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	<title>Peutingerhaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Peutingerhaus Augsburg 2.jpg|mini|Die nördliche Schaufassade]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Peutingerhaus Augsburg 1.jpg|mini|Eckansicht]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peutingerhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Augsburg]] diente ab 1515 als Wohnsitz des [[Humanist]]en und Stadtschreibers [[Konrad Peutinger]] (1465–1547). Das im Kern noch aus dem [[Mittelalter]] stammende Gebäude wurde im 18. Jahrhundert umgebaut. In den Wänden der Tordurchfahrt und des Innenhofs  befinden sich einige [[Römisches Reich|römische]] Grabsteine und ein Stein aus dem Mittelalter mit [[Hebräische Sprache|hebräischer]] Inschrift, die der passionierte Antikensammler Peutinger dort einmauern ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Peutingerhaus befindet sich in der Peutingerstraße nahe der Römermauer vor dem [[Augsburger Dom]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 14. Jahrhundert gehörte das neben dem Dombezirk gelegene Grundstück der Familie [[Ilsung (Patrizierfamilie)|Ilsung]]. 1515 erwarb Konrad Peutinger das dort stehende Wohngebäude als Wohnsitz für sich und seine vielköpfige Familie. Der hoch angesehene [[Jurist]] und [[Patrizier]] empfing dort zahlreiche hochrangige Gäste, so etwa 1518 den [[Reformation|Reformator]] [[Martin Luther]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geräumige, palaisartige Gebäude bot genügend Raum für Peutingers umfangreiche Privatbibliothek und seine Sammlungen antiker Steinmonumente, Münzen, Gemälde, Druckgrafiken und Kunstobjekte. Im Haus wurde auch die berühmte [[Tabula Peutingeriana]] aufbewahrt, eine spätrömische Straßenkarte aus der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts n. Chr., die zum [[Weltdokumentenerbe]] der UNESCO zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Teile von Peutingers Bibliothek befinden sich im Besitz der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in München und der Studienbibliothek [[Dillingen an der Donau|Dillingen]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Tabula Peutingeriana&amp;#039;&amp;#039; gelangte über die Kaiserliche Hofbibliothek in Wien an die [[Österreichische Nationalbibliothek]]. Von den übrigen Sammlungen sind nur noch wenige Stücke nachweisbar. An Ort und Stelle verblieben nur die in der Tordurchfahrt und dem Innenhof eingemauerten römischen Grabmonumente und eine Steintafel mit einer hebräischen Inschrift am Rückgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1750 kaufte der Arzt Ignaz Xaver Frank das Haus von den Nachkommen Peutingers und begann mit einem repräsentativen Umbau des Komplexes. Die beiden Flügel wurden hinter einer gemeinsamen Fassade mit [[Pilaster]]gliederung zusammengefasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1871 verlegte der Drucker Philipp Jakob Pfeiffer seinen Betrieb in das [[Stadtpalais|Palais]]. 1889 wurde dort der Altphilologe [[Rudolf Pfeiffer (Philologe)|Rudolf Pfeiffer]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peutingerhaus 5.jpg|miniatur|Die Torhalle nach Norden]]&lt;br /&gt;
=== Das Gebäude ===&lt;br /&gt;
Den beiden Flügeln des Hauptbaues wurde 1763 eine [[Rokoko]]fassade vorgeblendet. Die eigentliche Schaufassade ist die kürzere Nordfront gegen den ehemaligen Domfriedhof, der im 19. Jahrhundert zum Paradeplatz umgestaltet wurde. Nordöstlich des Peutingerhauses stand bis 1808 die ehemalige Tauf- und Seelsorgekirche St. Johannes, deren Fundamente als [[Archäologie|archäologisches Fenster]] freigelegt und teilweise aufgemauert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordfassade ist reicher gegliedert als die lange Nordfront. Auf dem &amp;#039;&amp;#039;genuteten&amp;#039;&amp;#039; Erdgeschoss dieses Eingangsflügels sitzen zwei Obergeschosse. Über dem Portal steigt ein [[Risalit|Mittelrisalit]] mit Pilastern auf. Der flache Rundbogen des Eingangs ist von einer Giebelblende bekrönt, in die ein [[Medaillon (Ornament)|Medaillon]] mit einer Muttergottesdarstellung eingelassen ist. Seitlich flankieren je zwei Pilaster flache Inschriftennischen mit Muschelkalotten, die wohl auf die im 16. Jahrhundert sehr bekannte [[Epigramm]]-Sammlung Peutingers Bezug nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Risalites sind die drei Fenster des ersten Obergeschosses mit [[Rocaille]]kartuschen abgeschlossen. Die lange Westseite ist ähnlich gegliedert, zeigt aber keinen Risalitvorsprung. Beide Flügel sind von niedrigen [[Walmdach|Walmdächern]] bedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren ist eine vierläufige Treppe mit [[Baluster|Holzbalustern]] erhalten, die wohl im dritten Viertel des 18. Jahrhunderts eingebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Steindenkmäler ===&lt;br /&gt;
Durch die Einfahrt mit Korbbogen gelangt man in den schmalen Innenhof, der im Süden und Osten durch niedrigere Nebengebäude begrenzt ist. In die Wände der Eingangshalle sind einige spätrömische Inschriftensteine eingelassen. Der südliche Querbau trägt eine Tafel mit einer Inschrift (1445), die als erste hebräische Nachricht nach der Ausweisung der Augsburger [[Juden]] im Jahre 1440 gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutendste Steinmonument des Peutingerhauses ist ein spätkaiserzeitliches Steinpfeilergrabmal ohne Schuppendach, das ungeschützt als &amp;#039;&amp;#039;Prellstein&amp;#039;&amp;#039; in der inneren Tordurchfahrt steht. Zwei weitere figurale Grabsteine aus der Eingangshalle wurden geborgen und ins [[Römisches Museum Augsburg|Römische Museum]] in der ehemaligen Dominikanerkirche überführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inschriften der Steindenkmäler seiner Privatsammlung wurden von Peutinger im Jahr 1520 publiziert. Bereits 1505 hatte Peutinger 23 römische Inschriften aus Augsburg veröffentlicht.&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Peutingerhaus 2.jpg|Römische Inschriftentafel im Innenhof&lt;br /&gt;
Datei:Peutingerhaus 3.jpg|Grabpfeilermonument in der Durchfahrt&lt;br /&gt;
Datei:Peutingerhaus 4.jpg|Mittelalterliche [[Spolie]] mit hebräischer Inschrift&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Tilman Breuer: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Augsburg&amp;#039;&amp;#039; (Bayerische Kunstdenkmale, Kurzinventar). München, 1958&lt;br /&gt;
*[[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler, Bayern III; Schwaben&amp;#039;&amp;#039; (Bearb: Bruno Bushart, Georg Paula). München, Berlin, 1986&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Peutingerhaus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheit aufgedeckt – Archäologie und Bauforschung. Tag des offenen Denkmals 2008&amp;#039;&amp;#039;, S. 32/33. Stadt Augsburg, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.371719|EW=10.89637|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rokokobauwerk in Augsburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augsburg-Innenstadt, St. Ulrich–Dom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Neitram</name></author>
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