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	<title>Pfarrkirche Hittisau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Hittisau&amp;diff=1926944&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-09-08T17:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Hittisau von Südwesten.jpg|mini|Kath. Pfarrkirche Hll. Drei Könige in Hittisau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hittisau hl Drei Könige 01.JPG|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hittisau hl Drei Könige 12.JPG|mini|Ansicht vom Langhaus zur Empore mit der Kirchenorgel]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Hittisau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in der [[Bregenzerwald|Bregenzerwälder]] Gemeinde [[Hittisau]] im [[österreich]]ischen [[Bezirk Bregenz]] in [[Vorarlberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist den [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Königen]] [[Kirchweihe|geweiht]] und liegt im [[Liste der Pfarren im Dekanat Vorderwald-Kleinwalsertal|Dekanat Vorderwald-Kleinwalsertal]] in der [[Diözese Feldkirch]]. Das Bauwerk steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|19772|WD-Item=Q1230921|Hittisau|text=Listeneintrag}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef| AT-8 | Jahr = 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge des Dorfes liegen mehrere hundert Meter östlich des heutigen Kirchplatzes in [[Heideggen]]. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtete die örtliche Bevölkerung einen Bildstock. In der zweiten Hälfte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts errichteten sie im Bereich der heutigen Pfarrkirche, der damals &amp;#039;&amp;#039;Greneggen&amp;#039;&amp;#039; hieß, die erste Kapelle. Diese weihten sie dem heiligen [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]]. Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;August 1496 war Hittisau eine Kaplanei der [[Pfarrkirche Egg (Vorarlberg)|Pfarre Egg]], das damals zum [[Bistum Konstanz]] gehörte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor 1510 wurde an der Stelle der ehemaligen Wolfgangskapelle eine neue Kirche, die eventuell bereits den Heiligen Drei Königen geweiht war. 1580 wurde Hittisau zur eigenständigen Pfarre erhoben, wobei dem Pfarrer von Egg weiterhin das Vorschlagsrecht für den Seelsorger zustand. Im Jahr 1600 wurde das Gericht Lingenau selbstständig und bis zur bayerischen Übernahme 1805 von Vorderwälder [[Landammann|Landammännern]] verwaltet. Einige Parzellen, die bis dahin zur [[Pfarrkirche Lingenau|Pfarre Lingenau]] gehörten, kamen im Laufe der Jahre zur Pfarre Hittisau dazu, da die Kirchwege nach Hittisau kürzer waren. Der Bevölkerungszuwachs erforderte in den Jahren 1688 und 1717 jeweils eine Verlängerung des Kirchenschiffes sowie die Erweiterung des Chores. Die Kirche hatte im Endausbau eine Länge von 50,2&amp;amp;nbsp;Metern sowie eine Breite von 13,5&amp;amp;nbsp;Metern. Der Kirchturm war 16,2&amp;amp;nbsp;Meter hoch. Die Kirche stand parallel zur heutigen Straße und einen Ostturm. Mit 17.&amp;amp;nbsp;April 1777 wurde das Pfarrgebiet von Hittisau um weitere 17 Weiler vergrößert, 1839 abermals um vier Weiler. Da Hittisau und die damals zur Pfarre gehörige, damals eigenständige Gemeinde [[Bolgenach (Gemeinde Hittisau)|Bolgenach]], immer mehr Gläubige hatten, war die Kirche abermals zu klein. Der Hittisauer Pfarrer Josef Schnell (1780–1838) verfügte in seinem Testament, dass sein Barvermögen für den Neubau einer Kirche verwendet werden darf, wenn innerhalb von fünf Jahren nach seinem Tod mit dem Bau begonnen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1841 wurde der Bauentschluss gefasst. Im Jahre 1842 begann der Bau der neuen Kirche im klassizistischen Stil unter Baumeister [[Johann Peter Bilgeri]] unter tatkräftiger Mithilfe der Hittisauer Bevölkerung, die Sand und Schotter in mühsamer Handarbeit von der [[Bolgenach (Weißach)|Bolgenach]] auf den Dorfplatz tragen musste. Die Baupläne stammen von Kreisingenieur [[Martin von Kink]], wurden jedoch vermutlich ursprünglich vom Hittisauer Heinrich Ladner erstellt, der auch eine ähnliche Kirche in [[Kaltbrunn SG|Kaltbrunn]] in der Schweiz plante. Die Kirche in Hittisau konnte im Sommer 1845 im Rohbau fertiggestellt werden. Die Errichtungskosten beliefen sich auf rund 60.000&amp;amp;nbsp;[[Österreichischer Gulden|Gulden]]. Am 27.