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	<title>Petrus Mangold - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:27:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Der wahre Jakob: wikif</title>
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		<updated>2025-02-11T15:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wikif&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petrus Karl Mangold&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Januar]] [[1889]] in [[Scheinfeld]] (Steigerwald) als &amp;#039;&amp;#039;Karl Mangold&amp;#039;&amp;#039;; † [[18. Juli]] [[1942]] im [[KZ Dachau]]) war [[römisch-katholisch]]er [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Franziskaner (OFM)|Franziskaner]] und entschiedener Kritiker des [[Nationalsozialismus]]. Er starb im [[Konzentrationslager Dachau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Karl Mangold war der Sohn des Scheinfelder Bäckermeisters und Stadtkirchners Christoph Mangold. Als Schüler fand Karl Aufnahme im Franziskaner-Seminar „Antonianum“ in [[Bamberg]], besuchte das Bamberger [[Neues Gymnasium Bamberg|Neue Gymnasium]] und legte dort am 14.&amp;amp;nbsp;Juli 1911 erfolgreich die Reifeprüfung ab. Am 2.&amp;amp;nbsp;August 1911 trat er in das [[Noviziat]] der [[Bayerische Franziskanerprovinz|bayerischen Franziskaner]] ein und erhielt seinen [[Ordensname]]n &amp;#039;&amp;#039;[[Simon Petrus|Peter]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Herbst 1912 begann er an der Hochschule der Franziskaner in [[München]] das Studium der [[Philosophie]] und der [[Theologe]]. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] unterbrach er sein Studium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 1914 machte Petrus Mangold seine militärische Grundausbildung. Im Januar 1915 wurde er an die [[Kriegsfront]] versetzt, wo er zweimal verwundet wurde. Als Zugführer im Rang eines [[Fähnrich]]s geriet er im September 1918 mit seinen Soldaten in französische [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er erst im Februar 1920 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Heimkehr setzte er sein Studium im Studienkloster St. Anna in München fort. Am 19. September 1920 wurde er zum [[Weihesakrament#Presbyterat|Priester geweiht]]. Nach seiner Priesterweihe kam Pater Petrus Mangold ins [[Franziskanerkirche (Miltenberg)|Franziskanerkloster]] in [[Miltenberg]]. Dort wirkte er elf Jahre als [[Seelsorger]] und Volksmissionar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1931 war er [[Guardian (Titel)|Guardian]] und Direktor der Tuchmacherei des [[Franziskanerkloster Pfreimd|Klosters Pfreimd]]. 1939 wurde er als [[Definitorium|Definitor]] in die Provinzleitung der Franziskaner gewählt. Im Januar 1940 wurde er [[Ordensoberer|Oberer]] (Kommissär) der fünf böhmischen Klöster ([[Franziskanerkloster Cheb|Eger]], [[Moravská Třebová|Mährisch-Trübau]], [[Franziskanerkloster Tachov|Tachau]], [[Hejnice|Haindorf]] und [[Hostinné|Arnau]]), die nach der Besetzung des [[Sudetenland]]s 1938 zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] gekommen waren und in einem franziskanischen Kommissariat zusammengefasst waren, das bis 1947 von der Bayerischen Provinz verwaltet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Angelika Schuster-Fox: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Entwicklung der Bayerischen Franziskanerprovinz im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerische Franziskanerprovinz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;1625 – 2010. Die Bayerische Franziskanerprovinz.&amp;#039;&amp;#039; Furth 2010, S. 54–70, hier S.&amp;amp;nbsp;54–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem fiel ihm damit die Aufgabe zu, mit den staatlichen deutschen Stellen über die Rechte seines Ordens im Sudetenland zu verhandeln, nachdem das nationalsozialistische Deutschland die Tschechoslowakei zur Abtretung eines Teils ihres Staatsgebietes gezwungen hatte. Pater Petrus lebte und wirkte bis zu seiner Verhaftung durch die [[Gestapo]] im [[Konvent (Kloster)|Konvent]] in Mährisch-Trübau, das zur [[Erzdiözese]] [[Erzbistum Olmütz|Olmütz]] (Mähren) gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pater Petrus Mangold wurde wegen regimefeindlicher Äußerungen denunziert und verhaftet und von den nationalsozialistischen Machthabern wegen seines unerschrockenen Eintretens für die kirchlichen und religiösen Belange in das Konzentrationslager eingewiesen.&lt;br /&gt;
