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	<title>Pfarrkirche Aigen bei Raabs - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:18:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrkirche_Aigen_bei_Raabs&amp;diff=2846150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;W. Edlmeier: /* Geschichte */ tippo</title>
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		<updated>2025-04-22T11:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; tippo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Aigen - Kirche.JPG|mini|Katholische Pfarrkirche hl. Jakobus der Ältere in Aigen bei Raabs]]&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|hier|Innenraum der Kirche}}&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Aigen bei Raabs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Patrozinium]]: [[Jakobus der Ältere|hl.&amp;amp;nbsp;Jakobus der Ältere]]) gehört zum [[Liste der Pfarren im Dekanat Waidhofen an der Thaya|Dekanat Waidhofen an der Thaya]] in der [[Diözese St. Pölten]]. Sie befindet sich in erhöhter Lage im Nordosten der [[niederösterreich]]ischen Ortschaft [[Aigen (Gemeinde Ludweis-Aigen)|Aigen bei Raabs]] und steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Urkundlich wurde um 1300 eine [[Pfarre]] genannt. In einer Schenkungsurkunde von Albrecht von Puchheim 1416 überließ er der Kirche einen Drittelzehent als Eigentum, welches der Pfarrer schon als Lehen besaß. Im Jahre 1599 ließ Andreas Freiherr [[Wilhelm von Hofkirchen|Hofkirchen]] (Hofkircher) von Kollmitz die alte und baufällige Kirche abtragen und die gegenwärtige über der [[Familiengruft]] seines Geschlechts erbauen. Im Jahre 1747 brannte dir Kirche ab. Sie konnte zwar wieder hergestellt werden, bei dem Brand gingen jedoch alle kirchlichen Urkunden verloren. Zwischen 1682 und 1954 war die Kirche dem [[Stift Altenburg]] inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die im Kern [[Gotik|gotische]] und in der [[Renaissance|Spätrenaissance]] vollständig umgestaltete [[Saalkirche]] mit einem [[barock]]en Westturm ist von einem Friedhof umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kirchenäußeres&lt;br /&gt;
Das schlichte [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] und der [[Chor (Architektur)|Chor]] verfügen über mächtige, gotische, durch [[Gesims]] geteilte [[Strebepfeiler]] auf profilierten Basen, [[Spitzbogenfenster]] mit Resten gotischer profilierung, flache [[Gewände]] und gedrückte Abschlüsse aus der Zeit um 1600. Am [[Joch (Architektur)|einjochigen]], dreiseitig geschlossenen, über einer Gruft erhöhten Chor mit umlaufendem Sockelprofil sind Reste eines Kaffgesimses erhalten. Der gesamte Bau ist durch Ziegeldächer gedeckt. An der Nordseite ist an Chor und Langhaus eine Sakristei angebaut, deren östlicher Teil mit Strebepfeilern und Kreuzgratgewölbe um 1600 in die heutige Form gebracht wurde. Der spätbarocke, viergeschoßige Westturm aus der Zeit um 1770/1780 wird von einem abgesetzten [[Glockenhelm]] von 1835 bekrönt. Er ist durch Putzbänder, Ortsteinrahmung und zuoberst durch Pilaster gegliedert und hat [[Ochsenauge (Architektur)|Ochsenaugen]] sowie [[Segmentbogen|segmentbogige]] [[Klangarkade|Schallfenster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kircheninneres&lt;br /&gt;
Die kreuzgratgewölbte Turmvorhalle ist durch ein Kragsturzportal in der Giebelfassade aus der Umbauzeit der Kirche zugänglich. Darin sind zwei gebuckelte [[Weihwasserbecken]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenraum zeichnet sich durch eine bemerkenswerte [[Stuck]]dekoration aus der Zeit um 1600 aus. Die architektonischen Elemente und Linien sind durch ornamentierte, bandartige Einfassungen dekoriert. Der geometrische Gewölbeschmuck weist verschiedene Rosettenformen auf. Im zweijochigen Langhaus befindet sich an der gedrückten Stichkappentonne über Wandpfeilern ein von Gurtbändern gehaltenes, doppelt gerahmtes Spiegelfeld. Die dreijochige [[Orgelempore]] hat an den gedrückten Säulenarkaden und Brüstungsfeldern Stuckeinfassungen sowie eine durch Stuckbänder zu Netzgewölben mit Rosettenschlusssteinen modifizierte, stichkappentonnenförmige Unterwölbung. Zwischen dem runden Triumph- und Apsisbogen liegt das kreuzgratgewölbte Chorjoch mit Doppeladlern in einem sternförmig verankerten Stucksprengring. Der Chor hat einen Dreiachtelschluss. Eine um 1900 angefertigte Glasmalerei im Chorschluss stellt den [[Apostel]] [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Chorraum liegt die stichkappentonnengewölbte Gruft der Familie Hofkirchen, mit einer bemerkenswerten Spätrenaissancetumba aus Rotmarmor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einrichtung ==&lt;br /&gt;
Der [[Hochaltar]] wurde 1898 gebaut. Er hat einen [[neobarock]]en [[Tabernakel]]aufbau zwischen adorierenden Engeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Toskanische Ordnung|toskanischen Säulchen]] erhebt sich ein halbrunder, gemauerter Kanzelkorb vom Anfang des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Dieser hat am gekurvten Ablauf eine [[Psalm]]inschrift, einige barockisierende Ornamente und eine erneuerte [[Stuckmarmor|Marmorierung]]. Eine [[Brüstungsorgel]] in barocken Formen und mit acht Registern wurde 1857 von [[Franz Metal]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.odb.at/Niederoesterreich.htm |titel=Niederösterreich von A bis Z |werk=odb.at |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20030808071347/http://www.odb.at/Niederoesterreich.htm |archiv-datum=2003-08-08 |abruf=2025-04-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur weiteren Ausstattung zählen Schnitzfiguren der [[Maria mit Kind]] aus Pfaffenschlag (spätes 17./frühes 18.&amp;amp;nbsp;Jh.), Hll. [[Johannes Nepomuk]] und Leonhard (um Mitte 18.&amp;amp;nbsp;Jh.), ein Kruzifix in Formen des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in einer Fassung des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, ein mittelalterlicher, polygonaler, gebauchter Taufstein aus Granit mit Zackenfries, auf einem erneuerten Sockel, Kreuzwegbilder von [[Jakob Preitschopf]] (1824), drei [[Gonfanon|Kirchenfahnen]] mit Ölbildern aus dem 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sowie eine Glocke von Ferdinand Vötterlechner aus dem Jahr 1755.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Schweickhardt: &amp;#039;&amp;#039;Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Enns.&amp;#039;&amp;#039; Band 4., Wien 1840, S. 54ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Niederösterreich nördlich der Donau 1990]].&amp;#039;&amp;#039; Aigen bei Raabs, Gemeinde Ludweis-Aigen, Pfarrkirche hl. Jakob d. Ä. mit Grundrissdarstellung, S. 3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Sakralbauten/Pfarrkirchen%20in%20Niederösterreich/Aigen|Pfarrkirche Aigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.8115|EW=15.49173|type=building|region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Aigen bei Raabs}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jakobus-der-Ältere-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Waidhofen an der Thaya]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludweis-Aigen|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Renaissance]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;W. Edlmeier</name></author>
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