&amp;amp;nbsp;August 1853 wurde die Dreikönigskirche von Generalvikar Weihbischof [[Georg Pünster]] eingeweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;Pfarramt Hittisau (Herausgeber), Michael Bartenstein (Autor): &amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen. Hittisau / Vorarlberg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, (Kunstführer 1609), ISBN 978-3-7954-5319-0, S. 2&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche wurde in den Jahren 1974/1975 einer Außen- und 1980/1981 Innenrenovierung unterzogen. Dabei wurde besonders auf die Erhaltung des Bestehenden geachtet, lediglich das Deckengemälde im Chor wurde neu gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
;Kirchenäußeres&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein einheitlicher Bau aus der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Der Hochaltar und der Kirchturm sind nicht, wie sonst bei katholischen Kirchen üblich, nach [[Ostung|Osten]] ausgerichtet, sondern dem Gelände angepasst, nach Süden. Das Langhaus hat eine [[Würfel (Geometrie)|kubische]] Bauform, der Chor ist etwas eingezogen. Mit einer Länge von 48,6&amp;amp;nbsp;Metern und einer Breite von 20,6&amp;amp;nbsp;Metern gehört das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] zu den größten Sakralräumen in Vorarlberg. Der Altarraum ist 14,6&amp;amp;nbsp;Meter lang. Die Wandhöhe beträgt 13&amp;amp;nbsp;Meter. Der [[Kirchturm]] ist 54&amp;amp;nbsp;Meter hoch, der dem Chor östlich angeschlossen ist. Er hat einen quadratischen Grundriss. Der Turm hat einen [[Zwiebelturm|Zwiebelhelm]] sowie kleine, rundbogige [[Klangarkade|Schallfenster]] im Obergeschoß. Der Baukörper weist durchgehend hohe rundbogig geschlossene schmale Fensteröffnungen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die straßenseitige Westfassade weist über dem einfach profilierten Dachgesims einen kleinen Dreiecksgiebel mit Schallfenstern und einer Uhr auf. Dem darunterliegenden Hauptportal ist eine [[Klassizismus|klassizistische]] Vorhalle mit [[Portikus]] und [[Vorzeichen (Architektur)|Vorzeichen]] in Form einer Säulenhalle mit toskanischen Säulen vorgelagert. Diese steht auf einem Sockel mit Treppen. Auf dem Dreiecks[[giebel]] befindet sich die Inschrift „DOMUS DEI + PORTA COELI“ ([[Lateinische Sprache|lat.]]: „Haus Gottes + Pforte des Himmels“). An der Westwand der Kirche sind, entsprechend der Säulen, seitlich des Hauptportals, toskanische Pilaster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;DEHIO-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: &amp;#039;&amp;#039;Vorarlberg. Hittisau. Pfarrkirche Hl. Drei Könige.&amp;#039;&amp;#039; Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, S. 242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kircheninneres&lt;br /&gt;
Die Kirche ist eine weite, lichtdurchflutete [[Saalkirche]] mit flachem [[Tonnengewölbe]] und [[Gewölbe#Stichkappengewölbe|Stichkappen]]. Sie hat fünf Langhausjoche und eine Raumfläche von rund 1000&amp;amp;nbsp;m². Der Kirchenraum ist durchgehend durch [[Pilaster|Riesenpilaster]] gegliedert. Der [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]] ist korbbogenförmig. Die Kirche weist zart strukturierte Stuckgesimse auf. Die Holzempore für die Orgel ruht auf toskanischen Säulen. Unter der Empore sind an der inneren Westseite seitlich des Eingangsportals vier kleine Pilaster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das monumentale Deckengemälde im Kirchenschiff wurde von [[Waldemar Kolmsperger der Jüngere|Waldemar Kolmsperger (dem Jüngeren)]] aus [[München]] gemalt. Sie thematisiert die „Apotheose von Christus im Himmel und Höllendarstellung“. Das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]] ist in [[barock]]er Art dargestellt. Menschen in heimischer Bregenzerwälder Tracht vor Bregenzerwälder Landschaft erleben die Wiederkunft Christi auf den Wolken des Himmels. Mittig ist der Erzengel [[Michael (Erzengel)|Michael]] zu sehen der die „Guten“ von den „Bösen“ trennt. In der Hölle stellte Kolmsperger die sieben Laster [[Hochmut|Hoffart]], [[Geiz]], [[Neid]], [[Unkeuschheit]], [[Unmäßigkeit]], [[Zorn]] und [[Trägheit]] dar. Am