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	<title>Pfäfers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:30:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Pf%C3%A4fers&amp;diff=171100&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: linkfix</title>
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		<updated>2026-02-18T07:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Pfäfers 2007.png&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Pfäfers-blazon.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Pfäfers von der Valenserstraße.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Sicht auf Pfäfers von der Valenserstrasse&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Wahlkreis Sarganserland|Sarganserland]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Wahlkreis Sarganserland&lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| BFS = 3294&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| PLZ = 7312 Pfäfers&amp;lt;br /&amp;gt;7313 [[St. Margrethenberg]]&amp;lt;br /&amp;gt;7314 [[Vadura]]&amp;lt;br /&amp;gt;7315 [[Vättis]]&amp;lt;br /&amp;gt;7317 [[Valens SG|Valens]]&amp;lt;br /&amp;gt;7317 [[Vasön]]&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.98915&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9.50090&lt;br /&gt;
| HÖHE = 820&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 128.53&lt;br /&gt;
| QUELLE-FLÄCHE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = Josef Riederer (SVP)&lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.pfaefers.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pfäfers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Ostschweizer Dialekt|ostschweizerdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Pfääfers&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|pfɛːfərs}}],&amp;lt;ref name=&amp;quot;sgnb&amp;quot;&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/de/record/802003294 &amp;#039;&amp;#039;Pfäfers.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Galler Namenbuch&amp;#039;&amp;#039; auf ortsnamen.ch. Abgerufen am 7.&amp;amp;nbsp;April 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; {{rmS|{{Audio|Roh-sursilvan-Faveras.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Faveras&amp;#039;&amp;#039;}}}}) ist eine [[politische Gemeinde]] und eine [[Ortschaft]] im [[Schweiz]]er [[Kanton St.&amp;amp;nbsp;Gallen]]. Sie liegt im Wahlkreis [[Wahlkreis Sarganserland|Sarganserland]] oberhalb von [[Bad Ragaz]]. Die Gemeinde umfasst das Dorf Pfäfers am Ausgang des [[Tamina (Fluss)|Taminatals]] auf einem Plateau über der [[Alpenrheintal|Rheinebene]] sowie die Ortschaften [[St.&amp;amp;nbsp;Margrethenberg]], [[Vadura]], [[Valens SG|Valens]], [[Vasön]] und [[Vättis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] Pfäfers umfasst die Ortschaft Pfäfers selber sowie St.&amp;amp;nbsp;Margrethenberg und Vadura.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfäfers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Pfäfers liegt auf etwa 800 [[Meter über Meer|m über Meer]] am Eingang des [[Taminatal]]s und zählt rund 730 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfäfers&amp;quot; /&amp;gt; Die Gemeinde erstreckt sich nach Süden über das Taminatal bis zum [[Kunkelspass]] und von Vättis nach Westen ins Hochtal [[Calfeisen]]. Sie ist geprägt von grossen Höhenunterschieden von der Taminaschlucht 693 m bis zum [[Ringelspitz]] 3247 m, von Wäldern, Wiesland, Alpen sowie den Stauseen [[Gigerwaldsee|Gigerwald]] und Mapragg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In St. Margrethenberg oberhalb von Pfäfers auf rund 1200&amp;amp;nbsp;m über Meer steht die [[Festung Furggels]], die im Zweiten Weltkrieg und in der Nachkriegszeit einen Teil der Festung Sargans bildete.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Margrethenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vadura (957&amp;amp;nbsp;m über Meer) auf der rechten Seite des Taminatals liegen die Zentrale und das Ausgleichsbecken Mapragg der [[Kraftwerke Sarganserland]]. Das Pumpspeicherkraftwerk produziert jährlich im Schnitt 444 Mio. kWh elektrische Energie.