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	<title>Pfarrkirche Kufstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T03:39:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Kufstein&amp;diff=1892541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luftschiffhafen: HC: Entferne Kategorie:Hallenkirche; Ergänze Kategorie:Hallenkirche in Österreich</title>
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		<updated>2025-07-16T20:52:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Hallenkirche&quot; title=&quot;Kategorie:Hallenkirche&quot;&gt;Kategorie:Hallenkirche&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Hallenkirche_in_%C3%96sterreich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Hallenkirche in Österreich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Hallenkirche in Österreich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick über Kufstein von der Festung aus.JPG|mini|Kath. Pfarrkirche hl. Vitus in Kufstein]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stadtpfarrkirche Kufstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Ortszentrum der Gemeinde [[Kufstein]] im [[Bezirk Kufstein]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Sie ist dem heiligen [[Veit (Heiliger)|Vitus]] [[Kirchweihe|geweiht]] und gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Kufstein|Dekanat Kufstein]] in der [[Erzdiözese Salzburg]]. Das Bauwerk steht unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef| AT-7 | Jahr = 2015 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Gotik|gotische]] Bau der St. Vitus-Kirche wurde spätestens 1420 vollendet und bildete den Nachfolgebau einer bereits bestehenden Kirche. Es handelt sich dabei um eine dreischiffige [[Hallenkirche]] mit polygonalem Chorabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1660 bis 1661 wurde sie [[barock]]isiert, um sie dem Geschmack der Zeit anzupassen. Diese Änderungen sind noch heute sichtbar: Fassade, Turmabschluss, [[Zwiebelturm|Zwiebelhelm]] und Außengestaltung sowie Farbgebung entstammen haben mit der gotischen Erscheinung der Kirche nichts mehr gemein. Auch die Betonung der Fassadenmitte durch einen [[Risalit]] und die Unterteilung mittels farblich abgesetzter [[Pilaster]] und [[Lisene]]n ist charakteristisch für den frühen, noch relativ streng wirkenden Barock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 wurde die Kirche um ein [[Joch (Architektur)|Joch]] vergrößert. Bei dieser Gelegenheit tauschte man auch das barocke gegen ein [[Klassizismus|klassizistisches]] Mobiliar. 1929 wurden die [[Gewölbe]]abschnitte des [[Kirchenschiff|Mittelschiffes]] und das Gewölbe der [[Empore]] vom Maler [[Rudolf Stolz]] (1874–1960) mit [[Wandmalerei]]en [[Seccomalerei|a secco]] versehen. 1959 und 1991 fanden umfangreiche Restaurierungen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Vitus (Kufstein) Innenraum 1.jpg|mini|Innenansicht, Blick zu den Altären]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Vitus (Kufstein) Innenraum 2.jpg|mini|Innenansicht, Blick zur Orgelempore]]&lt;br /&gt;
Das älteste Mobiliarstück, welches heute in der Kirche zu finden ist, stellt der klassizistische [[Hochaltar]] des Tiroler [[Bildhauerei|Bildhauers]] [[Josef Stumpf]] dar. Dar Altaraufbau besteht im Wesentlichen aus zwei auf [[Piedestal|Postamenten]] stehenden [[Säule]]n mit [[Ionische Ordnung|ionischen]] [[Kapitell]]en, welchen einen [[Giebel|Dreiecksgiebel]] tragen. Direkt unterhalb des Giebels findet sich ein ornamentaler [[Fries|Zierfries]] mit floralen Motiven und Engelsköpfen. Der Giebel selbst trägt in seinem Zentrum das aus dem Barock stammende Symbol für Gott: ein Dreieck mit einem Auge in der Mitte, umgeben von einem Strahlenkranz. Flankiert wird der Altar von zwei [[Apostel]]statuen, welche vermutlich vom Kufsteiner Bildhauer Kaspar Bichler (19. Jahrhundert) stammen. Vom Altar aus gesehen rechts findet sich [[Simon Petrus|Petrus]], erkennbar