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	<title>Petunien - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petunien&amp;diff=286715&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: End-Tag fehlt kursiv nicht beidseitig geschlossen</title>
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		<updated>2025-12-24T15:51:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Petunia|Zum gleichnamigen Asteroiden siehe [[(968) Petunia]]. Siehe auch: [[Luna Petunia]], TV-Serie.}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Petunien&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Petunia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Antoine Laurent de Jussieu|Juss.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Nachtschattengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Solanaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nachtschattenartige&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Solanales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Petunia1.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = [[Garten-Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;hybrida&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petunien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Nachtschattengewächse]] (Solanaceae). Die etwa 17 [[Art (Biologie)|Arten]] sind in den gemäßigten bis subtropischen Gebieten [[Südamerika]]s verbreitet; mehrere Arten sind in Brasilien [[Endemit]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petunia floral diagram-tag.svg|mini|160px|[[Blütendiagramm]]&amp;lt;br /&amp;gt;1: Kelchblätter&amp;lt;br /&amp;gt;2: Kronblätter&amp;lt;br /&amp;gt;3: Staubblätter&amp;lt;br /&amp;gt;4: Fruchtknoten&amp;lt;br /&amp;gt;5: [[Tragblatt]]&amp;lt;br /&amp;gt;6: Abstammungsachse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Petunien-Arten sind [[krautige Pflanze]]n. Die oberirdischen Pflanzenteile sind mit einfachen, oftmals klebrigen [[Trichom]]en behaart. Die paarweise oder wechselständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] können gestielt oder sitzend sein. Die Blattspreiten sind einfach und ganzrandig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die [[Blüte]]n stehen einzeln in eingabeligen [[Zyme|zymösen]] [[Blütenstand|Blütenständen]] und werden von einem Paar nahezu gleicher [[Tragblatt|Tragblätter]] begleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen Blüten sind fünfzählig mit doppelter [[Blütenhülle]], nahezu [[radiärsymmetrisch]] und duften je nach Art mehr oder weniger intensiv. Die [[Knospe]]ndeckung ist dachziegelartig (imbrikat).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stehmann97&amp;quot; /&amp;gt; Die fünf [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind nur kurz verwachsen. Die oftmals auffällig gefärbte [[Kronblatt|Krone]] ist trichterförmig oder becherförmig. Innerhalb der Gattung besitzt nur &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; vollständig weiße Kronen, bei allen anderen Arten sind sie rötlich-purpurn, rot oder blass blau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chen07&amp;quot; /&amp;gt;  Die [[Staubbeutel]] öffnen sich durch Längsschlitze. Der [[Fruchtknoten]] besteht aus zwei Fächern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweifächerigen [[Kapselfrucht|Kapselfrüchte]] springen scheidewandspaltig auf und enthalten eine Vielzahl von Samen. Die winzigen [[Same (Pflanze)|Samen]] sind rund oder gewinkelt. Die [[Samenschale]] (Testa) ist netzartig; diese Struktur ist auf senkrecht auf der Samenoberfläche stehende Wände zurückzuführen, die bei allen Arten gewellt sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watanabe99a&amp;quot; /&amp;gt; Die Samen enthalten einen geraden [[Embryo (Botanik)|Embryo]], die [[Keimblatt|Keimblätter]] sind kürzer als der restliche Embryo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] bei &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; s. str. beträgt 2n = 14.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stehmann97&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe und Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Sprossachse|Stängel]] und Laubblätter enthalten weder [[Kristallsand]] noch [[Druse (Botanik)|Drusen]] (Einlagerungen in Pflanzenzellen), wie es bei einigen anderen Gattungen der Nachtschattengewächse der Fall ist. Das [[Perizykel]] ist faserig, jedoch nicht das innere und äußere [[Phloem]]. In den Laubblättern und Stängeln wurden [[Petuniasteroid]]e – von [[Ergostan]] abgeleitete C28-[[Steroide]] – nachgewiesen. Die Stoffe schützen die Pflanzen vor dem Fraß von Schmetterlingsraupen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eich08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Färbungen