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	<title>Pfarrkirche Maria Rojach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:22:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Maria_Rojach&amp;diff=2541778&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Anton-kurt: Einleitung örtlich kirchlich Denkmalschutz</title>
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		<updated>2023-11-18T22:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einleitung örtlich kirchlich Denkmalschutz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Rojach - Kirche2.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Maria Rojach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Maria Rojach 04.jpg|mini|Langhaus, Blick zum Chor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Rojach - Kirche - Kreuzabnahme.jpg|mini|Fresko: Beweinung Christi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Rojach - Seitenaltar - Geburt Christi.jpg|mini|Flügelaltar: Geburt Christi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Rojach - Seitenaltar - Gnadenbild.jpg|mini|hochkant|Seitenaltar: Anna selbdritt]]&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Maria Rojach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht am Westrand der Ortschaft [[Maria Rojach]] in der Gemeinde [[Sankt Andrä (Kärnten)|St. Andrä im Lavanttal]] in [[Kärnten]]. Die dem Patrozinium [[Mariä Himmelfahrt]] unterstellte Pfarrkirche gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat St. Andrä|Dekanat St. Andrä]] in der [[Diözese Gurk-Klagenfurt]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung fand die Kirche 1314, 1480 wird sie als Pfarre genannt.&lt;br /&gt;
Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche zur Wehrkirche ausgebaut und 1480 von den Türken belagert.&lt;br /&gt;
Die Mauern der spätgotischen Wehranlage wurden im 19. Jahrhundert erniedrigt. Bis heute haben sich Mauerreste im Süden und im Nordosten sowie in der Nordostecke ein Rundturm mit einem Kegeldach und einem Portal in der Höhe des ehemaligen [[Wehrgang]]es erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein [[Gotik|gotischer]] Bau aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, der im [[Barock]] Umgestaltungen erfuhr. Dreistufige [[Strebepfeiler]] stützen das Langhaus und den eingezogenen Chor. Die barocke [[Sakristei]] im südlichen Chorwinkel wurde im dritten Viertel des 17. Jahrhunderts hinzugefügt. Den vorgestellten gotischen Westturm mit barocken Schallarkaden bekrönt ein Zwiebelhelm. Eine Glocke wurde 1740 von Marx Mathias Zechenter gegossen. Das gotische gekehlte Turmportal führt in die Vorhalle im Turmerdgeschoß. Hier ruht ein [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzrippengewölbe]] auf Kopfkonsolen aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Beiderseits des profilierten Kirchenportals finden sich Wandmalereien aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts: links als Fastenbild ein Christus mit Keule und rechts ein [[Feiertagschristus|Feiertags-Christus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vierjochigen Langhaus erhebt sich ein Kreuzrippengewölbe mit bemalten [[Schlussstein]]en über Wandvorlagen mit polygonalen und gebündelten [[Dienst (Architektur)|Diensten]], die in den Ecken in Konsolköpfen enden. Die Westempore mit [[Maßwerk]]brüstung und Mittelerker ist mit spätgotischen Netzrippen unterwölbt. Ein rundbogiger, barock verkleideter Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem einjochigen Chor mit [[Fünfachtelschluss]]. Im Chor ruht ein Kreuzrippengewölbe mit reliefierten Schlusssteinen auf Runddiensten und Kopfkonsolen. Die Chorfenster wurden barock erneuert. An der Chornordwand befindet sich eine vermauerte schulterbogige Öffnung, die wohl der Einstieg zum Obergeschoß einer spätgotischen Sakristei war. Weiters befinden sich im Chor eine gotische [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] mit Gitter aus dem 14. Jahrhundert und ein barocker [[Taufstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Das Fragment des [[Heilige Drei Könige|Dreikönigszuges]] an der Chorsüdwand, der darunter stehende Apostel sowie die zwei Engel, die Heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] in den Rundmedaillons in den Kappen des Chorschlussgewölbes entstanden um 1370/1380. Das Fragment des [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Gerichts]] an der westlichen Triumphbogenwand stammt aus dem ersten Viertel des 15. Jahrhunderts, die [[Beweinung Christi]] mit einem [[Ablass]]text als Inschrift aus dem zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts. 1992 legte man das um 1600 in [[Seccomalerei|Secco-Technik]] gemalte Rankendekor mit Blatt- und Blütenkelchen im Langhausgewölbe frei. Die Freilegung der frühbarocken Engel mit [[Leidenswerkzeug]]en im Chorgewölbe erfolgte ein Jahr später.