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	<title>Pfarrkirche Diex - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T21:46:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Katzenfan2k25: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Wehrkirche in Kärnten: &quot;Diex&quot;</title>
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		<updated>2025-10-26T12:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Wehrkirche_in_K%C3%A4rnten&quot; title=&quot;Kategorie:Wehrkirche in Kärnten&quot;&gt;Kategorie:Wehrkirche in Kärnten&lt;/a&gt;: &amp;quot;Diex&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Diex Wehrkirche 01.jpg|mini|Kirche von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diex - Pfarrkirche - Befestigungsanlage3.jpg|mini|Rundturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diex - Pfarrkirche - Befestigungsanlage8.JPG|mini|Wehrmauer und Wehrgang von Innen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diex Pfarrkirche innen.jpg|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diex Pfarrkirche Orgelempore.jpg|mini|Innenansicht zur Orgelempore]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Diex Pfarrkirche Hochaltar.jpg|mini|Hochaltar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Diex&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der besterhaltenen [[Wehrkirche]]n in [[Kärnten]] und steht im Ortszentrum von [[Diex]] am Südhang der [[Saualpe]]. Sie ist dem [[Martin von Tours|heiligen Martin]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde 1326 erstmals in einem [[Gurk (Kärnten)|Gurker]] [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] genannt, die Anfänge reichen jedoch bereits in die Zeit vor 1168 zurück. Sie war bis zur Erhebung zur Pfarrkirche 1379 Filialkirche der Pfarre Sankt Margarethen ob Töllerberg. Das Patrozinium heiliger Martin wurde 1387 erstmals erwähnt. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde der Bau erweitert und ein dem [[Michael (Erzengel)|heiligen Michael]] geweihter [[Karner]] gebaut. In der Zeit der [[Türkenkriege|Türkenbedrohung]] (1470 - 90) wurde auch die massive Wehranlage mit Wehrgang und mächtigen Ecktürmen errichtet. Aus der Zeit nach dem Türkeneinfall und der [[Matthias Corvinus|ungarischen Besatzung]] 1490 stammt vermutlich der gotische Chorbau. In der Barockzeit wurde die Ausrichtung der Kirche, durch einen quer an den Chor anschließenden Erweiterungsbau, von Osten auf Norden gedreht. In einer ersten Bauphase wurden um 1645 Langhaus und Westturm errichtet. Um 1778 folgten die Gestaltung der Südfassade und die Innenausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wehranlage ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist von einer frühneuzeitlichen etwa fünf Meter hohen [[Ringmauer]] mit einem unregelmäßigen sechseckigen Grundriss umschlossen. An den Knickstellen im Osten und Westen stehen 3/4 Rundtürme. In der Nordostecke der Wehranlage befindet sich ein trapezförmiger Torbau mit Schießscharten und Tonnengewölbe.&lt;br /&gt;
Über dem profilierten Portal an der Außenseite befindet sich eine um 1515 geschaffene spätgotische Kreuzigungsgruppe, auf der Innenseite ist ein Bauabschlussstein mit der Bezeichnung 1535 angebracht. Die Türe des Torbaues ist mit Schießscharten ausgestattet. Der hölzerne gedeckte Wehrgang mit Schildwand und Wurfspalte, der durch bewegliche Balken abdeckbar ist, ist noch gut erhalten. Im Süden schließt an der Wehrmauer der Pfarrhof an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenbau ==&lt;br /&gt;