der Kronen sind auf verschiedene [[Anthocyanin]]e zurückzuführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eich08&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Petunien-Arten haben sich auf unterschiedliche Weise an drei verschiedene Typen von [[Bestäubung|Bestäubern]] angepasst: An die Bestäubung durch [[Bienen]] ([[Melittophilie]]) sind die Blüten von &amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039; und anderen Arten angepasst; sie sind purpurfarben, duften kaum, produzieren wenig [[Nektar (Botanik)|Nektar]] und haben eine breite Kronröhre, in die die Bienen kriechen können, um an Nektar oder [[Pollen]] zu gelangen. Die weißen Kronen von &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; mit schmalen Kronröhren und reichlich Nektar, die nachts einen starken Duft ausströmen, sie sind an die Bestäubung durch [[Schwärmer (Schmetterling)|Schwärmer]] ([[Sphingophilie]]) angepasst. An die Bestäubung durch [[Kolibri]]s ([[Ornithophilie]]) sind die Blüten von &amp;#039;&amp;#039;Petunia exserta&amp;#039;&amp;#039; angepasst: Die Krone ist rot, die Kronlappen sind zurückgebogen und Staubbeutel und Griffel stehen aus der Blüte heraus. Die Blüten duften kaum, haben jedoch eine lange Kronröhre und bilden reichlich Nektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gübitz09&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Petunia integrifolia 144-8749.jpg|mini|Illustration der [[Violette Petunie|Violetten Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Verbreitung ===&lt;br /&gt;
Alle &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind im gemäßigten bis subtropischen Südamerika verbreitet. Sie kommen in [[Brasilien]], [[Uruguay]], [[Argentinien]], [[Paraguay]] und [[Bolivien]] vor. Die weiteste Verbreitung besitzt &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039;, die im südlichen [[Rio Grande do Sul]], in Uruguay, der nördlichen Hälfte Argentiniens, im zentralen Paraguay und im südlichen Bolivien zu finden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chen07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Zahl von Arten sind in Brasilien [[Endemit]]en: &amp;#039;&amp;#039;Petunia mantiqueirensis&amp;#039;&amp;#039; kommt nur im südlichen [[Minas Gerais]], &amp;#039;&amp;#039;Petunia scheideana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Petunia reitzii&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Petunia saxicola&amp;#039;&amp;#039; nur in [[Santa Catarina]], &amp;#039;&amp;#039;Petunia altiplana&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Petunia bonjardiensis&amp;#039;&amp;#039; nur im Hochland von Santa Catarina und den angrenzenden Gebieten in [[Rio Grande do Sul]], &amp;#039;&amp;#039;Petunia litoralis&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;depauperata&amp;#039;&amp;#039; in den östlichen Küstengebieten Santa Catarinas und Rio Grande do Suls, &amp;#039;&amp;#039;Petunia exserta&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Petunia riograndensis&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Petunia bajeensis&amp;#039;&amp;#039; kommen im nur im südlichen Rio Grande do Sul vor. &amp;#039;&amp;#039;Petunia interior&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Petunia guarapuavensis&amp;#039;&amp;#039; kommen im Hochland von [[Paraná]] und Santa Catarina, aber auch im nordöstlichsten Argentinien, in [[Misiones (Argentinien)|Misiones]], vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chen07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Art, &amp;#039;&amp;#039;Petunia occidentalis&amp;#039;&amp;#039;, kommt im nordwestlichen Argentinien und im südlichen Bolivien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chen07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußere Systematik ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; wird innerhalb der [[Systematik der Nachtschattengewächse]] klassischerweise in die [[Tribus (Biologie)|Tribus]] Nicotianeae und dort in die Subtribus Nicotianinae eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot; /&amp;gt; [[Molekularbiologie|Molekularbiologische]] Untersuchungen zeigten jedoch, dass die &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; nicht mit der Gattung [[Tabak (Gattung)|Tabak]] (&amp;#039;&amp;#039;Nicotiana&amp;#039;&amp;#039;) in eine gemeinsame [[Kladistik|Klade]] eingeordnet werden können. In der Systematik der Familie nach [[Richard Olmstead]] aus dem Jahr 2007 wird die Gattung zusammen mit den &amp;#039;&amp;#039;[[Bouchetia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Brunfelsia]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Fabiana]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Hunzikeria]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Leptoglossis]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Nierembergia]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Plowmania]]&amp;#039;&amp;#039; in