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	<title>Pfarrkirche Preitenegg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T21:06:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Preitenegg&amp;diff=2547008&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Transiturus: Terminologie präzisiert</title>
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		<updated>2021-11-03T21:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Terminologie präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Preitenegg Pfarrkirche hl. Nikolaus 23102010 12.jpg|mini|Pfarrkirche Preitenegg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Preitenegg Pfarrkirche hl. Nikolaus Triumphbogen und Apsis 23102010 16.jpg|mini|hochkant|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Preitenegg Pfarrkirche hl. Nikolaus Leinwandbild Neues Testament 23102010 172.jpg|mini|Leinwandbild: Szenen aus dem Neuen Testament]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Preitenegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem [[Patrozinium]] des heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] unterstellt. Sie steht in 1072 Meter Seehöhe an der alten [[Packer Straße|Packstraße]] in der Gemeinde [[Preitenegg]]. Am Friedhof, der die Kirche umgibt, ist [[Maria Schell]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung findet die Kirche 1288. Sie dürfte eine Filiale von [[Pfarrkirche St. Marein im Lavanttal|St. Marein im Lavanttal]] gewesen sein. Zur Pfarre wurde Preitenegg im 15. Jahrhundert erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine [[Romanik|romanische]] [[Chorturmkirche]], deren [[Saalkirche|Saalraum]] und [[Chorquadrat]] im Kern aus dem 12./13. Jahrhundert stammen. Der um 1400 errichtete Turm besitzt Zwillingsfenster aus dem 19. Jahrhundert und wird von einem Spitzhelm bekrönt. Die älteste Glocke wurde im 15. Jahrhundert gegossen. Der [[Gotik|spätgotische]] Choranbau mit zweistufigen [[Strebepfeiler]]n wurde wie der [[Sakristei]]anbau an der Turmsüdseite Anfang des 16. Jahrhunderts hinzugefügt. Das rundbogige Westportal und das Südportal mit einem [[Sturz (Architektur)|Sturz]] auf [[Konsole (Bauwesen)|Kragsteinen]] entstanden Anfang des 16. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im flachgedeckten Langhaus wurden die Fensteröffnungen erneuert und im 19. Jahrhundert eine Orgelempore eingebaut. Die Orgel fertigte wohl Andreas Schwarz um 1720/1730. Im Turmquadrat und im durch einen profilierten Bogen davon getrennten Altarraum mit [[Fünfachtelschluss]] ruht ein spätgotisches Parallelrippengewölbe auf Konsolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Augustin Tallinger schuf 1750 die drei Altäre und die Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochaltar in Triumphbogenform mit zentraler Nische und seitlichen Kolonnaden füllt den Chor in Breite und Höhe aus. Der Altar trägt in der Mitte den heiligen Nikolaus, flankiert von den heiligen [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] und [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]]. Diese drei Figuren schuf um 1750 Franz Anton Detl, während die außen stehenden Skulpturen der Apostelfürsten [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] 1899 von Alois Progar geschaffen wurden. Über dem Hauptgeschoß ist das Wappen der Grafen [[Schönborn (Adelsgeschlecht)|Schönborn]], den damaligen Inhabern der Herrschaft [[Schloss Waldenstein|Waldenstein]], angebracht. Im Aufsatz stehen die Figuren der Heiligen [[Johannes Nepomuk]], [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], [[Laurentius von Rom|Laurentius]], [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] und [[Rochus von Montpellier|Rochus]]. Der Erzengel [[Michael (Erzengel)|Michael]] bildet als Seelenwäger am Giebel den Abschluss des Altars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre an der nördlichen und südlichen Triumphbogenwand bestehen je aus einer mit [[Draperie]]n ausgestatteten Schreinnische über einer niedrigen [[Predella]]zone mit gedrehten seitlichen Säulen und einer schwingenden Gebälkszone mit dem [[Auge der Vorsehung|Auge Gottes]] und zwei Engeln auf [[Volute]]n. Der linke Marienaltar birgt eine Madonnenskulptur mit Kind und darüber ein heiliger [[Josef von Nazaret|Josef]], beide aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Der rechte Altar trägt eine Herz-Jesu-Statue von 1907 und im Aufsatz einen heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüstungsfelder der Kanzel zeigen die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]]. An der Kanzelrückwand ist eine um 1900 gemalte Darstellung des [[Guter Hirte|Guten Hirten]] zu sehen. Der Abschluss des Schalldeckels bildet die Figur des [[Mose]] mit den [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Skulptur der thronenden Madonna in der Fensterlaibung an der Südseite des Turmjochs schuf um 1750 wahrscheinlich Franz Anton Detl. Die Konsolfigur der [[Maria Immaculata]] links neben dem Hochaltar wurde 1906 in der Werkstätte Josef Rifessers gefertigt. Das Kruzifix an der Triumphbogenwand im Turmjoch entstand Mitte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei großen Leinwandbilder mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament sowie das [[Emmaus]]mahl aus der Mitte des 18. Jahrhunderts sind vom Maler, der auch die Apostelbilder in der Kunigundekirche in Bad St. Leonhard gemalt hat. Im südlichen Turmjoch hängen zwei 1745 gemalte Bilder mit der Darstellung des heiligen [[Isidor von Madrid|Isidor]] und seiner Frau Maria. Im Langhaus sind die Bilder der Heiligen [[Franz von Assisi|Franziskus Seraph]], [[Karl Borromäus]] sowie an der Emporenbrüstung der heilige [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeitung, 3., erweiterte und verbesserte Auflage, bearbeitet von Gabriele Russwurm-Biró. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 649 f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Kienzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Das Kärntner Landesarchiv.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 13). Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 347 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche St Nikolaus, Preitenegg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.preitenegg.com/kirche.htm Webseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/56/20.95/N|EW=14/55/28.02/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Preitenegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nikolaikirche|Preitenegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Preitenegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Wolfsberg|Preitenegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorturmkirche|Preitenegg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Transiturus</name></author>
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