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	<title>Pfarrkirche Dornbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:04:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Dornbach&amp;diff=1676093&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JJBB1: /* Heiller-Orgel */</title>
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		<updated>2026-04-28T08:45:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heiller-Orgel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Dornbach 01.jpg|mini|Die Pfarrkirche Dornbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Dornbach 02.jpg|mini|Die Pfarrkirche von Osten]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Dornbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisches]] Kirchengebäude im Bezirksteil [[Dornbach (Wien)|Dornbach]] des 17. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirks]] [[Hernals]]. Sie ist den Heiligen [[Peter und Paul|Petrus und Paulus]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Architektur ==&lt;br /&gt;
Die denkmalgeschützte Kirche befindet sich am Rupertusplatz im alten Ortszentrum von Dornbach. Der Kirchenraum besteht aus der alten [[barock]]en [[Saalkirche]] mit [[Gotik|gotischem]] Kern und einem südlich angeschlossenen Erweiterungsbau aus der [[Zwischenkriegszeit]]. Der Baukomplex der Pfarrkirche schließt den Rupertusplatz ab, der von drei Seiten von Wirtschaftsgebäuden und dem Pfarrhof umgeben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kircheninnenraum ist optisch durch eine [[Empore]] geteilt, auf der sich die Orgel befindet. Der Hochaltar mit einer Kopie des so genannten &amp;#039;&amp;#039;Nonnberger Kruzifixus&amp;#039;&amp;#039; von [[Jakob Adlhart (Bildhauer)|Jakob Adlhart]] steht im Untergeschoß des Kirchturms. An der Rückwand des Altars befindet sich ein [[Fresko]], das die Gründungsgeschichte der Kirche zeigt und das 1937/38 von [[Walter Urban]] geschaffen wurde. Die freskierten Kreuzwegstationen und die beiden Weihwasserbecken mit lebensgroßen Keramikengeln sind Werke [[Hans Andre]]s aus den 1930er Jahren. Der ehemalige gotische [[Chor (Architektur)|Chor]] ist heute eine Seitenkapelle, in deren Wände alte Grabsteine eingelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ebenfalls denkmalgeschützten, dreigeschoßigen Pfarrhof befinden sich ein schwarzer Hausaltar aus dem 17. Jahrhundert und mehrere Heiligenfiguren aus dem 18. Jahrhundert. Beim Aufgang zum Pfarrhof ist ein Steinmosaik mit einer Darstellung des [[Rupert von Salzburg|heiligen Rupert]] angebracht, das 1959 von [[Erich Huber (Künstler)|Erich Huber]] geschaffen wurde. Im zwei Stockwerke tiefen Stiftskeller steht eine wahrscheinlich im 18. Jahrhundert gebaute [[Kelter|Weinpresse]]. Im Pfarrgarten befinden sich ein barockes, zweigeschoßiges Gartenhaus sowie drei vermutlich von [[Lorenzo Mattielli]] um 1730 geschaffene Sandsteinfiguren, die ursprünglich im [[Schwarzenbergpark]] standen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Czerny u. a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Wien Vororte 1996|Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk]]&amp;#039;&amp;#039; (= [[Dehio-Handbuch|Die Kunstdenkmäler Österreichs]]). Anton Schroll, Wien 1996, ISBN 3-7031-0693-X, S. 422–424 (i. A. des [[Bundesdenkmalamt]]es).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An Stelle der heutigen Kirche stand eine 1139 geweihte Kapelle, die 1251 die Rechte einer [[Pfarrkirche]] erhielt und ab 1262 dem [[Stift Sankt Peter (Salzburg)|Stift Sankt Peter]] [[Inkorporation (Kirche)|inkorporiert]] war. 1476 wurde ein gotischer Neubau errichtet. Nach Zerstörungen bei der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|ersten Wiener Türkenbelagerung]] 1529 wurde die Kirche im Jahr 1536, nach jenen bei der [[Zweite Wiener Türkenbelagerung|zweiten Wiener Türkenbelagerung]] 1683 in den Jahren 1687/88 wieder aufgebaut. 1755/56 wurde die Pfarrkirche Dornbach im barocken Stil erweitert und umgestaltet und 1779 renoviert. Der mit dem Dornbacher Oberlehrer Josef Pfriemer befreundete Komponist [[Joseph Haydn]] lebte im Sommer 1802 und Sommer 1803 im Dornbacher Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Spitzer: &amp;#039;&amp;#039;Hernals: zwischen Gürtel und Hameau&amp;#039;&amp;#039;. Mohl, Wien 1991, ISBN 3-900272-39-5, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pfarrhof wurde 1829 auf den Grundmauern des alten Pfarrhauses neu erbaut. Der Baumeister [[Franz Glaser sen.|Franz Glaser]] leitete 1881 die Errichtung einer Kriegerkapelle, die 1968 durch [[Erich Huber (Künstler)|Erich Huber]] neu gestaltet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Architekt [[Clemens Holzmeister]] entwarf den südlichen Erweiterungsbau, der 1931/32 auf dem Gelände des alten Dornbacher Friedhofs errichtet wurde, wobei er die Hauptachse der Kirche um 90 Grad drehen ließ. Der barocke und der neue Bauteil waren zunächst nur durch drei Mauerdurchbrüche miteinander verbunden. 1951 wurde die Zwischenwand gänzlich entfernt und der Kirchenraum vereinheitlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Spitzer: &amp;#039;&amp;#039;Hernals: zwischen Gürtel und Hameau&amp;#039;&amp;#039;. Mohl, Wien 1991, ISBN 3-900272-39-5, S. 6–7&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen neuen Haupteingang und einen Arkadengang bekam die Dornbacher Pfarrkirche 1957 nach Plänen von [[Georg Lippert]], die die alte Sakristei miteinbezogen. 