eine als Petunieae bezeichnete Klade eingeordnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Olmstead07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit wurden die Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls zu den &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; gezählt. Durch Untersuchungen der verwandtschaftlichen Verhältnisse zwischen beiden Gattungen mit morphologischen und molekularbiologischen Methoden konnte festgestellt werden, dass beide Gattungen [[monophyletisch]] sind und die Aufteilung der Gattung somit gerechtfertigt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watanabe99a&amp;quot;&amp;gt;Hitoshi Watanabe et al.: &amp;#039;&amp;#039;Three Groups of Species in Petunia sensu Jussieu (Solanaceae) inferred from the intact seed morphology.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Band 86, Nummer 2, 1999, S. 302–305.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reis02&amp;quot;&amp;gt;Claudia dos Reis, Maria das Graças Sajo, João Renato Stehmann: &amp;#039;&amp;#039;Leaf Structure and Taxonomy of Petunua and Calibrachoa (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brazilian Archives of Biology and Technology&amp;#039;&amp;#039;, Band 45, Nummer 1, März 2002, S. 59–66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ando05&amp;quot;&amp;gt;Toshio Ando et al.: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Analysis of Petunia sensu Jussieu (Solanaceae) using Chloroplast DNA RFLP.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Band 96, 2005, S. 289–297. [[doi:10.1093/aob/mci177]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Petunia axillaris (18740257338).jpg|mini|[[Weißblütige Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petunia exserta by Scott Zona - 002.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Petunia exserta]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Petunia littoralis 4.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Petunia littoralis]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
=== Innere Systematik ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; werden 2009 etwa 14&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stehmann09&amp;quot;&amp;gt;João Renato Stehmann et al.: &amp;#039;&amp;#039;The Genus Petunia.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Gerats, J. Strommer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Petunia – Evolutionary, Developmental and Physiological Genetics&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, 2009, S. 1–28, ISBN 978-0-387-84795-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2023 17 Arten anerkannt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia altiplana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando &amp;amp; Hashim.}}: Sie kommt im südlichen Brasilien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Weißblütige Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lam.) Britton, Sterns &amp;amp; Poggenb.}}): Es gibt drei Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lam.) Britton, Sterns &amp;amp; Poggenb.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;axillaris&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt Uruguay, im südlichen Brasilien, im südlichen sowie nordöstlichen Argentinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;parodii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steere) Cabrera}}: Sie kommt in Paraguay, Uruguay, Bolivien, im südlichen Brasilien sowie im nordöstlichen Argentinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;subandina&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando}}: Die Erstbeschreibung erfolgte 1996. Sie kommt im nördlichen Argentinien sowie Bolivien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia bajeensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando &amp;amp; Hashim.}}: Sie wurde 1998 aus dem brasilianischen Bundesstaat [[Rio Grande do Sul]] erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia bonjardinensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando &amp;amp; Hashim.}}: Sie kommt im südlichen Brasilien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia correntina]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Greppi &amp;amp; Stehmann}}: Sie wurde 2019 aus dem argentinischen [[Corrientes]] erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia exserta]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stehmann}}: Sie wurde 1987 aus dem brasilianischen Bundesstaat [[Rio Grande do Sul]] erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia guarapuavensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando &amp;amp; Hashim.