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vadura}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valens liegt auf der linken Seite im [[Taminatal]] auf 913&amp;amp;nbsp;m über Meer. Wichtigster Arbeitgeber ist die Klinik Valens, deren Behandlungen unterstützt werden durch Therapien in der Therme.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Valens SG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vasön befindet sich hinter Valens ebenfalls auf der linken Talseite ca. 920&amp;amp;nbsp;m über Meer. Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Land- und Forstwirtschaft.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vasön}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vättis liegt hinten im Taminatal auf ca. 940&amp;amp;nbsp;m über Meer. Die Bevölkerung lebt in erster Linie von Land- und Forstwirtschaft sowie vom Gewerbe.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Vättis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Piz Sardona]] findet sich ein [[Liste der Dreikantonsecken der Schweiz|Dreikantonseck]] zu den Kantonen [[Kanton Glarus|Glarus]] und [[Kanton Graubünden|Graubünden]] ({{Coordinate|NS=46.9163|EW=9.2489|type=landmark|dim=1|region=CH-GL/CH-GR/CH-SG|text=ICON2|name=Zwischen Piz Sardona und Piz Segnas – Dreikantonseck GL, GR, SG}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wartenstein Pfäfers3.jpg|mini|links|Ruine Wartenstein]]&lt;br /&gt;
Im Drachenloch oberhalb Vättis wurden [[Höhlenbär]]en&amp;amp;shy;knochenfunde aus dem [[Paläolithikum]], aber keine ebenso frühen Siedlungsspuren gefunden. Eine vorrömische Lanzenspitze wurde in Pardätsch und [[römische Münzen]] bei Vättis entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früheste Erwähnungen von Pfäfer sind 762 &amp;#039;&amp;#039;Athalbertus abbas de Fabarias,&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;850 &amp;#039;&amp;#039;Coenobii Pfeuers proprietates […] ad cellam, quae vocatur Fauares&amp;#039;&amp;#039; (Abschrift von &amp;lt;1572) und 905 &amp;#039;&amp;#039;Favares,&amp;#039;&amp;#039; spätere beispielsweise &amp;lt;1320 &amp;#039;&amp;#039;Pheúers&amp;#039;&amp;#039; und 1329 &amp;#039;&amp;#039;Phêvers&amp;#039;&amp;#039;. Der Ortsname geht wahrscheinlich auf das mittellateinische Appellativ &amp;#039;&amp;#039;fabaria, favaria&amp;#039;&amp;#039; ‘Bohnenacker’ zurück, das im Alträtoromanischen lautgesetzlich zu &amp;#039;&amp;#039;*favaira&amp;#039;&amp;#039; und später zu &amp;#039;&amp;#039;*favera&amp;#039;&amp;#039; wurde. Eine alternative, in lautlicher Hinsicht denkbare Herleitung von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;*faguaria&amp;#039;&amp;#039; ‘Buchenwald’ ist deshalb problematisch, weil ein hieraus entwickeltes rätoromanisches &amp;#039;&amp;#039;*fauera&amp;#039;&amp;#039; ‘Buchenwald’ unbezeugt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sgnb&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Pfäfers ist bis 1798 mit jener des 730/750 gegründeten [[Kloster Pfäfers|Benediktinerklosters Pfäfers]] verbunden. Die [[Grundherrschaft]] der Abtei erstreckte sich ab dem [[Hochmittelalter]] über das ganze [[Tamina (Fluss)|Taminatal]]. Zum Schutz der Abtei wurde 1206 auf einem unterhalb von ihr gelegenen, nach Osten steil abfallenden Felskopf die [[Burg Wartenstein (Pfäfers)|Burg Wartenstein]] errichtet, die den Äbten zeitweise als Wohnsitz diente. Sie blieb als Ruine erhalten. Ab 1382 wurde das warme Thermalwasser der Taminaquelle als [[Bad Pfäfers]] genutzt. Von den sich im 14. Jahrhundert im [[Calfeisental]] ansiedelnden [[Walser]]n blieb die 1432 erstmals erwähnte [[St. Martin SG|St.-Martinskapelle]] erhalten. Die [[spätmittelalter|spätmittelalterlichen]] Kirchen mit den [[Patrozinium|Patrozinien]] St. Maria Magdalena und St. Evort sind archäologisch nicht belegt. Die 1688 bis 1694 in Pfäfers erbaute Abteikirche dient seit 1838 als Pfarrkirche. Vättis mit der St.-Anian-Kirche war ab dem 13. Jahrhundert [[Pfarrei]]. Die Dorfkapelle Vasön ist ein Neubau von 1980/81, in Vadura entstand 1955 eine Bruder-Klaus-Kapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bad Pfäfers 1629.tif|mini|links|Bad Pfäfers in der Taminaschlucht. Radierung von Matthaeus Merian, 1629&amp;lt;br /&amp;gt;Der Längsschnitt durch die enge Taminaschlucht zeigt den hängenden Steg, der von der Naturbrücke hinunter zu den ältesten Badegebäuden bei der heissen Quelle führt. 1630 begann man, das Thermalwasser mit einer Wasserleitung oder Bisse aus der engen Schlucht zu einer Terrasse zu leiten, wo ein neues Bad und Hospiz entstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