Die mächtige barock erneuerte Doppelturmanlage basiert im Bereich der beiden Turmerdgeschoße noch auf einem romanischen Kern des 13. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Aus dem späten 15. Jahrhundert stammt das Gewändeportal im Westturm, es ist mit [[Rundstab|Rund-]] und [[Birnstab|Birnstäben]] reich profiliert und besitzt einen geraden [[Sturz (Architektur)|Sturz]] und eine [[Lünette (Bildende Kunst)|Lunette]]. Der gotische, im Kern romanische Ostturm wird von Strebepfeilern gestützt. Am ursprünglichen Chorturm, der heute als Seitenkapelle verwendet wird, sind an der östlichen Außenwand noch [[Dienst (Architektur)|Dienste]] und Gewölbeansätze vom ehemaligen Chorschluss zu erkennen. Im Kircheninneren sind an der Westwand der ehemalige spitzbogige [[Triumphbogen]] und an der Ostwand ein Gurtbogen vorhanden. Beide Türme besitzen spitzbogige, gekuppelte Schallfenster und sechseckige Pyramidendächer. Zwischen den Türmen wurde im vierten Viertel des 18. Jahrhunderts eine etwas vorgeschobene frühklassizistische Fassade im [[Zopfstil]] errichtet. Die zweigeschoßige Fassade mit einem die Mitte betonenden Volutengiebel, der vor einem Pultdach aufragt, wird von [[Pilaster]]n, Fensterrahmungen und Nischen gegliedert. Die Fassadenwirkung wird durch das im 19. Jahrhundert erbaute Vordach auf dicken Pfeilern beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
Der polygonale Barockchor ist niedriger als das Langhaus. In der kielbogigen Lichtnische der Chorschlusswand steht eine [[Valentin von Terni|Valentinsstatuette]]. Der Chor wird von einem 1996 erneuerten dachreiterartigen Glockentürmchen bekrönt.&lt;br /&gt;
Die Tore des südlichen rundbogigen Portals mit [[Kämpfer (Architektur)|Kämpfern]] sind eisenbeschlagen und mit [[Doppeladler]]n und [[IHS|IHS-Monogrammen]] verziert.&lt;br /&gt;
1993 wurde an der Südseite der Kirche ein frühbarockes [[Christophorus|Christophorus-Fresko]] freigelegt.&lt;br /&gt;
Alle Dächer sind mit Steinplattln gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Langhaus wird von einer [[Tonnengewölbe|Tonne]] mit [[Gewölbe#Stichkappengewölbe|Stichkappen]] überwölbt und durch einen breiten [[Gurtbogen]] in zwei Joche unterteilt. An das Langhaus schließt ein eingezogener Chor mit [[Konche (Architektur)|Konche]] an. Die Innenwände sind durch Pilaster mit Rokoko-Ornamentik und zwei Nischen gegliedert.&lt;br /&gt;
Die dreiachsige, stark vorschwingende Südempore ist durch eine eisenbeschlagene Tür von außen begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
=== Hochaltar ===&lt;br /&gt;
Der Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert beherbergt in der zentral leicht überhöhten Nische die Statue des heiligen Martin im Bischofsornat, die von je zwei raumgreifend versetzten Säulen umstanden wird. In den Säulen stehen die Statuen des heiligen [[Paulus von Tarsus|Paulus]] mit dem Schwert und des heiligen [[Matthias (Apostel)|Matthias]] mit der Axt, und über den Opfergangportalen als Schreinwächter [[Georg (Heiliger)|Georg]] und [[Florian von Lorch|Florian]]. Im Altaraufsatz sind innerhalb eines Bogenrahmens die etwas ältere Reliefwiedergabe des [[Abendmahl Jesu|letzten Abendmahles]] und seitlich adorierende Engelsgestalten zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzaltar ===&lt;br /&gt;
Äußerst beachtenswert ist die eigenwillige und selten anzutreffende Gestaltung eines barocken Kreuzaltares in der östlichen Seitenkapelle. Über einer [[Fegefeuer|Allerseelenpredella]] steht in der Mittelachse die sinnbildliche Gestalt des Glaubens, überragt von der [[Heiliggeisttaube]] und der bekrönenden Gottvaterfigur, zu ihrer Rechten ein Kruzifixus, zu ihrer Linken der Baum der Erkenntnis mit einem Apfel, der von einer Frau mit Kind, wahrscheinlich [[Adam und Eva|Eva]], gepflückt wird, während eine kniende Engelsgestalt auf das Kreuz verweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rokokoaltäre aus dem 18. Jahrhundert wurden 1801–1805 vollständig erneuert.&lt;br /&gt;
