entry>
</feed>