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	<title>Pfarrkirche Brixen im Thale - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:11:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Luftschiffhafen: HC: Entferne Kategorie:Saalkirche in Österreich; Ergänze Kategorie:Saalkirche in Tirol</title>
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		<updated>2025-07-20T14:43:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Saalkirche_in_%C3%96sterreich&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Saalkirche in Österreich (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Saalkirche in Österreich&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Saalkirche_in_Tirol&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Saalkirche in Tirol (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Saalkirche in Tirol&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Frontalansicht PfarrkircheBrixenimThale.jpg|mini|Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Martin in Brixen im Thale]]&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dekanats- und Pfarrkirche Brixen im Thale&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in der Ortsmitte der Gemeinde [[Brixen im Thale]] im [[Bezirk Kitzbühel]] in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]]. Sie ist dem Fest [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] und dem heiligen [[Martin von Tours|Martin]] [[Kirchweihe|geweiht]] und ist Sitz des [[Liste der Pfarren im Dekanat Brixen im Thale|Dekanates Brixen im Thale]] in der [[Erzdiözese Salzburg]]. Die Kirche steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|63923|WD-Item=Q1183631|Brixen im Thale|text=Listeneintrag}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef| AT-7 | Jahr = 2015 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 788/790 wird eine Kirche bei Brixen erstmals im Güterverzeichnis Bischof [[Arn von Salzburg|Arns von Salzburg]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirchen.net/portal/pfarre.asp?Iid=%7B9286764A-68B8-4FE3-B84A-484A7BC66D23%7D |wayback=20140830152615 |text=Dokumentation auf www.kirchen.net }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wird als [[Eigenkirche]] mit Landbesitz (lat.: &amp;#039;&amp;#039;„ad Prixina ecclesia cum territorio“&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://religionv1.orf.at/projekt02/tvradio/ra_gottesdienste/ra_got040523_brixen.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Hrsg=Tiroler Landesmuseen-Betriebsgesellschaft m. b. H. |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |ISBN=978-3-7030-0469-8 |Seiten=39–40 Nr. 59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Im Spätmittelalter finden sich Aufzeichnungen über ein gotisches Gotteshaus. 1165 wird zum ersten Mal ein Pfarrer erwähnt, der für die kirchliche Betreuung des Brixentales zuständig war. Bis 1786 waren bereits mehrere sakrale Bauten errichtet worden und das Gotteshaus wurde mehrmals umgebaut. Als die Kirche für die Dorfbevölkerung schließlich zu klein wurde und mehrere Schäden aufwies, entschloss man sich für einen gänzlichen Neubau. 1790 wurde unter Führung des Hofbaumeister [[Wolfgang Hagenauer]] und des Baumeister [[Andreas Hueber]] aus Kitzbühel ein Plan für eine Neukirche mit Doppelturmfassade und Giebeldreieck vorgelegt, die nach spätbarock-klassizistischen Formen errichtet werden soll. Aufgrund von fachlichen und persönlichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Baumeistern kam der ursprüngliche Bauplan nie zur Anwendung. In Folge konnte sich Andre Hueber durchsetzen und seinen Plan realisieren, übernahm jedoch auch Ideen von Wolfgang Hagenauer. Der Bau dauerte keine drei Jahre. Schließlich konnte am 11. September 1797 die Pfarrkirche zu Ehren der [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Himmelfahrt Mariens]] und des [[Martin von Tours|Hl.&amp;amp;nbsp;Martins]] eingeweiht werden, 1812 wurde sie zur Dekanatspfarrkirche erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nach archäologischen Erkenntnissen 4 Vorgängerkirchen zum heutigen spätbarock-klassizistischen Kirchenbau, die im Folgenden beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenansicht PfarrkircheBrixenimThale.jpg|mini|Heutiger Innenraum der Dekanatskirche mit Blick auf den Hochaltar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptkuppel PfarrkircheBrixenimThale.jpg|mini|Die reich verzierte Hauptkuppel in der Mitte. Sie misst etwa 16 Meter im Durchmesser und gehört damit zu den größten Flachkuppeln der Kirchen im Tiroler Unterland.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holzkirche (Kirche I) ===&lt;br /&gt;
