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	<title>Pfandsiegel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T02:09:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfandsiegel&amp;diff=180569&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-63019-7 am 16. September 2025 um 12:56 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-16T12:56:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Image:Pfandsiegel_rot.png|thumb|Aktuelles deutsches Pfandsiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfandsiegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Deutschland) oder die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfändungsmarke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Österreich), in beiden Ländern umgangssprachlich &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck&amp;#039;&amp;#039; genannt, wird im Rahmen einer [[Zwangsvollstreckung]] durch den [[Gerichtsvollzieher]] bei der [[Pfändung]] von [[Sache (Recht)|Sachen]], die sich im [[Gewahrsam]] des [[Schuldner]]s befinden, auf diesen angebracht, um die [[Beschlagnahme]] öffentlich zu dokumentieren ({{§|808|zpo|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|Zivilprozessordnung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgang ==&lt;br /&gt;
Die [[Siegelmarke]] wird in der Regel an großen oder sperrigen Sachen angebracht, die der Gerichtsvollzieher nicht in Gewahrsam nehmen kann. Es handelt sich um eine Kennzeichnung &amp;#039;&amp;#039;durch Anlegung von Siegeln oder auf sonstige Weise&amp;#039;&amp;#039; ({{§|808|zpo|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2  Satz&amp;amp;nbsp;2 ZPO), indem der Gerichtsvollzieher die Pfandsiegelmarke unterschreibt, mit [[Dienstsiegel]] versieht und sie an denjenigen Gegenständen anbringt, die konkret von der Pfändung ergriffen werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. zu den Anforderungen an die Anbringung Gruber in: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kommentar ZPO&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl. 2007, § 808 ZPO, Rn. 34&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Becker in: &amp;#039;&amp;#039;Musielak, ZPO&amp;#039;&amp;#039;, 7. Aufl. 2009, § 808 ZPO, Rn. 17f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  An der Identität der gepfändeten Gegenstände darf dabei kein Zweifel bestehen, weil ansonsten die Pfändung unwirksam ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gruber in: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Kommentar ZPO&amp;#039;&amp;#039;, 3. Aufl. 2007, § 808 ZPO, Rn. 34f.&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anbringung des Siegels und die befugte Abnahme ist eine [[Amtshandlung]]. Die unberechtigte Entfernung eines Pfandsiegels ist als [[Siegelbruch]] nach {{§|136|stgb|juris}} [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]] als [[Vergehen]] strafbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungsvarianten ==&lt;br /&gt;
Das amtliche Pfandsiegel wird umgangssprachlich zuweilen mit eher abwertenden Bezeichnungen belegt, etwa &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck&amp;#039;&amp;#039;: In Österreich ist und in Preußen war dieses Siegel zumeist mit dem Wappenadler versehen, der aus Spott auf den ohnehin unausweichlichen Verwaltungsakt der Pfändung dann als &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck&amp;#039;&amp;#039; umgedeutet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Warum heißt das Pfandsiegel Kuckuck?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verwaltungsportal.de&amp;#039;&amp;#039; [http://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/kuckuck.pdf (PDF).]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Annegret Schwegmann: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.wn.de/welt/vermischtes/der-kuckuck-hat-ausgedient-1568518 Mythos Gerichtsvollzieher – Der Kuckuck hat ausgedient.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Nachrichten&amp;#039;&amp;#039;, 4. Dezember 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem gleichen Grund nannten die Bayern die Münzen mit dem preußischen Adler auch &amp;#039;&amp;#039;Gugetzergroschen&amp;#039;&amp;#039;. Obwohl in Deutschland kein Adler mehr auf dem Pfandsiegel aufgedruckt ist, hat sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck&amp;#039;&amp;#039; auch dort erhalten. Zuweilen wird das Pfandsiegel auch „Pleitegeier“ genannt (siehe [[Pleite]]). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heckmann.net/pfandsiegel/ &amp;#039;&amp;#039;Pfandsiegel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Anwaltskanzlei Heckmann&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Bernhard Schwarz, [[Armin Pahlke]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Abgabenordnung|AO]]/[[Finanzgerichtsordnung|FGO]]. Praxiskommentar.&amp;#039;&amp;#039; AO § 286 Vollstreckung in Sachen / 3: Pfändung durch Pfandsiegel oder in anderer Weise. – § 286 Abs. 2 AO, Rn. 13–15 [https://www.haufe.de/steuern/steuer-office-premium/schwarzpahlke-ao-286-vollstreckung-in-sachen-3-pfaendung-durch-pfandsiegel-oder-in-anderer-weise-286-abs2-ao_idesk_PI11940_HI2066890.html (online).]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwangsvollstreckungsrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrecht (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kuckuck in der Kultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-63019-7</name></author>
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