}}: Sie kommt im südlichen Brasilien und im nordöstlichen Argentinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia inflata]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|R.E.Fr.}}: Sie kommt im südlichen Brasilien, in Paraguay und im nordöstlichen Argentinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Violette Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook.) Schinz &amp;amp; Thell.}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Petunia inflata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|R.E.Fr.}}): Es gibt seit 2007 zwei Unterarten:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook.) Schinz &amp;amp; Thell.}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;integrifolia&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt im südlichen Brasilien, im nordwestlichen Argentinien, in Paraguay und in Uruguay vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039; subsp.  &amp;#039;&amp;#039;depauperata&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(R.E.Fr.) Stehmann}}: Sie kommt in Uruguay und in den brasilianischen Bundesstaaten Santa Catarina sowie Rio Grande do Sul vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia interior]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando &amp;amp; Hashim.}}: Sie kommt im südlichen Brasilien und im nordöstlichen Argentinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia mantiqueirensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|T.Ando &amp;amp; Hashim.}}: Sie kommt im brasilianischen Bundesstaat [[Minas Gerais]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia occidentalis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|R.E.Fr.}}: Sie kommt in Bolivien und im nordwestlichen Argentinien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia reitzii]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.B.Sm. &amp;amp; Downs}}: Sie kommt im südlichen Brasilien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia saxicola]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.B.Sm. &amp;amp; Downs}}: Sie kommt im südlichen brasilianischen Bundesstaat [[Santa Catarina]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia scheideana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.B.Sm. &amp;amp; Downs}}: Sie kommt in den südlichen brasilianischen Bundesstaaten Paraná sowie Santa Catarina vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia secreta]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stehmann &amp;amp; Semir}}: Sie wurde 2005 aus dem brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Petunia toropiensis]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Stehmann &amp;amp; Larocca}}: Sie wurde 2023 aus dem brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul erstbeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Molekularbiologische Untersuchungen innerhalb der Gattung ergaben, dass &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; mit allen drei Unterarten, &amp;#039;&amp;#039;Petunia exserta&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Petunia occidentalis&amp;#039;&amp;#039; zusammen eine monophyletische Gruppe bilden, der die restlichen Arten der Gattung gegenüberstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chen07&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Arten wurden nach morphologischen Merkmalen der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet, jedoch 1999 noch nicht nach den Regeln der [[Nomenklatur (Biologie)|biologischen Nomenklatur]] in diese Gattung verschoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Watanabe99a&amp;quot; /&amp;gt; Nach POWO gelten 2025 folgende Synonyme:&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petunia alpicola&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.B.Sm. &amp;amp; Downs}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa sellowiana]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sendtn.) Wijsman}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petunia helianthemoides&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sendtn.}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa calycina]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sendtn.) Wijsman}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petunia kleinii&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.B.Sm. &amp;amp; Downs}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa caesia]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sendtn.) Wijsman}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petunia ledifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sendtn.