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	<title>Petzow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Datum ausgeschrieben (Wikipedia:Datumskonventionen)</title>
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		<updated>2026-04-20T06:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datum ausgeschrieben (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Datumskonventionen&quot; title=&quot;Wikipedia:Datumskonventionen&quot;&gt;Wikipedia:Datumskonventionen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil Petzow der brandenburgischen Stadt Werder (Havel). Zum gleichnamigen deutschen Materialwissenschaftler siehe [[Günter Petzow]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Werder (Havel)&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/20/44/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/56/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 38 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 380&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.werder-havel.de/jugend-familie-soziales/die-stadt/die-ortsteile.html |titel=Unsere Ortsteile |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Werder (Havel) |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1929-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 14542&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03327&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Petzow Kirche.jpg  &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfkirche Petzow &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ehemals selbständige Dorf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petzow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. Januar 1929 ein [[Ortsteil]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://service.brandenburg.de/service/de/adressen/kommunalverzeichnis/ansicht/~120690656656-werder-havel Auflistung als Ortsteil von Werder (Havel) im Kommunalverzeichnis Brandenburg], &amp;lt;small&amp;gt;abgerufen am 20. April 2026&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; der Stadt [[Werder (Havel)]] im [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]] in Brandenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1419 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Petzow gehörte damals den Herzögen von Sachsen-Wittenberg. 1437 ging das Dorf als Lehen an das [[Kloster Lehnin|Zisterzienserkloster Lehnin]]. Durch die [[Säkularisation]] wurde 1542 das Dorf zu einem Amtsdorf des [[Amt Lehnin (1542–1872)|Amtes Lehnin]], gleichzeitig gelangte das Dorf in Brandenburger Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Marie-Luise Buchinger, Marcus Cante: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 14.1: &amp;#039;&amp;#039;Nördliche Zauche.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2009, S. 413. ISBN 978-3-88462-285-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzer des aus einem [[Lehnschulze]]ngut hervorgegangenen Herrensitz in Petzow mit Rittergut war seit 1814 die Familie [[von Kaehne]], besonders bekannt durch Karl (Carl)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Cöllnisches Real-Gymnasium Berlin. Der Fuciner See, Abhandlung des ordentlichen Lehrers Dr. Kramer, womit zu der Dienstag den 26. März 1839, Vormittags von 8 bis 12 Uhr, Nachmittags von 3 bis 6 Uhr in dem Locale des Real-Gymnasiums (Scharrn-Strasse Nr. 23) stattfindenden öffentlichen Prüfung der Zöglinge dieser Anstalt ehrerbietigst einladet der Director Dr. E. A. August |Band=C. Schüler |Nummer=C. Aus Unter-Secunda: 5. Carl Kähne. 19 Jahre. Petzow |Verlag=Naucksche Buchdruckerei |Ort=Berlin |Datum=1839 |Seiten=46 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/8251089 |Abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Friedrich August (von) Kaehne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1913 |Auflage=7 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1912-11 |Seiten=397–398 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1234087 |Abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kaehne heiratete 1858 schon standesgemäß Elisabeth Alwine von Kleist-Colochau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel (Uradel). 1906 |Auflage=7 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1905-11-04 |Seiten=366 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8238852 |Abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er selbst war der wohlhabendste Mann des Ortes, Gutsbesitzer und Amtsrat, ließ sich 1825 nach den Plänen von [[Karl Friedrich Schinkel]] ein repräsentatives [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] errichten, ein pittoreskes Bauwerk in einem bunten Mix von maurischem Kastell- und englischem [[Tudorstil]], das heute noch von weitem sichtbar ist. C.