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	<title>Pfarrkirche Gunzenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:09:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Gunzenberg&amp;diff=2764849&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-15T21:31:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche hl. Florian (&amp;quot;deutsche Florian&amp;quot;), Gunzenberg (K).jpeg|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Gunzenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist dem heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] geweiht. Sie steht in 1030 Meter Seehöhe in der Gemeinde [[Mölbling]]. Die Kirche wurde 1449 erstmals urkundlich als zu [[Filialkirche St. Stefan (Straßburg)|St. Stefan bei Straßburg]] gehörige Kapelle erwähnt. 1788 wurde hier eine Kuratie eingerichtet. Im Volksmund wird die Kirche „deutscher Florian“ genannt im Gegensatz zum [[Filialkirche St. Florian ob Mannsberg|„windischen Florian“]] am gegenüberliegenden Mannsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Gotteshaus ist ein mittelgroßer Bau mit [[Romanik|romanischen]] und [[Gotik|gotischen]] Bauteilen, der im [[Barock]] und in jüngerer Zeit weitere Veränderungen erfuhr.&lt;br /&gt;
Der gotische Turm an der Südseite des Langhauses besitzt spitzbogige Schallöffnungen und wird von einem spätbarocken [[Zwiebelhelm]] bekrönt. Eine Glocke wurde Mitte des 14. Jahrhunderts gegossen, eine zweite ist mit 1556 bezeichnet. Der eingezogene Chor endet in einem polygonalen Schluss. Im 19. Jahrhundert wurde ein westlicher Vorhallenzubau in voller Höhe und Breite des Langhauses errichtet. Im Obergeschoß der Vorhalle ist die Empore untergebracht, ein Florianaltar aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufgestellt und ein Relief eines römerzeitlichen Grabbaus mit einer stark verflachten Soldatendarstellung eingemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem einschiffigen, [[Joch (Architektur)|dreijochigen]] Langhaus erhebt sich ein barockes [[Tonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n. Ein rundbogiger [[Chorbogen|Triumphbogen]] verbindet das Langhaus mit dem Chor. Der einjochige Chor ist tonnengewölbt, der dreiseitige Chorschluss gratgewölbt. Die Kirche besitzt zwei [[Sakristei]]en. Die südliche im Turmerdgeschoß ist sterngratgewölbt. Hier ist an der Langhauswand ein romanisches Fenster sichtbar. Der barocke Sakristeianbau an der Nordseite stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzgewölbe]]. Die Eisenplattentür der Sakristei ist an der Außenseite mit Rosetten geschmückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Die drei mit [[Knorpelwerk]] reich geschmückten Altäre entstanden um 1670/1680.&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] besteht aus einer [[Ädikula]] über einem kleinen Sockel mit seitlichen Flügeln, einem [[Gesprengter Giebel|gesprengten]] [[Volute]]ngiebel mit einem einfachen, Kartuschen ähnlichen Knorpelwerksrahmen als Aufsatz sowie reich geschnitzten, weit ausladenden Ohren aus Knorpelwerk und [[Cherub|Chrerubsköpfe]]. Der Altar trägt in der Mitte die Figur des heiligen Florian, flankiert von den Heiligen [[Stephanus]] und [[Cosmas und Damian|Cosmas]]. Den Aufsatz bildet ein Gemälde [[Gott der Vater|Gottvaters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am linken Seitenaltar steht eine [[Marienbildnis|Marienfigur]], im Oberbild wird eine [[Mondsichelmadonna]] dargestellt. Wie am Hauptaltar sind auf diesem Altar die Statuen der Heiligen Florian, Stephanus und Cosmas aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar trägt eines Skulptur des heiligen [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] und zeigt im Aufsatzbild den Apostel [[Andreas (Apostel)|Andreas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] entstand um 1760, die [[Kreuzweg]]bilder im 19. Jahrhundert. In der Sakristei steht ein Sakristeischrank aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Ein zur Kirche gehörendes Standkreuz aus dem 14. Jahrhundert wird im [[Diözesanmuseum Klagenfurt]] aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 253 f.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/52/36.80/N|EW=14/22/16.55/E|type=landmark|region=AT-2|dim=40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Mölbling|Gunznberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Gunzenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Florianikirche|Gunzenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Gurk|Gunzenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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