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	<title>Pfarrkirche Grades - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grades - Pfarrkirche.jpg|mini|Pfarrkirche Grades]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Grades&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Patrozinium]] des heiligen Apostels [[Andreas (Apostel)|Andreas]] steht am Ostende des Marktplatzes im Ort [[Grades (Gemeinde Metnitz)|Grades]] in der Gemeinde [[Metnitz]]. Die Kirche erhielt 1525 das Pfarrrecht. Bis dahin war sie eine Filiale von [[Pfarrkirche Metnitz|Metnitz]]. Zur [[Pfarrei]] Grades gehört die Wallfahrtskirche [[Wallfahrtskirche St. Wolfgang ob Grades|St. Wolfgang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist im Kern ein [[Romanik|romanischer]] Bau des 12. Jahrhunderts mit einem [[Kirchenschiff|Schiff]], einem eingezogenen, gerade geschlossenen [[Chor (Architeltur)|Chor]], einem vorgestellten Westturm und einem [[Sakristei]]anbau an der Chornordseite. Der Turm hat im vierten Obergeschoß an der Südseite ein [[Gekuppelt (Architektur)|gekuppeltes]] romanisches Fenster, darüber an allen Seiten jüngere Schallöffnungen und einen [[Barock|barocken]] Zwiebelhelm. An der Westfassade sind Wappengrabplatten der Anna Maria Schmalz aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und die um 1560 entstandene der Gertrud Wachter, geborene Heussin von Kühnburg, angebracht. Weiters findet sich an der Außenmauer ein römerzeitlicher Grabstein mit den Ganzfiguren eines Ehepaares in flachem Relief im Gestus der [[Hochzeit (Römische Antike)|dextrarum iunctio]] aus der Mitte des zweiten Jahrhunderts nach Christus. Die Vorhalle im Turmerdgeschoß ist [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|kreuzgratgewölbt]]. Man betritt die Kirche durch ein Rundbogenportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] ist mit einer hölzernen West[[empore]], einer barocken Flachdecke, hochgelegenen rundbogigen Fenstern sowie einem einzelnen, zweibahnigen, spätgotischen Maßwerkfenster ausgestattet. Im Fenster sind gotische Glasgemälde aus der ersten Judenburger Werkstatt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts erhalten. Dargestellt sind [[Johannes der Täufer]] und die heilige [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] mit einem Stifterpaar. Die im Westen eingestellte mächtige Mauer könnte der Rest eines älteren Turmes sein. Die Deckengemälde im Langhaus mit dem Martyrium des Apostels Andreas und den Personifikationen von [[Theologische Tugenden|christlichen Tugenden]] Glaube, Liebe und Hoffnung malte 1780 Johannes Strobl. Die Wandmalereien aus dem letzten Viertel des 13. Jahrhunderts an der Triumphbogenwand zeigen das [[Jüngstes Gericht|Jüngste Gericht]], die Katharinenlegende und den [[Paulus von Tarsus|Saulussturz]]. An der Langhausnordwand sind der Apostel [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]], die heilige Barbara mit Stifter, die Heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Dorothea (Heilige)|Dorothea]] und vermutlich die Himmelfahrt von [[Maria Magdalena]] dargestellt. Ein hoher, romanischer Triumphbogen mit [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfergesimsen]] trennt das Langhaus von dem mit barocken Fenstern versehenen Chor. Über dem Chor erhebt sich ein Tonnengewölbe mit Stichkappen aus dem 17. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] von 1680 ist ein Werk des Tischlers Simon Helffenschaider, des Bildhauers Johann Claus sowie des Malers und Fassmalers Christian Lidl. Der Altar besteht aus einem Sockelgeschoß mit [[Opfergang]]sportalen, darüber einem Geschoß im Triumphbogentypos und einer kleinen [[Ädikula]] mit Doppelsäulenstellung im [[Gesprengter Giebel|gesprengten Giebel]]. Die seitlichen Ohren sind mit einfachem [[Akanthus (Ornament)|Akanthus]] verziert. Den Mittelpunkt bildet die Statue des heiligen Andreas, flankiert von [[Franz von Assisi]] und [[Antonius von Padua]]. Darüber steht Johannes der Täufer. Im obersten Aufsatz ist die [[Krönung Mariens|Marienkrönung]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar von 1685 setzt sich aus einer einfachen [[Ädikula]] über einem kleinen Sockel und einem gesprengten Segmentgiebel mit kleiner Ädikula als Aufsatz zusammen. Das Mittelbild zeigt [[Maria Immaculata]], die seitlichen Bilder die Heiligen Katharina und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], das Aufsatzbild den heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechte Seitenaltar von 1687 gleicht im Aufbau dem linken. Die Fassung und die Malereien stammen von Christian Lidl. Das Mittelbild stellt den heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], die Seitenbilder die Heiligen [[Martin von Tours|Martin]] und [[Nikolaus von Myra|Nikolaus]] und das Oberbild den heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kanzel]] wurde 1688 von Christian Lidl gefasst. Die Bilder am Kanzelkorb geben die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] wieder. Die Kanzelrückwand bildet ein St. Sebastian Bild aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Den Schalldeckel bekrönt ein IHS-Zeichen im Strahlenkranz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Konsolfiguren besitzt die Kirche die Heiligen [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] und [[Johannes Nepomuk]] aus dem Jahre 1739, den von Engeln umgebenen Franz von Assisi von 1734 sowie zwei kleine Konsolfiguren einer [[Anna selbdritt]] und des heiligen [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Gemälde eines Ordensheiligen stammt aus dem 18. Jahrhundert, der becherförmige [[Taufstein]] aus dem Jahre 1475.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kirche sind die Wappengrabplatte des Andre Staudacher († 1437), der Grabstein der Edlen Maria Salome, geborene Gall von Brixen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts sowie ein [[Epitaph]] für Onopherüs Rainerer mit Kreuzigungs- und Stifterdarstellung von 1566, gestiftet von Veronika Furtmayrin Freiin zu Spauer, angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 228 f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Kienzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 287.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarre-grades.at/ Homepage der Pfarre Grades]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/58/45.00|EW=14/15/18.42/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Andreaskirche (Patrozinium)|Grades]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Metnitz|Grades]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Grades]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Friesach|Grades]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
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