1803 wurden die Ortsgemeinden Pfäfers, Valens mit Vasön und Vättis zur [[Politische Gemeinde|politischen Gemeinde]] Pfäfers vereinigt und dem Kanton St. Gallen einverleibt. Im Besitz der [[Ortsgemeinde (Schweiz)|Ortsgemeinde]] befinden sich dreizehn Alpen mit einer Fläche von 1316 ha. 1839/40 wurde eine Wasserleitung erstellt, die einen Teil des Thermalwassers der Tamina nach [[Bad Ragaz|Ragaz]]&amp;lt;!-- damalige Bezeichnung --&amp;gt; hinunterleitete, wo in der Folge ein weiterer Badekurort entstand. 1847 eröffnete der Kanton St. Gallen in der 1838 aufgehobenen Benediktinerabtei die kantonale Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke, die spätere [[psychiatrische Klinik]] St. Pirminsberg, die auch der Suchtbehandlung dient. 2007 arbeiteten dort 245 und in der Rehabilitationsklinik in Valens 350 Mitarbeiter. Von diesen Beschäftigten wohnten nur wenige in der Gemeinde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Pfäfers, Blick Nordnordosten Falknis-LBS H1-017111.tif|mini|Pfäfers. Luftbild von [[Werner Friedli (Fotograf)|Werner Friedli]] aus dem Jahr 1954]]&lt;br /&gt;
Bis 1798 bildeten die [[Lehen]]sleute der Abtei sowie freie Bauern der Gemeinde eine Genossame. Diese war in einem Verband mit Vättis, Valens und Ragaz der [[Niedere Gerichtsbarkeit|niederen Gerichtsbarkeit]] der Abtei Pfäfers unterstellt. Brände und Naturkatastrophen wie Lawinen und Überschwemmungen suchten die Gemeinde bis ins 20. Jahrhundert immer wieder heim. 1954 wurde die Sekundarschulgemeinde Pfäfers-Vättis gegründet, 1971 die Schule in Vadura aufgehoben und nach Pfäfers verlegt, 1984 in der Gemeinde das neue Oberstufenzentrum eröffnet. Von 1855 bis ca. 1965 wurden bei Vadura Schiefer sowie im 18. und 19. Jahrhundert im Bergwerk Gnapperkopf bei Vättis Kupfer- und Silbererze abgebaut. Seit 1961 befindet sich der Sitz der damals gegründeten Kraftwerke Sarganserland in Pfäfers. 1977 erfolgte die Inbetriebnahme des [[Gigerwaldsee|Stausees Gigerwald]] mit seiner 147 m hohen Staumauer. 1969 stellte das Bad Pfäfers den Betrieb ein. Als Ersatz wurde 1970 die Rheuma- und Rehabilitationsklinik Valens mit öffentlich zugänglichem Thermalbad eröffnet. Etwas Kleingewerbe und vor allem Viehzucht, Alp- sowie Forstwirtschaft gaben Pfäfers auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein ländliches Gepräge.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfäfers Kloster.jpg|mini|x220px|Pfäfers mit dem Klostergebäude]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;     || 1831 || 1850 || 1900 || 1950 || 1980 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||1634 || 1315 || 1510 || 1900 || 1814 || 1754 || 1571 || 1528&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=right| &amp;lt;small&amp;gt;Quelle&amp;lt;/small&amp;gt; || colspan=&amp;quot;6&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;|| colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFS-PX-Web&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 2022 hatte die Ortschaft Pfäfers {{#expr:329+334}} Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Bevölkerung pro PLZ|7312|2022-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerung ab 15 Jahren nach Religionszugehörigkeit, 2019&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sg.ch/ueber-den-kanton-st-gallen/statistik/statistikdatenbanken.html |titel=Statistikdatenbank STADA2, Gemeinden Kanton St.Gallen: Pfäfers |hrsg=Kanton St. Gallen |abruf=2020-12-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Zugehörigkeit !! %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glaubensgemeinschaft|Mit Religionszugehörigkeit]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;87,8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |- [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] || 