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	<title>Pfarrkirche Himmelberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T06:34:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Himmelberg&amp;diff=2778094&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lieberraldus am 7. Dezember 2025 um 18:14 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-07T18:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Kirche&lt;br /&gt;
|Name          = Pfarrkirche Himmelberg&lt;br /&gt;
|Bild          = [[Datei:Himmelberg Pfarrkirche heiliger Martin 20062007 01.jpg|200px]]/&lt;br /&gt;
|Breitengrad   = 46/44/54.25&lt;br /&gt;
|Längengrad    = 14/02/13.13&lt;br /&gt;
|Region        = AT-2&lt;br /&gt;
|Konfession    = römisch-katholisch&lt;br /&gt;
|Patron        = hl. Martin von Tours&lt;br /&gt;
|Weihejahr     = &lt;br /&gt;
|Weihemonat    = &lt;br /&gt;
|Weihetag      = &lt;br /&gt;
|Rang          = Pfarrkirche&lt;br /&gt;
|Bezeichnung   = &lt;br /&gt;
|Diözese      = Gurk&lt;br /&gt;
|Diakon        = &lt;br /&gt;
|Pfarrgemeinde =Himmelberg&lt;br /&gt;
|Anschrift     = Turracher Straße 16&lt;br /&gt;
9562 Himmelberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Himmelberg Pfarrkirche innen.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Himmelberg Pfarrkirche innen Orgelempore.jpg|mini|Blick vom Chor zur westlichen Orgelempore]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Himmelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Himmelberg]] in [[Kärnten]] ist dem heiligen [[Martin von Tours|Martin]] geweiht. Das zwischen 1060 und 1076 erstmals genannte Gotteshaus wurde 1711 durch einen Brand schwer beschädigt und bei der Wiederherstellung 1770 um ein [[Joch (Architektur)|Joch]] nach Westen verlängert. Das Gebäude steht unter {{BDA Objekt Ref|61959|WD-Item=Q1612750|Himmelberg|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein großer [[Gotik|gotischer]] Bau, der [[barock]]e Veränderungen erfuhr. Zwischen dem im Kern aus dem 13. Jahrhundert stammenden Langhaus und dem Chor des 13. Jahrhunderts steht der im Kern gotische Turm. Das Glockengeschoß stammt aus dem 19. Jahrhundert, hat spitzbogige Schallöffnungen und wird von einem Spitzhelm bekrönt. Den Chor stützen dreistufige [[Strebepfeiler]]. Den figürlichen Grabstein des Balthasar von Pibriach († 1556) schuf vermutlich Gallus Selinger. An der Südseite ist eine [[Sakristei]] mit eisenbeschlagener Tür angebaut. Über dem Westeingang führt eine zweiarmige Treppe zur Orgelempore.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Tonnengewölbe]] des 17. Jahrhunderts im Langhaus wird durch [[Stichkappe]]n und [[Gurtbogen|Gurtbögen]] mit Rosetten in vier Joche unterteilt. Die stark eingezogenen Wandpfeiler bilden spitzbogige Arkaden. Die Stuckfelder und Gewölbeanläufe werden durch eine Schuppenrahmung betont. Die leicht vorschwingende Orgelempore ist [[Gewölbe#Kreuzgratgewölbe|kreuzgratunterwölbt]]. An der Orgelbrüstung ist das Wappen der [[Lodron]] zu sehen. Südlich des östlichen Langhausjoches ist eine Kapelle mit einem Kreuzgratgewölbe angebaut. Südlich des kreuzgratgewölbten Turmquadrats befindet sich die Sakristei mit einem [[Oratorium (Architektur)|Oratorium]] im Obergeschoß. Neben dem Sakristeieingang wurde der Steinbogen des ehemaligen Portals eingemauert. Das Turmquadrat öffnet sich mit einem rundbogigen [[Chorbogen|Triumphbogen]] zum Langhaus und mit einem Spitzbogen zum Dreiachtelchorschluss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocken Deckenmalereien im Langhaus stellen Jesus zwischen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] und [[Josef von Nazaret|Josef]], die heilige [[Dreifaltigkeit]], [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Maria Himmelfahrt]] und die [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstehung]] dar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche Langhaus Gewölbe.jpg|Gewölbe des Langhauses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Himmelberg Pfarrkirche Hochaltar.jpg|mini|Der Hochaltar]]&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]], ein viersäuliger, filigran wirkender [[Ädikula]]-Altar mit Opfergängen, füllt den Chorschluss in ganzer Höhe und Breite aus. Er stammt aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Das Altarblatt zeigt den heiligen Martin mit einem Bettler. Seitlich stehen die Statuen der Heiligen [[Johannes der Täufer]], Josef, [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]. Die Schnitzgruppe im Aufsatz stellt die [[Krönung Mariens|Marienkrönung]] dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schrein des barocken linken Seitenaltars steht eine Figur des heiligen [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] mit drei goldenen Äpfeln. Assistenzfiguren sind links der heilige [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], rechts der Kirchenvater [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der barocke rechte Seitenaltar mit einem [[Altarretabel|Wandretabel]] aus der Mitte des 18. Jahrhunderts trägt eine [[Marienbildnis|Marienstatue]] mit dem Jesuskind. Assistenzfiguren sind ihre Eltern, links [[Anna (Heilige)|Anna]] und rechts [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] mit einer [[Schäferschippe|Schäfer-Schaufel]] als Attribut. Das Aufsatzbild zeigt den heiligen Josef mit dem Jesuskind und einer Lilie. Bekrönt wird der Altar durch ein Marien-Monogramm im Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Seitenkapelle steht der [[Vierzehn Nothelfer|14-Nothelfer]]-Altar von 1742, ein barocker, viersäuliger Ädikula-Altar mit schwerer Architektur und einem geschnitzten [[Antependium]] mit dem [[IHS]]-Monogramm umgeben von Laub- und [[Bandelwerk|Bandlwerk]]. Er trägt im Hauptgeschoß eine Schnitzgruppe mit dem heiligen [[Bernhard von Clairvaux|Bernhard]] vor der Muttergottes und im Aufsatz die Figur [[Gott der Vater|Gottvaters]] und der Heilig-Geist-Taube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] aus der Mitte des 18. Jahrhunderts trägt am Wulst des Korbes die Figuren der vier [[Kirchenvater|Kirchenväter]] [[Gregor der Große|Gregor]], [[Augustinus von Hippo|Augustinus]], [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]] und [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]]. Die Kanzelrückwand bildet eine ganzfigurige Reliefdarstellung des [[Guter Hirte|Guten Hirten]]. Am Schalldeckel sind die [[Evangelistensymbole]] angebracht. Ein [[Auge der Vorsehung]] bekrönt die Kanzel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Kanzel ist der gotische [[Taufstein]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Einrichtung zählen die Konsolstatuen der Heiligen [[Florian von Lorch|Florian]], [[Leonhard von Limoges|Leonhard]], [[Isidor von Madrid|Isidor]] und [[Notburga von Rattenberg|Notburga]] vom Ende des 18. Jahrhunderts sowie volkstümliche Kreuzweggemälde. In einer Nische steht die Figur des heiligen Florian aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche Nikolausaltar.jpg|Linker Seitenaltar&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche Marienaltar - Kopie.jpg|Marienaltar&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche 14-Nothelfer-Altar.jpg|Vierzehn-Nothelfer-Altar&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche Kanzel Taufstein.jpg|Kanzel und Taufstein&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche Kreuzweg.jpg|Kreuzweggemälde&lt;br /&gt;
Himmelberg Pfarrkirche Florian.jpg|Nischenfigur des hl. Florian&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde im Jahre 1923 von der Orgelbaufirma [[Orgelbau Cäcilia|Cäcilia]] angefertigt und am 14. Oktober 1923 geweiht. Sie besteht aus zwei Manualen und einem [[Pedal (Orgel)|Pedal]], wobei die beiden Manuale 56 Töne (entspricht C-g‘‘‘) und das Pedal 27 Töne (entspricht C-d‘) umfassen. Das [[Manual (Musik)|Manual]] 1 besitzt sechs, das Manual 2 fünf und das Pedal zwei [[Register (Orgel)|Register]]. Organisten in der Pfarrkirche Himmelberg sind Richard Orasch und Maximilian Senk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maximilian Senk |url=https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarrdetail/C2944/pfarrkirche_st.martin_himmelberg |titel=Organist |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=06.12.2017 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im gotischen Turm der Pfarrkirche hängen drei Glocken (cis, e, gis) mit einem Gesamtgewicht von beinahe 3600 kg. Die größte