}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa elegans]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Miers) Stehmann &amp;amp; Semir}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Petunia variabilis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|R.E.Fr.}} → &amp;#039;&amp;#039;[[Calibrachoa excellens]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(R.E.Fr.) Wijsman}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Botanische Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahr 1803 durch [[Antoine-Laurent de Jussieu]] in &amp;#039;&amp;#039;Observations sur la famille des plantes Amarantacées. Annales du Muséum National d&amp;#039;Histoire Naturelle&amp;#039;&amp;#039;, 2, Seiten 131–135 aufgestellt. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von &amp;#039;&amp;#039;Petun&amp;#039;&amp;#039;, dem Wort der brasilianischen Ureinwohner für [[Tabak]] ab.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sink84_2&amp;quot; /&amp;gt; Mit der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; zusammen erfolgte durch Jussieu zudem die Erstbeschreibung der beiden Arten &amp;#039;&amp;#039;Petunia parviflora&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Petunia nyctaginiflora&amp;#039;&amp;#039;. Letztere wurde jedoch bereits 1793 von [[Jean-Baptiste de Lamarck]] als &amp;#039;&amp;#039;Nicotiana axillaris&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben, so dass &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; der gültige Name dieser Art ist. Die letzte vollständige [[Revision (Biologie)|Revision]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; wurde 1911 von [[Robert Elias Fries]] durchgeführt, der insgesamt 27 Arten unterschied, wovon er zu zwölf Arten die Erstbeschreibung veröffentlichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ando92&amp;quot;&amp;gt;Toshio Ando, Yoshihiro Ueda und Goro Hashimoto: &amp;#039;&amp;#039;Historical Survey and Present Status of Systematics in the Genus Petunia Jussieu (Solanaceae)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Tech. Bull. Fac. Hort. Chiba Univ.&amp;#039;&amp;#039; Band 45, 1992, S. 17–26.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Festlegung der [[Typus (Nomenklatur)|Typusart]] der Gattung stammt von [[Nathaniel Lord Britton]] und [[Addison Brown]], die 1913 die zuerst von Jussieu erwähnte Art, also &amp;#039;&amp;#039;Petunia parviflora&amp;#039;&amp;#039;, auswählten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Britton1913&amp;quot;&amp;gt;N. L. Britton, H. A. Brown: &amp;#039;&amp;#039;An Illustrated Flora of the Northern United States and Canada.&amp;#039;&amp;#039; Band III, Charles Scribner’s Sons, New York, 1913, S. 171. [http://www.biodiversitylibrary.org/page/811964 eingescannt bei &amp;#039;&amp;#039;biodiversitylibrary.org&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ando92&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 veröffentlichten H. J. W. Wijsman und J. H. de Jong eine Untersuchung, auf deren Grundlage sie innerhalb der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039;, wie sie im Sinne Jussieus verstanden wurde, zwei Gruppen definierten und als eigenständige Gattungen vorschlugen. Sie transferierten Arten mit einer Chromosomenzahl von 2n = 14 in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Stimoryne&amp;#039;&amp;#039;, ein Name der 1836 von [[Constantine S. Rafinesque-Schmaltz]] eingeführt wurde, und beließen die restlichen Arten mit einer Chromosomenzahl von 2n = 18 zusammen mit der damals gültigen Typusart &amp;#039;&amp;#039;Petunia parviflora&amp;#039;&amp;#039; in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039;. Dies hätte jedoch zur Folge gehabt, dass die Gartenpetunie &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;hybrida&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr zur Gattung &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; gehört hätte. Um dieses Problem zu umgehen, schlugen [[Onno Wijnands]] et&amp;amp;nbsp;al. 1986 eine Konservierung des Namens &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; vor, indem die zweite von Jussieu benannte Art als Typusart genutzt wird, obwohl nach den Regeln des [[ICBN]] immer die als erstes beschriebene Art als [[Lectotypus]] einer Gattung herangezogen werden muss. Als nächster gültiger Name für den restlichen Teil der Gattung im Sinne Jussieus wurde &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039; angegeben, dieser Name wurde 1825 von [[Pablo de La Llave]] und [[Juan José Martinez de Lexarza]] für &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa procumbens&amp;#039;&amp;#039; (heute ein Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa parviflora&amp;#039;&amp;#039;) verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ando92&amp;quot; /&amp;gt; Auch angesichts der Ungewöhnlichkeit dieser Vorgehensweise wurde der Vorschlag von Wijnands et al. vom Committee for Spermatophyta mit einem Abstimmungsergebnis von 10:1 angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kartesz89&amp;quot;&amp;gt;John T. Kartesz et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Nomenclatural Notes for the North American Flora I.