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	<title>Pfarrkirche Paternion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T18:27:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Paternion&amp;diff=2581002&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)</title>
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		<updated>2025-04-20T15:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Paternion Pfarrkirche 2008 01.JPG|miniatur|hochkant]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paternion - Pfarrkirche Hl Paternianus - Innenansicht.JPG|miniatur|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paternion - Pfarrkirche Hl Paternianus - Letzes Abendmahl.jpg|miniatur|Deckengemälde: Letztes Abendmahl]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Paternion - Pfarrkirche Hl Paternianus - Seitenaltar3.jpg|miniatur|hochkant|Rosenkranzaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Paternion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht am Anna-Plazotta-Platz unterhalb des [[Schloss Paternion|Schlosses Paternion]] in der gleichnamigen [[Paternion|Ortschaft]]. Das [[Patrozinium]] des [[Paternianus]] weist auf die Zugehörigkeit der Pfarre zum [[Patriarchat von Aquileja]] von 811 bis 1786 hin.&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung fand die Kirche 1296. Zwischen 1330 und 1341 bestand in Paternion ein [[Kollegiatstift]]. In der [[Reformation]]szeit war die Pfarre mit Nikelsdorf und Feistritz unter einem evangelischen [[Prädikant]]en vereinigt. 1765 trug man das [[Gotik|gotische]] Langhaus der Kirche ab und errichtete eine genordete Kirche unter Einbeziehung des alten Chores als Seitenkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Langhaus hat ein breites Satteldach. Die Südfassade, zugleich die Hauptfassade ist durch [[Pilaster]] und geschwungene Fensterformen gegliedert, das Portal mit geradem [[Sturz (Architektur)|Sturz]] von einem [[Gesprengter Giebel|gesprengten]] Giebel bekrönt.&lt;br /&gt;
Der eingezogene Chor endet in einer halbkreisförmigen Apsis. Der westlich des Langhauses angestellte, dreigeschoßige Turm mit zweiteiligen Schallfenstern wird von einem Spitzhelm mit Segmentgiebeln bekrönt. Zwischen Turm und Chor befindet sich ein [[Barock|barocker]] Kapellenanbau mit rund verschliffenen Ecken und einem abgesetzten Dach. Im Osten des Langhauses ist die zweigeschoßige, barocke [[Sakristei]] angebaut. Südlich davon steht der Chor der alten Kirche, heute Kapelle, mit drei Spitzbogenfenstern und zweistufigen [[Strebepfeiler]]n, die im oberen Teil erneuert wurden. In der Nische zwischen der Sakristei und dem gotischen Chor hängt ein spätbarockes [[Kruzifix]]. An der Rückwand malte 1842 Christoph Brandstätter [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] und [[Maria Magdalena]] sowie [[Jerusalem]] als Hintergrund. Links davon stellt er die [[Taufe Jesu]] und darüber die [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstehung]] dar, rechts die [[Verklärung des Herrn]] am [[Berg Tabor]] und darüber die [[Christi Himmelfahrt]]. An der südlichen Außenmauer ist eine römerzeitliche Grabinschrift für die Einheimischen Tinco, Banana und Ambidrabus angebracht, über dem Südportal ein Weihealtar für [[Mithras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im dreijochigen Saallanghaus ruht ein Platzlgewölbe auf Pilastern. Die Joche werden durch [[Gurtbogen|Gurtbögen]] getrennt. Im breiteren Mitteljoch sind zwei Seitenkapellen querschiffartig angebaut. Der gotische Chor der alten Kirche mit [[Fünfachtelschluss]] hat ein Rippensterngewölbe mit einem runden [[Schlussstein]] mit einer gemalten Madonna mit Kind. Die Fenster mit den Darstellungen der Heiligen Josef, Johannes Ev. und Paternianus wurden Ende des 19. Jahrhunderts von Strobl und Jäger aus Brixen gefertigt. Die zwei figürlichen Glasgemälde in der gegenüberliegenden Kapelle schuf 1953 Karl Weiser zum Gedenken an Gräfin Elisabeth Foscari-Widmann-Rezzonico. Die gemauerte Empore auf vier zarten Holzsäulen ragt in der Mitte vor. Auf der Empore befindet sich eine hölzerne Sängerestrade mit einer um 1860 von [[Jakob Ladstätter]] gefertigten Orgel. Ein rundbogiger Triumphbogen mit Pilastern verbindet das Langhaus mit dem einjochigen Chor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Die Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden im 19. Jahrhundert zum Teil übermalt. Das [[Abendmahl Jesu|Letzte Abendmahl]] im Chorgewölbe wird von vier [[Altes Testament|alttestamentlichen]] Szenen umgeben. Das Gemälde im nördlichen Joch zeigt die [[Pfingsten|Herabkunft des Heiligen Geistes]]. Die Verherrlichung des heiligen Paternianus im Mitteljoch ist vermutlich ein Werk des schwäbischen Malers [[Eustachius Gabriel]]. Im südlichen Joch ist eine thronende Madonna mit dem heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der in einem [[Chronogramm]] mit 1776 bezeichnete Altar gibt am Mittelbild die Glorifikation des heiligen Paternianus und am Oberbild die [[Krönung Mariens|Marienkrönung]] wieder. Diese beide Bilder stammen von Anton Nierenberger. Neben dem Mittelbild stehen die Schnitzfiguren der Apostelfürsten [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rosenkranzaltar von 1715 im ehemaligen Chor birgt in der Mittelnische eine thronende Muttergottes, die von den Heiligen [[Dominikus]] und [[Katharina von Siena]] angebetet wird. Seitlich stehen die Statuen der Heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]] und [[Franz von Assisi]]. Den Aufsatz bildet [[Gott der Vater|Gottvater]] mit Engeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Altar in der gegenüberliegenden Kapelle besteht aus [[Marmor]] mit Steinintarsien und wurde im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts vermutlich in einer Laibacher Werkstätte gefertigt. Das Mittelbild von Anton Nierenberger mit der Darstellung des heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] wird von den Steinfiguren Petrus und Paulus flankiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kapelle links und rechts des Hochaltars stehen [[Neobarock|neobarocke]] Altäre. Auf dem linken Altar steht eine plastische [[Kreuzigungsgruppe]] von Joseph Mayer, auf dem rechten die Figuren der Heiligen Josef und [[Norbert von Xanten|Norbert]] sowie des Kirchenheiligen Paternianus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kanzel]]korb, um 1720 entstanden ist mit den [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters besitzt die Kirche einen [[Taufstein]] von 1652, Konsolfiguren der Heiligen Josef und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] aus dem 18. Jahrhundert, neobarocke Konsolfiguren des [[Johannes Nepomuk]] und eines [[Schmerzensmann]]es aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und eine Konsolfiguren des heiligen Paternianus vom Ende des 15. Jahrhunderts mit barocker [[Fassung (Bemalung)|Fassung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 614 f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Neubauer]]-Kienzl, Wilhelm Deuter und Eduard Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039;Barock in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Universitätsverlag Carinthia, Klagenfurt 2000, ISBN 3-85378-489-5, S. 83 und 187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.712471|EW=13.637486|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Paternion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Paternion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Spittal an der Drau|Paternion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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