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	<title>Pfarrkirche Limberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T18:44:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Limberg&amp;diff=2906553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lucaconi2000: Umstellung auf Dekanat Schmidatal</title>
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		<updated>2026-03-31T19:48:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umstellung auf Dekanat Schmidatal&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{lückenhaft|1=Daten zur Pfarr- und Baugeschichte samt EN unvollständig, Details zur Orgel fehlen noch --[[Benutzer:Manfred Kuzel|M@nfred]] ([[Benutzer Diskussion:Manfred Kuzel|Diskussion]]) 09:11, 8. Mai 2013 (CEST)}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Limberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Wird im &amp;#039;&amp;#039;Dehio&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;„Filialkirche“&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;hl.Jakob&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ostung|geostete]], [[Romanik|romanische]], [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] in [[Limberg (Gemeinde Maissau)|Limberg]], einer [[Katastralgemeinde]] von [[Maissau]] in [[Niederösterreich]]. Sie steht gemäß Verordnung des [[Bundesdenkmalamt]]es unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|12647|WD-Item=Q14545301|Maissau|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarre liegt im [[Dekanat Schmidatal]] in dem zur [[Erzdiözese Wien]] gehörenden [[Vikariat Unter dem Manhartsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude ist ein romanischer [[Saalkirche|Saalbau]], der etwas erhöht im westlichen Ortsteil von Limberg liegt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Foto bitte hier belassen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Limberg Kirche.jpg|miniatur|hochkant=1.5|Filialkirche Limberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1267 wurde die Kirche als [[Filialkirche]] von [[Eggenburg]] erstmals urkundlich erwähnt. Für die eine Hälfte des Ortes kam es im Jahre 1267 zur Errichtung eines [[Vikariat (katholisch)|Vikariates]], welchem im Jahre 1282 auch die andere Ortshälfte zugeteilt wurde, ehe die Pfarre Anfang des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts verwaiste. Ab dem Jahre 1564 scheint sie als Filiale von Eggenburg der Pfarre Straning zugehörig auf. Seit 1.&amp;amp;nbsp;Jänner&amp;amp;nbsp;1962 ist Limberg eine eigenständige Pfarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Außen ===&lt;br /&gt;
Die Kirche steht an der nördlichen Seite des von einer [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Mauer umgebenen [[Friedhof]]es. Der mächtige Baukörper aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besteht aus unverputztem [[Bruchsteinmauer#Bruchsteinmauerwerk|Bruchstein]]- und Quadermauerwerk, der wehrhafte dreigeschoßige Turm mit erneuertem [[Helm (Architektur)|Pyramidenhelm]] ist der Westfront zwischen Giebelschmiegen, leicht nach Norden versetzt, vorgestellt. Der spitze Helm trägt eine [[Turmkugel]] mit schlichtem Kreuz. Das Langhaus wird von einem Satteldach abgeschlossen, welches am Übergang zum Dach des Chores von einem [[Patriarchenkreuz]] bekrönt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Obergeschoß des Turmes hat ein Kreuzgratgewölbe, das Schallgeschoß hat eine [[Klangarkade]] aus romanischen [[Gekuppelt (Architektur)|gekuppelten]] Fenstern mit gedrungenen Mittelsäulchen. Die [[Würfelkapitell#W|Würfelkapitelle]] der Säulchen sind [[Ornament|ornamental]] [[Relief|reliefiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langhaus und Chor wurden vermutlich im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio&amp;#039;&amp;#039; S. 674&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Süden erweitert. Die Fassade ist südöstlich durch einfache abgetreppte übergiebelte [[Strebepfeiler]] mit [[Wasserschlag (Architektur)|Wasserschlägen]] sowie ein Spitzbogenfenster gegliedert. Die anderen Fenster sind als Rundbogenfenster ausgeführt. An der Südfassade befindet sich ein [[Gotik|spätgotisches]] Rechteckportal mit erneuertem [[Sturz (Architektur)|Türsturz]] sowie eine spätgotische Nische mit [[Maßwerk#Maßwerkformen|Dreipassmaßwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barocke Veränderungen an der Ostwand des ehemals romanischen Chores sind mit „1697“ bezeichnet. Nördlich des Chores befindet sich ein schlichter Sakristeianbau, westlich davon Reste eines vermauerten romanischen Fensters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innen ===&lt;br /&gt;
