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	<title>Pfarrkirche Debant - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Debanter Pfarrkirche Panorama N.jpg|mini|Debanter Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Debanter Pfarrkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] [[Pfarrkirche]] in der politischen Gemeinde [[Nußdorf-Debant]] in [[Bezirk Lienz|Osttirol]]. Die Pfarre wurde am 15.&amp;amp;nbsp;September 1967 als Pfarrvikariat der [[Pfarrkirche Nußdorf (Nußdorf-Debant)|Pfarre Nußdorf]] eingerichtet und am 1.&amp;amp;nbsp;September 2000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2022-12 |url=http://www.uibk.ac.at/praktheol/teilkirchenrecht/innsbruck/pfarrerhebungen.html |text=Universität Innsbruck |archivebot=2022-12-27 15:04:05 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zur Pfarre erhoben. Die Pfarre untersteht dem [[Dekanat]] [[Lienz]] ([[Diözese Innsbruck]]). Die Kirche wurde ab 1968 errichtet und 1977 dem [[Heiliger Geist|Heiligen Geist]] geweiht. Sie steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|2476|WD-Item=Q1181370|Nußdorf-Debant|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Debant verfügte ursprünglich nur über die kleine [[St.-Silvester-Kapelle (Nußdorf-Debant)|Sankt-Silvester-Kapelle]] aus dem Jahr 1670. Für den Messbesuch mussten die Bewohner in die Nußdorfer Pfarrkirche ausweichen. Die Siedlung von Debant erlebte jedoch nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] einen starken Wirtschafts- und Bevölkerungsaufschwung. Das starke Anwachsen der Einwohnerzahl in der Ortschaft führte zu einer Initiative im Nußdorfer Kirchenrat, die auf die Gründung eines neuen Kirchenbaus in der Ortschaft Debant abzielte. Für den Kirchenbau stellte die Gemeinde ein 7500&amp;amp;nbsp;m² großes Grundstück zur Verfügung, von den eingereichten Projekten wurde der Entwurf des [[Innsbruck]]er Architekten [[Ulrich Feßler]] ausgewählt. Die Projektkosten betrugen sieben Millionen [[Österreichischer Schilling|Schilling]] und wurden im Wesentlichen eingehalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Baumeisterarbeiten wurden an die Lienzer Baufirma L. Sapinski vergeben, die im Herbst 1969 mit den Bauarbeiten begann. Ende Oktober war das Pfarrhaus mit der Pfarrkanzlei, Pfarrsaal und Bibliothek fertiggestellt, am 25.&amp;amp;nbsp;Oktober 1970 konnte der erste Gottesdienst abgehalten werden. Die Weihe der Kirche durch den Innsbrucker Diözesanbischof erfolgte jedoch erst am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Debanter Pfarrkirche Innen hell.jpg|mini|Blick in den Innenraum der Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Debanter Pfarrkirche Altar.JPG|mini|Altar mit Relieftafeln, Reliefen und Kreuz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Debanter Pfarrkirche Kreuzweg.jpg|mini|Moderne Kreuzwegtafel]]&lt;br /&gt;
Dem modernen Sakralbau der Debanter Pfarrkirche liegt die Form des gleichschenkligen Dreiecks zu Grunde, das zum regelmäßigen Sechseck weiterentwickelt wurde. Das Kirchenareal umschließt einen sechseckigen Platz, das Zentrum bildet der freistehende, dreieckige Kirchturm. Der Kirchturm wurde in Sichtbeton errichtet und erreicht eine Höhe von 26&amp;amp;nbsp;Metern. Die Glocken wurden 1981 gegossen und stammen von der [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Glockengießerei Grassmayr]] in Innsbruck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sakralraum selbst wurde in der Form eines gleichschenkligen Dreiecks mit einer Seitenlänge von 40&amp;amp;nbsp;Metern ausgeführt. Im unteren Bereich wurden die Ecken für den Eingangsbereich, die Sakristei sowie die Beichtkapelle ausgenommen. Während dadurch im Grundriss ein Sechseck entsteht, bleibt in der Deckenuntersicht ein gleichseitiges Dreieck erhalten. Der Altar wurde im Geiste des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] an die Gläubigen herangerückt, die den Altar von drei Seiten umgeben. Das Mauerwerk der Kirche ist in weißem Rohputz ausgeführt, das Gitterwerk der Betonbalken lässt von oben Tageslicht auf den Altar einstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum der Kirche wurde nach und nach mit verschiedenen Kunstwerken unterschiedlicher Epochen geschmückt. An der Wand hinter dem Altar hängen im Zentrum drei [[Gotik|spätgotisch]] wirkende Relieftafeln von [[Wilhelm Senoner|Wilhelm]] und [[Viktor Senoner]] aus [[St.&amp;amp;nbsp;Ulrich in Gröden]]. Die Tafeln wurden Werken von [[Tilman Riemenschneider]] nachempfunden und sind den Themen &amp;#039;&amp;#039;[[Auferstehung]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pfingsten]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Mariae Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; gewidmet. Links des Altars befinden sich drei [[barock]]e Kunstwerke. Ein Kreuz aus dem Raum [[Matrei in Osttirol|Matrei]] sowie die Reliefe &amp;#039;&amp;#039;[[Gott der Vater|Gottvater]]&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Raum [[Pongau]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[Heiliger Geist]]&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Beichtkapelle]] wird von einem barocken &amp;#039;&amp;#039;[[Schmerzensmann]]&amp;#039;&amp;#039; geschmückt, weitere Ausstattungsgegenstände sind barocke [[Apostel]]bilder aus [[Schlaiten]] und [[Kreuzwegstation|Stationstafeln]] aus dem [[Franziskanerkloster Lienz]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde in der Kirche eine Elektronikorgel eingesetzt. Nach fünfzehn Jahren wurde das störungsanfällige Modell jedoch durch eine Digital-Computer-Orgel ersetzt. Eine Pfeifenorgel konnte auf Grund der Warmluftheizung und der dadurch entstehenden, fortlaufenden Verstimmung nicht verwendet werden. Zudem wäre eine Pfeifenorgel für den 6000&amp;amp;nbsp;m² großen Raum nur schwer zu finanzieren gewesen. Die Digital-Computer-Orgel der Firma Cremer aus [[Köln]] wurde 1987 eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Meinrad Pizzinini]]: &amp;#039;&amp;#039;Osttirol. Der Bezirk Lienz. Seine Kunstwerke, Historischen Lebens- und Siedlungsformen.&amp;#039;&amp;#039; Verlag St. Peter, Salzburg 1974, ISBN 3-900173-17-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nussdorf-Debant in Osttirol. Aus Vergangenheit und Gegenwart einer Osttiroler Marktgemeinde.&amp;#039;&amp;#039; Nussdorf-Debant 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Debanter Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nussdorf-debant.at/index.php?id=pfdebant Debanter Pfarrkirche auf der Gemeindeseite von Nußdorf-Debant]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46/49/54.5/N|EW=12/49/4.8/E|type=landmark|region=AT-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Debant, Pfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nußdorf-Debant|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilig-Geist-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Lienz|Deban!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Moderne]]&lt;/div&gt;</summary>
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