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	<title>Pfarrkirche Altpölla - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:26:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Altp%C3%B6lla&amp;diff=2553956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: wl</title>
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		<updated>2025-06-24T05:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt 2, Altpölla.jpg|mini|Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Altpölla]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt 1, Altpölla.jpg|mini|Blick über den Friedhof auf die Nordseite]]&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Altpölla&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht auf einer Anhöhe im Westen des Ortes Altpölla in der Marktgemeinde [[Pölla]] im [[Bezirk Zwettl]] in [[Niederösterreich]]. Die auf [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] geweihte Kirche gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Horn|Dekanat Horn]] in der [[Diözese St. Pölten]] und ist eine der ältesten [[Pfarrkirche]]n im [[Waldviertel]]. Die [[Gotik|gotische]] [[Pseudobasilika]] mit [[Romanik|romanischem]] Kern steht unter {{BDA Objekt Ref|53176|WD-Item=Q2082528|Pölla|text=Denkmalschutz}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Bau, eine romanische Ostturmkirche mit vermuteter [[Apsis|Rundapsis]], wurde vor und in der Mitte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in zwei Bauphasen errichtet. Um 1300 wurde er südlich um eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] mit [[Gruft]] erweitert. Aus dem zweiten Drittel des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammt der gotische [[Chor (Architektur)|Chor]]. Nach Zerstörung durch die [[Hussiten]] um die Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde das aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammende [[Kirchenschiff|Nordschiff]] sowie die [[Sakristei]] wiedererrichtet und das mit 1467 bezeichnete Südschiff neu gebaut. 1898 wurde der [[Neugotik|neugotische]] Kirchturm und im Jahr 1906 der [[Treppenturm]] an der Nordseite errichtet. 1951 bis 1954 wurde die Kirche restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenbau ==&lt;br /&gt;
Das Äußere der Kirche wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgestaltet und ist heute durch die gotischen Erweiterungen geprägt. Das breit gelagerte [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] aus heute unverputztem [[Bruchstein]]mauerwerk hat ein hohes, geknicktes [[Satteldach]]. Die romanische Westfront ist im Bereich des Mittelschiffs von [[Spitzbogenfenster]]n und an der Seite von zwei romanischen [[Rundbogenfenster]]n durchbrochen. Im neugotischen Portalvorbau befinden sich Rundbogenfenster zwischen [[Strebepfeiler]]n. Der Kapellenchor im Südosten ist frühgotisch. Er hat [[Maßwerk]]fenster und einen Fünfachtelschluss. Von dem Chorquadrat erhebt sich über der romanischen Basis ein neugotischer Turm mit spitzbogigen [[Schallfenster]]n, [[Dachgaube|Uhrengaupen]] und einem spitzen Walmdach. 1906 wurde der [[polygon]]ale, neugotische Treppenturm an der Nordseite errichtet. Der hochgotische Chor mit zweistufigen Strebepfeilern besitzt zweiteilige Maßwerkfenster. Der Sakristeianbau an der Nordseite mit Rundbogenfenster und kleinem gotischen [[Vierpass]]fenster stammt aus der Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und wurde im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
Das romanische Mittelschiff des dreischiffigen Langhauses war ursprünglich [[Flachdecke|flach gedeckt]], wurde jedoch in der Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit einem dreijochigen [[Kreuzrippengewölbe]] auf abgefasten [[Dienst (Architektur)|Diensten]] mit Wappen- und [[Rosette (Ornamentik)|Rosettenschlusssteinen]] eingewölbt und in Spitzbogenarkaden zu den Seitenschiffen geöffnet. Am Dachboden ist unter den Ansätzen der ehemaligen Holzdecke noch ein frühgotisches [[Fries]] – eine [[Schablone]]nmalerei aus der Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts – zu sehen. Die [[Empore|Musikempore]] im Mittelschiff ist von einem [[Flachbogen (Architektur)|Flachbogen]] unterwölbt und wird 1706 urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Ende des Mittelschiffs liegt das romanische Chorquadrat aus der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Daran schließt leicht erhöht der zweijochige Chor mit [[Fünfachtelschluss]] an. Er hat ein Kreuzrippengewölbe auf gekehlten [[Kapitell]]en mit [[Kaffgesims]]en und [[Konsole (Bauwesen)|Hornkonsolen]]. Die [[Relief]]s der drei [[Schlussstein]]e des Gewölbes stellen das [[Agnus Dei|Lamm Gottes]], die [[Sonne]] und den [[Mond]] dar. Die spitzbogige Sessionsnische im Chor stammt vermutlich aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die leicht erhöhte, einjochige Südkapelle mit Chorjoch dient heute als Chor des südlichen Seitenschiffs. Sie hat einen spitzbogigen Chorbogen und wie das Mittelschiff einen Fünfachtelschluss. Bündeldienste tragen ein Kreuzrippengewölbe mit Rosettenschlusssteinen. Das Südschiff hat drei kreuzrippengewölbte Joche und ist am mittleren Schlussstein mit 1467 bezeichnet. Ein spätgotisches, verstäbtes [[Schulterbogenportal]] führt zum Choraufgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kreuzrippengewölbte Nordschiff verfügte ursprünglich über fünf Joche. Das westliche Joch wurde in der Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts beim Einbau der Empore abgemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wandmalerei ==&lt;br /&gt;
