<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfahlbronn</id>
	<title>Pfahlbronn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Pfahlbronn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfahlbronn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T16:13:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfahlbronn&amp;diff=886812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cyber Herbert: /* Wappen */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pfahlbronn&amp;diff=886812&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-09T20:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wappen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Pfahlbronn&lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Alfdorf&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Pfahlbronn.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= Das ehemalige Gemeindewappen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.83882&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9.68433&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 498&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 39.05&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2047&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1970&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 73553&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07172&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Rathaus Pfahlbronn.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Ehemaliges Rathaus in Pfahlbronn&lt;br /&gt;
| Bilderwunsch           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfahlbronn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Alfdorf]] im [[Rems-Murr-Kreis]]. Das Dorf liegt 498 m ü. NN. Der Ort liegt im [[Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald]] und ist baulich mit dem [[Weiler]] Brech zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung der Altgemeinde ===&lt;br /&gt;
Das Gebiet der bis 1972 selbständigen Gemeinde bildet die Ortsteile Pfahlbronn und [[Rienharz]] ohne den Hof [[Meuschenmühle]], dieser gehörte bereits zuvor zur Gemeinde Alfdorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.alfdorf.de/fileadmin/Dateien/Pdf_Dateien/Ortsrechtsammlung/Hauptsatzung_aktuelle_Fassung.pdf |text=Hauptsatzung der Gemeinde Alfdorf vom 19. Mai 1998, zuletzt geändert am 21. September 2009 |wayback=20200131192115 |archiv-bot=2024-04-15 12:56:40 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pfahlbronn war bis zur Vereinigung mit den Gemeinden Alfdorf und [[Vordersteinenberg]] am 1. Januar 1972 eine selbstständige Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=455}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit einer Fläche von 39,05&amp;amp;nbsp;km² und 2047 Einwohnern (Stand 1970). Zur Gemeinde Pfahlbronn gehörten das Dorf Pfahlbronn, die [[Weiler]] [[Adelstetten (Alfdorf)|Adelstetten]], Brech, Brend, Buchengehren, Burgholz, Enderbach, Haghof, Höldis, [[Mannholz (Alfdorf)|Mannholz]], Mittelweiler, [[Rienharz]] und Voggenberg, die [[Einzelsiedlung]]en [[Buchengehrener Sägmühle]], [[Burgholzer Sägmühle]], Burgholzhof, Döllenhof, Fritzhof, Gehäuhaus, Gelbfritz, [[Haghofer Ölmühle]], [[Hagmühle (Alfdorf)|Hagmühle]], Haldenhof, Haselhof, [[Leinecksmühle]], [[Mannholzer Ölmühle]], Niederheckenhof, Petershaldenhof, [[Pfahlbronner Mühle]], Poppenholz, [[Rienharzer Sägmühle]], Schenkhöfle, Schmidhof, Schmidhöfle, Struthof, Tannhof, Tannacker, Voggenberger Sägmühle und [[Voggenbergmühle]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2, S. 493–497.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstungen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet der Altgemeinde liegen die [[Wüstung]]en [[Burg Leineck]], [[Geiersweiler]], Hirtenhäusle, [[Höldiser Sägmühle]], Kühnenbach, [[Mannholzer Sägmühle]], [[Neufertssägmühle]], [[Nibelgau (Wüstung)|Nibelgau]], [[Östliche Burgholzer Sägmühle]], [[Unterwetzler]] und [[Webersgehren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfahlbronn ===&lt;br /&gt;
Der Ort ist wahrscheinlich zur Zeit der [[Merowinger]] entstanden und wurde am 22. Juli 1293 als &amp;#039;&amp;#039;Pfalbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Rems-Murr-Kreises. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1993, S. 253.&amp;lt;/ref&amp;gt; erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der [[Palisade]] des [[Obergermanisch-Raetischer Limes|obergermanisch-raetischen Limes]] ab, an dem der Ort liegt. Bei günstiger Sonneneinstrahlung ist der Verlauf des Limes am Haghof noch als leichte Erhebung im Gelände erkennbar. Der größte Teil des Orts kam als Stiftung der [[Staufer]] an das [[Kloster Lorch]] und Pfahlbronn zum Sitz eines Amts. Zusammen mit dem Kloster Lorch kam Pfahlbronn infolge der [[Reformation]] zu [[Württemberg]]. Der Ort gehörte dann zum [[Klosteramt Lorch]], bis dieses 1806 im [[Oberamt Welzheim]] aufging. Nach dessen Auflösung 1938 kam Pfahlbronn zum Landkreis Gmünd (ab 1941 [[Landkreis Schwäbisch Gmünd]]) und mit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973]] zum Rems-Murr-Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Weiler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Adelstetten ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Adelstetten (Alfdorf)|Adelstetten]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde Adelstetten als &amp;#039;&amp;#039;Allstöten&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1358. Catharine von Rinderbach ließ 1576 das Schloss Adelstetten errichten. Über die Familie von Eltershofen und kam das Anwesen 1678 an die [[Holtz (Adelsgeschlecht)|Familie vom Holtz]]. 