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Phytologica&amp;#039;&amp;#039;, Band 67, Nummer 6, 1989, S. 461–467.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten der Forschergruppe um Wijsman ordneten jedoch nur einen Teil der bekannten Arten der einen oder der anderen Gattung zu, so dass zunächst der genaue Umfang der &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039; nicht definiert war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ando92&amp;quot; /&amp;gt; Andere Forscher – [[João Renato Stehmann]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stehmann97&amp;quot; /&amp;gt; und [[William D’Arcy]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kartesz89&amp;quot; /&amp;gt; – nahmen diese Zuordnungen in der Folge vor und transferierten weitere Arten in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039;. Fünf Arten, die morphologisch den &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039; zuzuordnen sind und eine Chromosomenzahl von 2n = 18 aufweisen, sind aber 2025 formell der Gattung zugeordnet worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWOcalibrachoa&amp;quot;&amp;gt;[https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:38309-1 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;POWO&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Plants of the World Online&amp;#039;&amp;#039;, Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: &amp;#039;&amp;#039;Kew Science&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies wird auch weiter diskutiert. Aber die formellen Neukombinationen der &amp;#039;&amp;#039;Calibrachoa&amp;#039;&amp;#039;-Arten sind erfolgt. Es scheinen einige Arten doch zu &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; zu gehören.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mishiba2000&amp;quot;&amp;gt;Kei-Ichiro Mishiba, Toshio Ando, Masahiro Mii, Hitoshi Watanabe, Hisashi Kokubun, Goro Hashimoto, Eduardo Marchesi Nuclear DNA Content as an Index Character Discriminating Taxa in the Genus Petunia sensu&amp;#039;&amp;#039; Jussieu (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Oxford, Volume 85, 2000, S. 665–673. [http://aob.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/85/5/665 online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ando2005&amp;quot;&amp;gt;Toshio Ando, Hisashi Kokubun, Eduardo Marchesi, E. Suárez, I. Basualdo: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic Analysis of Petunia sensu Jussieu (Solanaceae) using Chloroplast DNA RFLP.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals of Botany&amp;#039;&amp;#039;, Oxford, Volume 96, Issue 2, 2005, S. 289–297. [http://aob.oxfordjournals.org/cgi/content/full/96/2/289 online.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petunie Sweet Sunshine.JPG|mini|Gefülltblühende Hybride ‘Sweet Sunshine’]]&lt;br /&gt;
Petunien-Sorten gehören wegen ihrer großen, offenen [[Blüte]]n in verschiedenen Farben zu den beliebtesten [[Zierpflanze]]n. Die erste in Kultur gezogene Art soll 1823 &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; gewesen sein, im Jahr 1825 wurde ein Beitrag über diese Art in &amp;#039;&amp;#039;Curtis’s Botanical Magazine&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtis1825&amp;quot;&amp;gt;John Sims (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.biodiversitylibrary.org/page/487484 Petunia nyctaginiflora. Large flowered Petunia]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Curtis’s Botanical Magazine&amp;#039;&amp;#039;, Band 52, London, 1825, Seq. 2552.&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlicht. Die zweite kultivierte Art, &amp;#039;&amp;#039;Petunia integrifolia&amp;#039;&amp;#039;, blühte im Juli 1831 erstmals im Botanischen Garten Glasgows.