Etwa fünf Meter östlich der Westmauer des ältesten Steinbaues und auf einem 0,6&amp;amp;nbsp;m höheren Niveau konnte der durch Brand gerötete Erdboden eines jüngeren Gebäudes freigelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Posch, 1988, S. 75.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bodenfläche war im Osten stark durch jüngere Bautätigkeit und verschiedene spätere Bestattungen gestört. Die westliche und südliche Begrenzung des durch Brandrötung deutlich erkennbaren Raumes von etwas über vier Metern Breite wurde durch regelmäßig verlegte Steinreihen bestimmt, die sich im rechten Winkel aus der Nord-Süd-Richtung in die Ost-West-Richtung brechen. Den Endpunkt markiert ein deutliches Pfostenloch von etwa 30&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser, das von einer Steinpackung umkeilt ist. Bei den aus sorgsam gelegten [[Findling]]s- und groben Bruchsteinen gelegten Trockenmäuerchen handelt es sich um die Fundamentpackungen zweier Außenwände eines Holzbaues, der als Blockbau gesehen werden muss. Nach einem Grabungsbefund kann mit einem rechteckigen Saalbau von etwas über vier Meter Breite und um die acht Meter Länge gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Steinkirche (Kirche II) ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Holzkirche (Kirche&amp;amp;nbsp;I) einer Brandkatastrophe zum Opfer gefallen war, wurde mit annähernd gleicher Orientierung ein Steinbau (Kirche&amp;amp;nbsp;II) über dem Brandplatz errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Posch, 1988, S. 88.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der zeitliche Abstand zwischen Brand und Neubau, ließ sich archäologisch nicht ermitteln. Für den neuen Bau wurde die Grundrissform einer einschiffigen [[Saalkirche]] mit eingezogenen, geostetem [[Chor (Architektur)|Chor]] und geradem Chorschluss gewählt. Das [[Kirchenschiff]] erhielt eine lichte Weite von etwa 10,10&amp;amp;nbsp;m × 7,00&amp;amp;nbsp;m, der Chor von etwa 3,50&amp;amp;nbsp;m × 3,50&amp;amp;nbsp;m. Das Kirchenschiff erweitert sich leicht von West nach Ost, während der Chorraum nach Osten zu an Breite leicht abnimmt. Das Mauerwerk dieser ersten Steinkirche war bei Grabungen in einigen Partien noch über das zugehörige Fußbodenniveau aufragend erhalten. Die Stärke des Mauerwerkes wechselte von etwa 1,10&amp;amp;nbsp;m (mit Verputz) an der Westmauer zu 1,00&amp;amp;nbsp;m (ohne Verputz) an den Nord- und Südmauern bis zu 0,95&amp;amp;nbsp;m an der Ostmauer. Die Mauern des Chores sind deutlich schwächer gehalten; ihre Stärke variierte um die 0,80&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweite Steinkirche (Kirche III) ===&lt;br /&gt;
Unter Weiterverwendung einzelner Mauerpartien wurde noch im Hochmittelalter nach einem Teilabbruch der ersten Steinkirche (Kirche&amp;amp;nbsp;II) ein vergrößerter Kirchenbau (Kirche&amp;amp;nbsp;III, oder die zweite Steinkirche) mit gleicher Orientierung aufgeführt. Erhalten blieben die gesamte Westmauer und die gesamte Nordmauer der älteren Kirche (Kirche&amp;amp;nbsp;II). Abgetragen wurden der Chorbau und die gesamte Südmauer. Das neue Kirchenschiff wurde um die Stärke der abgerissenen Südmauer verbreitert und auf die äußere Ostflucht des älteren Chorbaues verlängert. Damit erhielt die neue Kirche&amp;amp;nbsp;(III) einen rechteckigen einschiffigen Saal von etwa 15,40&amp;amp;nbsp;m × 8,00&amp;amp;nbsp;m Raumlicht mit eingezogener [[Apsis|Halbkreisapsis]] im Osten, die einen inneren Radius von gut 2,50&amp;amp;nbsp;m zeigte. Das alte Westportal scheint beibehalten worden zu sein. Zusätzlich lässt sich nun auch ein Südportal durch Stufenvorlage im Kirchenschiff im westlichen Drittel der Südmauer nachweisen. Erhalten blieb wohl auch zusammen mit dem [[Glockenturm]] die Nordpforte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche IV (A und B) ===&lt;br /&gt;