Zwei Pfeiler tragen die schlichte [[Empore]], welche den annähernd quadratischen flach gedeckten Saal im Westen abschließt. Ein leicht eingezogener halbkreisförmiger [[Barock|barocker]] [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] bildet den Übergang zu einem breiten, seichten Chor mit korbbogigem [[Tonnengewölbe]] und [[Korbbogengewölbe#Stichkappe|Stichkappe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Limberg Seitenaltar rechts.jpg|mini|hochkant|Der rechte Seitenaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Triumphbogen, das Chorgewölbe und die mit [[Bandelwerk|Bandlwerkstuck]] versehenen [[Laibung|Fensterlaibungen]] stammen aus der Zeit um das Jahr 1730. Ein zart [[Quaderputz|genutetes]] Rechteckportal nördlich des Chores öffnet sich zu einem barocken Sakristeiraum mit Kreuzgratgewölbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1950 wurde der Zugang zur Empore über den Turm ermöglicht und die Kirchendecke erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch95&amp;quot;&amp;gt;Heimatbuch Limberg S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Aus der Zeit um das Jahr 1700 stammt der Hochaltar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;/&amp;gt; Das [[Altarretabel|Säulenretabel]] mit einer Darstellung von [[Jakobus der Ältere|Jakobus dem Älteren]] ist mit „&amp;#039;&amp;#039;Josef Pfeiffer 1826&amp;#039;&amp;#039;“ bezeichnet und wird von Statuen der Heiligen [[Johannes Nepomuk]] und [[Antonius von Padua]] aus dem Anfang des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts flankiert. Das Oberbild aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigt [[Gottesgebärerin|Maria mit dem Kind]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten des Triumphbogens stehen gleichartige Seitenaltäre mit Säulenretabeln und gesprengten Giebeln. Das Altarblatt des linken Seitenaltares zeigt den [[Sebastian (Heiliger)|heiligen Sebastian]] als [[Märtyrer]], davor ist eine Herz-Jesu-Statue. Auf dem Altarblatt des rechten Seitenaltares ist der heilige Antonius von Padua dargestellt, davor steht eine Marienstatue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Ausstattung gehören ein barockes gebuckeltes Weihwasserbecken und ein steinerner Opferstock mit dem Relief eines Heiligen mit Bettelsack, vermutlich des [[Felix von Cantalice]] aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;/&amp;gt; Zwei Konsolstatuen und einfache gerahmte Kreuzwegbilder hinter Glas vervollständigen die Innenausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ist mit reichem barocken Dekor, Schnitzwerk und [[Putto|Putten]] verziert. Wie aus Kirchenrechnungen hervorgeht, wurde das Instrument um die Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts repariert. Eine Renovierung fand im Juni 1931 durch den Orgelbaumeister Wilhelm Brieger aus [[Klosterneuburg]] statt. Dabei wurde eine neue Klaviatur eingebaut, die beiden vorhandenen [[Register (Orgel)|Register]] (Burdon 8 und Salizonal 8) ausgebessert und ergänzt sowie ein Zinnregister (4-Fuß Prospekt) neu eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1950 wurde die Orgel im Zuge der Erneuerung des Zuganges zur Empore abgebaut und in der Zeit zwischen dem 15.&amp;amp;nbsp;Juni und [[Allerheiligen]] renoviert. Zwischen 16. und 18.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1961 wurde das Instrument gereinigt, gestimmt und eingelassen. Ein neuerlicher Abbau samt Transport zum Orgelbaumeister Ph. Eppel nach Wien erfolgte im Jahre 1964. Das Instrument erhielt ein Elektrogebläse und wurde überholt. Die Arbeiten dauerten von 6.