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	<title>Pfarrkirche Felling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JJBB1: /* Geschichte */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2010-08-28 0032 Felling Kirche.jpg|mini|Pfarrkirche Felling]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2010-04-03 0094 Felling Kirche Tafel Denkmalgeschuetzt.jpg|mini|Epitaph für Johan Michael Wartberger]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2010-04-03 0096 Felling Kirche Tafel.jpg|mini|Gedenktafel für den Kirchenumbau]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholisch]]e &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche in Felling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die gemeinsame Pfarrkirche der Katastralgemeinden [[Felling (Gemeinde Hardegg)|Felling]], [[Riegersburg (Gemeinde Hardegg)|Riegersburg]] und [[Mallersbach]] der Stadtgemeinde [[Hardegg (Niederösterreich)|Hardegg]] an der [[Thaya]] in Felling in [[Niederösterreich]]. Sie ist den [[Peter und Paul|Heiligen Peter und Paul]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wird eine Kirche in einem Kaufvertrag aus dem Jahr 1444. Über den Zeitpunkt der Errichtung einer ersten Kapelle oder Kirche in Felling an der tschechischen Grenze gibt es nur Vermutungen. Diesen zufolge wurde vor 1300 eine Kapelle im [[Romanik|romanischen]] Stil errichtet, die zwischen 1330 und 1440 anstelle eines hölzernen ein gemauertes [[Kirchenschiff]] im [[Gotik|gotischen]] Stil erhielt und bei dieser Gelegenheit vergrößert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. März 1496 erfolgte vermutlich als Folge einer Kirchenschändung eine Neuweihe der Kirche, deren drei Altäre und des Friedhofs durch Weihbischof Nikolaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war Felling eine Filialkirche der Pfarre Hardegg. Da Messen hier nur unregelmäßig gelesen wurden, mussten die Fellinger die Gottesdienste in Hardegg besuchen. Als Folge des Religionsstreits und des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] war die Pfarre Hardegg lange Zeit nicht besetzt und wurde erst 1694 neu installiert. Im Zuge dieser Maßnahme wurde der Pfarrer dazu verpflichtet, an jedem dritten Sonntag im Monat eine Messe in Felling zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. April 1751 stiftete [[Johann Joseph von Khevenhüller-Metsch]] die Pfarre Felling. Die Genehmigung dieser Stiftung erfolgte am 27. April des gleichen Jahres durch das damals noch zuständige [[Offizialat|Passauische Offizialat]] in Wien. In die neue Pfarre wurden auch Riegersburg und Mallersbach eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem bischöflichen Visitationsprotokoll aus dem Jahr 1828 wird der bauliche Zustand der Kirche als erbärmlich beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1844 wurde eine Einstellung der Zahlungen durch die Khevenhüllersche Stiftung beantragt. Eine in [[Retz]] zusammengetretene Kommission stimmte 1852 dieser Einstellung zu. 1853 wurde allerdings dem Einspruch des Fellinger Pfarrers gegen diese Entscheidung Folge geleistet und der Beschluss des Jahres 1852 aufgehoben. Die Zahlungen mussten wieder aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1849 erhielt die Pfarre Hardegg eine neue [[Orgel]]. Die alte Orgel wurde nach Felling übersiedelt und hier aufgestellt. 1871 erfolgte eine Reparatur durch einen Orgelbauer aus [[Znojmo|Znaim]]. 1896 wurde eine neue Orgel des Orgelbaumeisters [[Franz Capek]] aus [[Krems an der Donau]] aufgestellt. Die Zusage, zuvor die Kirche zu vergrößern und die [[Empore|Orgelempore]] umbauen zu lassen, zog Fürst Khevenhüller jedoch zurück und finanzierte dafür eine Innenrestaurierung der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der nächsten Kircheninstandsetzung wurden die Kirchenfenster vergrößert, im Kircheninnern dekorative Wandmalereien mit Kaseinfarbe vom Prager Maler Josef Hübsch angefertigt, der Dachstuhl des Glockenturms erneuert und vom Spengler Alois Suchy aus [[Drosendorf-Zissersdorf|Drosendorf]] ein neues