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	<title>Pfarrkirche Kastelruth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Kastelruth&amp;diff=2818837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-11-16T19:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Kirchengebäude&lt;br /&gt;
 | Bild                = Pfarrkirche Kastelruth Nordansicht.JPG&lt;br /&gt;
 | Bildunterschrift    = Pfarrkirche in Kastelruth von Norden&lt;br /&gt;
 | Diözese             = Bozen-Brixen&lt;br /&gt;
 | Ort                 = [[Kastelruth]]&lt;br /&gt;
 | Konfession          = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
 | Patrozinium         = [[Peter-und-Paul-Kirche|Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
 | Baustil             = [[Wiener Ingenieurstil]]&lt;br /&gt;
 | Bautyp              = &lt;br /&gt;
 | Bauherr             = &lt;br /&gt;
 | Architekt           = Wiener Hofbaurat&lt;br /&gt;
 | Vorgängerbau        = &lt;br /&gt;
 | Baubeginn           = 1846&lt;br /&gt;
 | Fertigstellung      = 1849&lt;br /&gt;
 | Einweihung          = 21. Oktober 1849&lt;br /&gt;
 | Funktion und Titel  =&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche]] der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;zu den hll. App. Petrus und Paulus&amp;#039;&amp;#039; Kastelruth&lt;br /&gt;
* [[Dekanatskirche]]&lt;br /&gt;
 | Breitengrad         = 46.56829&lt;br /&gt;
 | Längengrad          = 11.56000&lt;br /&gt;
 | Region-ISO          = IT-BZ&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Parish church Kastelruth internal view.jpg|mini|hochkant|Innenraum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Peter und Paul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Diözese Bozen-Brixen]] ist die ehemalige [[Dekanat]]skirche der Gemeinde [[Kastelruth]] und den Heiligen [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1190 wurde die Kastelruther Kirche erstmals urkundlich genannt. Das Petrus-Patrozinium legt die Vermutung nahe, dass sie in ihren Ursprüngen auf das [[Frühmittelalter]] zurückgehen könnte und somit schon bei ihrer ersten Erwähnung einige Jahrhunderte alt war. Am 2. Februar 1332 stiftete „Ebel von Tacusens Oel“ an die St. Peterskirche zu Kastelruth. Seit 1433 besteht eine Stiftung der [[Wolkenstein-Trostburg|Wolkenstein]] für eine Bruderschaft und [[Frühmesser|Frühmesse]]. 1445 setzte Bischof Johann V. von Brixen einen Frühmesser ein. 1472 wurde der Altar St. Stephan geweiht und 1545 eine neue Kirchenuhr installiert. 1737 erfolgte auf Initiative des damaligen Pfarrers Philipp Jakob von Söllder, die Anstellung eines zweiten Pfarr-Kooperators.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Anton Sinnacher |Titel=Beyträge zur Geschichte der bischöflichen Kirche Säben und Brixen in Tyrol: ¬Die Kirche Brixen vom Ende des 17. Jahrhunderts bis auf unsere Zeiten : Fortsetzung der Regierungsjahre von Kaspar Ignatz Grafen von Künigl |Verlag=Weger |Datum=1834 |Online=https://books.google.com/books?id=6c8AAAAAcAAJ&amp;amp;newbks=0&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;pg=PA482&amp;amp;dq=Pfarrkirche+Kastelruth&amp;amp;hl=de |Abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1823 war die Pfarrei Sitz eines Dekanates. Der verheerende Dorfbrand vom 24. Mai 1753 fiel auch der alte gotische Kirchturm zum Opfer, der in der Folgezeit im Barockstil neu errichtet wurde. Die heutige Kirche, auch „Dom auf dem Berge“ genannt, wurde vom Wiener Hofbaurat im [[Klassizismus|klassizistischen]] [[Wiener Ingenieurstil]] 1838–1845 geplant. 1846 wurde der Bau begonnen. Am Werk waren der [[Rattenberg (Tirol)|Rattenberger]] Maurermeister Johann Wolf und der [[Polier]] Josef Scheiring aus [[Zirl]] beteiligt. Die Zimmermannsarbeiten erledigte Johann Heufler aus Kastelruth. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 57158 Gulden. 