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;A. Kaehne wurde 1840 in den [[Adel]]sstand erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Ernst Heinrich Kneschke]] im Verein mit mehreren Historikern |Titel=[[Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon]] |Band=4 |Nummer=Kaehne |Verlag=Friedrich Voigt |Ort=Leipzig |Datum=1863 |Seiten=616 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7723184 |Abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1845 wurde das damalige Lehnschulzengut Petzow mit Bliesendorf&amp;amp;nbsp;II und Mittelbusch als kreistagsfähiges Rittergut anerkannt für die Dauer der Besitzzeit des Amsrats von Kaehne &amp;#039;&amp;#039;und seiner ehelichen Descendenz&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Karl Friedrich Rauer |Titel=Hand-Matrikel der in sämmtlichen Kreisen des Preussischen Staats auf Kreis- und Landtagen vertretenen Rittergüter 1857 |Band=Provinz Brandenburg |Nummer=Zauche-Belzig. Nachträglich aufgenommen: 24. Petzow |Verlag=Selbstverlag |Ort=Berlin |Datum=1857 |Seiten=81 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/2299732 |Abruf=2022-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1879 betrieb das 739&amp;amp;nbsp;ha große Rittergut Petzow mit Mittelbusch eine Ziegelei mit Ringofen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Preussen&amp;#039;&amp;#039; |Nummer=Lfg. 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Provinz Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R.&amp;amp;nbsp;Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=230–231 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die [[Dorfkirche Petzow]], 1842 auf dem Grelleberg erbaut, entstand nach den Plänen von Schinkel und wurde durch [[Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.]] eingeweiht. Sie ist heute kulturelles Zentrum in Petzow und wurde nach umfangreichen Sanierungsarbeiten am 30. Oktober 1994 wieder der Öffentlichkeit übergeben. Um den Haussee herum existieren eine Fischerhütte, ein Waschhaus und eine alte Schmiede. Das Waschhaus dient derzeit als [[Heimatmuseum|Heimatkundemuseum]], die &amp;#039;&amp;#039;Alte Schmiede&amp;#039;&amp;#039; ist ein Restaurant und die Fischerhütte ein privat genutztes Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 15 Hektar große Schlosspark wurde 1838 von [[Peter Joseph Lenné]] gestaltet. Ein einzigartiges Gesamtkunstwerk von Architektur und Landschaft entstand im Rahmen des Lennéschen „Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Theodor Fontane]] widmete dem ein eigenes Kapitel: &amp;#039;&amp;#039;Petzow&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wanderungen durch die Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;[[Wanderungen durch die Mark Brandenburg#Havelland-3|Havelland]]&amp;#039;&amp;#039;. Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;Der Schwielow und seine Umgebungen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 19. Jahrhunderts übernahm der Gutserbe Kuno von Kaehne den Besitz, verheiratet mit Else von der Horst. Zuvor war Kaehne auf der Ritterakademie in Brandenburg und Stabsoffizier, zuletzt bis 1912 Major. Zeitgleich trat er standesgemäß in den [[Johanniterorden]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705–1913 |Sammelwerk=Alumnatsverzeichnis |Band=I |Nummer=Zögling 1346. von Kaehne, Kuno Friedrich August |Verlag=Druck P. Riemann |Ort=Belzig / Ludwigslust |Datum=1913 |Seiten=303 |Online=https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN1046507885&amp;amp;PHYSID=PHYS_0319}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebaren der von Kaehne auf dem Gut im 20. Jahrhundert wurde von [[Kurt Tucholsky]] in der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Weltbühne|Weltbühne]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. März in einem Gedicht kritisiert. Karl von Kaehne würde auf alle Unbefugten schießen, die seine Ländereien betraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe des 1945 enteigneten Rittergutes Petzow mit Bliesendorf (Anteil&amp;amp;nbsp;II), Gut Neuendorf und Besitz in verschiedenen Gemeinden in Werder a.&amp;amp;nbsp;H., Caputh und Geltow betrug 1929, also kurz vor der großen Wirtschaftskrise, insgesamt 1635&amp;amp;nbsp;ha. Zu diesem Zeitpunkt war die Begüterung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht, GF Hofgrefe |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliches Adressbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg 1929 |Sammelwerk=Paul Niekammer Reihe |Band=VII. |Nummer=Reg.