=== Linker Seitenaltar ===&lt;br /&gt;
Die zentrale Figur im linken Seitenaltar ist eine 1490–1500 gefertigte spätgotische [[Mondsichelmadonna]]. Sie wird von den Skulpturen des Heiligen Christophorus und [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] flankiert. Im Altaraufsatz steht in einer Nische eine Christusfigur und auf den Altarsäulen sieht man die heilige [[Barbara von Nikomedien|Barbara]] mit dem Turm und die heilige [[Apollonia von Alexandria|Apollonia]] mit der Zange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rechter Seitenaltar ===&lt;br /&gt;
Die Figurengruppe in der Nische des rechten Seitenaltars zeigt die Erziehung der jungen Maria. Diese wird flankiert von den Statuen des heiligen [[Antonius der Große|Antonius]] mit dem Schwein und des heiligen [[Leonhard von Limoges|Leonhard]] mit der Kette. In der Nische des Altaraufsatzes ist die [[Taufe Jesu|Taufe Christi]] dargestellt. Daneben stehen die Heiligen [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] mit dem Rad und [[Lucia von Syrakus|Lucia]] mit den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzel ===&lt;br /&gt;
Die Kanzel stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Auf dem [[Schalldeckel]] steht die Statue des [[Mose]]s mit den Gesetzestafeln. Auf der Unterseite des Schalldeckels ist eine Heilig-Geist-Taube angebracht. An der Rückwand mit [[Rocaille]]kartusche ist ein Relief mit der Darstellung des [[Guter Hirte|Guten Hirten]] angebracht. Die drei am Kanzelkorb sitzenden Engel tragen die Symbole der [[Christliche Tugend|Christlichen Tugenden]]: den Kelch für den Glauben, das flammende Herz für die Liebe und den Anker für die Hoffnung. Am Kanzelkorb steht ein Kruzifix tragender Engel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
In Nischen stehen Skulpturen einer [[Mater Dolorosa|schmerzhaften Maria]] und eines [[Schmerzensmann]]es aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Ein Bild aus dem 17. Jahrhundert zeigt den heiligen [[Dominikus]], der aus der Hand der gekrönten Maria den [[Rosenkranz]] empfängt. Die fünfzehn Rundbilder, die das Hauptbild umgeben, zeigen die Geheimnisse des Rosenkranzes. Die Beschriftung der Rundbilder ist wie die der Kreuzwegbilder von 1886 in slowenischer Sprache. Das becherförmige Taufbecken stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 162–165.&lt;br /&gt;
*Matthias Kapeller: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Klöster und Kultur – Begegnungsräume in Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-539-5, S. 78–80&lt;br /&gt;
*[[Barbara Neubauer]]-Kienzl, Wilchelm Deuer, und Eduard Mahlknecht: &amp;#039;&amp;#039; Barock in Kärnten – Mit einem Beitrag von [[Eva Berger (Kunsthistorikerin)|Eva Berger]]&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carinthia, Klagenfurt 2000, ISBN 3-85378-489-5, S. 216&lt;br /&gt;
*Barbara Kienzl und Wilhelm Deuer: &amp;#039;&amp;#039;Renaissance in Kärnten – Mit einem Beitrag von Eckart Vancsa&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Carinthia, Klagenfurt 1996, ISBN 3-85378-438-0, S. 203.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Pfarrkirche Diex|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/44/39.00/N|EW=14/37/00.35/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Diex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Diex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saualpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin-von-Tours-Kirche (Patrozinium)|Diex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrkirche in Kärnten|Diex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Völkermarkt/Velikovec|Diex]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Katzenfan2k25</name></author>
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