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	<title>Pfarrkirche Dobl - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;JJBB1: /* Orgel */</title>
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		<updated>2025-03-07T08:08:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Orgel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dobl Pfk CIMG5512.jpg|miniatur|Die Kirche im März 2002]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Dobl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im gleichnamigen [[Dobl|Ort]] in der Marktgemeinde [[Dobl-Zwaring]] im [[Bezirk Graz-Umgebung]] in der [[Steiermark]]. Sie ist der heiligen [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] im Dorn gewidmet und gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Graz-Land|Dekanat Graz-Land]] in der [[Diözese Graz-Seckau]]. Die Kirche ging aus der [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] eines [[Jagdschloss]]es hervor und verfügt über eine von [[Maria Theresia]] gestiftete Innenausstattung, die unter anderem von [[Balthasar Ferdinand Moll]] geschaffen wurde. Aufgrund mehrerer Legenden über Wunder mit Bezug zur Kirche gilt der [[Sakralbau]] auch noch heute als regionales Pilgerziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche steht auf einem Ausläufer der [[Kaiserwaldterrasse]] oberhalb der [[Kainach (Mur)|Kainach]] im Ort [[Dobl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dobl Pfarrkirche innen.JPG|links|miniatur|Der Innenraum der Kirche im Juli 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Spolie-Dobl-Wiki.jpg|miniatur|Der eingemauerte Römerstein]]&lt;br /&gt;
Die Kirche war ursprünglich eine zum [[Schloss Gjaidhof]] gehörende [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]]. Sie wird erstmals 1219 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1240 wurde sie zu einer eigenständigen Pfarre erhoben. 1660 ließ [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] einen [[Hochaltar]] errichten. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die so genannte Wieskapelle an den Chor angebaut. Im Jahr 1760 wurde der Kirche von der Kaiserin [[Maria Theresia]] der heutige Hochaltar geschenkt. Sie ließ auch den Innenraum durch [[Balthasar Ferdinand Moll]] im Stil des [[Rokoko]]s umgestalten. Die Innenseite der Kirche wurde 1973 und die Außenseite 1979 renoviert. Weitere Renovierungen erfolgten 2004 und 2006.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GS&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;KI&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung und Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist im Kern [[Romanik|spätromanisch]] und wurde später durch [[Barock|barocke]] und [[Neoromanik|neoromanische]] An- und Umbauten erweitert. Der neoromanische Turm mit [[Helm (Architektur)|Spitzhelm]] ist nördlich an die Kirche angebaut und wurde 1876 errichtet. An der Außenmauer findet man einen eingemauerten, ins 3. Jh. datierten, figürlichen „Römerstein“ mit Brustbildern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ubi-erat-lupa.org/monument.php?id=1414 Grabrelief einer Familie]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fenster der südlichen [[Langhaus (Kirche)|Langhausmauer]] weisen außen gotische Formen auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich flach gedeckte Langhaus wird heute von einer vermutlich 1667 errichteten, gedrückten [[Stichkappentonne]] überwölbt. Das etwas eingezogene, spätromanische [[Chor (Architektur)|Chorquadrat]] wird vom Langhaus durch einen eingeschnürten [[Fronbogen]] getrennt. Die östlich an den Chor angebaute, rechteckige [[Sakristei]] stammt aus dem Jahr 1667. Im Norden des Chores wurde vermutlich im zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts eine rechteckige, von einer Flachkuppel mit abgeschrägten Ecken überspannte [[Kapelle (Kirchenbau)|Seitenkapelle]], die Wieskapelle&amp;lt;ref name=&amp;quot;GS&amp;quot;/&amp;gt;, angebaut. In den nördlichen Schrägen der Kapelle befinden sich Innennischen. Im westlichen Teil des Langhauses befindet sich eine barocke, dreiachsige und [[Joch (Architektur)|zweijochige]] [[Empore]], welche auf Pfeilern ruht und [[Kreuzgratgewölbe|kreuzgratgewölbt]] ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Stil des [[Rokoko]] gestaltete Innenausstattung wurde 1760 von Kaiserin [[Maria Theresia]] gestiftet. Der 1760 aufgestellte Hochaltar aus Rokokoteilen trägt eine Gnadenstatue der [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] im Dorn mit dem [[Jesuskind]] im rechten Arm. Beide Figuren haben Metallkronen und das Jesuskind hält einen [[Reichsapfel]] in den Händen. Die Statue war ursprünglich vermutlich gotisch und wurde überarbeitet oder durch eine barocke Kopie ersetzt. Auf dem freistehenden, [[Neobarock|neobarocken]] [[Tabernakel]] befinden sich zwei barocke Engelsfiguren. Das Altarbild des rechten Seitenaltars zeigt den Erzengel [[Gabriel (Erzengel)|Gabriel]] und das des linken den heiligen [[Francisco de Xavier|Franz Xaver]]. Der Altar der Seitenkapelle ist ebenfalls rokoko gestaltet. Er trägt eine Statue des Herrgotts in der Wies mit knienden Engeln. In den seitlichen Nischen befinden sich von [[Balthasar Ferdinand Moll]] im Jahr 1760 gefertigte Statuen der Apostel [[Petrus (Apostel)|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]. In der Sakristei befindet sich eine 1643 angefertigte Metalltriebarbeit, welche die [[Muttergottes]] auf der Mondsichel darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nördlichen Teil das Dachstuhles des Langhauses befinden sich aus dem Mittelalter stammende, wahrscheinlich gotische [[Freske]]nreste. Diese zeigen ein gerolltes Band, welches früher der Abschluss unterhalb der ursprünglichen Flachdecke war. Weiters findet man Felderteilungen sowie eine Drachendarstellung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die Orgel mit 8 Registern und neoromanischen Formen wurde 1880 von [[Billich (Orgelbauer)|Carl Billich]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dobl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Das Geläute der Pfarrkirche Dobl kann durchaus als Kuriosum in der Weststeirischen Glockenlandschaft bezeichnet werden. Zum einen ist hier die größte Glocke des [[Graz]]er Glockengießers Ernest Szabo zu finden. Diese Glocke im Ton c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; wiegt 2160&amp;amp;nbsp;kg und besitzt einen Durchmesser von 156&amp;amp;nbsp;cm. Weiters ist die Glockendisposition eines übermäßigen Mollvierklangs in den Tönen c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, e&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; und a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; etwas besonderes. Zum anderen werden alle vier Glocken an stark gekröpften Stahljochen geschwungen sowie die beiden großen Glocken mit einem Fallklöppel geläutet. Neben der großen Glocke wurde auch Glocke 3 1950 von Ernest Szabo gegossen, die zweitgrößte Glocke musste 1986 von der [[Rudolf Perner|Gießerei Perner]] in [[Passau]] neu gegossen werden. Die kleinste Glocke konnte den Zweiten Weltkrieg überstehen – sie ist ein Werk des in Wiener Neustadt wirkenden Max Samassa aus dem Jahr 1923.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://createsoundscape.de/glocken-finder-2/detail/glockenfinder/id/5955-kath-pfarrkirche-st-maria-im-dorn-in-dobl/?cb-id=68122 |titel=Glocken der Pfarrkirche Dobl auf createsoundscape.de |abruf=26.09.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Legenden ==&lt;br /&gt;
Der Name „Maria im Dorn“ stammt der Legende nach davon, dass im Jahr 1112 aus der kleinen Kirche die Statue der Mutter Gottes gestohlen und 1212 in einem Dornenbusch wiedergefunden wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GS&amp;quot; /&amp;gt; In Wirklichkeit entwickelte sich der Name aus der alten Bezeichnung „Maria im Turn“, was so viel wie „Maria im Turm“ bedeutet und darauf hinweist, dass die Kirche früher eine Schlosskapelle war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GMD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Pfarrchronik werden mehrere Wunder erwähnt, die sich am Wallfahrtsort ereignet haben sollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dobl&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Bundesdenkmalamt |Titel=Dehio Steiermark (ohne Graz) |Verlag=Berger |Ort=Horn/Wien |Jahr=2006 |Auflage=2. |ISBN=3-85028-439-5|Seiten=72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Herausgeber=Bundesdenkmalamt |Titel=Dehio Steiermark (ohne Graz) |Verlag=Berger |Ort=Horn/Wien |Jahr=2006 |Auflage=2. |ISBN=3-85028-439-5|Seiten=72}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dobl&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |hrsg=www.dobl.at |url=http://www.dobl.at/Geschichte-der-Pfarre-Dobl.165.0.html |sprache=deutsch |titel=Geschichte der Pfarre Dobl |zugriff=11. Oktober 2011 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20151219085044/http://www.dobl.at/Geschichte-der-Pfarre-Dobl.165.0.html |archiv-datum=2015-12-19 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-07 04:48:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GMD&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |hrsg=www.dobl.at |url=http://www.dobl.at/Geschichte.42.0.html |sprache=deutsch |titel=Die Geschichte der Marktgemeinde Dobl |zugriff=12. Oktober 2011 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120722181041/http://www.dobl.at/Geschichte.42.0.html |archiv-datum=2012-07-22 |offline=ja |archiv-bot=2019-05-07 04:48:48 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GS&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |hrsg=www.dobl.graz-seckau.at |url=http://dobl.graz-seckau.at/unsere-pfarre/geschichte-der-pfarre |sprache=deutsch |titel=Geschichte |zugriff=11. Oktober 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KI&amp;quot;&amp;gt;{{internetquelle |hrsg=www.kircheninfo.com |url=http://www.kircheninfo.com/content/view/full/1895 |sprache=deutsch |titel=Dobl |zugriff=11. Oktober 2011 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071020090708/http://www.kircheninfo.com/content/view/full/1895 |archiv-datum=2007-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-27 15:04:35 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kqA8_fIroIU&amp;amp;list=PL-aM5aFKE2kx86Om9EzQDrvCrN5UCMQO6&amp;amp;index=28&amp;amp;t=594s Präsentation des Geläutes der Pfarrkirche Dobl auf YouTube]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.94756|EW=15.378099|type=landmark |region=AT-6 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dobl-Zwaring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Steiermark|Dobl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau|Dobl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Graz-Land|Dobl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienkirche|Dobl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JJBB1</name></author>
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