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gerats05&amp;quot;&amp;gt;Tom Gerats, Michiel Vandenbussche: &amp;#039;&amp;#039;A model system for comparative research: Petunia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Trends in Plant Science&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, Nummer 5, Mai 2005, S. 251–256. [[doi:10.1016/j.tplants.2005.03.005]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Garten-Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;hybrida&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Hybride]] aus diesen beiden Arten. Nach POWO it sie heute als &amp;#039;&amp;#039;Petunia × atkinsiana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Sweet) D.Don ex W.H.Baxter }} zu bezeichnen und ist &amp;#039;&amp;#039;Petunia axillaris&amp;#039;&amp;#039; × &amp;#039;&amp;#039;Petunia inflata&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft der Hybride (&amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039; ×&amp;#039;&amp;#039;hybrida&amp;#039;&amp;#039;) kann jedoch nicht mehr nachvollzogen werden, eine Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;Curtis’s Botanical Magazine&amp;#039;&amp;#039; von 1918 verweist darauf, dass die ursprünglichen Samen 1834 von einem Züchter namens Atkins aus [[Northampton]] gekauft worden sind. Zudem wird dem Züchter [[Ernst Benary]] aus [[Erfurt]] die damals größte Bedeutung als Züchter von Petunien zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Curtis1918&amp;quot;&amp;gt;David Prain (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[http://www.biodiversitylibrary.org/page/471585 Petunia integrifolia]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Curtis’s Botanical Magazine&amp;#039;&amp;#039;, Band 144, 4. Serie, Heft 14, London, 1825, Seq. 8749.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sink84_2&amp;quot;&amp;gt;Kenneth C. Sink: &amp;#039;&amp;#039;Taxonomy&amp;#039;&amp;#039;, In: Kenneth C. Sink (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, 1984, S. 3–9, ISBN 3-540-13472-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die unterschiedlichen Sorten werden traditionell in vier Sortengruppen eingeteilt, von denen ‘Grandiflora’ und ‘Multiflora’ die wichtigsten sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cheers03&amp;quot;&amp;gt;Gordon Cheers (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Botanica&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 657, ISBN 3-8331-1600-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Garten-Petunie]] (&amp;#039;&amp;#039;Petunia × hybrida&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Hook.) Regel}}) ist eine aus mehreren Arten der Gattung erzeugte [[Hybride]] und zählt zu den wichtigsten [[Zierpflanze]]n. Die unterschiedlichen Sorten werden traditionell in vier Sortengruppen eingeteilt, von denen ‚Grandiflora‘ und ‚Multiflora‘ die wichtigsten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gentechnisch veränderte Petunien-Sorten ==&lt;br /&gt;
Die finnische Behörde für Lebensmittelsicherheit wies Anfang 2017 [[Grüne Gentechnik|gentechnische Veränderungen]] in orangeblühenden Petunien-Sorten nach, deren Anbau und Vermarktung in Europa und USA nicht zugelassen sind.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Servick: &amp;#039;&amp;#039;The strange case of the orange petunias.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science&amp;#039;&amp;#039; 356 (6340), 2017, S. 792. [[doi:10.1126/science.356.6340.792]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nachweis wurde unter anderem auch in Deutschland durch das [[Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit]] (BVL) bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bvl.bund.de/SharedDocs/Fachmeldungen/06_gentechnik/2017/2017_05_22_gv_petunien_2.html &amp;#039;&amp;#039;Gentechnisch veränderte Petunien-Sorten auch in Deutschland – Untersuchungsbehörden bestätigen finnische Ergebnisse.&amp;#039;&amp;#039;] Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), Fachmeldung vom 22. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Untersuchungen wiesen [[Transgen]]e in 46 unterschiedlichen Sorten nach. Eingehende molekularbiologische Untersuchungen zeigten, dass das Transgen aus einer genveränderten Petunie stammt, in die im [[Max-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung]] in Köln im Jahr 1986 ein [[Gen]] aus dem [[Mais]] eingefügt wurde, um Petunien-Sorten mit orangefarbenen Blüten herzustellen. Diese Petunien-Sorten wurden in verschiedenen Instituten in Zuchtprogramme integriert und auch in Freilandversuchen getestet. Da die Genveränderung in Abhängigkeit von anderen Genen nicht immer an orangefarbenen Blüten erkennbar ist, nimmt man an, dass dies eine ungewollte Ausbreitung auslösen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Haselmair-Gosch, C. et al. (2018). &amp;#039;&amp;#039;Great Cause – Small Effect: Undeclared Genetically Engineered Orange Petunias Harbor an Inefficient Dihydroflavonol 4-Reductase.