Turmkreuz angefertigt. Dieses wurde am 15. Oktober 1911 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. September 1917 musste die 159 Kilogramm schwere, 1872 bei [[Glockengießerei Hilzer|Hilzer]] in [[Wiener Neustadt]] gegossene Kirchenglocke abgeliefert werden. Im Jahr 1923 konnten zwei neue Glocken geweiht werden. Am 29. Juli folgte eine 148 Kilogramm schwere, die bei Kutter in [[Wien]] gegossen wurde und am 8. Dezember ein 52 Kilogramm schweres [[Zügenglocke|Zügenglöcklein]]. Während des Zweiten Weltkriegs mussten abermals Glocken für Kriegszwecke abgeliefert werden. Die Weihe der beiden neuen Glocken fand am 26. Mai 1949 statt. Die mit 163 Kilogramm schwerste Glocke, die Friedensglocke, wurde von den Kriegsheimkehrern der Pfarre Felling gestiftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer Innenrenovierung der Kirche im Jahr 1950 wurde die [[Kanzel]] abgebaut. 1953 folgte eine Außenrenovierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde mit den Arbeiten zur Kirchenerweiterung begonnen. Zu diesem Zweck musste der Glockenturm abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Felling gegen Süden.jpg|mini|Pfarrkirche Felling (Hl. Peter und Hl. Paul) gegen Süden. Im Osten liegt die mittelalterliche Apsis, im Westen jene der Kirchenerweiterung von 1968]]&lt;br /&gt;
Die Pfarrkirche präsentiert sich seit ihrem 1969 abgeschlossenen Umbau als zweiflügeliger Bau mit zwei im rechten Winkel zueinanderstehenden [[Langhaus (Kirche)|Langhäusern]] und der runden [[Apsis|Mittelapsis]] als Verbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Langhaus wurde im 17. Jahrhundert in schlichtem Barockstil über einem gotischen Kern errichtet und verfügt über Rundbogenfenster. Die Decke wurde als Kreuzgratgewölbe gestaltet. Der in west-östlicher Richtung errichtete moderne Zubau wurde als flachgedeckter Betonkörper mit hohen, unterteilten rechteckigen Fenstern und einem kleinen [[Dachreiter]] ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nun funktionslose ehemalige Hochaltar aus der Zeit um 1730 wurde als Sarkophagaltar mit Bandwerkdekor gestaltet, der Aufbau entstand um 1700. Das [[Retabel|Säulenretabel]] ist mit seitlichen [[Putto|Putten]] verziert, das Altarblatt mit einer Darstellung des heiligen Antonius Eremita stammt entstand vermutlich ebenfalls um 1700.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neu erbauten Flügel der Kirche befindet sich eine gestickte Darstellung der [[Stalingradmadonna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Außenseite der Kirche befindet sich ein unter Denkmalschutz stehendes barockes [[Epitaph]] für Johann Michael Wartberger, den ersten Pfarrer von Felling, sowie eine gleichartig gestaltete Gedenktafel für die 1968/69 erfolgte Kirchenerweiterung. Vor der Kirche steht eine ebenfalls denkmalgeschützte Statue des hl. Johannes Nepomuk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Müllner: &amp;#039;&amp;#039;Felling, ein Dorf an der Grenze. Eine heimatkundliche Wanderung von der Vorzeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag des Gemeindeamtes Felling, 1968&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Titel=Niederösterreich nördlich der Donau|Reihe=DEHIO-Handbuch|Herausgeber=[[Bundesdenkmalamt]]| Verlag=Berger|Ort=Horn/Wien|Datum=2010|ISBN=978-3-85028-395-3|Seiten=213}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saints Peter and Paul Church (Felling)|Pfarrkirche Felling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48/51/55/N|EW=15/47/57/E|type=building|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Felling Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hardegg (Niederösterreich)|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese St. Pölten|Felling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Geras]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Waldviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Felling]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JJBB1</name></author>
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