1774 erwarb es Theresie [[Schilling von Cannstatt]]. Sie heiratete den [[Freiherr]]en Karl Wilhelm August von Tunderfeld-Rhodis. 1777 wurde auf Schloss Adelstetten Wilhelmine von Tunderfeld-Rhodis geboren, die am 23. August 1800 [[Wilhelm Friedrich Philipp von Württemberg]] heiratete. Das Schlösschen wurde 1780 an die [[Geheimrat|Geheimrätin]] von Kauffenberg, geborene [[Uechtritz (Adelsgeschlecht)|von Uechtritz]] verkauft, die das Gut zerstückelte. 1794 wurde das Schlösschen von einem [[Landwirt]] erworben. Im 19. Jahrhundert diente das Schloss als [[Gasthaus]] und [[Brauerei|Bierbrauerei]], ehe es schließlich abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brech ====&lt;br /&gt;
Der mit Pfahlbronn baulich zusammengewachsene Ort wurde im Jahre 1318 als &amp;#039;&amp;#039;Gebrächhe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; (= Siedlung auf umgebrochenem Land) erstmals erwähnt und war ursprünglich im Besitz der Herren von Leineck.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1209/Brech+-+Wohnplatz |titel=Brech - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Brend ====&lt;br /&gt;
Der Weiler wurde erstmals 1364 als &amp;#039;&amp;#039;Geprende&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt; (= Brände) erwähnt. Der Name weist auf eine Brandrodung hin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1210/Brend+-+Wohnplatz |titel=Brend - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Buchengehren ====&lt;br /&gt;
Der Weiler erscheint erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Buchigern&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde von 1365.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort war im Besitz der Familie [[Wolf von Wolfsthal]]. 1411 erwarb das [[Kloster Adelberg]] den Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1212/Buchengehren+-+Wohnplatz |titel=Buchengehren - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Burgholz ====&lt;br /&gt;
Erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Burdholz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt (1435), dann als &amp;#039;&amp;#039;Burgoltz&amp;#039;&amp;#039; (1446) und 1477 als &amp;#039;&amp;#039;Burdolf&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gehörte einst als Zubehör zur [[Burg Hohenstaufen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1214/Burgholz+-+Wohnplatz |titel=Burgholz - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Enderbach ====&lt;br /&gt;
Der landwirtschaftlich geprägte Weiler entstand wohl in der jüngeren Ausbauzeit. 1379 wird ein Mann &amp;#039;&amp;#039;Cuntze von Enderbach&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 92.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1408 wurde der Ort  Enderbach erstmals genannt und gehörte schon früh dem Kloster Lorch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Haghof ====&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;daz Wiler zum Hag&amp;#039;&amp;#039; wurde der Ort 1407 erstmals erwähnt. 1467 hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Hof zum Hage.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Höldis ====&lt;br /&gt;
Der kleine Ort erscheint in einer mittelalterlichen Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Heldes&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1380.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mannholz ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Mannholz (Alfdorf)|Mannholz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weiler Mannholz wurde 1497 als &amp;#039;&amp;#039;Manholtz&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt; Egehörte einst zur Herrschaft Waldhausen. Hauptgrundherr war das [[Kloster Gotteszell (Schwäbisch Gmünd)|Kloster Gotteszell]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mittelweiler ====&lt;br /&gt;
Die zwischen Wahlenheim und Buchengehren gelegene Örtchen war wohl ein staufisches Stiftungsgut des [[Kloster Adelberg|Klosters Adelberg]]. Da er zwischen den beiden älteren Siedlungen entstanden ist, gab man ihm den Namen Mittelweiler. Seit seiner erstmaligen Nennung als &amp;#039;&amp;#039;Mittelwiler&amp;#039;&amp;#039; (1421)&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; hat sich der Name kaum verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rienharz ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Rienharz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rienharz wurde 1352 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Renhart&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1357 wurde der Weiler als &amp;#039;&amp;#039;Reinhartz&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Ort gab es wohl ein Ortsadelsgeschlecht. Aus einer Urkunde aus dem 15. Jahrhundert ist ein &amp;#039;&amp;#039;Heinz von Reinhartz&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1252/Rienharz+-+Wohnplatz |titel=Rienharz - Wohnplatz - Detailseite - LEO-BW |abruf=2024-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Voggenberg ====&lt;br /&gt;