1962 wurde der Chor umgestaltet. 2019 ersetzte die 1954 von Josef Pfundner gegossene große Glocke der Schafbergkirche eine aus dem Jahre 1961, die in letztere Kirche kam. Weiters befinden sich eine aus dem Jahr 1960 desselben Giessers sowie zwei aus 2019 der Passauer Giesserei Perner im Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 ist die Pfarrkirche Dornbach im Besitz der [[Erzdiözese Wien]]. Die in der Kirche beheimatete Pfarre Dornbach gehört heute zum [[Stadtdekanat 17 (Erzdiözese Wien)|Stadtdekanat 17]] und betreut auch die [[Schafbergkirche]] und die [[St.-Anna-Kapelle (Dornbach)|Dornbacher St.-Anna-Kapelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiller-Orgel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornbach (Wien) - Pfarrkirche, Orgel (b).JPG|mini|hochkant|Die „Heiller-Orgel“]]&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 wurde die „Heiller-Orgel Dornbach“ in der Pfarrkirche eingeweiht. Das Instrument stellt eine historische Besonderheit dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich 1964 für das [[Wiener Konzerthaus]] unter federführender Mitwirkung des Dornbacher Organisten und Komponisten [[Anton Heiller]], wurde damit die europaweit erste mechanische Konzertsaalorgel nach 1945 errichtet. Sie ist ein Produkt der [[Orgelbewegung]], kehrt von der Romantik und den elektropneumatischen Instrumenten ab und markiert einen deutlichen Wendepunkt in Traktur, Disposition und Intonation. Endlich konnte wieder die Musik Johann Sebastian Bachs authentisch interpretiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geplant und errichtet wurde die Orgel von Orgelbaumeister [[Gregor Hradetzky]] aus [[Krems an der Donau]] in der Rekordzeit von 10 Monaten. Anton Heiller erbat von Orgelbaumeister [[Rudolf von Beckerath Orgelbau|Rudolf von Beckerath]] die Zungenstimmen. Beckerath lernte in Paris bei González, dem Nachfolger von Cavaille-Coll. Dementsprechend französischen Charakter haben Trompette und Cromorne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1995 aus dem Mozartsaal des [[Wiener Konzerthaus]]es entfernt, stand die Orgel dann in der [[Pfarrkirche Korneuburg|Stadtpfarrkirche Korneuburg]], von wo sie im Sommer 2015 nach Dornbach in die Heimat [[Anton Heiller]]s übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 Register verteilen sich auf zwei Manuale und Pedal. Das Instrument ist wie folgt disponiert:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1. || Quintadena || 16’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2. || Prinzipal || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3. || Rohrflöte || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4. || Oktave || 4’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5. || Spitzflöte || 4’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 6. || Waldflöte || 2’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 7. || Sesquialtera II || 2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 8. || Mixtur V–VI || 2’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 9. || Trompette || 8’&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Manual&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 10. || Gedeckt || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 11. || Spitzgambe || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 12. || Prinzipal || 4’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 13. || Rohrflöte || 4’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. || Oktav || 2’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. || Quint || 1&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 16. || Scharff IV || 1’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 17. || Cromorne || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| || &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;3&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 18. || Subbass || 16’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 19. || Oktavbass || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 20. || Gedecktbass || 8’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 21. || Choralbass || 4’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 22. || Nachthorn || 2’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 23. || Rauschpfeife IV || 2&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 24. || Fagott || 16’&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 25. || Schalmei || 4’&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Koppeln:&amp;#039;&amp;#039; II/I, I/P, II/P&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dornbach Parish Church|Pfarrkirche Dornbach}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfarredornbach.at/ Webpräsenz der Pfarre Dornbach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.228968|EW=16.29844|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Hernals}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien|Dornbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hernals]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Peter-und-Paul-Kirche|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Wien|Wien, Dornbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 17/18/19 (Erzdiözese Wien)|Dornbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JJBB1</name></author>
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