Noch während des [[Hochmittelalter]]s wurden die spätromanische Kirche&amp;amp;nbsp;III durch Teilabbruch des Kirchenschiffes und vollständige [[Schleifung]] des [[Chor (Architektur)|Presbyteriums]] mit folgenden, größeren Umbauten des erhaltenen Restes und neuen Zubauten stark verändert. Nach einem nicht allzu großen Zeitraum erfolgte ein neuer Umbau, bei dem das Presbyterium wiederum abgetragen und in neuer Gestalt errichtet wurde. Gleichzeitig wurden auch das Innere des Kirchenschiffes einschneidend umgestaltet. Da bei den letzten Adaptierungsarbeiten das Kirchenschiff als Baukörper nur unwesentlich verändert worden ist, kann von zwei Bauphasen eines Neubaues gesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der heutige spätbarock-klassizistische Kirchenbau ==&lt;br /&gt;
Das große Kirchenschiff mit einer Rundapsis wird außen von einer fünfachsigen viergeschoßigen Doppelturmfassade mit Pilastergliederung und weit vorkragendem Gebälk beherrscht. Die Länge der Kirche beträgt 38&amp;amp;nbsp;m, die Breite 16&amp;amp;nbsp;m, die Höhe bis zur flachen Kuppel 17&amp;amp;nbsp;m. Die Türme sind 42&amp;amp;nbsp;m hoch&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.unteruns.at/index.php?option=com_docman&amp;amp;task=doc_download&amp;amp;gid=132&amp;amp;Itemid=9 |wayback=20150627072440 |text=Dokumentation auf www.unteruns.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, leicht vorgezogen und ragen nördlich und südlich weiter aus. Im hellen Kircheninneren ist das gesamte Gewölbe mit [[Deckenmalerei]]en versehen. In der flachen, kreisrunden Hauptkuppel sind die [[Marienkrönung|Krönung Mariens]] und die Bilder der vier Evangelisten in den Gewölbezwickeln von Joseph Schöpf (1795) zu sehen. In den Nebenkuppelfresken von [[Andreas Nesselthaler]] (1795) findet man im Chor die „Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes durch die Nationen der Erde“ und über der Orgelempore das „Opfer des Melchisedek“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Egg&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Egg]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst in Tirol: Band I. Baukunst und Plasti&amp;#039;&amp;#039;, 1970, S. 190f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der mächtige Hochaltar aus poliertem, teilvergoldetem, rotbraunem Stuckmarmor wurde von Hagenauer und Nesselthaler entworfen und von [[Peter Pflauder]] in strengen, klassizistischen Formen errichtet. Die beiden [[Altarblatt|Altarblätter]] von [[Joseph Schöpf]] stellen die beiden Kirchenpatrone dar, die &amp;#039;&amp;#039;Himmelfahrt Mariens&amp;#039;&amp;#039; und die Mantelspende des &amp;#039;&amp;#039;Hl.&amp;amp;nbsp;Martin&amp;#039;&amp;#039; dar. Die vier überlebensgroßen vergoldeten Schnitzfiguren des Hl.&amp;amp;nbsp;Dominikus, der Apostel Petrus und Paulus, und der Hl.&amp;amp;nbsp;[[Katharina von Siena]] geben dem Hochaltar eine majestätische Gesamtwirkung und sind dem Kitzbüheler Bildhauer [[Josef Martin Lengauer]] zuzuschreiben. Er hat eine Höhe von ungefähr 12&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RechterSeitenaltar PfarrkircheBrixenimThale.jpg|mini|Der rechte Seitenaltar der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:LinkerSeitenaltar PfarrkircheBrixenimThale.jpg|mini|Der linke Seitenaltar der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Bildern des linken Seitenaltares findet man den Hl.&amp;amp;nbsp;[[Francisco de Xavier|Franz Xaver]] und oberhalb den Hl.&amp;amp;nbsp;Evangelisten [[Johannes (Apostel)|Johannes]] auf der Insel [[Patmos]], die Schnitzfiguren zeigen die Eltern Mariens, Joachim und Anna. Auf dem gegenüberliegenden Altar sind die Pestheiligen [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] und [[Rochus von Montpellier|Rochus]] und auf dem Oberbild die Hl.&amp;amp;nbsp;[[Barbara von Nikomedien|Barbara]] abgebildet, die linke Seitenfigur zeigt den Hl.&amp;amp;nbsp;Joseph und die rechte den Hl.&amp;amp;nbsp;Johannes von Nepomuk. Die Bilder sind von Andreas Nesselthaler und die Figuren vom Zillertaler [[Franz Xaver Nißl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Egg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein klassizistisches Werk von Peter Pflauder ist die stuckmarmorne Kanzel aus dem Jahre 1795. Gegenüber der Kanzel am linken Chorpfeiler findet man eine monumentale Kreuzgruppe von [[Franz Xaver Nißl]]. Auf den vier Beichtstühlen an den Langhauswänden finden sich die Schnitzwerke von Franz Xaver Nißl, die in Form und Inhalt auf das Beichtsakrament Bezug nehmen (Hl.&amp;amp;nbsp;Petrus – Reue; König David – guter Vorsatz; verlorener Sohn – Gewissenserforschung; Hl.&amp;amp;nbsp;Magdalena – Sündenbekenntnis und Lossprechung).&lt;br /&gt;