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der barocke [[Hochaltar]] von 1703 füllt den Chor in Höhe und Breite aus und besitzt in beiden Geschoßen gegen die Mitte zu gestaffelte und zum Teil gedrehte Säulen. In der Mittelnische birgt er eine Madonna mit Kind, flankiert von den Heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] und [[Rochus von Montpellier|Rochus]] zwischen den Säulen sowie über den [[Opfergang]]sportalen von den Heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Florian von Lorch|Florian]]. Im Aufsatz steht eine [[Anna selbdritt]] zwischen einer [[Maria Immaculata]] und der heiligen [[Elisabet]]. Den Altarabschluss bildet eine Heilig-Geist-Taube im Strahlenkranz umgeben von Engeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Chornordwand steht ein Flügelaltar, der wohl 1529 in der Werkstatt [[Jörg Lederer]]s in [[Kaufbeuren]] gefertigt wurde. Der Altarschrein schließt oben mit einem [[Kielbogen]] ab und besitzt ein Flügelpaar. Im Mittelrelief ist die Geburt Christi dargestellt, darunter die [[Wurzel Jesse]] mit den Halbfiguren von [[David]] und [[Salomo]]. Die Reliefs an den Flügelinnenseiten zeigen links oben die [[Beschneidung des Herrn|Beschneidung Jesu]], links unten die [[Darstellung des Herrn]], rechts oben die Begegnung von [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] und [[Anna (Heilige)|Anna]] an der Goldenen Pforte und rechts unten die Anbetung der Könige. An den Außenseiten sind Szenen aus der [[Passion Jesu|Passion]] gemalt: links oben Christus im Garten [[Getsemani]], links unten die [[Dornenkrone|Dornenkrönung]], rechts oben die Geißelung und rechts unten Christus vor [[Pontius Pilatus|Pilatus]]. Die Malereien folgen dem Vorbild der 1513 veröffentlichten großen [[Kupferstich]]passion von [[Albrecht Dürer]]. Die Reliefs sind nach Dürers [[Holzschnitt]]serie aus dem Marienleben von 1511 geschnitzt, allerdings weicht hier der Schnitzer zum Teil vom Vorbild ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar wurde 1766 geschaffen und 1774 [[Fassung (Bemalung)|gefasst]]. Er trägt eine Anna selbdritt vom Anfang des 16. Jahrhunderts zwischen den barocken Statuen der Heiligen Katharina und [[Margareta von Antiochia|Margareta]] sowie zwei Engel aus dem späten 15. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar von 1772 wurde 1774 gefasst. Am Altarblatt zeigt er [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]], flankiert von den Skulpturen der heiligen [[Benedikt von Nursia|Benedikt]] und [[Augustinus von Hippo|Augustinus]]. Das Oberbild stellt den heiligen Florian dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] entstand 1774. An der linken Langhauswand hängt ein [[Votivgabe|Votivbild]] von 1819, das die Abwehr der Türken mit Steingeschoßen, Büchsen und vor allem mit der Hilfe Marias zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Neubearbeitung, 3., erweiterte und verbesserte Auflage, bearbeitet von Gabriele Russwurm-Biró. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 510 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kirche Maria Rojach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarre-mariarojach.at/ Website der Pfarre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/44/06.83|EW=14/52/48.62/E|type=building|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche|Maria Rojach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Sankt Andrä (Kärnten)|Maria Rojach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Maria Rojach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat St. Andrä|Maria Rojach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Mariarojach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anton-kurt</name></author>
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