<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfarrkirche_Penzing</id>
	<title>Pfarrkirche Penzing - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfarrkirche_Penzing"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Penzing&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T16:50:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Penzing&amp;diff=1485242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Penzing&amp;diff=1485242&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-31T06:32:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Penzing (Wien) - Kirche.JPG|mini|Pfarrkirche Penzing (Nordwestansicht)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Penzing (Wien) - Kirche, Innenansicht.JPG|mini|Innenansicht Richtung Chorraum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Penzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Pfarrkirche]] der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Pfarre Penzing im 14. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Penzing (Wien)|Penzing]] in der Einwanggasse 30A. Sie ist dem heiligen [[Jakobus der Ältere|Jakobus dem Älteren]] geweiht und die älteste des [[Stadtdekanat 14 (Erzdiözese Wien)|Stadtdekanates 14 (Penzing)]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.erzdioezese-wien.at/goto/vikariat/1/Vikariat_Stadt |titel=Erzdiözese Wien, Pfarren |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-05-28 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Erwin Pendl Penzing 1926.jpg|mini|[[Erwin Pendl]]: Penzinger Pfarrkirche, 1926]]&lt;br /&gt;
Im Jahre 1267 übergab Rudeger von Rodaun, auch der Zoller (Hohenzoller) oder Rudiger de Zolre genannt, einen Grund mit Eichenbewuchs für die Errichtung einer Kapelle, worauf die Kapelle errichtet und im 14. Jahrhundert zu einer Kirche erweitert wurde. Bei den Wiener Türkenbelagerungen [[Erste Wiener Türkenbelagerung|1529]] und [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|1683]] wurde die Kirche schwer beschädigt. Nachdem die Kirche, durch die Franzosen 1805 ([[Dritter Koalitionskrieg]]) und 1809 ([[Fünfter Koalitionskrieg]]) verwüstet wurde, ließ der damalige Besitzer der Herrschaft Penzing, [[Franz Xaver von Mayr|Franz Xaver Mayr]], sie im Jahre 1812 renovieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WGW PK&amp;quot;&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Penzinger Kirche|Penzinger Kirche}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche war umgeben von einem Friedhof, der 1879 aufgelassen wurde. Am damaligen Siedlungsrand wurde schon 1856 ein geeignetes Grundstück erworben&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.pfarre-penzing.at/index_htm_files/FS%2012-7-08.pdf |titel=Pfarre Penzing, Festschrift |werk= |hrsg= |datum=2008 |format=PDF |abruf=2019-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und der neue Friedhof am 9. Oktober 1859 eingeweiht. Der Friedhof liegt nun mitten im Matznerpark (Pfarrfriedhof Penzing, Einwanggasse 55).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.wien.gv.at/stadtplan/spread.asp?Cmd=adrok&amp;amp;lang=de&amp;amp;advadrwebappID=2a10f65c-87e9-414e-a228-cfadbd148045 (20. März 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor der Kirche steht ein spätgotischer [[Tabernakelpfeiler]] aus dem 15. Jahrhundert, welcher im damaligen Friedhof eine Lichtsäule war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der seliggesprochene Prämonstratenserchorherr und Priester [[Jakob Franz Alexander Kern]] wurde am 19. April 1897 in der Kirche getauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert wurde eine Kapelle errichtet und im 14. Jahrhundert durch eine gotische Kirche überbaut. Im 15. Jahrhundert erfolgte eine Verbreiterung des Langhauses Richtung Süden. 1758 wurde durch Hofbaumeister [[Matthias Gerl]] über Veranlassung [[Maria Theresia]]s die Kirche barock umgebaut. Unter anderem erweiterte er das [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] nach Süden auf fast gleiche Breite wie das Langhaus, verlegte den Haupteingang von der Südseite auf die Westseite und gestaltete den Vorbau des ehemaligen Südeinganges zur Herz-Jesu-Kapelle um. Seit dem 18. Jahrhundert erfolgten kleinere Zubauten wie neue Sakristei westseitig des Turmes, Anbau der Beichtkapelle (jetziger Jakobusbrunnen) an der Südseite des Langhauses und Vergrößerung des Vorbaues am Westportal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm wurde 1945 durch Brand zerstört und wiederaufgebaut, aber nun mit einem Steildach anstatt des zuvorigen Zwiebeldaches. Seine Höhe beträgt 38,33 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.wien.gv.at/bezirke/penzing/geschichte-kultur/kirchen.html#penzing |text=Stadt Wien |wayback=20171205194616 |archiv-bot=2022-12-27 15:27:14 InternetArchiveBot}} Kirchen in Penzing&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stephanscom.at/dekanate/pfarre/articles/2005/01/18/a7487 stephanscom] Penzing – älteste Pfarre im Stadtdekanat 14&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pfarre-penzing.at/index_htm_files/Hoehe_des_Kirchturms_Penzing_St._Jakob.pdf] MA 41 Stadtvermessung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altäre ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Penzing (Wien) - Kirche, Hochaltar.JPG|mini|hochkant|links|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der Hochaltar aus dem Jahr 1776 ist eine Stiftung von Erzbischof Kardinal Graf [[Christoph Anton von Migazzi]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WGW PK&amp;quot; /&amp;gt; Das Altarbild stammt aus der Schule des Barockmalers [[Franz Anton Maulbertsch]] und zeigt den [[Jakobus der Ältere|hl. Jakob den Älteren]]. Beidseits des Altars steht jeweils eine etwa lebensgroße Figur; rechts