Am 29. März 1941 kehrte er von einer Visitationsreise nach Pfreimd zurück, wo ihn die Gestapo erwartete und sofort abtransportierte.&amp;lt;ref&amp;gt;https://franziskaner.net/schweigen-war-niemals-eine-option/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 1941 begann seine Haft im KZ Dachau. Dort war er im [[Pfarrerblock (KZ Dachau)|Pfarrerblock]] untergebracht und von der [[Schutzstaffel|SS]] den den Priestern zugedachten Haftbedingungen ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit Pfarrer Emil Thoma aus [[Eppingen]] verfasste Petrus Mangold im KZ Dachau eine Liste der ihnen bekannten katholischen Priester und Ordensmänner sowie evangelischer Pfarrer, die im KZ Dachau inhaftiert waren. Durch Kuriere wurde diese Liste heimlich aus dem Lager herausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petrus Mangold starb im KZ Dachau am 18.&amp;amp;nbsp;Juli 1942 um 14 Uhr, nach Angaben im „Ärztlichen Zeugnis“ des Lager-Lazaretts an Herz- und Kreislaufschwäche, die sich nach einer Darmerkrankung und [[Ödem]]en einstellte. Von der KZ-Verwaltung wurde die Asche seiner sterblichen Überreste dem Orden überlassen und in einer [[Bestattungsurne|Urne]] per Postpaket an das Franziskanerkloster in Pfreimd geschickt. Dort fand am 31.&amp;amp;nbsp;August 1942 die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Winthir Rauch: &amp;#039;&amp;#039;Pater Petrus (Karl) Mangold.&amp;#039;&amp;#039; In: Helmut Moll (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 1999, Bd. 2, S. 754–757.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrung und Gedenken ==&lt;br /&gt;
* Die deutsche [[Römisch-katholische Kirche]] hat Pater Petrus als Märtyrer aus der Zeit des [[Nationalsozialismus]] in das [[Deutsches Martyrologium des 20. Jahrhunderts|deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
* Die Stadt [[Pfreimd]] hat zum Andenken an den als Opfer des Nationalsozialismus umgekommenen Franziskanerpriester die Pater-Mangold-Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
* Das Erzbistum Bamberg zeigt eine Wanderausstellung über die Märtyrer des 20. Jahrhunderts, in der, neben anderen aus dem Erzbistum stammenden Opfern des Nationalsozialismus, an Petrus Karl Mangold erinnert wird.&lt;br /&gt;
* In seiner vorübergehenden Wirkungsstätte Miltenberg wurde ihm Mitte 2008 eine Gedenktafel aus Marmor am Eingang des ehemaligen Klosters, des heutigen Franziskushauses und Sitzes des Miltenberger Caritasverbandes, gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pressestelle des Erzbischöflichen Ordinariates Bamberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Märtyrer des 20. Jahrhunderts aus dem Erzbistum Bamberg.&amp;#039;&amp;#039; (Heft 18 der Schriftenreihe), [https://www.eo-bamberg.de/eob/dcms/sites/bistum/pdf/hefte/20_maertyrer/matyrologium.pdf PDF]&lt;br /&gt;
* Winthir Rauch: &amp;#039;&amp;#039;Pater Petrus (Karl) Mangold.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helmut Moll]] (Hrsg. im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz): &amp;#039;&amp;#039;Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn u. a. 1999, 8. erweiterte und aktualisierte Auflage 2024, S. 918–921.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1026658225|VIAF=266143256}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Mangold, Petrus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kirche im Deutschen Reich 1933–1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Märtyrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1942]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bayerische Franziskanerprovinz)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mangold, Petrus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mangold, Petrus Karl; Mangold, Karl&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=römisch-katholischer Priester, Franziskaner, entschiedener Kritiker des Nationalsozialismus, Märtyrer der katholischen Kirche&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Januar 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Scheinfeld]] (Steigerwald)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juli 1942&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der wahre Jakob</name></author>
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