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	<title>Pfarrkirche Guttaring - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Guttaring&amp;diff=2765923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner</title>
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		<updated>2026-03-15T21:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Guttaring1.JPG|miniatur|hochkant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Guttaring&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem heiligen [[Rupert von Salzburg|Rupert]] geweiht und steht am Westrand des Kärntner Gemeindehauptorts [[Guttaring (Gemeinde Guttaring)|Guttaring]] im [[Bezirk St. Veit an der Glan]]. Sie wurde 1160 erstmals genannt. 1562 zählte die Pfarre Guttaring sieben Filialkirchen. Heute gehören die Filialkirchen Deinsberg, St. Gertraud und die Wallfahrtskirche Maria Hilf zur Pfarre. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Gotik|spätgotisch]] erweiterte, [[Romanik|romanische]] [[Chorturmkirche]] stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert. Zwischen Langhaus und Chor steht ein mächtiger, sechsgeschoßiger Turm des 12. Jahrhunderts. 1524 wurde er ab dem fünften Geschoß neu aufgemauert und 1886 mit einem neugotischen Spitzhelm versehen. Die älteste Glocke stammt aus dem 14. Jahrhundert, eine weitere wurde 1661 gegossen. An der Südseite des Turmes ist eine gotische [[Sakristei]], an der Nordseite eine gotische Kapelle angefügt. Flache polygonale [[Strebepfeiler]] stützen den Chor. Das spätgotische Südportal mit gekehltem [[Kielbogen]] besitzt eine Tür mit spätgotischen Eisenbeschlägen und einem Schlüsselfang. Links davon befindet sich ein [[Jüngstes Gericht|Weltgerichtsfresko]] aus dem ersten Viertel des 16. Jahrhunderts, rechts davon die Grabplatte des Pfarrers Christoph Zehner († 1524). An der nördlichen Außenmauer ist eine römerzeitliche Grabinschrift für C. Iulius eingemauert. An der Südseite findet sich der Aufsatz eines römerzeitlichen Altars sowie ein [[Pinienzapfen (Architektur)|Pinienzapfen]] von einem Grabaltar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Joch (Architektur)|vierjochigen]] Langhaus erhebt sich ein [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Sternrippengewölbe]] aus dem 15. Jahrhundert über eingezogenen Strebepfeilern. Die sternunterwölbte, spätgotische Westempore wurde mit einer [[barock]]en Brüstung versehen. Die in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts gebaute Orgel wurde 1801 durch den Zubau eines Brüstungspositivs erweitert. Das romanische Turmjoch besitzt eine gotische [[Tonnengewölbe|Spitztonne]] mit [[Stichkappe]]n. Über dem in der Achse etwas verschobenen, einjochigen, spätgotischen Chor mit einem [[Fünfachtelschluss]] ruht ein Sternrippengewölbe auf breiten Wandvorlagen mit [[Dienst (Architektur)|Runddiensten]]. Unter dem Chor befindet sich eine gewölbte [[Beinhaus|Beinkammer]]. Die Sakristei ist kreuzrippengewölbt, die zweijochige, nördliche Seitenkapelle kreuzgratgewölbt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Guttaring - Innenansicht.JPG|miniatur|Hoch- und Seitenaltäre]]&lt;br /&gt;
Der um 1720 gefertigte, barocke [[Hochaltar]] mit zweigeschoßiger Säulenarchitektur zeigt am Altarblatt den heiligen Rupert und im Oberbild die heilige [[Katharina von Alexandrien|Katharina]]. Die Statuen im Hauptgeschoß stellen die Heiligen [[Paulus von Tarsus|Paulus]], [[Simon Petrus|Petrus]], [[Wolfgang von Regensburg|Wolfgang]] und [[Modestus von Kärnten|Modestus]] dar, die im Aufsatz die Heiligen [[Donatus (Heiliger)|Donatus]], [[Helena (Mutter Konstantins des Großen)|Helena]], [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] und [[Rochus von Montpellier|Rochus]]. Die Bekrönung bildet die Figur des Erzengels [[Michael (Erzengel)|Michael]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre entstanden 1769. Der linke Altar zeigt am Altarblatt eine [[Mondsichelmadonna]] und trägt seitlich die Statuen des heiligen Kaiserpaares [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich]] und [[Kunigunde von Luxemburg|Kunigunde]]. Das Bild des rechten Altars stellt den heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] dar, die seitlichen Heiligenstatuen haben keine Attribute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1760 gebaute Altar in der nördlichen Seitenkapelle trägt ein von Eustachius Gabriel gemaltes Bild der Kreuzigung Christi und eine Schnitzgruppe der [[Beweinung Christi]] mit Engeln und trauernden Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durch [[Chronogramm]] mit 1760 bezeichnete Kanzel stand ursprünglich in der Kirche [[St. Anna (Gemeinde Maria Wörth)|St. Anna]] bei Reifnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Südportal ist ein [[Kruzifix]] mit Engeln aus dem 18. Jahrhundert angebracht. Der barocke Taufstein ist mit einem hölzernen Aufsatz versehen.&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen um 1760 entstandene, barocke Konsolfiguren der Heiligen [[Stephanus]], [[Anna (Heilige)|Anna]], Rupert, [[Valentin von Terni|Valentin]], [[Stephan I. (Ungarn)|König Stephan]], [[Isidor von Madrid|Isidor]], [[Notburga von Rattenberg|Notburga]], [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] und [[Johannes Nepomuk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Achatiuskapelle ==&lt;br /&gt;
Die Achatiuskapelle südlich der Pfarrkirche ist ein kleiner, gotischer Bau des 15. Jahrhunderts mit einem Gratgewölbe und einem eingezogenen Chor mit Fünfachtelschluss. An der Nordseite der Kapelle ist ein großes, barockes Kruzifix angebracht. Die Kapelle dient heute als Aufbahrungshalle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 270 f.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 95 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche hl. Rupert in Guttaring|Pfarrkirche Guttaring}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/53/25.91/N|EW=14/30/38.67/E|type=building|region=AT-2|dim=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Guttaring}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Guttaring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rupert-von-Salzburg-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Achatiuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Krappfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorturmkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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