65,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |- [[Evangelisch-reformierte Kirche|evangelisch-reformiert]] || 14,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |- [[Liste christlicher Konfessionen|andere christliche Konfession]] || {{0}}1,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |- [[Liste von Religionen und Weltanschauungen|andere Religion]]|| {{0}}6,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Konfessionslosigkeit|Ohne Religionszugehörigkeit]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12,2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfäfers-blazon.svg|links|60px]]&lt;br /&gt;
Gemäss einer Legende wollte der heilige [[Pirminius|Pirmin]] in der Gegend von Landquart ein Kloster gründen. Als die Arbeiter die Bäume fällten, hieb sich einer von ihnen unglücklich ins Bein. Während sich die Mönche um den Verletzten kümmerten, flatterte plötzlich eine schneeweisse Taube herbei, hob einen blutbespritzten Holzspan auf und flog davon. Die Mönche folgten ihr und fanden sie wieder im Taminatal, wo sie sich auf einem Baum niedergelassen hatte. Der heilige Pirmin sah dies als Zeichen Gottes an und beschloss, das Kloster an dieser Stelle, da wo das heutige Pfäfers liegt, zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erzählung ist in den Deckengemälden der Kustorei der Klosterkirche Pfäfers dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitswesen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St. Pirminsberg Station A8 - panoramio.jpg|mini|Klinik St. Pirminsberg Station A8]]&lt;br /&gt;
Die grössten Arbeitgeber der Gemeinde sind die Klinik St. Pirminsberg (Psychiatrie-Dienste Süd) in Pfäfers und die Klinik Valens (Rehabilitationszentrum) in Valens. In der Klinik St. Pirminsberg für Psychiatrie, Psychotherapie und Suchtbehandlung behandeln rund 500 Mitarbeitende seelisch kranke Menschen aus dem Südteil des Kantons St. Gallen und aus dem Fürstentum Liechtenstein. Die Klinik St. Pirminsberg hat 143 Betten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bieten auch die Land- und Forstwirtschaft sowie das Kleingewerbe zahlreiche Arbeitsplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Ortschaften in der Gemeinde Pfäfers sind Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen. Von Vättis ist das zerklüftete [[Calfeisental]] erreichbar. Auf den Vättnerberg führt eine Seilbahn. Von dort ist Drachenloch erreichbar, das schon in der Steinzeit bewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter wird auf dem St. Margrethenberg eine Skiliftanlage betrieben. Langlauf ist sowohl auf dem St. Margrethenberg als auch in Vättis möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2016-09-07 3 Taminabrücke 2016-9 1.jpg|mini|Taminabrücke, letzte Bauarbeiten im Jahr 2016]]&lt;br /&gt;
Pfäfers und Valens sind eigentlich unabhängig voneinander durch Strassen mit [[Bad Ragaz]] verbunden. Im Jahre 2010 wurde eine Strassenbrücke zwischen Valens und Pfäfers projektiert, da eine Sanierung der Strasse zwischen Bad Ragaz und Valens auf Grund des instabilen Rutschgebiets entlang der Strasse unwirtschaftlich gewesen wäre. Im Februar 2012 wurde das Projekt vom Kantonsrat beschlossen, und im März 2013 war Baubeginn der [[Taminabrücke]]. Diese wurde im Jahre 2017 in Betrieb genommen, um weiterhin eine sichere Zufahrt nach Valens zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Eröffnung der Taminabrücke wurde die Gemeinde von den beiden [[Postauto]]linien Bad Ragaz–Pfäfers–Vadura–Mapragg–Vättis–Gigerwald und Bad Ragaz–Valens–Vasön–Mapragg erschlossen. Seit der Eröffnung der Taminabrücke und somit der direkten Verbindung von Pfäfers nach Valens wurden die beiden Postautokurse zu einem Kurs Bad Ragaz–Pfäfers–Valens–Vasön–Vättis–Gigerwald zusammengelegt. Das alte Bad Pfäfers ist mit dem Schluchtenbus von Bad Ragaz erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1892 bis 1964 war Pfäfers Sommers mit der [[Drahtseilbahn Ragaz-Wartenstein]] erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Pfäfers gibt es drei Kindergärten, drei Primarschulen sowie ein Oberstufenzentrum. Je ein Kindergarten und eine Primarschule befinden sich in Pfäfers, Vättis und Valens. Die Sekundar- bzw. die Realschule wird von den Schülern in Pfäfers besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfaefers-01.jpg|mini|Pfäfers mit dem ehemaligen [[Kloster Pfäfers]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Pfäfers}}&lt;br /&gt;