-Bezirk Potsdam, Kreis Zauch-Belzig |Auflage=4. |Verlag=Niekammer |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=176 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=217}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Kaehne-Petzow noch ein [[Familienfideikommiss]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1990 unterhielt der [[Deutscher Schriftstellerverband|Deutsche Schriftstellerverband]], ab 1973 Schriftstellerverband der DDR, in der „[[Villa Berglas]]“ in Petzow das [[Schriftstellererholungsheim „Friedrich Wolf“]], das bis Ende Juni 1960 vom Ehepaar [[Christa Wolf#Jugend, Ausbildung und Familie|Otto und Herta Ihlenfeld]] geleitet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Christa Wolf: &amp;#039;&amp;#039;Man steht sehr bequem zwischen allen Fronten: Briefe 1952–2011&amp;#039;&amp;#039;. Brief an Louis Fürnberg vom 16. Oktober 1955.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literaturport.de/literaturlandschaft/orte-berlinbrandenburg/literaturort/schriftstellerheim-petzow-25/ den Steckbrief über das Schriftstellerheim.] Literaturport.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesen 35 Jahren war dort die Mehrzahl der Schriftsteller der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] einmal oder mehrmals zu Gast, sei es zum Arbeiten, sei es zur Erholung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimatverein-petzow.de/villaberglas.php &amp;#039;&amp;#039;Villa Berglas&amp;#039;&amp;#039;.] heimatverein-petzow.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 wurde das Schriftstellerheim an die jüdische Erbengemeinschaft der Berglas zurückgegeben. Im Jahre 2003 kauften es Privatleute und richteten das Anwesen bis 2007 wieder her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gab es in DDR-Zeiten in Petzow ein [[Zentrales Pionierlager]], benannt nach dem mongolischen Kommunistenführer [[Chorloogiin Tschoibalsan|Tschoibalsan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petzow Schloss.jpg|mini|[[Schloss Petzow|Schloss und Park Petzow]]]]&lt;br /&gt;
Auf der großzügig gestalteten ehemaligen Gutsanlage befindet sich das um 1825 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel gestaltete Schloss mit Wirtschaftsgebäuden und den Eingängen in den Park. Es soll äußerlich den Charakter einer Burg suggerieren. In gotisierenden Formen errichtet, bildet ein elfachsiger Mittelteil das Zentrum, das durch runde Ecktürme eingefasst ist. Im dreiachsigen Mittelrisalit sind, dem Tudorstil nachempfundene, kielbogige Verdachungen angebracht. Nach dem Besitzerwechsel in den Jahren um 1947/1948 wurde es übergangsweise für Wohnzwecke genutzt. Mitte der 1960er Jahre erfolgte eine Teilsanierung der Innenräume und danach wurde es an den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund zur Nutzung als Ferien- und Schulungsobjekt übergeben. Seit Anfang der 1990er Jahre stand das Haus mehrere Jahre ungenutzt und dadurch wurde die Bausubstanz stark geschädigt. In dieser Übergangszeit wurden Park und Schloss mehrfach und zum Teil auch über längere Zeit als Drehort für Filmaufnahmen, vor allem wegen der wundervollen Kulisse  und der Lage am See beansprucht. Erst seit 2007 befindet es sich im Besitz der &amp;#039;&amp;#039;Schloss Petzow-Besitz- und Betriebsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mbH.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kuriose-karriere-klein-florida-am-schwielowsee-1.816916 &amp;#039;&amp;#039;Kuriose Karriere. Klein-Florida am Schwielowsee&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Schloss und sein Park wurde 2004/2005 für die erste deutsche [[Telenovela]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bianca – Wege zum Glück]]&amp;#039;&amp;#039; als Außendrehort verwendet. Auch die Außenaufnahmen für &amp;#039;&amp;#039;[[Julia – Wege zum Glück]]&amp;#039;&amp;#039;, die zweite Telenovela im [[ZDF]], entstanden hier; gedreht wurde bis August 2006 an der Fischerhütte und einem Bootshaus am See. Im Jahr 2011 war der Schlosspark [[Kulisse (Bühne)|Kulisse]] für den deutschen [[Märchenfilm]] &amp;#039;&amp;#039;[[Jorinde und Joringel (2011)|Jorinde und Joringel]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Bodo Fürneisen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rbb-online.de/maerchenfilm/archiv/jorinde_und_joringel/jorinde_und_joringel.html &amp;#039;&amp;#039;Making of… Jorinde und Joringel&amp;#039;&amp;#039;.] [[Rundfunk Berlin-Brandenburg]]; abgerufen am 10. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2017 für &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schweinehirt (2017)|Der Schweinehirt]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://maerchen-im-film.de/der-schweinehirt-d-2017-sehnsucht-nach-dem-happy-end/ |titel=Der Schweinehirt (D 2017): Die Sehnsucht nach dem Happy End |werk=maerchen-im-film.de |abruf=2020-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Petzow]] ist ein ehemaliger, [[Neoromanik|neuromanischer]] [[Sakralbau]], der in den Jahren 1841 und 1842 nach einem Entwurf von [[Karl Friedrich Schinkel]] –&amp;amp;nbsp;unter Beteiligung von König Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.&amp;amp;nbsp;– errichtet wurde. Nach seinen Entwürfen fertigten Handwerker auch den schlichten und hölzernen [[Altar]] mit einem [[Kruzifix]] aus Gusseisen, die [[Kanzel]] sowie eine [[Fünte]] aus [[Eichen]]holz an. 1988 [[Widmung (Recht)#Entwidmung|entwidmet]] und für 99 Jahre an das Landratsamt verpachtet, dient sie seit 1994 dem Landkreis als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen sowie als Standesamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Petzow Park Lenne.JPG|Schlosspark von Lenné, Haussee mit Schwielowsee im Hintergrund&lt;br /&gt;
   Petzow Schloss O.jpg|Seeseite des Schlosses&lt;br /&gt;
   Petzow Church S.jpg|Grelleberg mit Dorfkirche&lt;br /&gt;
   Petzow Church.jpg|Dorfkirche Petzow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{FontaneWanderungen |Titel=Petzow |Band=3 |Teil=Der Schwielow und seine Umgebungen |zenoID=2000477938X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petzow&amp;#039;&amp;#039;, in von Kaehne-Petzow, in:&lt;br /&gt;
** [[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Adeligen Häuser, Teil B (Briefadel) 1939, Justus Perthes, Gotha 1938-10, zugleich Adelsmatrikel der [[Deutsche Adelsgenossenschaft|Deutschen Adelsgenossenschaft]].&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Genealogisches Handbuch des Adels&amp;#039;&amp;#039; ([[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]]). C. A. Starke, Limburg an der Lahn.&lt;br /&gt;
** [[Walter von Hueck]], Erik Amburger, [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, B (Briefadel / nach 1400 nobilitiert). Band XIII, Band 73 der Gesamtreihe,. 1980. ISBN 3-7980-0773-X, S. 161 f.&lt;br /&gt;
** Christoph Franke, Moritz Graf Strachwitz von Groß-Zauche und Camminetz: &amp;#039;&amp;#039;GHdA&amp;#039;&amp;#039;, B Band XXV, Band 135 der Gesamtreihe. 2004, S. 198 f. ISBN 3-7980-0835-3.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Erhard Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Petzow. Ein Landsitz am Schwielowsee. Eine Spurensuche.&amp;#039;&amp;#039; arani-Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-7605-8633-3.&lt;br /&gt;
* Karl-Heinz Friedrich:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Petzow. Relativ absolut.&amp;#039;&amp;#039; [[Books on Demand]], Norderstedt 2021, ISBN 978-3-7431-9258-4; ISBN 978-3-7526-0382-8.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Kaehnes in Petzow. Ein Ausnahmefall im preußischen Landadel.&amp;#039;&amp;#039; [[Books on Demand]] (BoD), Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7357-6276-4.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Freigut zu Werder und die Petzower Gutsbesitzer. Mit Verzeichnis alle Besitzer seit 1573&amp;#039;&amp;#039;. BoD, Norderstedt 2024. ISBN 978-3-75830823-9.&lt;br /&gt;
* [[Gabriele Radecke]], [[Robert Rauh]]: &amp;#039;&amp;#039;Petzow&amp;#039;&amp;#039;. In: Gabriele Radecke, Robert Rauh: &amp;#039;&amp;#039;Fontanes Havelland. Neue Wanderungen durch die Mark Brandenburg&amp;#039;&amp;#039;. BeBra Verlag, Berlin 2023, S. 150–169, ISBN 978-3-89809-222-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-petzow.de/ Heimatverein Petzow e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* Theodor Fontane: &amp;#039;&amp;#039;Petzow&amp;#039;&amp;#039;. In: Gabriele Radecke (Hrsg.): [https://fontane-nb.dariah.eu/edition.html?id=/xml/data/1zzdn.xml&amp;amp;page=52r Theodor Fontane: Notizbuch A15.] fontane-nb.dariah.eu, Göttingen 2015 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Werder (Havel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4290486-9|LCCN=no2016055964|NDL=|VIAF=246659311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Werder (Havel))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1419]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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