an den Schlüsseln in seiner Hand, und links [[Paulus von Tarsus|Paulus]], zu identifizieren anhand des Schwertes und des [[Evangelium (Buch)|Evangeliums]] in seinen Händen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Altargemälde stammt vom Tiroler Künstler [[Josef Arnold der Ältere|Josef Arnold dem Älteren]] (1788–1879) und zeigt den Titelheiligen der Kirche [[Veit (Heiliger)|(Hl. Vitus)]] als [[Märtyrer]] vor [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Jesus Christus|Christus]]. Als Märtyrer weist ihn neben dem Lorbeerkranz über seinem Haupt auch eines seiner [[Attribut (Kunst)|Attribute]] aus – der Kessel mit siedend heißem Öl. Arnolds Stil ist eine Mischung aus klassizistischen und [[Romantik|romantischen]] Elementen: Kleidung, Haltung, [[Mimik]] und [[Gestik]] der Figuren erinnern an [[Heinrich Friedrich Füger]], das [[Kolorit]] hingegen an die [[Nazarener (Kunst)|Nazarener]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St. Vitus beherbergt neben dem Altarbild noch zwei weitere Gemälde Josef Arnolds d.&amp;amp;nbsp;Ä. Zum einen eine Darstellung der Madonna mit den Heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und der [[Katharina von Alexandrien]] am linken Seitenaltar, zum anderen ein Gemälde des heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], dessen Wunden gerade von der Witwe des Märtyrers [[Kastulus]] gepflegt werden, am rechten Seitenaltar. Alle drei Gemälde stammen aus der Zeit um 1840.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Wandmalereien des Künstlers [[Rudolf Stolz]] aus dem Jahr 1929 im Gewölbe erhielten sich jene vom ersten bis zum dritten Joch im Mittelschiff, zwei in der Empore und eine unterhalb der Empore im Eingangsbereich. Das erste Joch des Mittelschiffes zeigt vier [[Altes Testament|alttestamentliche]] [[Prophetie|Propheten]]: [[Daniel]], [[David]], [[Jeremia]] und [[Jesaja]]. Jeder der Propheten hält ein Spruchband in Händen, darauf Zitate aus der [[Bibel]].&lt;br /&gt;
* Daniel: „Siebzig Jahreswochen sind festgesetzt“&lt;br /&gt;
* David: „Kommet lasset uns frohlocken dem Herrn unserem Heiland“&lt;br /&gt;
* Jeremia: „O ihr alle die ihr vorübergehet, schauet, ob ein Schmerz gleich sei meinem Schmerze“&lt;br /&gt;
* Jesaja: „Siehe die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären, sein Name wird sein Emanuel“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Joch zeigt die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] anhand der ihnen zugeordneten Symbolen und namentlichen Inschriften. Zudem finden sich darüber verschiedene Darstellungen. Im Zentrum dieses Joches, eingelassen in ein Loch, findet sich eine [[Heiliggeisttaube|Heiliggeist-Taube]], umgeben von einem goldenen Strahlenkranz. Über dem Evangelisten [[Markus (Evangelist)|Markus]] (Löwe) findet sich der [[Johannes der Täufer|Heilige Johannes der Täufer]], ihm gegenüber – oberhalb des Evangelisten [[Lukas (Evangelist)|Lukas]] (Stier) – sein Vater, [[Zacharias (Vater des Johannes)|Zacharias]]. Über dem Evangelisten [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] (geflügelter Mensch) erkennt man Maria an der Wiege Christi, hinterfangen vom [[Stern von Betlehem|bethlehemitischen Stern]] und als Letztes, ihr gegenüber, oberhalb des Evangelisten [[Johannes (Evangelist)|Johannes]] (Adler) Christus mit einem offenen Buch in der Hand, auf welchem die griechischen Buchstaben [[Alpha]] und [[Omega]] zu lesen sind. Diese beziehen sich auf einen biblischen Vers nach [[Offenbarung des Johannes|Off.]] 22,13: „Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewölbe des dritten Joches des Mittelschiffes findet sich eine chiffrierte Darstellung der [[Die vier letzten Dinge|Vier letzten Dinge]]. Eine ausgemergelte, in ein Totenlinnen gehüllte Gestalt, die einem Grab zu entschweben scheint, steht für den Tod. Ein [[Posaunenengel|Posaune blasender Engel]] verweist auf das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]] (s. Offb. 