1515 wurde Voggenberg erstmals erwähnt. Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Vogge&amp;#039;&amp;#039; (= [[Stute]]) weist wohl auf Pferdezüchter aus [[Frieslande|Friesland]] hin, die zur Zeit [[Karl der Große|Karls des Großen]] nach [[Alemannien]] umgesiedelt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte der Wüstungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Burg Leineck ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Burg Leineck]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Burgstall liegt an der Kreisstraße 1889 und wird von der Lein umflossen. Der Stammsitz der Familie von Leineck wurde 1331 erstmals erwähnt. Nach dem Aussterben der Leinecker kam die Burg an verschiedene Geschlechter, ehe sie 1435 von dem Kloster Lorch gekauft wurde. 1581 wird die Anlage als baufällig beschrieben, war aber noch bewohnt. Im 17. Jahrhundert verfiel die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geiersweiler ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Geiersweiler]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Weiler Geiersweiler lag bei Buchengehren und gehörte den Rittern von Leineck. 1367 verkaufte Johannes von Leineck den halben Weiler an die Patrizierfamilie Wolf von Wolfsthal. 1411 kam der Weiler in Besitz des Klosters Adelberg und fiel wüst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hirtenhäusle ====&lt;br /&gt;
Hirtenhäusle ist ein Flurname südlich von Adelstetten. Über eine Wüstung haben sich keine Nachrichten erhalten, allerdings erhielten unbewohnte Fluren nie einen Namen mit dem Suffix -&amp;#039;&amp;#039;häusle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Höldiser Sägmühle ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Höldiser Sägmühle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wassermühle im Tal des Eisenbachs entstand zwischen 1686 und 1706. Sie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kühnenbach ====&lt;br /&gt;
Der abgegangene Weiler lag westlich von Pfahlbronn am gleichnamigen Bach. Erstmals erwähnt wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Kienybach&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1380. Zuletzt wurde die Siedlung 1467 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Kömbach&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichardt, S. 197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mannholzer Sägmühle ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Mannholzer Sägmühle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sägemühle im Eisenbachtal wurde 1686 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nibelgau-Sägmühle&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt. Sie ging Mitte des 19. Jahrhunderts ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nibelgau ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Nibelgau (Wüstung)|Nibelgau]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Nibelgau lag nordwestlich von Mannholz. Er wurde in einer Urkunde aus dem Jahre 1271 erstmals erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Östliche Burgholzer Sägmühle ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Östliche Burgholzer Sägmühle]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mühle wurde von [[Andreas Kieser]] 1686 erwähnt. Weitere Nachrichten haben sich nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterwetzler ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Unterwetzler]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1446 wurde die Siedlung als &amp;#039;&amp;#039;Vnterwetzler&amp;#039;&amp;#039; genannt, als das Kloster Gotteszell seinen Hof an &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Knödler&amp;#039;&amp;#039; aus Pfahlbronn verkaufte. 1447 veräußerte &amp;#039;&amp;#039;Knödler&amp;#039;&amp;#039; den Hof an das Kloster Lorch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Webersgehren ====&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Webersgehren]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleine Einzelsiedlung wurde vor 1835 angelegt und 1845 erstmals erwähnt. Webersgehren wurde als &amp;#039;&amp;#039;neuere Ansiedlung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sie wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts wieder aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1847: 344 Einwohner, darunter 20 Katholiken; Gesamtgemeinde: 1753 Einwohner, davon 73 katholischer Konfession.&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch. Verlag der Königlichen Hofbuchdruckerei Guttenberg, Stuttgart 1847, S. 404.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinderatswahl bildet der Ortsteil Pfahlbronn ein Wohnbezirk im Sinne der baden-württembergischen [[Gemeindeordnungen in Deutschland|Gemeindeordnung]] für die [[Unechte Teilortswahl]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Pfahlbronn.png|links|mini|161x161px|Ehemaliges Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Pfahlbronn Variante.png|mini|155x155px|Variante]]&lt;br /&gt;