Im Chorjoch der Südkapelle befindet sich eine [[Wandmalerei]] aus der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, welche die Mantelspende des Heiligen [[Martin von Tours]] darstellt. Das [[Fresko]] wurde während der Restaurierung der Kirche im Jahr 1954 freigelegt und gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der neugotische [[Hochaltar]] mit der Figurengruppe [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Mariä Himmelfahrt]] und [[Krönung Mariens|Krönung]], flankiert von den Heiligen [[Leopold III. (Österreich)|Leopold]], [[Katharina von Alexandrien|Katharina]] und [[Barbara von Nikomedien|Barbara]], wurde 1906 von Michael Plakolb und Michael Hochmuth angefertigt. Der Altar des südlichen Seitenschiffs hat eine Marmormensa von Josef Friedl aus dem Jahr 1954 mit einem [[Altarblatt]] &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzigung Christi]]&amp;#039;&amp;#039; aus der Zeit um 1780. Der Altar des nördlichen Seitenschiffs hat ein Altarblatt &amp;#039;&amp;#039;[[Heiligstes Herz Jesu|Herz Jesu]]&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet mit &amp;#039;&amp;#039;F. Mayerhofer 1884&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stammt die frühbarocke Kanzel mit Madonna und [[Evangelisten]]figuren in Nischen zwischen gewundenen Säulen. Der [[Schalldeckel]] wird von zwei großen [[Engel]]sfiguren getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] wurde 1848 von Franz Jüstel angefertigt. Zur weiteren Ausstattung zählen: Konsolenstatuen der Heiligen [[Florian von Lorch|Florian]] und [[Sebastian (Heiliger)|Sebastian]] aus der ersten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts; Figuren der Christuskrönung und der [[Schutzmantelmadonna]] von Paul Pleschke aus dem Jahr 1951; ein ehemaliges Hochaltarbild Mariä Himmelfahrt, bezeichnet mit &amp;#039;&amp;#039;J. L. Daysinger 1780&amp;#039;&amp;#039; an der nördlichen Chorwand; [[Kreuzweg]]bilder von Eduard Hofecker aus dem Jahr 1932; ein barockes [[Taufbecken]] aus der Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit einer Figurengruppe der Taufe Christi am Deckel. Die Kirchturmglocken stammen großteils aus dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert; darunter ist das älteste Stück des Kircheninventars, eine 320&amp;amp;nbsp;kg schwere, roh gegossene [[Septime|Septimglocke]] aus der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, die eine der ältesten Glocken Niederösterreichs ist. Sie trägt die [[latein]]ische [[Inschrift]] &amp;#039;&amp;#039;ME RESONATE PIA MISERIS SVCVRRE MARIA AGLA TETRAGRAMMATON MESSIAS&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich B. Polleroß: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre Altpölla 1132–1982&amp;#039;&amp;#039;. Altpölla 1982, S. 175.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine weitere Glocke wurde 1564 von Valentin Schreiber angefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabsteine ==&lt;br /&gt;
Zum Inventar der Kirche gehören mehrere [[Grabstein]]e und Grabplatten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grabplatte mit Stangenkreuz einer 1303 verstorbenen Person.&lt;br /&gt;
* Wappengrabstein von Anna Ebingberger († 1441).&lt;br /&gt;
* Wappengrabstein von Elisabeth und Wilhelm Missingdorf aus dem Jahr 1487.&lt;br /&gt;
* Wappengrabstein von Rosina Rauber aus dem Jahr 1513.&lt;br /&gt;
* Marmorgrabstein der [[Zwettl-Niederösterreich|Zwettler]] [[Propst|Pröpste]] Johannes Wassewicz († 1600) und Jeronimus Bold.&lt;br /&gt;
* Wappengrabsteine von Haimeran Goldten († 1550) und Kaspar Dominitsch († 1570).&lt;br /&gt;
* Priestergrabsteine von Petrus Schmartius aus dem Jahr 1630 und Johann Josef Siberhofer von 1780.&lt;br /&gt;
* Inschriftengrabsteine: Maria Hölzlin, 1771; Bernhard Hölz, 1754; Johann Kreizinger, 1725; [[Cooperator]] Johann Georgius Rippl, 174.; Johannes Sporer, 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]] (Begr.), Evelyn Benesch u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990|Niederösterreich nördlich der Donau]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Dehio-Handbuch|Die Kunstdenkmäler Österreichs]]). Verlag Berger, Wien 2010, ISBN 978-3-85028-395-3, mit Grundrissdarstellung, S. 39–40.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Polleroß|Friedrich B. Polleroß]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarre Altpölla 1132–1982&amp;#039;&amp;#039;. Altpölla 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Mariä Himmelfahrt (Altpölla)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.62424|EW=15.46643|type=landmark|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--kirchlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kirche|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese St. Pölten|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Horn|Altpolla]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--örtlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pölla]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--baulich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Wandmalerei|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Altpolla]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudobasilika in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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