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	<title>Pfarrkirche Poysbrunn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;W. Edlmeier: wl</title>
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		<updated>2025-08-01T05:23:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:NOE Poysbrunn Kirchengasse38a.jpg|hochkant|mini|Nordseite der Pfarrkirche Poysbrunn]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Poysbrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Patrozinium]]: [[Heilige Dorothea|hl.&amp;amp;nbsp;Dorothea]]) ist ein 1669 [[barock]]isierter, [[Gotik|gotischer]] Bau aus der Zeit um 1360, im Westen des Ortes [[Poysbrunn]] in [[Niederösterreich]] gelegen. Sie gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Poysdorf|Dekanat Poysdorf]]. Seit 1402 ist Poysdorf eine eigene [[Pfarrei|Pfarre]]. Die Kirche ({{BDA Objekt Ref|23270|WD-Item=Q2082892|Poysdorf|text=Listeneintrag}}) steht ebenso wie der dazugehörige [[Pfarrhof (Poysbrunn)|Pfarrhof]] unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:NOE Poysbrunn Kirchengasse38b.jpg|hochkant|mini|Blick auf den Westturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Äußeres ==&lt;br /&gt;
Dem hohe [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] mit eingezogenem, flach geschlossenem [[Chor (Architektur)|Chor]] ist westlich ein [[Kirchturm|Turm]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit [[Lisene|Ecklisenen]], [[Schießscharte|Schlitz- und Schlüssellochscharten]], rundbogigen [[Schallfenster]]n und [[Haube (Architektur)|Haubendach]] vorgestellt. Die schlichten Seitenfronten des Langhauses sind von [[Rundbogenfenster]]n in tiefer [[Laibung]] durchbrochen. Südlich am Chor liegt ein [[Sakristei]]anbau aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit einem [[Oratorium]] im Obergeschoß und im Norden eine eingeschoßige Sakristei aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. In der Chorwand eingemauerte [[Grabstein]]e in Rahmungen sowie eine [[Inschrift]]tafel sind mit 1720, 1747 und 1765 bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
Das [[Joch (Architektur)|dreijochige]], [[Kirchenschiff|einschiffige]] Langhaus ist durch ein auf Wandpfeilern ruhendes [[Tonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n und [[Gesims]] aus dem dritten Viertel des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gedeckt. Im Westen erhebt sich eine dreiachsige, [[Kreuzgratgewölbe|kreuzgratunterwölbte]] [[Orgelempore]] auf Säulenarkaden. An den eingezogenen, rundbogigen [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] grenzt der quadratische, kreuzgratgewölbte Chor. Nördlich am Chor schließt eine rechteckige Sakristei mit Stichkappentonne aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert an. Die alte Sakristei aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Süden ist ein rechteckiger Raum mit Tonnengewölbe und Rahmenfeldern aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Die Tür in der Westwand verfügt über den Sturz eines [[Renaissance]]portals und ist auf einem Inschriftenband mit Wappenfeld und Reliefköpfen mit 1540 bezeichnet. Die [[Halle (Architektur)|Vorhalle]] im Untergeschoß des Turms hat ein Kreuzgratgewölbe und ein abgefastes [[Spitzbogen]]portal vom Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der südliche Seiteneingang mit gotischem Spitzbogenportal aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert liegt hinter einer modernen [[Vorhalle (Kirchenbau)|Vorhalle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fünfkirchen Epitaph Poysbrunn.jpg|hochkant|mini|Epitaph eines Ritters von [[Fünfkirchen (Adelsgeschlecht)|Fünfkirchen]] (wahrscheinlich Hans * 1455, † 1479)]]&lt;br /&gt;
