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	<title>Pfarrkirche Friedlach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:55:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Friedlach&amp;diff=2749218&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Wandpfeilerkirche; Ergänze Kategorie:Wandpfeilerkirche in Österreich</title>
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		<updated>2025-08-25T21:21:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wandpfeilerkirche&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wandpfeilerkirche (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wandpfeilerkirche&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Wandpfeilerkirche_in_%C3%96sterreich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Wandpfeilerkirche in Österreich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Wandpfeilerkirche in Österreich&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei: Glanegg Kirche Friedlach 01.jpg|miniatur|Ansicht von Süden, aus dem Glantal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Friedlach.jpg|mini|Ansicht von Norden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedlach (3).jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Die dem heiligen [[Georg (Heiliger)|Georg]] geweihte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Friedlach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht zusammen mit dem Pfarrhof isoliert auf einer Anhöhe über der Ortschaft Friedlach in der Gemeinde [[Glanegg]]. Die Kirche ist Schauplatz einer [[Sage|Schlangensage]].&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Friedlach.jpg|mini|links|Darstellung des hl. Georg zwischen der Burg Glanegg und der Pfarrkirche Friedlach. Medaillon im Antependium des Hochaltars]]&lt;br /&gt;
Als Pfarre wurde Friedlach erstmals 1169 genannt. Eine Kirche wurde erstmals zwischen 1214 und 1218 erwähnt. 1273 tagte hier das oberste Landgericht unter dem Vorsitz des Kärntners Herzog. In einem Stiftungsbrief nannte 1380 Wilhelm von Glanegg die Kirche als Grabkirche seiner Vorfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die [[Wehrkirche|wehrkirchenartige]] Anlage ist von einer ovalen Ringmauer umgeben. Von der Südseite führt ein modern überdachter Aufgang zur Kirche. Das Gotteshaus ist überwiegend ein Bau aus der ersten Hälfte oder der Mitte des 15. Jahrhunderts, wobei der Kern des Langhauses vermutlich aus der [[Romanik]] stammt. Unter dem von gestuften steilen [[Strebepfeiler]]n gestützten Chor befindet sich ein [[Beinhaus]]. Der Turm mit [[Schießscharte]]n und spitzbogigen Schallöffnungen wird von einem [[barock]]en [[Zwiebelhelm]] bekrönt. Die an der Südseite des Turmes angebrachte [[Tartsche|Wappentartsche]] mit einer Schelle stellt wahrscheinlich das Wappen der [[Ulrich II. von Ernau|Ernau]] da. Das bemerkenswerte Architekturdekor mit diamantierten Eckquadern, [[Laufender Hund|Laufender-Hund-Friesen]] und aufwendigem Fensterdekor entstand um 1600. Die Fenster an Langhaus und Chor stammen überwiegend aus dem Barock oder später, nur an der Nordseite des Langhauses hat sich ein originales Fenster des 14. Jahrhunderts erhalten. 1986 wurden die Dächer der Kirche mit Steinplattln gedeckt. Vor dem gefasten Südportal aus [[Gotik|spätgotischer]] Zeit stehen ein wohl gotisches Taufbecken, ein Weihbrunnenkessel von 1643 sowie ein Opfertisch von 1704.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren zeigt sich der Sakralbau als [[Wandpfeilerkirche]]. Über dem [[Joch (Architektur)|dreijochigen]] Langhaus erhebt sich ein gratiges barockes Gewölbe mit jeweils einer Drei- oder [[Vierpass]]vertiefung in der Mitte jedes Gewölbejoches. Die gemauerte Westempore ist tonnenunterwölbt mit seitlichen [[Stichkappe]]n und gotischen Tartschen an der Stirn. Der vorspringende Orgelerker entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts. Von der Empore führt eine gefaste gotische Tür ins Turmuntergeschoß. In der Langhaus-Nordwand befindet sich ein Rittergrabstein von 1538.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spitzbogiger [[Chorbogen|Triumphbogen]] verbindet das Langhaus mit dem um vier Stufen erhöhten Chor. Über dem Chorjoch und dem Dreiachtelschluss erhebt sich ein gratiges Gewölbe aus dem 15. Jahrhundert. Von der Chornordwand führt ein rundbogiges Portal in die Sakristei mit gratigem [[Tonnengewölbe]] und Stichkappen aus dem 15. Jahrhundert. An der Chorsüdwand befindet sich eine spitzbogige [[Sakramentshaus|Sakramentsnische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Alle drei Altäre der Kirche entstanden um 1720. Der Hochaltar zeigt im Mittelbild den heiligen Georg und im Aufsatzbild die heilige [[Dreifaltigkeit]]. Das [[Antependium]] ist mit Reliefschnitzereien versehen.&lt;br /&gt;
Der linke Seitenaltar trägt im Hauptgeschoß eine [[Marienbildnis|Madonnenfigur]] aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, flankiert von den heiligen [[Joachim (Heiliger)|Joachim]] und [[Anna (Heilige)|Anna]]. Im Aufsatz ist [[Gott der Vater|Gottvater]] zu sehen. Am Altar steht ein barockes Heilig-Haupt-Bild.&lt;br /&gt;
Am rechten Seitenaltar steht zwischen den Statuen der heiligen [[Josef von Nazaret|Josef]] und [[Rochus von Montpellier|Rochus]] eine Figur des heiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]], die wohl auf die Stiftung eines Sebastiansaltars von 1636 zurückgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwischen 1725 und 1730 gefertigte [[Kanzel]] wird [[Johann Pacher]] zugeschrieben. In den Korbfeldern sind zwischen den [[Pilaster]]n in Hochreliefs die vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] halb kniend dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das um 1730/1740 gemalte Leinwandbild mit der Darstellung der Himmelfahrt der heiligen [[Kunera von Rhenen|Kunera]] ist mit „H. Bunerä Viehärztin“ bezeichnet und stammt laut Pfarrchronik aus der [[Burgruine Glanegg|Burgkapelle Glanegg]]. Zur weiteren Ausstattung der Kirche zählen ein Leinwandbild des heiligen [[Johannes Nepomuk]] aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts, ein Leinwandbild einer [[Pietà|Pieta]], bezeichnet mit „16. A.S.F.V.S.76“ sowie Leinwandbilder der Heiligen [[Apollonia von Alexandria|Apollonia]] und [[Dorothea (Heilige)|Dorothea]] aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Friedlach (4).jpg|Hochaltar&lt;br /&gt;
File:Friedlach (6).JPG|Linker Seitenaltar&lt;br /&gt;
File:Friedlach (7).JPG|Rechter Seitenaltar&lt;br /&gt;
File:Friedlach (1).jpg|Korb der Kanzel&lt;br /&gt;
File:Friedlach (2).jpg|Korb der Kanzel&lt;br /&gt;
File:Friedlach (5).jpg|Grabstein eines Ritters in der Langhaus-Nordwand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 150 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/kaernten/Graber/weisse_schlange_friedlach.html Die weiße Schlange von Friedlach auf sagen.at]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/43/35.91|EW=14/12/02.75/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Glanegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Friedlach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgskirche|Friedlach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wandpfeilerkirche in Österreich|Friedlach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Feldkirchen|Friedlach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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