8, 6–11,19). Der [[Auferstehung|auferstande]] Christus mit der Siegesflagge in der Hand repräsentiert den [[Himmel (Religion)|Himmel]]. Der [[Erzengel Michael]], welcher gerade den [[Drache (Mythologie)|Drachen]], Sinnbild [[Luzifer]]s und alles Bösen, überwindet, verweist auf die [[Hölle]]. Auf dem Schild des [[Erzengel]]s stehen die Worte „Wer ist wie Gott“ – die Bedeutung seines ursprünglich [[Michael|hebräischen Namens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gewölbe der Orgelempore finden sich weiters die Darstellung eines [[Harfe]] spielenden und eines [[Violine|Geige]] spielenden [[Engel]]s. Unterhalb des Geige spielenden Engels steht in einem Spruchband „Preiset den Herrn ihr Engel des Herrn“ ({{B|Dan|3|59}}) und unterhalb des Harfe spielenden Engels „Ehre sei Gott in der Höhe“ ({{B|Lk||14}}; s. auch [[Vulgata]], Lk 2,14: &amp;#039;&amp;#039;Gloria in excelsis Deo&amp;#039;&amp;#039;). Das letzte Wandgemälde des Rudolf Stolz findet sich im Bereich des Haupteingangs der Kirche, unterhalb der Empore. Es zeigt Christus umgeben von zwei Müttern und sieben Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten finden sich innerhalb der Kirche St. Vitus noch zwei [[mittelalter]]liche Grabplatten mit [[Relief]]darstellungen der Verstorbenen und ihrer [[Wappen]] darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot; caption=&amp;quot;Bildergalerie&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche St. Vitus. Gewölbe 1. Propheten.jpg|1. Gewölbejoch: Die Propheten&lt;br /&gt;
 Kirche St. Vitus. Gewölbe 2. Evangelisten.jpg|2. Gewölbejoch: Die Evangelisten&lt;br /&gt;
 Kirche St. Vitus. Gewölbe 3. Weltgericht.jpg|3. Gewölbejoch: Die vier letzten Dinge&lt;br /&gt;
 St. Vitus (Kufstein) Hochaltar.jpg|Altar mit dem Gemälde Josef Arnolds&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Das Geläute der Stadtpfarrkirche besteht aus fünf [[Kirchenglocke|Glocken]] in den Tönen cis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;-e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;-fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;-a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;-cis&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;. Glocke 4 (a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;) ist die älteste im Geläute und wurde 1706 von Johann Paul Schellener gegossen. Die übrigen Glocken stammen von [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Grassmayr]] aus dem Jahre 1948. Das Geläute wird recht hoch geschwungen und alle Glocken besitzen einen [[Klöppelfänger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|St. Vitus (Kufstein)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kufstein-stvitus.at/home/ Website der Pfarre St. Vitus]&lt;br /&gt;
* [http://www.studiofilmtv.it/film.asp?id=31&amp;amp;l=it &amp;#039;&amp;#039;Der tüchtigste Maler Tirols – Rudolf Stolz in Innsbruck und Kufstein.&amp;#039;&amp;#039;] (Die Malereien des Rudolf Stolz in der Pfarrkirche von Kufstein stehen im Zentrum eines Dokumentarfilms des Bozner Filmemachers Lucio Rosa und des Kunsthistorikers Hanns-Paul Ties.)&lt;br /&gt;
* [https://orgel-verzeichnis.de/kufstein-stadtpfarrkirche-st-vitus/ Die Orgel der Pfarrkirche Kufstein] – Orgel-Verzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|type=landmark|region=AT-7|NS=47.58261|EW=12.170078|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veitskirche|Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Tirol|Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Erzdiözese Salzburg|Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Kufstein|KufsteinVitus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1420er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Kufstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hallenkirche in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
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