Der Hauptkorpus der Orgel baute 1784/1785 [[Fuchs (Orgelbauer)|Johann Anton Fuchs]], das [[Rückpositiv]] 1795 [[Andreas Mauracher]]. Im Jahre 2001 wurde [[Orgelbau Pirchner]] ein neues Orgelwerk mit 22 [[Register (Orgel)|Registern]] eingebaut und geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;170&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kanzel PfarrkircheBrixenimThale.jpg|Die Kanzel&lt;br /&gt;
Datei:Hochaltar PfarrkircheBrixenimThale.jpg|Der Hochaltar mit der Himmelfahrt Mariens&lt;br /&gt;
Datei:HinteresDeckenfreso PfarrkircheBrixenimThale.jpg|Deckenfresko im Altarraum mit der Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes&lt;br /&gt;
Datei:AlleKuppelnderPfarrkircheBrixenimThale.jpg|Alle drei Kuppeln von rechts nach links&lt;br /&gt;
Datei:Orgel PfarrkircheBrixenimThale.jpg | Die mächtige Orgel von 2001&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
Welche Glocken vor 1789 und 1838 in den Türmen der Pfarrkirche läuteten, ist nicht bekannt. 1838 wurde eine Glocke (vermutlich auch das gesamte Geläut) vom Innsbrucker [[Glockengießerei Miller|Josef Georg Miller]] gegossen. Deren Größe und Stimmung scheint der Friedensglocke (h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;) von heute zu entsprechen. Im Ersten Weltkrieg wurden alle Glocken zu Kriegszwecken abgenommen.&lt;br /&gt;
1929 wurde ein fünfstimmiges Geläute von der [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Glockengießerei Grassmayr]] angeschafft, gestimmt auf c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt; oder h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;. Auch dieses Geläute musste 1942 für Kugelmunition abgeliefert werden, lediglich die Mittagsglocke durfte erhalten bleiben (die später für das neue Geläute eingeschmolzen wurde).&lt;br /&gt;
Als der Krieg zu Ende war, wurde 1948 das heutige fünfstimmige gegossen, ebenfalls von der [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Glockengießerei Grassmayr]]. Neben den fünf Hauptglocken wurde auch noch eine kleine Glocke für das [[Salvenkirchl]] gegossen. Diese ist auf den Ton a&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; gestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sebastian Posch, 1988, S. 360.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Glocken sind auf die zwei Türme verteilt, die zwei großen hängen im Nordturm, die drei kleinen im Südturm. Das gesamte Geläut ist elektrifiziert und alle Glocken sind mit [[Klöppelfänger]]n ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nr.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Name&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gussjahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gießer und Gussort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchmesser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(mm)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gewicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(kg)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nominal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;([[Halbton|HT]]-&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;/&amp;lt;sub&amp;gt;16&amp;lt;/sub&amp;gt;)&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#dddddd;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tonprobe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1 || Friedens- und Wetterglocke || rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; | 1948 || rowspan=&amp;quot;5&amp;quot; | [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Grassmayr]], Innsbruck ||  align=&amp;quot;right&amp;quot;|1670 ||  align=&amp;quot;right&amp;quot;|3045 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{0}}+2 || [[Medium:H° Brixen im Thale.ogg|Glocke 1]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2 || Heimkehrerglocke || align=&amp;quot;right&amp;quot; |1330 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|1495 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;dis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{0}}–5 || [[Medium:Heimkehrerglocke.ogg|Glocke 2]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 3 || Familienglocke || align=&amp;quot;right&amp;quot; |1110 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|{{0}}875 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{0}}+0 || [[Medium:Familienglocke.ogg|Glocke 3]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 4 || Jugendglocke || align=&amp;quot;right&amp;quot; |1000 