1849 wurde die neue Pfarrkirche vollendet und am 21. Oktober vom Trientner Bischof [[Johann Nepomuk von Tschiderer]] eingeweiht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der rechteckige Innenraum ist durch sechs Pfeiler in drei [[Kirchenschiff|Schiffe]] unterteilt. Die Länge beträgt 50 m, die Breite 22,5 m und die Höhe 16 m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Saint-Nicolaus-Unterberger.jpg|mini|hochkant|Ölgemälde des [[Franz Sebald Unterberger]] am Eingang der Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Eingang links unter der Empore hängt ein Gemälde des [[Franz Sebald Unterberger]], das die Verehrung der Muttergottes durch den Heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] darstellt. Rechts hängt ein barockes Portiunkula-[[Ablassbrief|Ablassbild]] mit Maria, Christus im Himmel und dem Heiligen [[Franziskus (Heiliger)|Franziskus]]. An der Südwand hängen Bilder des Heiligen Paulus vom Pferd fallend und ein dem Maler [[Eduard Burgauner]] zugeschriebenes Bild der Übergabe der Schlüssel an den Heiligen Petrus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altäre ===&lt;br /&gt;
Der Hauptaltar mit Säulenaufbau und neuromanischem Rundgiebel trägt das Altarbild, die Aufnahme Mariens in den Himmel darstellend, vom Schweizer Maler [[Melchior Paul von Deschwanden]] aus dem Jahr 1851. Im Rundgiebel befindet sich ein Holzrelief der Marienkrönung von Johann Rifesser aus dem Jahr 1887. An den Seiten stehen die [[barock]]en Statuen der Heiligen Petrus und Paulus aus der Werkstatt von [[Martin Vinazer]]. Die Seitenwände des [[Chor (Architektur)|Presbyteriums]] sind mit den Riesenfresken des Martyriums des Heiligen Petrus und Paulus und mit Fresken von [[Abel (Bibel)|Abel]] und [[Melchisedech]] gedeckt. Weitere Seitenaltäre sind mit Altarblättern von Deschwanden, die die Heilige Agnes, den Heiligen Josef und den Heiligen Sebastian darstellen, geschmückt. Auf dem Agnesaltar steht ein Gemälde, signiert mit „[[Martin Knoller]] pinxit 1754“, den [[Johannes Nepomuk|Heiligen Nepomuk]] darstellend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Altarbilder des Paul von Deschwanden&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Assumption Mary Deschwanden.jpg|Hauptaltar mit [[Mariä Aufnahme in den Himmel]]&lt;br /&gt;
Heiliger Josef mit Jesukind Deschwanden in Kastelruth.JPG|Heiliger Josef und Herz Jesu&lt;br /&gt;
Virgin Mary Deschwanden.jpg|Muttergottes&lt;br /&gt;
Saint-Sebastian.jpg|Der Heilige Sebastian&lt;br /&gt;
Saint-Agnes-Deschwanden.jpg|Die Heilige Agnes&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewölbe ===&lt;br /&gt;
Die Gewölbe sind mit Gemäldegruppen bemalt, darunter die Kirchenväter, die göttlichen Tugenden, die [[Patrozinium|Patrone]] der Filialkirchen Sankt Valentin, Sankt Vigilius, die Heiligen Katharina und Maria Magdalena, die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] und die vier großen Propheten des Alten Bundes ([[Jesaja]], [[Jeremia]], [[Ezechiel]] und [[Daniel]]). Die Wandmalereien des Langhauses entstanden durch [[Jonas Ranter]] (1860–1931) und Franz Burger 1893, jene im Chor durch Ranter, Lackner aus [[Kirchberg in Tirol]] und Max Vogt aus [[Bayern]] 1898. Mitarbeiter waren der Kastelruther [[Eduard Burgauner]] und der Bozner [[Ignaz Stolz (Vater)|Ignaz Stolz]].&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Gemälde im Chor von links nach rechts&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Melchizedek in the Parish church of Kastelruth .jpg|Melchisedech&lt;br /&gt;
Gemälde Pfarrkirche Kastelruth Altar re.jpg|Kreuzigung des Heiligen Petrus&lt;br /&gt;
Martyrdom of Saint Paul parish church Kastelruth.jpg|Martyrium des Heiligen Paul&lt;br /&gt;
Abel in the Parish church of Kastelruth.JPG|Abel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchturm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchturm der Pfarrkirche Kastelruth.jpg|mini|hochkant|Der klassizistische Kirchturm]]&lt;br /&gt;
