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	<title>Pfarrei Schwindkirchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T06:14:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfarrei_Schwindkirchen&amp;diff=2492937&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: (GR)  File:Michael Wening Schloß Wassen Tegernbach - Detail.jpg → File:Wening L035 Wasentegernbach, Schloss (Detail).jpg bessere Auflösung</title>
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		<updated>2026-02-26T14:02:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Michael_Wening_Schlo%C3%9F_Wassen_Tegernbach_-_Detail.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Michael Wening Schloß Wassen Tegernbach - Detail.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Michael Wening Schloß Wassen Tegernbach - Detail.jpg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wening_L035_Wasentegernbach,_Schloss_(Detail).jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wening L035 Wasentegernbach, Schloss (Detail).jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wening L035 Wasentegernbach, Schloss (Detail).jpg&lt;/a&gt; bessere Auflösung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfarrei Schwindkirchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den [[Altbayern|altbayerischen]] [[Urpfarrei]]en. Sie dürfte im frühen [[Hochmittelalter]] entstanden sein, genaue Urkunden dazu fehlen, jedoch ist [[Schwindkirchen]] 775 als Kirchort erstmals erwähnt. Welche Kirchen zu den jetzigen Filialen zusätzlich zur Pfarrei gehörten ist nicht nachweisbar, jedoch dürften es wohl fünf bis zehn mehr gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jetzige Pfarrei gehört zum [[Erzbistum München und Freising]] und ist in den seit den 1990er-Jahren bestehenden Pfarrverband St. Wolfgang-Schwindkirchen-Schönbrunn integriert. Die inkorporierten Filialen neben der Hauptkirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; sind: &amp;#039;&amp;#039;Hl. Johann Evangelist&amp;#039;&amp;#039; Wasentegernbach, &amp;#039;&amp;#039;St. Katharina&amp;#039;&amp;#039; Kloster Moosen, &amp;#039;&amp;#039;St. Margereth&amp;#039;&amp;#039; Grüngiebing, &amp;#039;&amp;#039;Hl. Laurentius&amp;#039;&amp;#039; Armstorf, &amp;#039;&amp;#039;Hl. Kreuz&amp;#039;&amp;#039; Mainbach, &amp;#039;&amp;#039;Hl. Coloman&amp;#039;&amp;#039; St. Koloman und &amp;#039;&amp;#039;St. Kastulus&amp;#039;&amp;#039; Oberschiltern.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Pfarrer führte von 1575 bis 1903 neben seinen Priesteraufgaben, zur Selbstversorgung, im Pfarrhof eine Landwirtschaft. Davon zeugt noch der erhaltene typische Ökonomie-Pfarrhof.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen) v NW.jpg|mini|hochkant|Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Schwindkirchen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ==&lt;br /&gt;
Der heutige [[Kirche (Bauwerk)|Kirchenbau]] wurde 1782/83 an Stelle eines gotischen Vorgängerbaus, von dem der Spitzhelm-Kirchturm übernommen wurde, von dem Münchener Hofbaumeister [[Leonhard Matthäus Gießl]] errichtet. Es entstand eine Kirche im Übergangsstil vom [[Rokoko|Spätrokkoko]] zum [[Klassizismus|Frühklassizismus]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen) 2.jpg|mini|hochkant|links|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Das Langhaus hat drei [[Joch (Architektur)|Joche]] mit Abschrägungen zum Chor und besitzt ein Lattengewölbe und der [[Chor (Architektur)|Chor]] ist zweijochig mit halbrundem Abschluss. Die Stuckarbeiten fertigte der Hofstukkateur [[Franz Xaver Feichtmayr der Jüngere]] und die Deckengemälde stammen vom Hofmaler [[Christian Wink]]. Den [[Kreuzweg]] fertigte der Hofmaler F.I. Oefele, dessen Rahmen noch aus der alten Kirche stammt. Den Hochaltar schuf Anton Fackler (Dorfen), die Bildhauerarbeiten dafür stammen von [[Christian Jorhan der Ältere|Christian Jorhan dem Älteren]] aus Landshut. Das Langhaus-Fresko stellt die Verkündigung Mariens und das im Chor Mariens Krönung dar. Das Hochaltarbild, aus der alten Kirche übernommen, zeigt die Himmelfahrt Mariens. Die Seitenaltäre fertigte Chr. Jorhan d. Ält.