Rande des Himmels und in der Hölle sind Situationen mit Zeitbezug dargestellt. So sind etwa der damalige britische Premierminister [[Winston Churchill]] mit Geldsack und der damalige Hittisauer Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Josef Meusburger&amp;#039;&amp;#039; dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vol.at/warum-winston-churchill-in-hittisau-in-der-kirche-in-der-hoelle-schmort/4421142 Warum Winston Churchill in Hittisau in der Kirche in der Hölle schmort] Matthias Rauch: (VOL.AT) am 16. August 2015 06:55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das im Sommer 1980 entstandene Deckengemälde im Chor trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Vision eines Vorarlberger Heiligen vor der Hl. Dreifaltigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Es stammt vom Feldkircher Maler Kurt Scheel und stellt die Dreifaltigkeitsvision des [[Niklaus von Flüe|Heiligen Bruder Klaus]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glasfenster wurden größtenteils von der Hittisauer Bevölkerung gestiftet, sie wurden von der [[Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt]] produziert. Die sieben Glasfenster im Chor stammen aus dem Jahr 1943. Sie stellen von links nach rechts „Herz Jesu“, „Herz Mariä“, „Schmerzensmann“, „Christus König“, „Christus als Hirte“ und die „Taufe im Jordan“ dar. Auf der linken Langhausseite sind von Osten nach Westen „Maria Immaculata“ sowie die Heiligen [[Agnes von Rom|Agnes]], [[Notburga von Rattenberg|Notburga]] und [[Anna (Heilige)|Anna]] dargestellt. Auf der rechten Langhausseite sind von Osten nach Westen die Engel Gottes, sowie die Heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], [[Wendelin]] und [[Josef von Nazaret|Josef]] dargestellt. Die Fenster sind im Nazarenerstil ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hittisau hl Drei Könige 06.JPG|mini|hochkant|Hauptaltar mit Darstellung der „Opfer der Weisen aus dem Morgenland“]]&lt;br /&gt;
In der Pfarrkirche Hittisau sind vier Altäre aufgebaut. Von diesen wird nur noch der Volksaltar für Messefeiern genutzt. Der Hochaltar, die Seitenaltäre und die [[Kanzel]] wurden nach den Plänen des [[Feldkirch]]er Malers [[Josef Bucher (Maler)|Josef Bucher]] vom [[Stuckateur]] &amp;#039;&amp;#039;Fröwis&amp;#039;&amp;#039; aus [[Stuckmarmor]] im [[Neuromanik|neuromanischen]] Stil aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hochaltar ist ein giebelartig bekrönter und durch Pilaster flankierter Retabelaufbau über einer schlichten Mensa.&lt;br /&gt;
Der Tabernakel am Hochaltar mit [[Vergolden|vergoldetem]] Schnitzwerk ist eine Arbeit des Künstlers [[Christian Moosbrugger]] aus dem Jahr 1948. Er gestaltete ihn nach Plänen von [[Edmund Beckmann]]. Die flankierenden Engelsfiguren wurden 1950 von Edmund Beckmann ergänzt. Das Hochaltarbild wurde 1852 von Josef Bucher gemalt und stellt das „Opfer der Weisen aus dem Morgenland“ dar. Auf dem Bild ist bildmittig das [[Jesuskind]] mit blonden Locken dargestellt. Es sitzt auf dem Schoß seiner Mutter [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]. Die beiden werden von den Heiligen Drei Königen und ihren Begleitern umringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Volksaltar, der Tisch für die Gabenbereitung sowie der [[Ambo]] wurden im Jahr 1981 aus [[Tannenholz]] geschaffen und passen sich optisch an das Chorgestühl und die vier Beichtstühle im Kirchenschiff an. Chorgestühl und Beichtstühle stammen aus dem dritten Viertel des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre sind etwas einfacher gestaltet als der Hochaltar und stehen im Kirchenschiff am [[Triumphbogen (Kirchenbau)|Triumphbogen]]. Auf dem Altarbild des rechten Seitenaltares ist der „heilige [[Aloisius von Gonzaga|Aloisius]] vor dem [[Kruzifix|Gekreuzigten]]“ dargestellt. Das Altarbild des linken Seitenaltars zeigt „Maria mit Kind, das [[Dominikus]] den [[Rosenkranz]] reicht“. Die Kanzel ist an der linken Langhauswand. Am Korb sind Plastiken der [[4 Evangelisten]] dargestellt. Auf dem Schalldeckel befindet sich eine Darstellung des „[[Guter Hirte|Guten Hirten]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 13 Apostelstatuen (12 Apostel und der Völkerapostel [[Paulus von Tarsus|Paulus]]) stehen über den [[Apostelkreuz]]en mit Kandelaberleuchter. Sie wurden von [[Franz Schmalzl (Bildhauer)|Franz Schmalzl]] aus [[Gröden]] in der Zeit um 1875 geschnitzt. 