Die barocke Einrichtung wurde 1720 von Franz Eusebius [[Trautson]] gestiftet. Der [[Hochaltar]] hat einen hölzernen [[Ädikula|Wandädikulaaufbau]] mit [[Volutengiebel]]aufsatz über einem Säulenpaar auf schräg gestellten Sockeln, seitliche Konsolfiguren der Heiligen [[Peter und Paul|Petrus und Paul]], im Auszug ein von einem [[Heiligenschein|Strahlenkranz]] umgebenes [[Auge der Vorsehung|Auge Gottes]], [[Engel]] und [[Putto|Putten]] sowie ein Altarblatt mit Darstellung der heiligen Dorothea von 1883. Neben dem Hauptaltar gibt es Ädikulaaltäre mit Mittelnischen und vasenbekrönten Aufsätzen in barocken Formen, Nischenfiguren [[Heiligstes Herz Jesu|Herz Jesu]] und [[Maria (Mutter Jesu)|Heilige Maria]] aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie Aufsatzbilder der Heiligen [[Heilige Walburga|Walpurga]] und [[Heilige Notburga|Notburga]]. Die Kanzel wurde im zweiten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geschaffen und verfügt über einen geschwungenen Chor mit Eckvoluten und [[Relief]] des [[Guter Hirte|guten Hirten]]. Die [[Orgel]] mit 8 Registern wurde 1859 von [[Alois Hörbiger]] angefertigt. Aus dem zweiten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammen eine Konsolfigur des Heiligen [[Florian von Lorch|Florian]], eine barocke Kreuzigungsgruppe und ein [[Auferstehung Jesu Christi|auferstandener Christus]]. Aus der ersten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts kommen Figuren der Heiligen [[Heiliger Sebastian|Sebastian]] und [[Johannes Nepomuk]]. Die Leinwandbilder der [[Maria mit Kind]] wurden wahrscheinlich im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gemalt. Ein mit 1680 bezeichnetes und 1831 übermaltes Pestbild stellt den Pestpatron [[Kajetan von Thiene]] dar. Ein Bild der [[Sieben Zufluchten]] stammt aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, ein [[Gnadenstuhl]]-Bildnis von 1712 und ein [[Kruzifix]] von 1830. In der nördlichen Sakristei befindet sich ein mit 1732 bezeichnetes [[Votivbild]] des Johannes Nepomuk, in der südlichen Sakristei ein Bild des Heiligen [[Franz Xaver (Missionar)|Franz Xaver]] aus dem zweiten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Zur weiteren Ausstattung zählen ein [[Weihwasserbecken]] aus [[Sandstein]] aus der zweiten Hälfte des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, Kirchenbänke aus dem zweiten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und in der Sakristei ein [[Lavabo (Ritus)|Lavabo]] von 1716.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Turmerdgeschoß gibt es eine Rotmarmorplatte mit Ritterfigur aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Am Triumphbogen befindet sich eine mit 1717 bezeichnete Inschriftenplatte zum Gedenken an Antonius Thoma und, in Volutenrahmung mit Tugendfiguren und Putten, eine mit 1717 bezeichnete Platte für Anna Elisabeth Trautson mit Wappen. Im südlichen Vorraum gibt es Grabplatten der [[Fünfkirchen (Adelsgeschlecht)|Fünfkirchner]], bezeichnet mit 1513, 1571 und 1635.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ehemaligen Friedhof sind barocke Schmiedeeisenkreuze erhalten. Zwei davon sind mit 1699 bzw. 1747 bezeichnet. Ein weiteres stammt aus der zweiten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Berger, Wien 2010, ISBN 978-3-85028-395-3, S. 897f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche hl. Dorothea, Poysbrunn}}&lt;br /&gt;
* [http://www.austria-lexikon.at/af/Wissenssammlungen/Sakralbauten/Pfarrkirchen%20in%20Nieder%C3%B6sterreich/Poysbrunn Pfarrkirche Poysbrunn] im [[Austria-Forum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.7183|EW=16.62345|type=building|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorotheakirche|Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich|Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich|Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Poysdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Poysdorf|Poysbrunn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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