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	<title>Pfarrhof Maria Rain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-08-14T17:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrhof Maria Rain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein denkmalgeschützter Bau in [[Maria-Rain]] im [[Landkreis Oberallgäu]] im [[Bayern|bayerischen]] Regierungsbezirk [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geodaten.bayern.de/denkmal_static_data/externe_denkmalliste/pdf/denkmalliste_merge_780128.pdf Denkmalliste für Oy-Mittelberg] (PDF; 0,2&amp;amp;nbsp;MB) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 29. Juli 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Hof steht in unmittelbarer Nähe der ältesten Wallfahrtskirche des Allgäus.&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Rain Pfarrhof.JPG|mini|Pfarrhof in Maria-Rain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria Rain Kirche.JPG|mini|Wallfahrtskirche Maria-Rain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der heutigen Wallfahrtskirche wurde 1496 vom Augsburger Bischof [[Friedrich II. von Zollern]] genehmigt. Vorausgegangen war eine Stiftung von Kardinal [[Peter von Schaumberg]], ebenfalls Bischof von [[Augsburg]], im Jahr 1439. 1648 erfolgt aus Dankbarkeit für den Frieden die Einwölbung des Langhauses. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts werden die gotischen Fenster durch Rundbogenfenster ersetzt. Neue Ausstattungen kommen in die Kirche ([[Skapulier]]altar von [[Nikolaus Babel]], das Altarbild des [[Hyazinth von Polen|Hl. Hyazinth]] von [[Paul Zeiller]]). Nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen]] Krieg kam die Marienwallfahrt zu neuer Blüte. In diese Zeit fällt die Errichtung des heutigen Pfarrhofes. Er steht in unmittelbarer Nähe der Kirche und bildet zusammen mit dieser ein architektonisches Ensemble.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1443 wird der Ankauf eines [[Lehen|Widumgutes]] samt Haus nahe der Kirche durch Hans Bach aus [[Wertach]] erwähnt. Dieser war 1439 von Kardinal Peter zum ersten Kaplan vom „Wertach-Rain“ ernannt worden. An St. Laurentius 1443 erwarb er von Peter Hensel aus Buchen Haus und Feld zum Preis von 81 Pfund [[Heller (Münze)|Heller]]. Im unteren Stockwerk des heutigen Pfarrhofes bestehen noch Reste des von Hans Bach angekauften Gebäudes. Sein Nachfolger, Dr. Ulrich Bach aus Wertach, kaufte an Martini 1458 von Heinz Schaul zu Buchen Haus und Hof samt allem Feld um 37 Pfund Heller und am Bruno-Tag 1463 erwarb er das Gut von Hans Zimmermann zu Guggenmoos, das wegen Überschuldung dem [[Lehen|Benefizium]] Maria Rain zugefallen war. Dieses Gut wurde 1648 wieder verkauft, da das Haus im [[Schwedenkrieg]] abbrannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Maria-Rain Pfarrhof-Haustüre.JPG|miniatur|Haustüre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1720 wurde der jetzige Pfarrhof anstelle des alten Gebäudes von Baumeister Mathäus Roth erbaut. Der Blockbau ist außen vollkommen mit [[Schindel]]n verkleidet. An den Fenstern wurden Gesimse angebracht und die Haustüre kunstvoll (im Stile der Renaissance?) gestaltet. Erst 1870 ist das landwirtschaftliche Gebäude (Stall, [[Tenne]] und [[Hakenschopf]]) angebaut worden. 1975 wurde das marode Dach saniert und der Dachstuhl stabilisiert. Im westlichen Teil des Gebäudes ist seit 1998 das Pfarrheim mit Pfarrsaal und Räumen für die örtlichen Vereine untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den letzten Baumaßnahmen hat sich der Zustand der Bausubstanz deutlich verschlechtert. Am 24. Mai 2009 wurde daher ein „Verein zur Erhaltung des alten Pfarrhofes in Maria Rain“ gegründet, der 2012 über 50 Mitgliedern zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewohner ==&lt;br /&gt;
Von den auf die beiden Bachs folgenden Benefiziaten lassen sich bis 1630 nur wenige Namen auflisten. Pfarrer Weißkopf aus [[Oy-Mittelberg|Mittelberg]] war von 1630 bis 1636 Seelsorger in Maria Rain, danach Pater Sylvan Herzog vom [[Kloster Ottobeuren]]. Ihm folgte der Bruder des Abtes Gregor Reubi aus Ottobeuren, der Benefiziat Pater Aemilian Reubi. Dieser tauschte mit dem [[Bad Hindelang|Hindelanger]] Pfarrer Kaspar Scholl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1660 übernahm Balthasar Kirchmayer, der die [[Skapulierbruderschaft]] errichtete. Er vergrößerte das Widumgut bis 1707 durch den Ankauf von Gründen und Weiderechten. Sein Nachfolger Balthasar Rietzler aus [[Oberstdorf]] veränderte 1707 die Altäre so, wie sie heute stehen. Nach 39 Jahren folgten ihm Benefiziat Seifried und Hindelang. Nach dem Tod des Benefiziaten Alois Zweng setzten sich die Bewohner Maria Rains für die Errichtung einer eigenen Pfarrei ein und nach fünf Jahren Streit wurde am 30. Mai 1830 die Erhebung zur Pfarr-Expositur veröffentlicht. Der erste Pfarrer war Sebastian Schmid aus [[Scheidegg]]. Unter Pfarrer Joseph Spiegele wurde Maria Rain 1852 eine selbständige Pfarrgemeinde. Als weitere Bewohner des Pfarrhofes sind dokumentiert Alexander Gerstbacher von Linsen (1872–1879), [[Joseph Schelbert]] aus Sigishofen (1879–1887), der auch Bauer und Reichstagsabgeordneter war, Johann B. Karg aus [[Kempten]] (1887–1915), Franz Xaver Kugelmann aus [[Weiler-Simmerberg|Weiler]] (1915–1930), Otto Schmid aus [[Immenstadt]] (1930–1938), Karl Kotter aus [[Donauwörth]] (1938–1940), Friedrich Heine (1940–1953), Alois Roßmanith aus [[Olmütz]] im Sudetenland (1953–1964) und zuletzt Friedrich Rosenberger aus [[Innsbruck]] (1965–1990).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1990 steht der Pfarrhof leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Pfarr- und Wallfahrtskirche in Maria Rain – Bewegte Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. In: Kalender für das christliche Volk 1879. „Unsere Heimatbeilage“ Nr. 9, S. 2 und 3&lt;br /&gt;
* Aegidius Kolb, Ewald Kohler (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Landvolk des Allgäus in seinem Thun und Treiben von Joseph Schelbert (1834–1887)&amp;#039;&amp;#039;, Allgäuer Zeitungsverlag Kempten. ISBN 3-88006-088-6&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Denkmalgeschützte Pfarrhäuser im Landkreis Oberallgäu}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Pfarrhof #Maria Rain}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrhof in Bayern|Maria Rain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrhaus im Landkreis Oberallgäu|Maria Rain]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Oy-Mittelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Oy-Mittelberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1720er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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