den hl. Joachim mit der kleinen Maria an der Hand darstellend und links den hl. Josef mit dem Jesuskind im Arm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altarblätter der Seitenaltäre sind Werke des Malers [[Johann Nepomuk Höfel]] aus dem Jahr 1845,&amp;lt;ref name=&amp;quot;WGW PK&amp;quot; /&amp;gt; die Altäre selbst sind jedoch älter. Das Altarbild des linken Seitenaltares hat das Motiv &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung Christi&amp;#039;&amp;#039; und das des rechten &amp;#039;&amp;#039;hl. Dominikus, wie er von der Gottesmutter den Rosenkranz überreicht bekommt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Penzing (Wien) - Kirche St. Jakob, Orgel.JPG|mini|hochkant|Orgel der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Die barocke Orgel wurde zwischen 1774 und 1776 aufgestellt. Im Jahr 1866 wurde diese von dem [[Mauracher (Orgelbauer)|Orgelbaumeister Mathias (Matthäus) Mauracher aus Salzburg]] umgebaut. Im Zuge der großen Innenrenovierung 1980 erhielt die Orgel durch die [[Orgelbau M. Walcker-Mayer|Orgelbaufirma M. Walcker-Mayer]] aus [[Guntramsdorf]] im Jahr 1981 ein völlig neues Werk mit 1130 [[Orgelpfeife|Pfeifen]] und 18 [[Register (Orgel)|Register]], verteilt auf zwei Manuale und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Von der ursprünglichen Orgel stammen noch der barocke Oberteil des Hauptgehäuses und die Vorderwand des [[Rückpositiv]]es. Das Gehäuse ist verziert mit [[Putto|Putten]] und den Statuen &amp;#039;&amp;#039;König David mit Harfe&amp;#039;&amp;#039;, dem &amp;#039;&amp;#039;hl. Nepomuk&amp;#039;&amp;#039;, dem Ordensgründer &amp;#039;&amp;#039;hl. Dominikus&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;hl. Cäcillia&amp;#039;&amp;#039;. Auf dem bekrönten Bogen über dem Orgelgehäuse befindet sich die Buchstabengruppe „JZ PF 1776“, die sich mit „Josef Zandonatti Parochus Fecit“ (gemacht von Pfarrer Josef Zandonatti) auflösen lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turmglocken ==&lt;br /&gt;
Das Geläute besteht aus vier Glocken, die einen Durchmesser von 130, 96, 85 und 67&amp;amp;nbsp;cm haben. Bis auf die kleinste Glocke mussten bei beiden Weltkriegen die Glocken zwecks Einschmelzung abgehängt werden. Im Herbst 1953 wurden zwei neue Glocken aufgezogen und im Jahr 1959 eine weitere und mit 1.256 kg die größte, gegossen von der [[Glockengießerei Pfundner]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Penzinger Lichtsäule ==&lt;br /&gt;
Die Penzinger Lichtsäule ist ein spätgotischer Tabernakelpfeiler aus dem 15. Jahrhundert oder Anfang des 16. Jahrhunderts. Sie besteht aus einem zweistufigen Sockel und einer [[oktogonal]]en Säule. Obenauf ein Lichthäuschen mit acht Pfeilern und unter diesem ein verzierter [[Erker]] mit einem Steinrelief, das die [[Kreuzigung#Christentum|Kreuzigung Jesu Christi]] darstellt. In Sockelnähe und erkerseitig befindet sich eine Kaminöffnung. Ursprünglich stand sie als [[Totenleuchte]] beziehungsweise Friedhofsleuchte inmitten des die Kirche umgebenden Friedhofes. Nach Auflassung des Friedhofes wurde sie gegenüber dem Hauptportal der Kirche auf die andere Straßenseite versetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Sage soll sich darin 1683 ein Knabe vor türkischen Soldaten versteckt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/wien/14_bezirk_penzing/lichtsaeule.html |titel=DIE LICHTSÄULE IN PENZING |werk=SAGEN.at |abruf=2024-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eigentümer der Säule ist die Stadt Wien, sie steht unter Denkmalschutz und ist im „Wien Kulturgut“ als sakrales Kleindenkmal gelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindeleben ==&lt;br /&gt;
Die Pfarre Penzing liegt im [[Vikariat Wien Stadt|Vikariat Stadt der Erzdiözese Wien]]. Sie ist Teil des Entwicklungsraums Stadtdekanat 14 Ost.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die Pfarre umfasst ein Gebiet mit 16.000 Einwohnern, wovon etwa 40 Prozent Katholiken sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist Heimat des KISI-Clubs und der [[Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs|Pfadfindergruppe]] 38.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pfarre-penzing.at/index_htm_files/Willkommen%202017.pdf |titel=Pfarre Penzing, Willkommen in der Pfarre |werk=pfarre-penzing.at |abruf=2019-05-28 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180903222803/http://www.pfarre-penzing.at/index_htm_files/Willkommen%202017.pdf |archiv-datum=2018-09-03 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-27 15:27:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Pfarrkirche Penzing innen.jpg|Kircheninneres&lt;br /&gt;
 2008.02.26.JakobFranzAlexanderKern1897-1924.Wien.Penzing.PenzingerPfarrkirche.JPG|Gedenktafel für R.D. Jakob Kern OPraem&lt;br /&gt;
 Penzing (Wien) - Lichtsäule.JPG|Penzinger Lichtsäule&lt;br /&gt;
 Pfarrfriedhof Penzing1.JPG|Pfarrfriedhof Penzing&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St.-Jakob-Kirche (Penzing)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.erzdioezese-wien.at/pages/pfarren/9124 St.-Jakob-Kirche im Webauftritt der Erzdiözese Wien]&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarre-penzing.at/ Homepage der Pfarre Penzing St. Jakob]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Penzing (Wien)}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48/11/30.9/N|EW=16/18/7.5/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4358515-2|VIAF=246261951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobus-der-Ältere-Kirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Penzing (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 14 (Erzdiözese Wien)|Penzing]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>