Die Altgemeinde Pfahlbronn führte ein Wappen und eine Flagge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Blasonierung]]&amp;#039;&amp;#039; des ehemaligen Gemeindewappens lautet: „In silbernem (in der [[Heraldik]] weißen) Wappenschild eine bewurzelte grüne Tanne vor einem durchgehenden schwarzen Zaun.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert auch eine Variante mit goldenem (gelbem) Wappenschild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Auflösung der Gemeinde Pfahlbronn zum 1. Januar 1972 ist das Gemeindewappen erloschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen kann jedoch von lokalen Vereinen und Privatpersonen zur Traditionspflege und als Abzeichen, Autoaufkleber oder [[Wimpel]] weiter verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Pfahlbronn führt die L&amp;amp;nbsp;1155 von [[Welzheim]] über Alfdorf, die bei [[Mutlangen]] Anschluss an die [[Bundesstraße 298|B&amp;amp;nbsp;298]] hat. Pfahlbronn ist nicht an das Schienennetz angebunden. Verbindungen und Anschluss zu den Bahnhöfen [[Bahnhof Lorch (Württ)|Lorch]] und [[Bahnhof Schwäbisch Gmünd|Schwäbisch Gmünd]] stellt der Busverkehr sicher. Dazu fährt ein Bus Richtung Welzheim. Als Ergänzung zu den Buslinien in den Abendstunden und am Wochenende wurden Rufautoverkehre eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.alfdorf.de/index.php?id=54&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|öffentliche Personennahverkehr]] wird durch den &amp;#039;&amp;#039;[[Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart]]&amp;#039;&amp;#039; sichergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radfernwege ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt der [[Deutscher Limes-Radweg|Deutsche Limes-Radweg]]. Er folgt dem [[Obergermanisch-Raetischer Limes|Obergermanisch-Raetischen Limes]] über 818&amp;amp;nbsp;km von [[Bad Hönningen]] am [[Rhein]] nach [[Regensburg]] an der [[Donau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder aus Pfahlbronn ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Rathaus Pfahlbronn Tafel.jpg|Truppenteil-Tafel am alten Rathaus&lt;br /&gt;
Datei:Wasserturm Pfahlbronn.jpg|Wasserturm in Pfahlbronn&lt;br /&gt;
Datei:Melmac Tower.JPG|Umspannwerk&lt;br /&gt;
Datei:Landappbw 91095 1822 Voggenbergmühle Alfdorf.jpg|Voggenbergmühle&lt;br /&gt;
Datei:Landappbw 91100 1822 Hagmühle Alfdorf.jpg|Hagmühle&lt;br /&gt;
Datei:Landappbw 600018 1817 Haghof Haghof.jpg|Haghof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die Einwohner Pfahlbronns wurden in früheren Zeiten scherzhaft &amp;#039;&amp;#039;Pfohlstecher&amp;#039;&amp;#039; (Pfahlstecher) genannt. Ein anderer [[Neckname]] war Leimespicker (wegen der früher verbreiteten Töpferei und dem Umgang der Einwohner mit [[Lehm]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Kennzeichen WN. Heimatkunde für den Rems-Murr-Kreis |Hrsg=Waldemar Lutz, Erich Scheible |Auflage=1 |Verlag=Verlag Waldemar Lutz Lörrach und Ernst Klett Schulbuchverlag GmbH |Ort=Lörrach und Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-12-258290-2 |Seiten=192}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Pfahlbronn verbundene Personen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Georg Friedrich vom Holtz zu Niederholz]] (1597–1666), Offizier im Dreißigjährigen Krieg, wuchs im Ortsteil Adelstetten auf&lt;br /&gt;
* [[Wilhelmine Freiin von Tunderfeld-Rhodis|Wilhelmine Prinzessin von Württemberg]] (1777–1822), Hofdame und Ehefrau [[Wilhelm Friedrich Philipp von Württemberg|Wilhelm Friedrich Philipps von Württemberg]], verbrachte ihre Jugend in Adelstetten&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Gamm|Rüdiger Gramm]] (* 1971), Gedächtnis- und Mentaltrainer, verbrachte seine Jugend in Rienharz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Welzheim |Titel=Gemeinde Pfahlbronn |Seite=209–224 |Wikisource=Kapitel B 7}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Rems-Murr-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag. Stuttgart 1980. ISBN 3-8062-0243-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.alfdorf.de/index.php?id=58 Geschichte Pfahlbronns auf der Website der Gemeinde Alfdorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Alfdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16156730-7|VIAF=170717633}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohnbezirk von Alfdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rems-Murr-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rems-Murr-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1293]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cyber Herbert</name></author>
	</entry>
</feed>