&amp;amp;nbsp;April bis zum 29.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1964. Im Jahre 1980 wurde die Orgel neu gestrichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch95&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Der erste Hinweis auf zwei Glocken in der Pfarrkirche findet sich in einem Schreiben vom 17.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1621 über Kriegsverwüstungen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]]. Auch in einem Inventarium vom 29.&amp;amp;nbsp;Februar&amp;amp;nbsp;1808 und vom 28.&amp;amp;nbsp;Juli&amp;amp;nbsp;1810 werden zwei Glocken angeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verblieb nur eine Glocke in der Kirche, die im Jahre 1849 von der Hofgießerei in Wien hergestellt worden war und 250 [[Kilogramm]] wog. Im Jahre 1925 wurde eine zusätzliche neue Glocke bei der Gießerei Kuttner in Wien in Auftrag gegeben und am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober&amp;amp;nbsp;1925 geweiht. Sie wog 106 Kilogramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Glocken mussten im Juni 1942 während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als [[Metallspende des deutschen Volkes#Zweiter Weltkrieg|Metallspende des deutschen Volkes]] abgeliefert werden. Ein 14 Kilogramm schweres Glöckchen, das vom Dachboden des Schlosses auf den Kirchturm gebracht wurde, diente als Ersatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 wurden zwei neue Zinnbronzeglocken durch die [[Glockengießerei Pfundner|Glockengießerei Josef Pfundner]] in [[Wien]] hergestellt und am 5.&amp;amp;nbsp;Juni&amp;amp;nbsp;1949 im Hof von [[Schloss Limberg (Niederösterreich)|Schloss Limberg]] durch den Abt von [[Stift Altenburg]], Prälat [[Maurus Knappek]], geweiht. Der Preis belief sich auf etwa 12.000 [[Österreichischer Schilling|Schilling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größere „Gloria Dei“ hat den Ton „h“ und ein Gewicht von 294 Kilogramm, die kleinere „Pax hominibus“ &amp;#039;&amp;#039;Marienglocke und Glocke der Gefallenen&amp;#039;&amp;#039; hat den Ton „dis“ und ist 150 Kilogramm schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1969 wurde eine weitere Glocke bei der Glockengießerei Pfundner für etwa 10.000&amp;amp;nbsp;Schilling in Auftrag gegeben, deren Weihe am 11.&amp;amp;nbsp;Mai&amp;amp;nbsp;1969 erfolgte. Sie hat den Ton „fis“, ist 100 Kilogramm schwer und dient auch als Totenglöckchen &amp;#039;&amp;#039;(Zügenglöckchen)&amp;#039;&amp;#039;. Sie trägt ein Relief des [[Josef von Nazaret|heiligen Josef]] als Vorbild der Arbeiter und Patron der Sterbenden sowie die Inschrift „Zur Erinnerung an den ersten Anbetungstag der Pfarrgemeinde Limberg am 19.&amp;amp;nbsp;März&amp;amp;nbsp;1969“.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbuch Limberg S. 94&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Niederösterreich nördlich der Donau.“&amp;#039;&amp;#039; Bearbeitet von Evelyn Benesch, [[Bernd Euler-Rolle]] u.&amp;amp;nbsp;a. Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2, S. 673f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Heimatbuch Limberg – Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart“&amp;#039;&amp;#039; von Oberschulrat Eduard Scheiterer. Herausgeber: Stadtgemeinde Maissau, im Selbstverlag der Stadtgemeinde Maissau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Filialkirche hl. Jakob (Limberg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.59555|EW=15.86036|type=building|dim=400|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Limberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Limberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobus-der-Ältere-Kirche|Limberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maissau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich|Limberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Schmidatal|Limberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lucaconi2000</name></author>
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