Glocke ist eine Stahlglocke (cis) mit einem Gewicht von 1900 kg, gegossen im Jahr 1921 bei der Firma Böhler in [[Kapfenberg]]. Die mittlere Glocke mit den Aufschriften „Der Friede sei mit euch“ und „Wenn ihr wüßtet wie sehr ich euch liebe“ ist eine Bronzeglocke (e) mit einem Gewicht von 1116 kg, gegossen im Jahr 1968 bei der Firma Graßmayer in Innsbruck. Die kleine Glock, die Totenglocke, mit der Aufschrift „Herr, gib den armen Seelen die ewige Ruhe“ ist auch eine Bronzeglocke (gis) mit einem Gewicht von 561 kg, gegossen ebenfalls im Jahre 1968. Der hölzerne [[Glockenstuhl]] musste im Jahre 1982 durch einen Glockenstuhl aus Stahl ersetzt werden, das [[Läutewerk]] ist elektrisch und vollautomatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karner ==&lt;br /&gt;
Der ehemalige [[Karner]] nördlich der Kirche ist ein achteckiger, gotischer Bau mit Pyramidendach und abgefastem Rundbogenportal. Das Stichkappengewölbe des Innenraums wurde um 1710 mit [[Akanthus (Ornament)|Akanthusstuck]] versehen. Er dient heute als Aufbahrungshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Bereits 1743 wird für Himmelberg eine Orgel mit vier [[Register (Orgel)|Registern]] genannt. 1863 ist von einer großen Orgel, die 1846 gebaut wurde, und einem „Possitiv“ mit zwei Registern die Rede. Die große Orgel von 1846, deren Erbauer unbekannt ist, wurde 1873 repariert und 1889 instand gesetzt und umgebaut durch [[Franz Grafenauer]] (Egg). Die Orgel hatte neun oder zehn Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Orgel wurde 1928 durch die Salzburger Werkstätten [[Orgelbau Cäcilia]] errichtet und weist 13 Register auf. Das alte Gehäuse und brauchbares Pfeifenmaterial wurden wiederverwendet. Die Orgelkollaudierung fand am 11. September 1923 statt. Eine Reparatur ist aus dem Jahr 1936 belegt. &lt;br /&gt;
[[Datei:Orgel Himmelberg.jpg|mini|[[Orgelprospekt]] der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Im grün marmorierten Orgelgehäuse stehen die Pfeifen der Manualwerke sowie die [[Windwerk|Gebläseanlage]]. Die Pedalpfeifen stehen in einem eigenen Verschlag hinter der Orgel. Der Spieltisch steht frei vor der Orgel, der Organist blickt ins Kirchenschiff. Die Register werden über Kunststoffschalter betätigt, die zum Einschalten nach unten geschoben werden müssen. Jedes Werk besitzt einen Auslöseknopf, der sich jeweils in der Mitte über den Registerschaltern eines Werkes befindet. Auch die Koppeln sind über die Registerschalter zu bedienen. Alle Schalter befinden sich in einer Reihe über dem zweiten Manual. Rechts daneben ist der mechanische Zeiger für den Crescendo-Tritt angebracht. Die Spielhilfen befinden sich als schmale Holzschalter zwischen den Manualen, zum Einschalten rasten die Schalter ein, zum Ausschalten muss der zugehörige Auslöser-Knopf gedrückt werden. Das Crescendo wird über den Holz-Kipptritt über der Pedalklaviatur bedient. Die Trakturen sind pneumatisch, die Windladen sind als [[Kegellade]]n ausgeführt. Die Orgel wurde nach einer Restaurierung von Orgelbauer [[Walter Vonbank]] aus Murau am 5. Mai 2019 neu geweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.orgelsammlung.de/orgelsammlung/202/ |titel=Orgel |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=06.12.2017 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Begr.), [[Ernst Bacher (Kunsthistoriker)|Ernst Bacher]] (Bearb.) u. a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Kärnten|Kärnten]]&amp;#039;&amp;#039; (= [[Dehio-Handbuch|Die Kunstdenkmäler Österreichs]]). 3. Auflage. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, Seite 296.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche hl. Martin in Himmelberg|Pfarrkirche Himmelberg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C2944&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Himmelberg Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Himmelberg|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin-von-Tours-Kirche (Patrozinium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockisierte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Himmelberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lieberraldus</name></author>
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