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	<title>Peyami Safa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:14:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Peyami_Safa&amp;diff=1084880&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-10-26T14:23:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peyami Safa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. April]] [[1899]] in [[Istanbul]]; † [[15. Juni]] [[1961]] ebenda), Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Server Bedi&amp;#039;&amp;#039;, war ein türkischer [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peyami Safa is working in Yedigün.png|mini|Peyami Safa in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Sein Vater, der bekannte Schriftsteller [[Ismail Safa]], lebte mit der Familie in [[Sivas]]. Er starb, als Peyami Safa zwei Jahre alt war. Danach zog Safa mit seiner Mutter nach [[Istanbul]]. Aufgrund einer schweren Knochenerkrankung entging Safa im Alter von acht Jahren nur knapp einer Amputation eines Armes und musste seine Schullaufbahn in diesem Alter abbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 13 Jahren begann Safa als Drucker zu arbeiten. Seine erste Kurzgeschichte veröffentlichte er mit 14. Im Jahr 1912 erhielt er eine Anstellung beim türkischen Postministerium und konnte nebenbei seine Schulbildung nachholen. Von 1914 bis 1918 arbeitete er als Lehrer und veröffentlichte Texte in der Istanbuler Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Yirminci Asır&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmählich konnte er als Literat Fuß fassen. Er veröffentlichte weiter in Zeitungen wie [[Cumhuriyet]] und [[Son Posta]] und verschiedenen Zeitschriften und schrieb nebenbei [[Roman]]e, [[Kurzgeschichte]]n, [[Essay]]s, [[Biographie|n]] und [[Novelle]]n. Unter dem [[Pseudonym]] Server Bedi veröffentlichte er [[Kriminalroman]]e, mit denen er seinen Lebensunterhalt finanzierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1930er Jahre wurde er [[Feuilleton]]redakteur der Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Cumhuriyet&amp;#039;&amp;#039;. Später verließ er sie, nachdem sich der Herausgeber öffentlich davon distanziert hatte, dass Safa als Redakteur ein Gedicht des zu diesem Zeitpunkt inhaftierten [[Nâzım Hikmet]] abgedruckt hatte. Mit Hikmet war Safa seit ihrer gemeinsamen Zeit in den 1920er-Jahren bei der von [[Zekeriya Sertel]] herausgegebenen Kulturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Resimli Ay]]&amp;#039;&amp;#039; befreundet; die erste Ausgabe seines 1930 erschienenen Romans &amp;#039;&amp;#039;Dokuzuncu Hariciye Koğuşu&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel: „Saal 9 für äußere Krankheiten“) hatte er Hikmet gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe seines Lebens änderte Safa mehrfach seine weltanschaulichen und politischen Überzeugungen. In jüngeren Jahren hatte er [[Sozialismus|sozialistische]] und [[Kemalismus|kemalistische]] Ansichten, ab den 1930er Jahren ließ er sich von [[Ahmet Ağaoğlu]]s Symbiose aus [[Liberalismus]] und [[Panturkismus]] inspirieren. Zuletzt vertrat er konservative Ansichten mit nationalistischen und islamischen Einschlägen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Weggang von der &amp;#039;&amp;#039;Cumhuriyet&amp;#039;&amp;#039; begann Safa, für die Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Ulus (Zeitung)|Ulus]]&amp;#039;&amp;#039; sowie die nationalistische Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Çınaraltı&amp;#039;&amp;#039; und die von [[Necip Fazıl Kısakürek]] herausgegebene [[Islamismus|islamistische]] Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Büyük Doğu&amp;#039;&amp;#039; („Großer Osten“) zu schreiben. Weltanschaulich wandte er sich vom [[Materialismus]] dem [[Mystizismus]] zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1944 stand Safas Name auf einer Liste von 47 Namen, die zur Vorbereitung des [[Rassismus-Turanismus-Verfahren]]s erstellt wurde; allerdings gehörte er nicht zu den 27 Angeklagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 schrieb Safa in &amp;#039;&amp;#039;Ulus&amp;#039;&amp;#039; vehement gegen die Kampagne zur Freilassung seines früheren Freundes Hikmet. Dies hatte nicht nur politische Gründe, weil Safa inzwischen überzeugter [[Antikommunismus|Antikommunist]] war, sondern war auch Folge einer persönlichen Kränkung, weil Hikmet in einem unter Pseudonym erschienenen Beitrag in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Tan (1935)|Tan]]&amp;#039;&amp;#039; gegen ihn als „Salonintellektuellen“ polemisiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre verließ er &amp;#039;&amp;#039;Ulus&amp;#039;&amp;#039; und gründete die Kulturzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Türk Düşüncesi&amp;#039;&amp;#039; („Türkisches Denken“). 1954 begann er auf Einladung von [[Ali Naci Karacan]] Kolumnen für die &amp;#039;&amp;#039;Milliyet&amp;#039;&amp;#039; zu schreiben, wo er sich auf polemische Art mit dem für dasselbe Blatt schreibenden [[Aziz Nesin]] wiederholt öffentlich stritt. 1959 wechselte er zur konservativen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Tercüman]]&amp;#039;&amp;#039;, für die er bis zu seinem Tod schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Polemik]] mit Aziz Nesin war nicht die erste in Safas publizistischem Leben, zu früheren Zeiten lieferte er sich öffentliche Polemik mit Autoren wie [[Necip Fazıl Kısakürek]], [[Ahmet Hâşim]] oder [[Celal Nuri İleri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literarisches Werk ==&lt;br /&gt;