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Mariä Himmelfahrt (Schwindkirchen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filialen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Katharina ehem Schlosskapelle Moosen.jpg|mini|hochkant|St. Katharina Kloster Moosen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hl. Johann Evangelist&amp;#039;&amp;#039; Wasentegernbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die kleine Dorfkirche ist ein spätgotischer Bau des späten 15. Jahrhunderts mit einem hohen schlanken Turm, der 1768 barockisiert wurde. Im Innern besitzt sie einen Frührokoko-Hochaltar und am Netzrippengewölbe freigelegte Renaissance-Fresken.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Johannes Evangelist (Wasentegernbach)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Schloss und St. Katharina&amp;amp;nbsp;Kloster Moosen|St. Katharina]]&amp;#039;&amp;#039; Kloster Moosen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die südlich an dem ehemaligen Schloss angebaute Renaissancekirche ist innen im Klassizistischen Stil gehalten. Die Kirche ist mit einem spätbarocken Hochaltar, dem Morawitzky-Wappen am Chorbogen sowie einem Silberschrein mit Gebärmde-Christus ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Margareth&amp;#039;&amp;#039; Grüngiebing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Kirche gehörte bis 1878 zur Pfarrei Obertaufkirchen und mit ihr bis 1817 zum Bistum Salzburg. Das Erbauungsjahr der gotischen Kirche ist unbekannt. Die Rotunde war im 18. Jahrhundert sehr beliebt und weist auf frühbarocke, italienische Vorbilder zurück. Der Turm wurde 1871 neu aufgeführt. Durch die Säkularisation dürften Leuchter, Kanontafeln, Tabernakel und die Evangelisten in die Kirche gekommen sein und stellen besondere Schmuckstücke dar.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hl. Kreuz (Mainbach).jpg|mini|hochkant|Hl. Kreuz in Mainbach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hl. Laurentius&amp;#039;&amp;#039; Armstorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das ursprüngliche gotische Bauwerk wurde nach dem Neubau des Schlosses Armstorf 1631 grundlegend restauriert. In den neuen Altar, gestiftet von Hans-Joachim [[Westacher (Adelsgeschlecht)|Westacher zu Armstorf]], wurden zwei gotische Figuren von ca. 1500 eingefügt: rechts St. Katharina und links davon sieht man St. Stephanus. Das Altarbild der hl. Magdalena ist eine Leihgabe der Staatl. Galerie, vermittelt durch Direktor G. v. Dillis (* 1759 in Grüngiebing t 1841 München). Es ist mit der Renovierung 1817 in die Kirche gekommen. 1816 war der Turm neu erbaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hl. Kreuz&amp;#039;&amp;#039; Mainbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Kirche wurde vermutlich von den Edlen von Prannt auf Mainbach und Winkel im 15. Jahrhundert erbaut. Im Gewölbe befindet sich das Wappen der Erbauer und das der Grafen von Haag.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kreuzauffindung (Mainbach)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hl. Coloman&amp;#039;&amp;#039; St. Koloman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Das spätgotische Kirchlein wurde im 16. Jahrhundert als Waldkapelle erbaut und dem hl. Koloman gewidmet, wie das Altarbild von 1720 zeigt, was auf einen frühen Verkehrsweg hinweisen mag. An der Westseite besitzt das Bauwerk einen Satteldachturm. Um 1678 wurde die Kirche barockisiert. Der Sebastianialtar geht auf die Pestzeit zurück, in der um Koloman ein Pestfriedhof vermutet wird. Bemerkenswert ist noch die spätgotische Marienfigur.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sankt Kolomann (Sankt Colomann)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;St. Kastulus&amp;#039;&amp;#039; Oberschiltern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der um 1625 im spätgotischen Stil errichtete Bau ist von der Größe her, fast noch eine Kapelle. Im 3-jochigem Innern mit ⅜-Schluss hat sie ein schwach ausgebildetes Kreuzgewölbe mit stabförmigen Rippen. Im Westen besitzt das Kirchlein einen Spitzhelm-Dachreiter.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Kastulus (Oberschiltern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Kirche Wasentegernbach von Süden.jpg|St. Johannes Evangelist Wasentegernbach&lt;br /&gt;