1943 wurden sie weiß gefasst und 1981 durch [[Matthias Unterkirchner]] in die ursprüngliche Farbgebung zurückversetzt. Sie stellen eine Erweiterung des Hochaltarbildes dar und sollen symbolisch aus dem Altarbild heraussteigen, gemäß Jesu Auftrag „Geht hinaus in alle Welt …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kreuzweg aus den Jahren 1946 und 1947 wurde von Christian Moosbrugger aus [[Egg (Vorarlberg)|Egg]] in Holzreliefs geschnitzt. Der [[Kronleuchter]] im Kirchenschiff stammt angeblich aus einem Sitzungssaal in [[Frankfurt am Main]]. Der damalige Dekan und Pfarrer von Hittisau [[Barnabas Fink]] bekam ihn anlässlich von Verhandlungen mit dem damaligen Geschäftspartner der [[Vorarlberger Kraftwerke|Vorarlberger Elektrizitätswerke]] geschenkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausstattung&amp;quot;&amp;gt;Pfarramt Hittisau (Herausgeber), Michael Bartenstein (Autor): &amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen. Hittisau / Vorarlberg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, (Kunstführer 1609), ISBN 978-3-7954-5319-0, S. 10&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hittisau hl Drei Könige 10.JPG|mini|Bild des Orgelprospektes]]&lt;br /&gt;
Die Orgel wurde in den Jahren 1867 bis 1869 nach Plänen des [[Rankweil]]er Orgelbauers [[Alois Schönach]] in [[Windlade#Schleiflade|Schleifladenbauweise]] mit 21 klingenden [[Register (Orgel)|Registern]], [[Koppel (Orgel)|Koppel]] II/I und Koppel I/P sowie mechanischer [[Traktur]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Orgel wurde im Jahr 1943 durch die [[Gebrüder Mayer]] aus [[Feldkirch]] umgebaut und dabei in ihrer [[Disposition (Orgel)|Disposition]] verändert. Die Spiel- und Registertraktur wurde [[Pneumatische Traktur|pneumatisiert]], dabei erhielt die Orgel einen neuen [[Spieltisch (Orgel)|Spieltisch]] und eine neue [[Windlade]] für das vergrößerte Positivwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren war der Ankauf einer neuen Orgel aufgrund des desolaten Zustandes des alten Instrumentes angedacht. Aufgrund ihrer Bedeutung als Klangdenkmal und ihrer Eignung für [[Romantik|romantische]] Orgelmusik wurde jedoch von einem Neubau abgesehen. Die alte Orgel wurde aus diesem Grund in den Jahren 1980 und 1981 von [[Helmut Allgäuer]] aus [[Theresienfeld]] restauriert und auf den Stand der ursprünglichen Schönach-Orgel zurückgeführt. Im Jahr 2003 erfolgte eine abermalige Sanierung der Orgel durch die [[Schwarzach (Vorarlberg)|Schwarzacher]] Orgelbaufirma [[Rieger Orgelbau|Rieger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders auffällig ist der akustisch klar erkennbar hohe Holzanteil im Pfeifenwerk: elf der 21 Register wurden komplett aus Tannen- und Laubholz gefertigt. Zwei weitere Register sind teilweise in Holz ausgeführt, acht Register bestehen aus unterschiedlichen [[Zinn]]-[[Blei]]-Legierungen. Durch den hohen Anteil an Holzpfeifen ergibt sich ein außerordentlich weicher und fülliger Orgelklang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orgel&amp;quot;&amp;gt;Pfarramt Hittisau (Herausgeber), Michael Bartenstein (Autor): &amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen. Hittisau / Vorarlberg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, (Kunstführer 1609), ISBN 978-3-7954-5319-0, S. 17&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Disposition der Orgel&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;border-spacing:5px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal forte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal piano || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bordunflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Flöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quintflöte || 6′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur || 3-fach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quintave || 2-fach&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cornett || 3- bis 4-fach&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Positiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Geigenprincipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Coppel || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dulzian || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal || 2′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Violon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baßetl || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Posaune || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, II/P&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orgel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Der Turm der ursprünglichen Kirche war statisch so schwach, dass er keine Glocken tragen konnte. Um [[Kirchenglocke]]n aufhängen zu können, wurde der neue Kirchturm mit einem tiefen und festen Fundament errichtet. Während der beiden Weltkriege mussten Glocken jeweils [[Metallspende des deutschen Volkes|als Kriegsbedarf abgeliefert]] werden; 1941 betraf es vier der fünf der 1922 in [[St. Florian (Linz-Land)|St. Florian]] gegossenen Glocken. Mit dem Geld für die abzuliefernden Glocken wurde anstelle der Zeichnung von [[Kriegsanleihe]]n die &amp;#039;&amp;#039;Alpe Mittlere Platte&amp;#039;&amp;#039; im [[Lecknertal]] angekauft und als [[Alpe Glockenplatte]] ({{Coordinate|NS=47.482203|EW=10.031390|type=landmark|region=AT-8|text=Lage|name=Alpe Glockenplatte}}) bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden neue Glocken angeschafft. Seit 1968 hängen sie in der heutigen Konstellation im Turm, nachdem eine der Glocken umgetauscht und zwei weitere umgegossen werden mussten. Die Glocken, aus [[Bronze]] gegossen, bilden in ihrer Tonfolge A – c – e – g – a ein sogenanntes „[[Salve Regina|Salve-Regina]]-Geläut“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;glocken&amp;quot;&amp;gt;Pfarramt Hittisau (Herausgeber), Michael Bartenstein (Autor): &amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen. Hittisau / Vorarlberg.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, (Kunstführer 1609), ISBN 978-3-7954-5319-0, S. 16&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Ton&lt;br /&gt;
! Gewicht&lt;br /&gt;
! Gussjahr&lt;br /&gt;
! Gießer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kriegerglocke, Friedensglocke&lt;br /&gt;
| A°&lt;br /&gt;
| 4000 kg&lt;br /&gt;
| 1956&lt;br /&gt;
| [[Oberösterreichische Glocken- und Metallgießerei]] in St. Florian&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dreikönigsglocke/Sonntagsglocke&lt;br /&gt;
| c′&lt;br /&gt;
| 2200 kg&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| Oberösterreichische Glocken- und Metallgießerei in St. Florian&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Maria&lt;br /&gt;
| e′&lt;br /&gt;
| 1100 kg&lt;br /&gt;
| 1949&lt;br /&gt;
| [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Werktagsglocke&lt;br /&gt;
| g′&lt;br /&gt;
| {{0}}650 kg&lt;br /&gt;
| 1968&lt;br /&gt;
| Oberösterreichische Glocken- und Metallgießerei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Engelsglocke&lt;br /&gt;
| a′&lt;br /&gt;
| {{0}}440 kg&lt;br /&gt;
| 1922&lt;br /&gt;
| Oberösterreichische Glocken- und Metallgießerei&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pfarramt Hittisau (Herausgeber), Michael Bartenstein (Autor): &amp;#039;&amp;#039;Kath. Pfarrkirche zu den Heiligen Drei Königen. Hittisau / Vorarlberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstführer.&amp;#039;&amp;#039; 1609). 2. Auflage, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2016, ISBN 978-3-7954-5319-0.&lt;br /&gt;
* [[Dehio Vorarlberg 1983|DEHIO-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs: &amp;#039;&amp;#039;Vorarlberg. Hittisau. Pfarrkirche Hl. Drei Könige.&amp;#039;&amp;#039; Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1983, ISBN 3-7031-0585-2, S. 242.&lt;br /&gt;
* Othmar Lässer: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Heiligen. Die Kapellenwege der Kleeblattgemeinden Balderschwang, Hittisau, Riefensberg, Sibratsgfäll.&amp;#039;&amp;#039; S. 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche HL. Drei Könige (Hittisau)|Pfarrkirche Hittisau}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |hrsg=Katholische Kirche Vorarlberg&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kirchengebäude in Vorarlberg|Hittisau]]&lt;br /&gt;
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