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	<title>Pfarrkirche Kraig - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T13:24:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Kraig&amp;diff=2570891&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-10-17T13:54:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Frauenstein Kraig Kirchweg 6 Pfarrkirche hl. Johannes d. T. mit Turm und Friedhof 15102006 02.jpg|miniatur|hochkant]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraig - Propsteikirche - Hauptkirche.JPG|miniatur|Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraig - Propsteikirche - Wehrturm.jpg|miniatur|hochkant|Turm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraig - Propsteikirche - Ulrich-Kapelle.jpg|miniatur|hochkant|Ulrichskapelle]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Kraig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Kraig (Ortschaft)|gleichnamigen Ort]] in der Gemeinde [[Frauenstein (Kärnten)|Frauenstein]] ist [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde zwischen 1216 und 1218 erstmals erwähnt und war eine Patronatskirche der Herrschaft Kraig. Spätestens Mitte des 14. Jahrhunderts wurde in Kraig ein Kollegiatstift mit vier [[Regularkanoniker|Chorherren]] und einem [[Propst]] gegründet. In der Reformationszeit war Kraig ein Zentrum des [[Protestantismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchenanlage, bestehend aus der Kirche, einem freistehenden Turm und einer Kapelle wird von einer ehemals wehrhaften Friedhofsmauer mit hohen [[Futtermauer]]n im Süden und Westen umgeben. Alle drei Gebäude sind mit Steinplattln gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
Die [[Gotik|spätgotische]] [[Hallenkirche]] wird von einem [[Dachreiter]] mit [[Zwiebelhelm]] bekrönt. Dreistufige [[Strebepfeiler]] stützen den Chor aus dem 14. Jahrhundert, dessen [[Maßwerk]]sfenster vermauert sind. An der Nordseite des Chores ist eine zweigeschoßige [[Sakristei]] angebaut. An der nordöstlichen Ecke der Sakristei ist eine römerzeitliche Grabinschrift für das einheimische Ehepaar Memetomarus und Epatia eingemauert. Im Giebel der Westfassade befinden sich [[Schießscharte]]n. Die um 1590 errichtete Säulenvorhalle ist durch zwei [[Tonnengewölbe|Quertonnen]] mit [[Stichkappe]]n gewölbt und steht auf fünf äußeren und drei inneren [[Toskanische Ordnung|toskanische]] Säulen. In der Vorhalle stehen Steintische auf profilierten [[Renaissance]]konsolen.&lt;br /&gt;
Man betritt die Kirche durch ein Renaissance-Portal von 1589 mit [[Gewände|Marmorgewände]] und gerader Verdachung. Die Eisenplattentür weist spätgotische Beschläge aus dem 15. Jahrhundert auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus wurde im 16. Jahrhundert durch den Zubau des nördlichen Seitenschiffes zu einer dreischiffigen, [[Joch (Architektur)|dreijochigen]] Halle ausgestaltet. Das spätgotische [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Netzrippengewölbe]] ruht auf schlanken achteckigen Pfeilern. Die spätgotische Westempore wurde in der Barockzeit ins Mittelschiff vorgezogen und mit einem hölzernen [[Baluster|Dockengeländer]] versehen. Der kreuzrippengewölbte, einjochige Chor mit [[Fünfachtelschluss]] hat die Breite des Mittelschiffes. Die [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]] aus dem 15. Jahrhundert im Chor wird von einem Rosettengitter verschlossen. Über der kreuzgratgewölbten Sakristei befindet sich ein [[Oratorium (Architektur)|Oratorium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einrichtung ===&lt;br /&gt;
Der um 1760 entstandene und [[Johann Pacher]] zugeschriebene Hochaltar trägt im Hauptgeschoß eine Schnitzgruppe der [[Taufe Jesu|Taufe Christi]], flankiert von den Heiligen [[Zacharias (Vater des Johannes)|Zacharias]] und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]], sowie im Aufsatz die Figur [[Gott der Vater|Gottvaters]], umgeben von den Heiligen [[Elisabet]] und [[Anna (Heilige)|Anna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am linken Seitenaltar steht eine Madonna aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach 1788 gefertigte [[Kanzel]] wird [[Johann Georg Hittinger]] zugeschrieben. Zwischen zwei sitzenden Heiligenfiguren ist am Kanzelkorb ein Relief mit dem [[Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen|Sämann]] und an der Kanzelrückwand ein Relief mit dem [[Guter Hirte|Guten Hirten]] zu sehen. Die zwei Figuren am [[Schalldeckel]] versinnbildlichen die [[Theologische Tugenden|christlichen Tugenden]] Glaube und Hoffnung, dahinter steht [[Mose]]s mit den [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]]. Man nimmt an, dass die Kanzel ursprünglich anders gestaltet war um am Schalldeckel eine Figurengruppe mit der Verklärung Christi stand, zu der Mose und die beiden Figuren am Kanzelkorb gehörten, dagegen waren die Figuren der Tugenden am Kanzelkorb angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konsolstatuen der Heiligen [[Johann Nepomuk]] und [[Antonius von Padua]] aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts werden ebenfalls der Werkstatt Johann Pachers zugeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Kirchenwänden sind zahlreiche Grabsteine von Adligen und Geistlichen eingemauert. Die älteste Grabplatte von Wilhelm I. von Kraig stammt vom Ende des 13. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm ==&lt;br /&gt;
Der Turm am ansteigenden Berghang nördlich der Kirche ist ein [[Wehrturm]] des 15. Jahrhunderts mit Schlüsselscharten&amp;lt;!-- ? --&amp;gt;, [[maßwerk]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;geschmückten [[Schallfenster]]n und [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]]. Den ursprünglichen Zugang bildete ein rundbogiges Tor im Obergeschoß. Im niedrigen Anbau an der Südseite befindet sich ein Steinrelief einer Kreuzigung vom Anfang des 16. Jahrhunderts, das wahrscheinlich von einem [[Bildstock]] stammt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapelle ==&lt;br /&gt;
Die Kapelle unterhalb der Pfarrkirche ist dem heiligen [[Ulrich von Augsburg|Ulrich]] geweiht und dient heute als Aufbahrungshalle. Der spätgotische Bau aus dem 15. Jahrhundert mit eingezogenem quadratischen Chor, hohem spitzen Dachreiter und spitzbogigen, profiliertem Westportal besitzt im Langhaus ein [[Tonnengewölbe]] mit Netzrippen und im Chor ein [[Kreuzrippengewölbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 422 f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Kienzl]], Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance in Kärnten – Mit einem Beitrag von Eckart Vancsa.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carinthia, Klagenfurt 1996, ISBN 3-85378-438-0, S. 163.&lt;br /&gt;
* Barbara Kienzl: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarr- und Propsteikirche hl. Johannes d. T., Kraig, Frauenstein|Kraig - Propsteikirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/48/48.77/N|EW=14/22/02.89/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Frauenstein (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Kraig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche|Kraig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat St. Veit an der Glan|Kraig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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