 St. Margeret (Grüngiebing) 1.jpg|St. Margaret in Grüngiebing&lt;br /&gt;
 St. Kastulus (Oberschiltern).jpg|St. Kastulus in Oberschiltern&lt;br /&gt;
 ArmstorfKirche StWolfgang-01.JPG|St. Laurentius Armstorf&lt;br /&gt;
 StColomann Dorfen-01.JPG|St. Coloman in St. Koloman&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere größere Sakralbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrebauernkapelle Oberlohe 1.jpg|mini|hochkant|Andrebauernkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle im Schlosspark Armstorf 1.jpg|mini|hochkant|Kapelle im Schlosspark von Armstorf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andrebauernkapelle&amp;#039;&amp;#039; Oberlohe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, dieses Gotteshaus wurde 1991/92 nach einem Votiv-Gelübde äußerlich im gotischen Stil errichtet. Es stellt eine stattliche Kapelle mit offener Vorhalle dar, dessen Chor als Mariengrotte ausgebildet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kapelle in Armstorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Im ehemaligen Armstorfer Schlosspark befindet sich eine etwa 6,5 m lange barock-orientierte Kapelle mit Dachreiter aus dem 19. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonstige Kapellen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Es bestehen noch drei 2–3 m lange Kleinstkapellen am Westrand von Kloster Moosen, am Südrand von Puch und am SW-Rand von Unterstollnkirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergegangene Sakralbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wening L035 Wasentegernbach, Schloss (Detail).jpg|mini|hochkant|Schloss Wasentegenbach mit der Kapelle]]&lt;br /&gt;
Im 10. Jahrhundert wurden die Kirche von [[Stollnkirchen]] und das Kloster von [[Mainbach (Dorfen)|Mainbach]] durch die [[Ungarneinfälle#Niederschlagung durch König Otto I.|Ungarneinfälle]] vernichtet und nicht mehr wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bau der nicht mehr existiert, ist die im Zuge der Säkularisation abgerissene Kapelle, des noch zum Teil erhaltenen [[Schloss Wasentegernbach]], die ein innerhalb des Schlossgrabens freistehender Sakralbau war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pfarrhof ==&lt;br /&gt;
Er stellt einen typischen Ökonomie-Pfarrhof dar, dessen Hauptbau ein modernisierter Barockbau ist. 1575 wurde eine Landwirtschaft im Pfarrhof erstmals erwähnt. Der Stadel ist das größte Gebäude im Pfarrhof, er diente zuerst als Zehntstadel. 1771–1773 Neubau des Getreidestadels mit Pferde- und Kuhstall. Im Jahre 1903 wurde die Landwirtschaft aufgegeben. 1989–1991 wurde in die Raumschale des renovierten Stadels das Pfarrheim „Wolfgang-Meier-Haus“ eingebaut, das nach dem Hofgiebinger Landwirt [[Wolfgang Meier (Landwirt)|Wolfgang Meier]] benannt ist, der Ende 1944 den Jesuitenpater [[Augustin Rösch]] auf seinen Schlossbauernhof versteckte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Pfarrhof Schwindkirchen 1.jpg|Pfarrhof Schwindkirchen, Hauptbau und SW-Eck&lt;br /&gt;
Pfarrhof Schwindkirchen 2.jpg|Pfarrhof Schwindkirchen, NW-Eck&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://pfarrei-schwindkirchen.de Website der Pfarrei]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Dorfen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchliche Verwaltungseinheit (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbistum München und Freising]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum im Landkreis Erding]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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