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	<title>Pfarrkirche Glanhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:53:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form</title>
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		<updated>2025-04-21T15:45:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;österr. Schreibweise (österreichbezogener Artikel); form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Feldkirchen Glanhofen Kirchplatz 5 Pfarrkirche hl Laurentius 16102011 331.jpg|mini|hochkant]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Glanhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil [[Glanhofen (Feldkirchen in Kärnten)|Glanhofen]] der Gemeinde [[Feldkirchen in Kärnten|Feldkirchen]] ist dem heiligen [[Laurentius von Rom|Laurentius]] geweiht. Zwischen 1065 und 1077 wurde eine Kirche in Glanhofen als [[Eigenkirche]] des Edlen Heinrich erwähnt. Um 1166 ging die Kirche an das [[Erzbistum Bamberg|Bistum Bamberg]]. Spätestens 1264 war die Kirche in landesfürstlichem Besitz. Zwischen 1260 und 1269 wurde Glanhofen erstmals als Pfarre genannt. 1851 zerstörte ein Feuer die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche wurde nach dem Brand von 1851 in großen Teilen neu aufgebaut. Der [[Klassizismus|spätklassizistische]] [[Portikus]] mit einer [[Attika (Architektur)|Attika]] ragt seitlich über die Breite des Schiffes hinaus. Der Turm stammt im Kern aus der [[Romanik]], das obere Turmgeschoß mit den weiten, rundbogigen Schallöffnungen entstand nach dem Brand, so wie die Anbauten südlich und nördlich des Turmes. Der hohe Pyramidenhelm wurde dem Turm erst 1976 aufgesetzt. An den ursprünglichen [[Chorturm]] wurde um 1500 der heutige Chor angebaut. In zwei der Chorfenster ist das ursprüngliche [[Maßwerk]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemauerte Orgelempore ist im Obergeschoß des Portikusvorbaus untergebracht. Im Langhaus erhebt sich ein [[Tonnengewölbe|Spitztonnengewölbe]] mit [[Stichkappe]]n und Gurten über [[Toskanische Ordnung|toskanischen]] [[Pilaster]]n. Der spitzbogige, abgefaste [[Chorbogen|Triumphbogen]] wurde in spätgotischer Zeit in das romanische Mauerwerk des Turmquadrats eingebaut. Das Turmquadrat besitzt ein spätgotisches [[Gewölbe#Kreuzgewölbe|Kreuzgewölbe]]. Der [[Joch (Architektur)|zweijochige]] Chor mit einem Dreiachtelschluss ist um zwei Stufen erhöht. Im Chor ruht ein [[Netzgewölbe]] mit stark profilierten Rippen und quadratischen [[Schlussstein]]en auf kurzen [[Dienst (Architektur)|Runddiensten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalereien ==&lt;br /&gt;
Die Wandmalereien aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts im Turmquadrat wurden 1951 und 1993/94 aufgedeckt. Zu sehen sind acht Heilige unter Arkaden. Die Standfläche wird von perspektivisch gemalten Balken getragen. Über der Szene des [[Judas Iskariot|Judas-Kusses]] ist eine Christusfigur mit Segensgestus und Kreuzstab dargestellt. An der Westwand befindet sich ein von Engeln getragenes [[Schweißtuch der Veronika]]. Der gemalte [[Rippenstern]] und die [[Evangelistensymbole]] in [[Vierpass|Vierpässen]] im Gewölbe entstanden um 1500.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Die drei [[Knorpelwerk]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;altäre stammen aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Der Hochaltar besteht aus einer [[Ädikula]] über einem Sockel und einer kleinen Ädikula mit einem [[Gesprengter Giebel|gesprengten Segmentgiebel]] und einem einfachen Knorpelwerkrahmen als Aufsatz. Die seitlichen [[Ohr (Bauwesen)|Ohren]] sind mit Knorpelwerk dekoriert, die Säulen [[Kannelierung|kanneliert]]. Auf den Segmenten und [[Volute]]n sitzen Putten. Das Hauptbild mit der Darstellung des heiligen Laurentius wurde 1946 gemalt. Das Aufsatzbild mit dem heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Bekrönung bildet ein Bild [[Gott der Vater|Gottvaters]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar von 1682 besteht aus einer einfachen Ädikula über einem kleinen Sockel mit Knorpelwerk an den seitlichen Ohren. Das Altarblatt aus dem letzten Viertel des 18. Jahrhunderts zeigt eine [[Unbefleckte Empfängnis|Maria Immaculata]], das Aufsatzbild [[Anna (Heilige)|Anna]] und Maria.&lt;br /&gt;
Am rechten Seitenaltar ist am Mittelbild aus dem 19. Jahrhundert der heilige [[Stephanus]] dargestellt und im Aufsatz der heilige [[Josef von Nazaret|Josef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Korb der um 1700 gebauten [[Kanzel]] wird heute als [[Ambo]] verwendet. Der gotische [[Taufstein]] mit hölzernem Deckel wird von einer [[Taufe Jesu|Taufgruppe]] aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bekrönt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen die lebensgroßen Konsolfiguren der Apostelfürsten [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] aus dem letzten Viertel des 17. Jahrhunderts, auf einer Puttokonsole eine Statue des heiligen Sebastian aus dem 17. Jahrhundert, die Statuetten des Auferstandenen und des heiligen Laurentius aus dem 18. Jahrhundert sowie ein Bild des heiligen [[Aloisius von Gonzaga|Aloysius]] in einem [[Rokoko|Rokokrahmen]] aus dem dritten Viertel des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 194.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/41/21.12|EW=14/05/26.01/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laurentiuskirche|Glanhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Glanhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Feldkirchen in Kärnten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Glanhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Glanhofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
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