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	<title>Pfarrkirche Althofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-01-03T06:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|erläutert die römisch-katholische Pfarrkirche, die evangelische siehe [[Christuskirche Althofen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Althofen - Pfarrkirche2.JPG|hochkant|miniatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Althofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht im hochgelegenen Nordteil des Oberen Marktes in [[Althofen]] und ist daher fast vom ganzen [[Krappfeld]] aus zu sehen. Die Kirche ist die einzige [[Kärnten]]s, die dem heiligen [[Thomas Becket|Thomas von Canterbury]] geweiht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde um 1307 erstmals erwähnt und stand unter dem Patronat des Erzpriesters von [[Friesach]], aus dieser Zeit stammt die Modestuskapelle. Im 14. Jahrhundert erfolgte ein Neubau. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Kirche im Inneren barockisiert. 1884 und 1908–1910 kam es unter der Leitung des Konservators P.&amp;amp;nbsp;Grueber und des Architekten K.&amp;amp;nbsp;Badstieber zu einer historisierenden Erneuerung. 1993 erfolgte eine Gesamtinnenrestauration mit der teilweisen Wiederherstellung der historischen Architekturpolychromie und 1995–1997 wurde die Kirche außen restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Althofen - Pfarrkirche - Tympanon.JPG|miniatur|Tympanon]]&lt;br /&gt;
Das Kirchenschiff setzt sich aus einem [[Joch (Architektur)|zweijochigen]] [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und einem einjochigen [[Chor (Architektur)|Chor]] mit [[Fünfachtelschluss|5/8-Schluss]] zusammen. An der Langhausnordseite schließen zwei Kapellenanbauten an. Darüber erhebt sich ein kleiner schlanker Turm mit gotischen Zwillingsfenstern und Pyramidendach. Südlich des westlichen Langhausjoches steht der mächtige gotische Turm. Er wird von einer Turmhaube mit einer [[Laterne (Architektur)|Laterne]] bekrönt. Die [[Maßwerk]]e des [[Schallfenster]] wurden erneuert. Der Chor wird von dreistufigen [[Strebewerk|Strebepfeilern]] gestützt. Unter dem Chor befindet sich eine [[Beinhaus|Beinkammer]] mit Ringtonnengewölbe, welches von einem achteckigen Mittelpfeiler gestützt wird. Südlich schließt am Chor ein kleiner [[Oratorium (Architektur)|Oratoriumsanbau]] an. Die etwas nördlich der Kirche einjochige Modestuskapelle mit 5/8-Schluss wird als [[Sakristei]] verwendet und wird durch einen Anbau, in dessen ersten Stock sich ein weiteres Oratorium befindet, mit dem Chor verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Westportal mit reich profiliertem Gewände, und um 1400 entstandenen gotischen Konsolenengeln wurde 1884 renoviert. Dabei wurden die seitlichen [[Fiale]]n, das gotische [[Pietà]]gemälde im [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] und das [[Maßwerk]] der drei Rundfenster in der Westfassade umgestaltet. Auch das spitzbogige Südportal stammt aus dieser Zeit. Am nördlichen Strebepfeiler der Westfassade ist der römerzeitliche Grabstein des P.&amp;amp;nbsp;Aelius Tertullus und der Maxima Secunda eingelassen. An den Seiten des Grabsteins sind auf Relief ein [[Satyr]] und eine [[Mänade]] dargestellt. An der Nordwand der Kirche befindet sich ein weiterer römerzeitlicher Grabstein für Commodius und Commodinus, gestiftet von Finitus, dem Sklaven des Claudius Priscus. Aus dem Frühbarock stammen die beiden Grabsteine an der Westfassade mit den Motiven der Kreuzigung und der Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren spannt sich über dem Langhaus ein [[Kreuzrippengewölbe]], welches auf Runddiensten bzw. Konsolen ruht. Die dreiachsige, zweijochige Westempore ist kreuzrippenunterwölbt und wurde unter Verwendung von original gotischen Teilen rekonstruiert. Ein spitzbogiger Triumphbogen verbindet das Langhaus mit dem kreuzrippengewölbten Chor mit figürlichen Schlusssteinen. Von der Chornordwand führt ein neugotisches Portal in die Sakristei, über dem Portal befindet sich die Oratorienbrüstung. Sowohl Chor und Langhaus besitzen zweibahnige Maßwerksfenster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Althofen - Pfarrkirche - Hochaltar - Thomas Becket.JPG|miniatur|hochkant|Hochaltar: Thomas Becket]]&lt;br /&gt;
Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurden die barocken Altäre durch neugotische ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der neugotische Hochaltar birgt in der Mittelnische die Statue von Thomas Becket, die von vier Engeln umgeben ist. In den Seitennischen stehen links die Heiligen [[Johannes (Evangelist)|Johannes Evangelist]] und [[Simon Petrus|Petrus]], rechts [[Paulus von Tarsus|Paulus]] und [[Adalbert von Prag|Adalbertus]]. Darüber ist im [[Gesprenge]] ein [[Schutzengel]] dargestellt, flankiert von den Heiligen [[Gisela von Bayern|Gisela]] und [[Zita (Heilige)|Zita]]. Auf der [[Predella]] zeigen polychromierte Reliefs die Geburt und die Auferstehung Christi. Das [[Antependium]] besteht aus Mosaiken mit der Darstellung des &amp;#039;&amp;#039;[[Agnus Dei|Lamm Gottes]]&amp;#039;&amp;#039; und eines &amp;#039;&amp;#039;blutspendenden [[Pelikane#Ikonographie und Volksglauben|Pelikans]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Der Hochaltar wurde erst 1920 von der [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurter]] Firma Mathias Slama fertiggestellt, die Statuen wurden aber schon vor 1917 von Marcellus Geiger geschaffen.&lt;br /&gt;
