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	<title>Petrus Gonesius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Giftzwerg 88 am 20. August 2022 um 20:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:O trzech z Piotra z Goniądza.jpg|mini|hochkant|Streitschrift von Petrus Gonesius gegen die Dreieinigkeit]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petrus Gonesius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1525]] in [[Goniądz]]; † [[15. Oktober]] [[1573]] in [[Węgrów]]) war ein [[Polen-Litauen|polnischer]] katholischer Theologe und Vertreter des [[Antitrinitarier|Antitrinitarismus]] zur Zeit der [[Reformation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aus einem bäuerlichen Umfeld stammend, studierte Gonesius an der [[Jagiellonen-Universität|Universität Krakau]] Theologie, wurde Mönch und 1546 katholischer Priester. Im Jahr 1551 wurde Gonesius vom [[Bischof]] von Vilnius zum weiteren Studium an die [[Universität Padua]] geschickt, an der Gonesius 1554 zum Doktor der Philosophie promovierte und anschließend im Fach [[Dialektik]] lehrte. In Padua traf Gonesius auch auf den piemontesischen Juristen [[Matteo Gribaldi]], der ihn erstmals mit den antitrinitarischen Schriften [[Michel Servet]]s bekannt machte. Unter Gribaldi übernahm Gonesius schließlich zunehmend reformatorische und antritrinitarische Positionen. Nachdem Gribaldi 1555 an die [[Universität Tübingen]] gewechselt hatte, begab sich Gonesius über [[Mähren]] zurück nach [[Polen-Litauen]]. In Mähren traf er dabei auf die aus der [[Täuferbewegung]] stammenden [[Hutterer]] und die von radikalen [[Hussiten]] und [[Waldenser]]n gegründeten [[Mährische Brüder|Mährischen Brüder]], die seine weitere theologische Entwicklung ebenfalls stark beeinflussten. Vor allem der von den Hutterern vertretene Pazifismus fand bei Gonesius Anerkennung. Gonesius vertrat nun offen reformatorische und antitrinitarische Standpunkte. Zu jener Zeit war Polen bereits stark von der Reformation beeinflusst. In der Region [[Großpolen]] waren vor allem [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherische]] und [[Böhmische Brüder|böhmische]] Positionen verbreitet. In der Region [[Kleinpolen]] war die Reformation eher von [[Ulrich Zwingli|Zwingli]] und [[Johannes Calvin|Calvin]] geprägt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der kleinpolnischen Synode von [[Gmina Secemin|Secymin]] im Januar 1556, die unter anderem die von den böhmisch-mährischen Brüdern beeinflusste &amp;#039;&amp;#039;Confession Polonica&amp;#039;&amp;#039; beschloss, sprach sich Gonesius schließlich im Sinne Gribaldis für eine [[Subordinatianismus|subordinatianische]] [[Christologie]] aus und erklärte die Trinität für unbiblisch. Obwohl die Synode den von Gonesius vertretenen Antitrinitarismus noch verwarf und ihn eine Folgesynode im April des gleichen Jahres in [[Pińczów]] als Häretiker exkommunizierte, konnte er in den folgenden Jahren eine Reihe Unterstützern um sich sammeln. Auch Teile des Klerus und Adels stellten sich an seine Seite. Unterstützung fand Gonesius vor allem bei dem polnisch-litauischen Magnaten [[Jan Kiszka]]. 1556 gab Gonesius auch seine Hauptschrift &amp;#039;&amp;#039;De filio Dei homine Christo Jesu&amp;#039;&amp;#039; heraus. Im Dezember 1558 nahm Gonesius an einer weiteren reformierten Synode in der damals noch zum Großfürstentum Litauen gehörenden Stadt [[Brest (Belarus)|Brest]] teil, auf der er neben antitrinitarischen auch täuferische Standpunkte vertrat. Gonesius steckte so den thematischen Rahmen ab, innerhalb dessen sich die theologischen Debatten in den folgenden Jahren innerhalb der reformatorischen Bewegung in Polen-Litauen bewegen sollten und schließlich 1564/65 in die Spaltung einer täuferisch-antitrinitarischen &amp;#039;&amp;#039;Eclesia reformata minor&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;[[Polnische Brüder]]&amp;#039;&amp;#039; genannt) und eine an der Trinität und Kindertaufe festhaltende &amp;#039;&amp;#039;Ecclesia reformata maior&amp;#039;&amp;#039; mündete. Petrus Gonesius wurde nun zusammen mit [[Marcin Czechowic]] einer der führenden Figuren der unitarischen Kirchen in Polen und Litauen. Petrus Gonesius starb schließlich am 15. Oktober 1573 während einer [[Pest]]epidemie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://uudb.org/articles/petergonesius2.html Rudra Vilius Dundzila: &amp;#039;&amp;#039;Peter Gonesius&amp;#039;&amp;#039;, Unitarian Universalist History &amp;amp; Heritage Society, 8. August 2011 (englisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://uudb.org/articles/petergonesius2.html Rudra Vilius Dundzila: &amp;#039;&amp;#039;Peter Gonesius&amp;#039;&amp;#039;, Unitarian Universalist History &amp;amp; Heritage Society, 8. August 2011 (englisch)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=131872532|LCCN=no/99/14344|VIAF=67611332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gonesius, Petrus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unitarischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Religion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goniądz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1525]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1573]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gonesius, Petrus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Giezek; Goniedz; Gomesius; Gonedzius; Gonetus; Conyza; Koninski; Lithuanus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnischer Theologe und Vertreter des Antitrinitarismus der Reformationszeit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1525&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Goniądz|Gonionds]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Oktober 1573&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Węgrów]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giftzwerg 88</name></author>
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