Zentrale Themen seines Schaffens sind der Gegensatz zwischen [[Orient]] und [[Okzident]] und die Frage nach der Rolle der Türkei zwischen diesen beiden Polen. In zahlreichen Essays seiner späteren Zeit hat Safa gegen eine zwanghafte Verwestlichung der Türkei argumentiert: Er sah im [[Kemalismus]] die Gefahr, dass durch eine zu starke Annäherung an den Westen moralische Schwäche in die türkische Gesellschaft Einzug halten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem ersten Roman &amp;#039;&amp;#039;Sözde Kızlar&amp;#039;&amp;#039; („Die Scheinmädchen“) stellt er diesen Konflikt anhand des Vergleichs zwischen Frauen in verschiedenen türkischen Gebieten dar. Die anatolischen Frauen zeichnet Safa dabei tugendhaft und keusch, während er Frauen aus Istanbul als sittenlose Personen darstellt, die ihre Liebe zur Nation und zur Religion verloren haben. Ähnlich in seinem 1931 erschienenen Roman &amp;#039;&amp;#039;Fatih-Harbiye&amp;#039;&amp;#039; (deutscher Titel: „Zwischen Ost und West“): Darin vergleicht Safa zwei gegensätzliche Stadtteile Istanbuls: das konservative Fatih und das eher westlich orientierte Harbiye. Die zwei männlichen Hauptpersonen, die um dieselbe Frau werben, stammen aus diesen gegensätzlichen Welten und sind unterschiedlich sozialisiert. Die Protagonistin ist zwischen beiden Welten hin- und hergerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; nennt Safa einen „großen türkischen Romancier“&amp;lt;ref name=&amp;quot;FAZ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FAZ&amp;#039;&amp;#039; vom 20. September 2004, Seite 10&amp;lt;/ref&amp;gt;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; schreibt über ihn: „Peyami Safa, ein konservativer Romancier und Publizist, leugnete nicht die hohen Werte der westlichen Kultur, behauptete aber, dass sich diese Kultur seit Mitte des 19. Jahrhunderts in einer schweren geistigen Krise befinde und somit keine Vorbildwirkung mehr ausüben könne.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;NZZ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;NZZ&amp;#039;&amp;#039; vom 26. November 2005, Seite 73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
Safas außerordentlich produktives Schaffen umfasst neben zahllosen Beiträgen für Zeitungen und Zeitschriften 13 Romane, sechs Erzählbände, ein Drama sowie 15 Sachbücher in der Reihe „Was ist …?“ bzw. „Wer ist …?“. Seine Zeitungsbeiträge erschienen in teils posthum publizierten 18 Büchern. Hinzu kommen die unter dem Pseudonym Server Bedi veröffentlichte [[Trivialliteratur|trivialliterarische]] 40 Romane und 63 Kurzgeschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deutsch sind von Peyami Safa unter anderem erschienen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saal 9 für äußere Krankheiten&amp;#039;&amp;#039; – Gummersbach: Florestan 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Ost und West&amp;#039;&amp;#039; – Leipzig: Payne 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scheinmädchen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Beşir Ayvazoğlu: &amp;#039;&amp;#039;Peyami Safa&amp;#039;&amp;#039;, in: Türkiye Diyanet Vakfı (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;TDV İslam Ansiklopedisi&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 35, Istanbul 2008, S. 437–440, ISBN 975-389-457-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122003519}}&lt;br /&gt;
* [http://www.turkishculture.org/pages.php?ChildID=125&amp;amp;ParentID=3&amp;amp;ID=4&amp;amp;ChildID1=256&amp;amp;miMore=1 www.turkishculture.org] – Biographie und Bibliographie (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122003519|LCCN=n/82/203696|VIAF=32016552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Safa, Peyami}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Türkisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Türkei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cumhuriyet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Safa, Peyami&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bedi, Server (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=türkischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. April 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Juni 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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