Sehenswert ist die [[Kloster Pfäfers|ehemalige Klosterkirche]], welche 1694 im Barockstil erbaut wurde, und die [[Burg Wartenstein (Pfäfers)|Ruine Wartenstein]]. Pfäfers ist u.&amp;amp;nbsp;a. Ausgangspunkt für die Wanderungen:&lt;br /&gt;
* über die Naturbrücke in die [[Taminaschlucht]] und zum alten [[Bad Pfäfers]] mit dem Paracelsusmuseum und Bädermuseum.&lt;br /&gt;
* hinauf ins Hochtal von St. Margrethenberg zum Aussichtspunkt [[Pizalun]] oder über die Alp Salaz Richtung [[Calanda (Gebirgsmassiv)|Calanda]].&lt;br /&gt;
* Im [[Drachenlochmuseum]] in [[Vättis]] können Funde aus der [[Drachenloch (Vättis)|Drachenlochhöhle]] besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;→ siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; Artikel &amp;#039;&amp;#039;[[St. Margrethenberg]], [[Vadura]], [[Valens SG|Valens]], [[Vasön]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Vättis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Anton Kaiser]] (* 27. September 1792 in Gams; † 19. Februar 1853 in Chur), Stifts- und Badearzt am Ort&lt;br /&gt;
* [[Robert Mader]] (* 21. Juli 1847 in Pfäfers; † 27. April 1936 in St. Gallen), Hotelier und Mäzen&lt;br /&gt;
* [[August Cramer]] (* 10. November 1860 in Pfäfers; † 5. September 1912 in Göttingen), deutscher Psychiater und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1355|Pfäfers (Gemeinde)|Autor=Franz Xaver Bischof}}&lt;br /&gt;
* [[Fritz Lendi]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesegnete Wasser. Eine Schilderung.&amp;#039;&amp;#039; Walter Loepthien, Meiringen/Stuttgart 1954.&lt;br /&gt;
* Erwin Rothenhäusler, Dora Fanny Rittmeyer, Benedikt Frei: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons St.&amp;amp;nbsp;Gallen, Band I: Bezirk Sargans&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler der Schweiz]].&amp;#039;&amp;#039; Band 25). Hrsg. von der [[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]]. Bern 1951. {{DNB|750089172}}.&lt;br /&gt;
* Sibylle Malamud, Pascale Sutter: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsquellen des Kantons St. Gallen. Dritter Teil: Die Landschaften und Landstädte. Band 2: Die Rechtsquellen des Sarganserlandes&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen]].&amp;#039;&amp;#039; XIV. Abteilung). Basel 2013 [https://www.ssrq-sds-fds.ch/online/SG_III_2/index.html#p_III].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.pfaefers.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Pfäfers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HLS|1355|Pfäfers (Gemeinde)|Autor=Franz Xaver Bischof}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BFS-PX-Web&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.pxweb.bfs.admin.ch/pxweb/de/px-x-0102010000_104/-/px-x-0102010000_104.px/&lt;br /&gt;
 |titel=Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton (-) / Bezirk (&amp;gt;&amp;gt;) / Gemeinde (......), Bevölkerungstyp, Geburtsort und Staatsangehörigkeit&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-12-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pfäfers&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[&lt;br /&gt;
https://www.pfaefers.ch/de/portrait/geografie/welcome.php?action=showinfo&amp;amp;info_id=4150 &amp;#039;&amp;#039;Pfäfers.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Webseite der Gemeinde Pfäfers, abgerufen am 8. Oktober 2020&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wahlkreis Sarganserland}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4219379-5|VIAF=234662193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pfafers}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfäfers| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im St. Galler Rheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heilbad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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