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	<title>Pfarrkirche Globasnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T23:11:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Globasnitz&amp;diff=2572377&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form</title>
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		<updated>2025-04-20T13:25:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Globasnitz Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt 19062007 01.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Globasnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Globasnitz innen.jpg|mini|Hochaltar, rechter Seitenaltar und Südkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Globasnitz Totenleuchte und Karner 19062007 31.jpg|mini|hochkant|Lichtsäule und Karner]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholisch]]e &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Globasnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in der Gemeinde [[Globasnitz]] im [[Bezirk Völkermarkt]] in [[Kärnten]]. Die dem Patrozinium [[Mariä Himmelfahrt]] unterstellte Pfarrkirche gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Eberndorf/Dobrla vas|Dekanat Eberndorf/Dobrla vas]] in der [[Diözese Gurk-Klagenfurt]]. Die Kirche und der Friedhof mit einer in die Ummauerung integrierten Kapelle stehen unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|61772|WD-Item=Q1631367|Globasnitz|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche war zunächst [[Eigenkirche]] der Junecker, dann der [[Spanheimer]] und kam 1265 unter das [[Kirchenpatronat|Patronat]] des [[Stift Eberndorf|Stiftes Eberndorf]]. Als [[Pfarrei|Pfarre]] wurde Globasnitz erstmals 1296 genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die im Kern des Langhauses und des Turmes [[Romanik|romanische]] Kirche wurde in der Zeit der [[Gotik]] verändert und 1946 um eineinhalb Joche nach Westen verlängert. Zweistufige [[Strebepfeiler]] stützen den um 1300 errichteten Chor. Der Turm an der Südseite des Schiffes besitzt im Glockengeschoß [[Gekuppelt (Architektur)|Biforienfenster]] und wird von einem Spitzgiebelhelm bekrönt. Westlich des Turmes ist eine gotische Kapelle angebaut, nördlich des [[Chor (Architektur)|Chores]] befindet sich ein [[Sakristei]]anbau mit einem barocken [[Oratorium (Kirchenbau)|Oratorium]] im Obergeschoß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den vier ursprünglichen [[Joch (Architektur)|Jochen]] des Langhauses erhebt sich ein spätgotisches [[Gewölbe|Schlingrippengewölbe]] auf dem frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert über Wandvorlagen mit [[Dienst (Architektur)|Halbsäulen]]. In dem neuen Westjoch ist eine [[Chorempore|Orgelempore]] eingebaut. In gotischen Südkapelle wurden in der [[Barock]]zeit die Gewölberippen abgeschlagen, die Wappenkonsolen blieben jedoch erhalten. Im einjochigen Chor hat sich das Kreuzrippengewölbe erhalten, während im Chorschluss die [[Gewölberippe]]n entfernt und die [[Nonnenkopf|Nonnenköpfe]] der [[Maßwerk]]sfenster innen vermauert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufgedeckten Wandmalereien im Chorschluss entstanden in zwei Etappen: Die ältere Schicht mit den Standfiguren der Apostel [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und [[Jakobus der Ältere|Jakobus major]] stammen aus der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, die jüngeren Darstellungen der Heiligen [[Ägidius (Heiliger)|Ägidius]] und [[Florian von Lorch|Florian]] sowie das Stifterwappen der Weispriacher malte 1467 Peter Seyter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Den [[barock]]en [[Hochaltar]] mit [[Opfergang]]sportalen schuf 1770/71 Johann Georg Mersy. Die Mittelnische birgt eine Marienstatue mit Kind. Über den Opfergangsportalen stehen die Statuen der Apostelfürsten [[Simon Petrus|Petrus]] und Paulus. Den Aufsatz bildet eine plastische Darstellung der [[Heiliger Geist|Heilig-Geist-Taube]] sowie die Figur [[Gott der Vater|Gottvaters]] umgeben von [[Putto|Putti]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Seitenaltäre entstanden 1770. Auf den Altarblättern ist links die heilige [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und rechts die heilige [[Margareta von Antiochia|Margareta]] dargestellt. Der um 1760 entstandene [[Rokoko]]altar in der südlichen Kapelle trägt die Skulptur der heiligen [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], flankiert von den Heiligen [[Apollonia von Alexandria|Apollonia]] und [[Lucia von Syrakus|Lucia]]. Das [[Weihwasserbecken]] vor der Südkapelle wurde aus einem römerzeitlichen Grabmal geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen die Statuen des heiligen [[Johann Nepomuk]] und eines [[Schmerzensmann]]es sowie ein spätgotischer [[Taufstein]] mit neuerem Aufsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orgel ist aus 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karner ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Globasnitz Karner innen 02.jpg|mini|Wandmalereien im Karner]]&lt;br /&gt;
Der [[Karner]] nördlich der Kirche ist ein spätromanischer Rundbau mit einem Holztürmchen über dem Kegeldach und einer hufeisenförmiger [[Apsis]]. Die an der Außenseite eingemauerte Medaillonstele der &amp;#039;&amp;#039;Peccia Ingenua&amp;#039;&amp;#039; mit Portraitbüste und Grabinschrift stammt von der Wende vom ersten zum zweiten nachchristlichen Jahrhundert. Die Wandmalerei mit den vier Lanzenträgern aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert dürften Teil einer [[Kreuzigungsszene]] gewesen sein. Ein spitzbogiges Portal führt in den kreuzrippengewölbten Innenraum, der mit frühbarocken Ranken, den figürlichen Darstellungen der Erzengel [[Michael (Erzengel)|Michael]] und [[Gabriel (Erzengel)|Gabriel]], einen [[Gnadenstuhl]] sowie einer Kreuzigung mit Stiftern bemalt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lichtsäule ==&lt;br /&gt;
Die [[Bildstock|Lichtsäule]] aus dem frühen 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besteht aus einem [[Tabernakel]] auf einem achteckigen Pfeiler mit dem Wappen der Weispriacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Globasnitz/Globasnica, Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt, Karner, Lichtsäule, Pfarrhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Kärnten 2001]].&amp;#039;&amp;#039; S. 197–198.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Jauntaler Kulturwanderungen – Ein kunstgeschichtlicher Begleiter durch den Bezirk Völkermarkt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85366-977-8, S. 70 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/33/26.66|EW=14/42/06.89/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Globasnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Globasnitz|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Eberndorf/Dobrla vas|Globasnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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