So stellen zwei der Skulpturen die Namenspatrone von [[Gisela von Österreich]] und [[Zita von Bourbon-Parma]] dar, beide Mitglieder des [[Habsburgermonarchie|österreichischen Kaiserhauses]], das 1918 abtreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Altäre an der Triumphbogenwand bestehen aus Konsolen mit [[Baldachin]] und Gesprenge. Am linken steht eine [[Heiligstes Herz Jesu|&amp;#039;&amp;#039;Herz-Jesu&amp;#039;&amp;#039;-Statue]], die vor 1916 von Marcellus Geiger gefertigt wurde. Der rechte Altar mit Statue des &amp;#039;&amp;#039;[[Josef von Nazaret|heiligen Josef]] mit Kind&amp;#039;&amp;#039; ist ebenso wie der [[Marienerscheinungen und Wallfahrt in Lourdes|Maria-Lourdes-Altar]] in einer Seitenkapelle ein Werk von Mathias Slama aus den Jahren 1915/16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der anderen steht ein Altar aus dem ersten Viertel des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit dem Altarbild der &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzerhöhung]]&amp;#039;&amp;#039; und einem barocken [[Antependium]] mit figurativ angereicherten [[Christusmonogramm|Christus-]] und [[Marienmonogramm]]en, welche für Kärnten einzigartig sind. Die Kredenz mit &amp;#039;&amp;#039;[[Kreuzigungsgruppe]]&amp;#039;&amp;#039; in der Sakristei wurde um 1912 von C.&amp;amp;nbsp;Badstieber geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die barocke [[Kanzel]] von 1760 wird Josef Mayer zugeschrieben. Vor den Pilastern des Kanzelkorbes sitzen vier Engel mit Attributen der [[Kirchenvater|Kirchenväter]]: Eine [[Tiara]] für [[Gregor der Große|Gregor den Großen]], ein [[Bienenkorb]] für [[Ambrosius von Mailand|Ambrosius]], eine [[Mitra]] für [[Augustinus von Hippo|Augustinus]] und ein Totenkopf für [[Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus]]. Darunter sind Symbole der vier [[Evangelisten]] angebracht.&lt;br /&gt;
An der Kanzelrückwand hängt ein Bild des [[Guter Hirte|Guten Hirten]]. Am [[Schalldeckel]] sitzen das &amp;#039;&amp;#039;[[Agnus Dei|Lamm Gottes]] mit dem [[Buch mit sieben Siegeln]] und drei Engel&amp;#039;&amp;#039;. Die Spitze des Schalldeckels bilden die &amp;#039;&amp;#039;[[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]] mit Palmzweig und flammenden Schwert in einem Strahlenkranz&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Barockzeit stammen die vier weiß gefassten Konsolenfiguren unter Baldachinen im Chor, welche die Heiligen [[Florian von Lorch|Florian]], [[Stanislaus von Krakau|Stanislaus]], [[Urban von Langres|Urban]] und [[Georg (Heiliger)|Georg]] darstellen. Eine &amp;#039;&amp;#039;[[Mondsichelmadonna|Strahlenkranzmadonna]]&amp;#039;&amp;#039; vom Ende des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts steht auf einer Konsole an der linken [[Laibung|Triumphbogenlaibung]]. An den Langhausmauern befinden sich kleine Konsolenfiguren aus dem 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, ein &amp;#039;&amp;#039;[[Sebastian (Heiliger)|heiliger Sebastian]]&amp;#039;&amp;#039; und ein unbekannter Bischof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das barocke Gemälde, welches an der Nordwand des Langhauses angebracht ist und die &amp;#039;&amp;#039;Glorie des heiligen Thomas von Canterbury&amp;#039;&amp;#039; über einer topographischen Ansicht von Althofen darstellt, war das Mittelbild des ehemaligen Hochaltares aus der zweiten Hälfte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
Weitere Gemälde zeigen eine &amp;#039;&amp;#039;[[Heilige Familie]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und den &amp;#039;&amp;#039;[[Anna Maria lesen lehrend|Unterricht Mariens]]&amp;#039;&amp;#039;, wahrscheinlich aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 12 f.&lt;br /&gt;
* Matthias Kapeller: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen, Klöster und Kultur – Begegnungsräume in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Carinthia, Klagenfurt 2001, ISBN 3-85378-539-5, S. 26f.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Kienzl]]: &amp;#039;&amp;#039;Die barocken Kanzeln in Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Kärntner Landesarchivs, Klagenfurt 1986, ISBN 3-900531-16-1, S. 255.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kath-kirche-kaernten.at/pfarren/pfarre/C3100 Webseite der Pfarre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=46/52/30.95|EW=14/28/26.58/E|type=landmark|region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Althofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thomas-Becket-Kirche|Althofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Gurk|Althofen, Thomas Becket]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Krappfeld|Althofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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