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	<title>Pfarrkirche Gnesau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Niki.L: /* Einrichtung */</title>
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		<updated>2020-06-14T20:39:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einrichtung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gnesau Pfarrkirche 20072007 04.jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
Die dem heiligen [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] geweihte [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Gnesau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eine ehemalige [[Wehrkirche]], umgeben von einem Wehrkirchhof, steht im Dorf [[Gnesau]] in der Gemeinde Gnesau in [[Kärnten]]. Urkundlich 1213 erwähnt, wird die Kirche 1499 erstmals als Pfarre genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Romanik|romanische]] [[Chorturmkirche]] ist eine Saalkirche, die auf einen Bau vor 1213 aufbaut. Sie ist äußerlich durch die Höherlegung des Gewölbes verändert. Dabei verloren die am Bau noch vorhandenen [[Schießscharte]]n ihre ursprüngliche Bedeutung. Der Turm mit einem Kern aus dem 14. Jahrhundert wurde 1723 erhöht und mit einem [[Barock|barocken]] Zwiebelhelm versehen. Daran schließt der [[Gotik|spätgotische]] Chor aus dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts, der von gestuften Strebepfeilern gestützt wird. Im östlichen Spitzbogenfenster hinter dem Hochaltar hat sich das ursprüngliche [[Maßwerk]] erhalten. Die übrigen Fenster wurden im späten 18. Jahrhundert mit der Kirchenfassade verändert, als diese eine [[Klassizismus|klassizistische]] Architekturgliederung erhielt. Die als glatte, helle Gliederung in den Rauputz versenkten Formen zeigen neben [[Pilaster]]n und Bändern [[Ionische Ordnung|ionische]] Säulen und gotische Fensterformen. Die Eingangsportale an der West- und Südseite mit gotischen Türen werden durch Pfeilervorhallen geschützt. In der südlichen Vorhalle ist ein Opfertisch aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Turm sind folgende Glocken erhalten: von [[Peter Pfinzing]], datiert 1491, von Heinrich Dirsam, datiert 1592, von David Polster, datiert 1656 und eine von 1485.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das annähernd quadratische Langhaus wird durch zwei achteckige Pfeiler in drei Schiffe geteilt. Darüber erhebt sich ein [[Stichkappe|Stichkappengewölbe]] auf Konsolen. Die Orgelempore mit vorgewölbter Brüstung aus polychromiertem Holz entstand um 1780. An den spitzbogigen Triumphbogen schließt das Turmquadrat mit einer Spitztonne und der [[Joch (Architektur)|zweijochige]] Chor mit einem [[Fünfachtelschluss]]. Als Baumeister des Chores wird Bartholomäus Vierthaler angenommen. Über dem Chor ruht ein netzförmiges [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzrippengewölbe]] auf zarten [[Dienst (Architektur)|Diensten]] mit [[Kapitell|Blattwerkskapitellen]]. Vom Turmquadrat führt ein kleines Rundbogenportal in die ehemalige [[Sakristei]] im Norden und ein spätgotisches [[Kielbogen|Kielbogenportal]] mit eisenbeschlagener Tür in die südliche, heutige Sakristei mit einem Sterngratgewölbe. Der gotische [[Schlussstein]] am Scheitel des Chorhaupts zeigt die Imago Christi. Die Glasfenster gestaltete 1982 Günther Kraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Gnesau innen 01.jpg|mini|Inneres der Pfarrkirche Gnesau]]&lt;br /&gt;
Der Hochaltar von 1760 füllt den Chor in Höhe und Breite aus. Das Mittelbild zeigt den heiligen Leonhard. Daneben stehen die Figuren der Heiligen [[Martin von Tours]] und [[Bartholomäus (Apostel)|Bartholomäus]] und über den [[Opfergang]]sportalen die Apostelfürsten [[Simon Petrus]] und [[Paulus von Tarsus]]. Im Aufsatz ist eine [[Krönung Mariens]] zwischen den Pestheiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[Rochus von Montpellier]] zu sehen.&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre von 1771 sind Werke des Tischlers Anton Zöderer und des Malers Peter Kröll. Das Altarblatt des linken Seitenaltars stellt den [[Anna Maria lesen lehrend]] dar, daneben die Statuen der Heiligen [[Jakobus der Ältere]] und [[Joachim (Heiliger)|Joachim]]. Das Bild der heiligen [[Barbara von Nikomedien]] am rechten Seitenaltar wird flankiert von den Statuen der Heiligen [[Katharina von Alexandrien]] und [[Margareta von Antiochia]]. &lt;br /&gt;
Auf der 1771 von Anton Zöderer geschaffene [[Kanzel]] sind am Kanzelkorb die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] und am Schalldecken Putti mit den Symbolen der [[Theologische Tugenden]]. Im Chor steht eine Konsolstatue einer bedeutenden Skulptur einer [[Mondsichelmadonna]] der jüngeren [[Villacher Schule|Villacher Werkstatt]] um 1520 sowie ein heiliger [[Josef von Nazaret]] vom Beginn des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche gehören ein Betgestühl von 1760 und ein spätgotischer [[Taufstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 211 f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Kienzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 283 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/46/30.54/N|EW=13/57/52.10/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Gnesau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leonhardskirche|Gnesau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Gnesau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Gnesau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chorturmkirche|Gnesau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niki.L</name></author>
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