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|{{0}}637 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gis&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{0}}+0 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 5 || Sterbeglocke || align=&amp;quot;right&amp;quot; |{{0}}830 || align=&amp;quot;right&amp;quot;|{{0}}350 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;h&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{0}}+0 || [[Medium:Sterbeglocke.ogg|Glocke 5]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geläute aller Glocken: [[Medium:Brixen Geläute.ogg|Plenum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegerdenkmal ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brixen-im-Thale-Kriegerdenkmal.JPG|mini|Kriegerdenkmal mit geschweiftem Knickgiebel (2012) und Kreuzigungsgruppe]]&lt;br /&gt;
Das Kriegerdenkmal als dreiteiliger offener Bildstock mit der [[Kreuzigungsgruppe]] stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die flankierenden Nischen beinhalten Tafeln mit der Nennung von gefallenen Soldaten des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] (links) und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] (rechts).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarr- und Dekanatshof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brixen-im-Thale-Widum.JPG|mini|Das mächtige Pfarrwidum steht nördlich der Pfarrkirche und wurde im Kern im 14. Jahrhundert errichtet. (2012)]]&lt;br /&gt;
Das [[Wittum|Pfarrwidum]] von Brixen im Thale gehört zu den ältesten Bauwerken des [[Brixental]]s. Das große, viereckige Haus stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde bis heute mehrmals umgebaut. Das Innere des Gebäudes ist von etlichen gotischen Baudetails geprägt. Außerdem ist bis heute ein spätgotisches [[Fresko]] aus 1480 erhalten geblieben, das das [[Wappen]] des [[Richter]]s von [[Itter (Tirol)|Itter]], des Landrichters von [[Kitzbühel]] und des [[Pfarrer]]s Wilhelm Taz von Brixen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen der Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Kapellen in und um [[Brixen im Thale]]:&lt;br /&gt;
* [[Salvenkirchl|Wallfahrtskirche auf der Hohe Salve]], dem hl. [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]] geweiht&lt;br /&gt;
* Wallfahrtskapelle am Harlaßanger: Die Kapelle Mariä Heimsuchung wurde 1732 erbaut. Auf dem Weg zum Harlaßanger ist ein beeindruckender Kreuzweg mit den Bildern der Tiroler Künstlerin Patricia Karg.&lt;br /&gt;
* Grabnerkapelle (1874 erbaut); Häuslkapelle; Jagerkapelle; Jaggeikapelle; Samerkapelle; Straifkapelle; Weidachkapelle; Ahornaukapelle; Obingerkapelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Brixen im Thale. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt &amp;amp; hl. Martin&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs: &amp;#039;&amp;#039;Tirol.&amp;#039;&amp;#039; Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll &amp;amp; Co, Wien 1980, ISBN 3-7031-0488-0, S. 210f.&lt;br /&gt;
* Sebastian Posch: &amp;#039;&amp;#039;Brixen im Thale, 788-1988: ein Heimatbuch&amp;#039;&amp;#039;, Universitätsverlag Wagner, 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dekanatspfarrkirche Brixen im Thale}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=mEGwkgVOsKs Geläute der Dekanatspfarrkirche Mariä Himmelfahrt und zum hl. Martin]&lt;br /&gt;
* Gemeinde Brixen im Thale: [http://www.brixen.tirol.gv.at/system/web/zusatzseite.aspx?menuonr=218562235&amp;amp;detailonr=217565787 Historisches zur Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Brixen Thale, Dekanatspfarrkirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brixen im Thale|Dekanatspfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin-von-Tours-Kirche (Patrozinium)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanatskirche in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Erzdiözese Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Brixen im Thale|Brixen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanischer Kirchenrest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotischer Baurest]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistische Kirche&amp;lt;!--Wende--&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Tirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1790er Jahren]]&lt;br /&gt;
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