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	<title>Pfarrkirche Eibiswald - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:32:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Eibiswald&amp;diff=2735615&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JJBB1: /* Orgel */</title>
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		<updated>2025-11-21T08:10:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eibiswald Kirche totale.jpg|mini|Kath. Pfarrkirche hl. Maria in den Dornen in Eibiswald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Eibiswald Interior 01.JPG|mini|Der Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eibiswald Kirchenschiff.jpeg|mini|Im Langhaus zum Chor]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Eibiswald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im Unteren Markt in der Marktgemeinde [[Eibiswald]] im [[Bezirk Deutschlandsberg]] in der [[Steiermark]]. Die auf die heilige &amp;#039;&amp;#039;[[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] in den Dornen&amp;#039;&amp;#039; geweihte [[Pfarrkirche]] und ehemalige [[Wallfahrtskirche]] gehörte bis Ende August 2018 zum dann aufgelösten [[Liste der Pfarren im Dekanat Deutschlandsberg|Dekanat Deutschlandsberg]] in der [[Diözese Graz-Seckau]], seit Auflassung dieses Dekanates liegt sie im Seelsorgeraum Südweststeiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Kirche in der Steiermark geht neue Wege. Zusammenlegung der Dekanate Deutschlandsberg und Leibnitz zur Region Süd-West-Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Wochenzeitung &amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau&amp;#039;&amp;#039; vom 31. August 2018. 91. Jahrgang Nr. 35, S. 2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Kirche steht unter {{BDA Objekt Ref|4043|WD-Item=Q2083329|Eibiswald|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche fand im Jahr 1170 statt. Aus dem Jahr 1375 stammt eine Erwähnung als eigenständige Pfarre. Im Jahr 1678 wurde die Kirche durch [[Jakob Schmerlaib]] [[Barock|barockisiert]]. Im Jahr 1744 kam es zu einem Brand im Kirchturm, der 1748 wieder aufgebaut wurde. Zwischen 1953 und 1957 wurden Teile des Innenraumes restauriert. Eine weitere Renovierung fand im Sommer 2016 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weststeirische Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 37, Jahrgang 2016 (16. September 2016), 89. Jahrgang. {{ZDB|2303595-X}}. Simadruck Aigner u. Weisi, Deutschlandsberg 2016, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde 1678 barockisiert und nur mehr der [[Chor (Architektur)|Chor]] sowie der Unterbau des Turmes sind im [[Gotik|gotischen]] beziehungsweise [[Romanik|romanischen]] Stil erhalten geblieben. Das gesamte Kirchengebäude wird von einem [[Krüppelwalmdach]] bedeckt. Der Turm ist in das südwestliche Eck des Langhauses eingestellt und wurde nach dem Brand von 1744 im Jahr 1748 wieder aufgebaut. Er hat einen dreifachen, [[Neubarock|neubarocken]] [[Zwiebelhelm]]. Die gesamte Kirche hat an der Außenmauer eine [[Lisene|Putzlisenengliederung]]. Um das Eingangsportal im Westen befindet sich eine Gruppe von drei Figurennischen, wobei die mittlere dieser Nischen in den gesprengten Portalgiebel eingestellt ist. In diesen Nischen befinden sich aus der Zeit um 1700 stammende Steinfiguren der Heiligen Josef, [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]. Die als Metalltriebarbeit ausgeführten Türflügel des Portals wurden 1967 von [[Franz Weiss]] angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dreischiffige, [[Joch (Architektur)|vierjochige]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] wird von einem flachen [[Kreuzgratgewölbe]] mit [[Gurtbogen|Gurtbögen]] überspannt, das auf Pfeilern mit [[Pilaster]]vorlagen und toskanischen [[Kapitell]]en ruht. In den Scheiteln des Gewölbes findet man kleine [[Perlstab]]-[[Stuck]]felder. Der ungleichmäßig zweijochige Chor hat einen vortretenden Dreiachtelschluss mit abgetreppten Strebepfeilern und wird von einem [[Platzlgewölbe]] aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überwölbt. Das östliche Chorjoch ist vortretend und an das westliche Joch schließen die mit dem Langhaus fluchtende [[Sakristei]], eine Kapelle sowie die [[Oratorium (Architektur)|Oratorien]] an. Im westlichen Teil des Langhaus-Mittelschiffes befindet sich eine dreiachsige [[Empore]] mit einer vorschwingenden Brüstung sowie im nördlichen Seitenschiff eine zweiachsige Empore. Beide wurden neubarock erweitert. Die Brüstung des Oratoriums stammt aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. Im Chor wurde weiters 1967 ein gotisches [[Spitzbogen]]portal freigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Leopold Weinhauer gestaltete Hochaltar wurde 1779 aufgestellt und trägt von [[Johann Pieringer]] angefertigte Statuen. Das Gnadenbild der [[Pietà]] stammt aus dem Jahr 1510 und wurde im Barock überschnitzt. Die Seitenaltäre wurden in den Jahren 1870 und 1871 aufgestellt und gleichen in ihrer Gestaltung dem Hochaltar. Auf ihnen stehen von [[Jakob Gschiel]] gefertigte Statuen. Die [[Kanzel]] stammt aus derselben Zeit wie der Hochaltar und wurde auch von denselben Künstlern gestaltet. Sie weist [[Relief]]s mit Darstellung des [[Damaskuserlebnis|Saulussturzes]], der Taufe Christi sowie des [[Guter