Der alte gotische [[Kirchturm]] und die acht [[Kirchenglocke|Glocken]] fielen 1753 einem Dorfbrand zum Opfer. Ein neuer Turm wurde 1756–1758 nach den Plänen des [[Brixen|Brixner]] Maurermeisters Simon Rieder errichtet. Der Kirchturm in klassizistischem Stil misst 11 m im Geviert und ist 82 m hoch. Er steht vor der Hauptfassade und von der Kirche getrennt, wie oft bei Kirchen im [[Venetien|Veneto]]; in Südtirol jedoch ist dies eine Seltenheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwiebelkuppel wurde 1780 nach den Plänen von Georg Singer aus Brixen gebaut. Im Glockenhaus hängen neun Glocken. Acht davon wurden 1922 von der Gießerei Adda in [[Crema (Lombardei)|Crema]] hergestellt. Die kleinste, das „Sterbeglöcklein“, besteht seit 1763, während die restlichen acht dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zum Opfer gefallen waren. Die [[Turmuhr]] aus dem Jahr 1754 wurde von den [[Gröden|Grödner]] Uhrmachern Mathias und Peter Alneider hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filialkirchen ==&lt;br /&gt;
* St. Michael&lt;br /&gt;
* St. Magdalena in Tagusens&lt;br /&gt;
* St. Nikolaus in Tisens&lt;br /&gt;
* St. Oswald&lt;br /&gt;
* St. Valentin&lt;br /&gt;
* St. Anna in Ploj&lt;br /&gt;
* die Franziskus-Kirche auf der [[Seiser Alm]]&lt;br /&gt;
* das Zallinger-Kirchlein auf der Seiser Alm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Gruber (Kunsthistoriker)|Karl Gruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche von Kastelruth und ihre Filialkirchen – Jubiläumsschrift.&amp;#039;&amp;#039; Tappeiner Verlag, Bozen 1989, ISBN 88-7073-079-4&lt;br /&gt;
* [[Leo Santifaller]]: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kastelruther Turm&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Schlern]], 1, 1921, S. 39–43 [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/15.01.1921/256055/15 (online)]; 2, 1921, S. 54–56 [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.02.1921/256056/4 (online)]; 3, 1921, S. 85–87 [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.03.1921/256058/1 (online)].&lt;br /&gt;
* Josef Fulterer: &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia Parrochialis Castrirupti. Die Pfarrkirche zu den hll. Aposteln Petrus und Paulus in Kastelruth.&amp;#039;&amp;#039; Pfarrei Kastelruth, Kastelruth 1999 (ohne ISBN).&lt;br /&gt;
* Maria Hölzl Stifter: &amp;#039;&amp;#039;Die Wandmalerei des Historismus in Südtirol. Kirchliche Kunst zwischen Spätklassizismus und Nazarenern 1820–1914&amp;#039;&amp;#039;. Bozen, Athesia 2008. ISBN 88-8266-106-7, S. 216&lt;br /&gt;
* [[Josef Weingartner]], Magdalena Hörmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Südtirols&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 1991, I. Band, ISBN 88-7014-642-1&lt;br /&gt;
* Verena Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen und Kapellen der Pfarreien Kastelruth und Seis am Schlern&amp;#039;&amp;#039;, Passau 2021, ISBN 978-3-89643-431-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sankt Peter und Paul (Kastelruth)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pfarrei-kastelruth.org/index.php/kirchen-chiese.html Filialkirchen und Kapellen der Pfarrgemeinde Kastelruth]&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|15279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7609180-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kastelruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Kastelruth|Kastelruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Diözese Bozen-Brixen|Kastelruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche|Kastelruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1849|Kastelruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistische Kirche|Kastelruth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanatskirche]]&lt;/div&gt;</summary>
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