&amp;#039;&amp;#039; Front Plant Sci 9(149): 149. [[doi:10.3389/fpls.2018.00149]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das BVL betont, dass die aktuell verfügbaren Informationen keinen Anlass geben, aus dem Vorkommen von gentechnisch veränderten Petunien-Sorten auf dem [[Markt]] Risiken für die menschliche Gesundheit oder die Umwelt abzuleiten. Da Petunien-Sorten in der Regel einjährige Zierpflanzen sind und weder die Pflanzenexemplare noch das Saatgut winterhart sind, erhofft man, dass die unerlaubten GV-Pflanzen durch die angeordnete Vernichtung der gentechnisch veränderten Petunien-Sorten verschwinden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 wurden vom [[Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten|US-Landwirtschaftsministerium]] (USDA) gentechnisch veränderte, [[Biolumineszenz|biolumineszierende]] Petunien-Sorte zum Verkauf zugelassen. Diese weiß blühenden Petunien-Sorte mit dem Namen ‘Firefly’ leuchten aufgrund eingefügter Gene eines biolumineszierenden Pilzes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Katherine Bourzac |Titel=Glow way! Bioluminescent houseplant hits US market for first time |Sammelwerk=Nature |Band=626 |Nummer=8000 |Datum=2024-02-09 |Seiten=701–701 |Sprache=en |Online=https://www.nature.com/articles/d41586-024-00383-3 |Abruf=2025-01-07 |DOI=10.1038/d41586-024-00383-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
Die Informationen dieses Artikels entstammen zum größten Teil den unter Literatur angegebenen Quellen, darüber hinaus werden folgende Quellen zitiert:&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=9183|Rang=genus|WissName=Petunia|Abruf=2017-12-01}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stehmann97&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
João Renato Stehmann, João Semir: &amp;#039;&amp;#039;A New Species and New Combinations in Calibrachoa (Solanaceae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Novon&amp;#039;&amp;#039;, Band 7, 1997, S. 417–419.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eich08&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eckart Eich: &amp;#039;&amp;#039;Solanaceae and Convolvulaceae: Secondary Metabolites Biosynthesis, Chemotaxonomy, Biological and Economic Significance (A Handbook).&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, 2008, ISBN 978-3-540-74540-2. [[doi:10.1007/978-3-540-74541-9]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gübitz09&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Gübitz et al.: &amp;#039;&amp;#039;Petunia as a Model System for the Genetics and Evolution of Pollination Syndromes.&amp;#039;&amp;#039; In: T. Gerats, J. Strommer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Petunia – Evolutionary, Developmental and Physiological Genetics&amp;#039;&amp;#039;, Springer Verlag, 2009, ISBN 978-0-387-84795-5, S. 29–49.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chen07&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sumei Chen et&amp;amp;nbsp;al.: &amp;#039;&amp;#039;Phylogenetic analysis of the genus Petunia (Solanaceae) based on the sequence of the Hf1 gene.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Plant Research&amp;#039;&amp;#039;, Band 120, Nummer 3, Mai 2007, S. 385–397. [[doi:10.1007/s10265-006-0070-z]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hunziker01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A.R.G. Gantner Verlag K.G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Olmstead07&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Richard G. Olmstead, Lynn Bohs: &amp;#039;&amp;#039;A Summary of Molecular Systematic Research in Solanaceae: 1982–2006.&amp;#039;&amp;#039; In: D. M. Spooner et&amp;amp;nbsp;al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Solanaceae VI: Genomics Meets Biodiversity&amp;#039;&amp;#039;, ISHS Acta Horticulturae 745, Juni 2007, ISBN 978-90-6605-427-1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{POWO|Petunia|Abruf=2025-12-24}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* T. Gerats, J. Strommer: &amp;#039;&amp;#039;Petunia – Evolutionary, Developmental and Physiological Genetics.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 2009, ISBN 978-0-387-84795-5.&lt;br /&gt;
* Armando T. Hunziker: &amp;#039;&amp;#039;The Genera of Solanaceae.&amp;#039;&amp;#039; A. R. G. Gantner Verlag K. G., Ruggell, Liechtenstein 2001, ISBN 3-904144-77-4.&lt;br /&gt;
* William D’Arcy, A. Rakotozafy: &amp;#039;&amp;#039;Famille 176 – Solanaceés.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flore de Madagascar et des Comores&amp;#039;&amp;#039;, Muséum national d’histoire naturelle, Paris 1994, ISBN 2-85654-197-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petunia|Petunien (&amp;#039;&amp;#039;Petunia&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|26. Juni 2009|61577396}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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