Hirte|Guten Hirten]] auf. Am [[Fronbogen]] befindet sich eine barocke Christusstatue (Christus in der Rast) mit [[Baldachin]]. In einem Glasschrein steht eine aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts stammende Statue der bekleideten [[Muttergottes]] mit Baldachin. In der nördlichen Seitenkapelle, der Johanneskapelle, befanden sich ursprünglich zwei von Ottwilhelm von Schrottenbach zwischen 1670 und 1680 gestiftete Altarbilder. Diese Bilder zeigten die Heiligen [[Rochus von Montpellier|Rochus]] und [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] sowie die [[Maria vom Siege]] zusammen mit dem Spender und Papst [[Clemens X.]], Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold]] und Wolf von Eibiswald. In der Seitenkapelle sowie in der Sakristei befinden sich mehrere von [[Johann Andreas Strauß]] nach 1760 gemalte Wechselbilder, von denen eines einen versilberten [[Gürtler]]rahmen aus der Zeit um 1800 hat. Von Strauß stammt auch die Darstellung der vier Evangelisten am Sakristeischrank. Die restlichen Bilder in der Kirche stammen aus den Jahren 1962 und 1963. Der Innenraum der Kirche wurde 1946 und 1990/1991 von [[Anton Hafner (Maler)|Anton Hafner]] neu ausgemalt. Im Chor wurden 1967 zwei nur mehr fragmentarisch erhaltene [[Freske]]nschichten freigelegt, die zum Teil abgenommen wurden. Die erste Schicht zeigt eine Darstellung der Apostel aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die zweite, aus der Zeit um 1400 stammende Schicht wird dem [[Meister von Einersdorf]] zugeschrieben und zeigt [[Passion Jesu|Passionsszenen]]. Weiters befindet sich in der Kirche der marmorne Grabstein von Hans Adam Einpacher aus dem Jahr 1641.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Eibiswald Interior 05.jpg|mini|Innenansicht Richtung Orgelempore]]&lt;br /&gt;
1788 wird erstmals ein Orgel (I/7) erwähnt. 1833 erschuf [[Carl Schehl]] ein neues Werk (II/16), ehe es 1908 durch ein Instrument von [[Konrad Hopferwieser senior|Konrad Hopferwieser]] (II/18), op. 41 ersetzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://orgelverein.at/cmsms/index.php?page=principal |wayback=20210824080922 |text=&amp;#039;&amp;#039;Principal-Verein der Orgelfreunde&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-04-15 14:35:23 InternetArchiveBot }} Heft Nr. 15. Abgerufen am 24. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 wurde die restaurierte Orgel aus der [[Filialkirche hl. Antonius der Einsiedler (Bachholz)|Filialkirche hl. Antonius der Einsiedler]] im Altarbereich aufgestellt. Diese wurde um 1720 von Andreas Schwarz gefertigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Bundesdenkmalamt |Titel=Dehio Steiermark (ohne Graz) |Verlag=Berger |Ort=Horn/Wien |Jahr=2006 |Auflage=2. |ISBN=3-85028-439-5|Seiten=415}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mittlerweile befindet sie sich wieder an ihrem alten Platz in der Filialkirche. Die heutige Orgel wurde 1992 von [[Bruno Riedl]] gebaut und verfügt über 26 Register sowie mechanische Spiel- und Registertrakturen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eintrag auf [https://organindex.de/index.php?title=Eibiswald,_Maria_in_den_Dornen &amp;#039;&amp;#039;organindex.de&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;20&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrgedackt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Viola da Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cornett V (ab c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;)|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete Bass/Disk. || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Brustwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Coppel || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nasard || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Waldflöte || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quint || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octav || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=3 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principalbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedacktbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octavbass || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P alternieren als Zug und Tritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Steiermark (ohne Graz) 1982]].&amp;#039;&amp;#039; Eibiswald, Pfarr- und ehem. Wallfahrtskirche hl. Maria, S. 81–82.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen von Eibiswald.&amp;#039;&amp;#039; Pfarrkirche Maria im Dorn, Kirchenführer 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46.687975|EW=15.248956|type=landmark|region=AT-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--kirchlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Eibiswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau|Eibiswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Deutschlandsberg|Eibiswald]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--örtlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Steiermark|Eibiswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eibiswald]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--baulich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;/div&gt;</summary>
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