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	<title>Petrovice u Chabařovic - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petrovice_u_Chaba%C5%99ovic&amp;diff=674431&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: +</title>
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		<updated>2026-03-22T17:30:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Petrovice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Petrovice UL CZ CoA.jpg|111px|Wappen von Petrovice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Ústecký kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Petrovice UL CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung= &lt;br /&gt;
| Okres              = Ústí nad Labem&lt;br /&gt;
| Fläche             = 5118,6062&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/obec/568147/Petrovice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 530&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 568147&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 403 37&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = U&lt;br /&gt;
| Straßen            = &lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = &lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 2&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Andrea Kortanová&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2021&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Petrovice 529&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 403 37 Petrovice&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecpetrovice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/47/13/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 13/58/43/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petrovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Peterswald&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Gemeinde im [[Okres Ústí nad Labem|Bezirk Aussig]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das langgestreckte Dorf liegt im Tal des [[Bahra (Gottleuba)|Petrovický potok]] an der tschechisch-deutschen Grenze und besitzt einen Grenzübergang für Kraftfahrzeuge, der nach Norden in den Ortsteil Hellendorf der Stadt [[Bad Gottleuba-Berggießhübel]] führt. Petrovice liegt an einer alten Passstraße, die zwischen dem [[Osterzgebirge]] und der [[Elbsandsteingebirge|Sächsisch-Böhmischen Schweiz]] von Sachsen nach [[Böhmen]] führt. Ende 2006 wurde die südlich vorbeiführende [[Autobahn]] [[Dálnice 8|D 8]] / [[Bundesautobahn 17|A 17]] [[Prag]]-[[Dresden]] in Betrieb genommen. Petrovice verfügt seitdem über eine eigene Autobahnabfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterswald (2) 2006-03-24.jpg|mini|Zentraler Ortsteil mit Gemeindeverwaltung]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Petrovice besteht aus den Ortsteilen [[Krásný Les (Petrovice)|Krásný Les]] (&amp;#039;&amp;#039;Schönwald&amp;#039;&amp;#039;) und Petrovice (&amp;#039;&amp;#039;Peterswald&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce-obec/568147/Obec-Petrovice&amp;lt;/ref&amp;gt;. Grundsiedlungseinheiten sind Krásný Les, [[Nakléřov]] (&amp;#039;&amp;#039;Nollendorf&amp;#039;&amp;#039;), Petrovice und Větrov (&amp;#039;&amp;#039;Streckenwald&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/zsj-obec/568147/Obec-Petrovice&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Petrovice gehören außerdem die Ansiedlungen [[Panenská|Panenská (&amp;#039;&amp;#039;Jungferndorf&amp;#039;&amp;#039;)]] und Nový Dvůr (&amp;#039;&amp;#039;Neuhof&amp;#039;&amp;#039;), sowie die Wüstung [[Hladov (Petrovice)|Hladov]] (&amp;#039;&amp;#039;Hungertuch&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Krásný Les v Krušných horách, Nakléřov, Petrovice u Chabařovic und Větrov u Krásného Lesa.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uir.cz/katastralni-uzemi-obec/568147/Obec-Petrovice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST=   &lt;br /&gt;
| NORD= [[Bad Gottleuba-Berggießhübel]]&lt;br /&gt;
| NORDOST= &lt;br /&gt;
| WEST= [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]]  &lt;br /&gt;
| OST= [[Tisá ]] (Tyssa)   &lt;br /&gt;
| SUEDWEST=  [[Krupka]] (Graupen)&lt;br /&gt;
| SUED=   [[Telnice]] (Tellnitz)&lt;br /&gt;
| SUEDOST= [[Libouchec]] (Königswald)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort an der Passstraße wurde 1352 erstmals urkundlich erwähnt. Damals befand er sich im Besitz der Adelsfamilie [[Wartenberg (böhmisches Adelsgeschlecht)|Wartenberg]]. Zwischen 1506 und 1579 gehörte Peterswald zur Herrschaft [[Krupka|Graupen]] (Krupka).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.peterswald.org/geschichte/peterswald_historytext.htm |wayback=20140502225758 |text=Geschichtliches über Peterswald |archiv-bot=2019-04-21 17:08:24 InternetArchiveBot }} (abgerufen am 17. Dezember 2016)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Auflösung der Herrschaft Graupen erwarb ein [[Damian von Sebottendorf|Damian (Tam) von Sebottendorf]] am 18. Januar 1580 die zur Krone Böhmens gehörigen Dörfer [[Krásný Les (Petrovice)|Schönwald]], [[Nakléřov|Nollendorf]] und &amp;#039;&amp;#039;Peterswald&amp;#039;&amp;#039; im Osterzgebirge und vereinigte diese zur Herrschaft Schönwald.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Emil Richter |Titel=Landadel in der Umgebung von Aussig. Die von Sebottendorf auf Schönwald. |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Franz Josef Umlauft |Sammelwerk=Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes |Band=14. Jahrgang, 1934 |Nummer=2. Heft |Verlag=Selbstverlag |Datum=1934 |Seiten=66ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Jahnel |Titel=Schönwald. |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Franz Josef Umlauft |Sammelwerk=Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes |Band=5. Jahrgang, 1925 |Nummer=2. Heft |Verlag=Selbstverlag |Datum=1925 |Seiten=70f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dessen Tod im Jahr 1585 ging der Besitz auf dessen Erben über. Die Besitzer, die Herren von Sebottendorf, mussten Böhmen nach der [[Schlacht am Weißen Berg]] verlassen. 1623 kaufte Franz von Courier den Ort, er starb in der [[Schlacht bei Lützen]]. Anschließend folgten verschiedene adlige Besitzer und der Zwickauer Textilfabrikant Anton Balle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die günstige Lage an der [[Dresden-Teplitzer Poststraße]] entwickelte sich der Ort stetig. Einen Aufschwung erlebte Peterswald durch die Weber und die Metallindustrie. Es wurde dadurch zeitweise größer als das benachbarte [[Ústí nad Labem|Aussig an der Elbe]]. So wurden hauptsächlich Schnallen und Knöpfe, aber auch verschiedenste Beschläge produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Befreiungskriege#Herbstfeldzug von 1813|Befreiungskriege]] wurde Peterswald 1813 ein Schauplatz der [[Schlacht bei Kulm]]. Russische Abteilungen lagerten im Ort, bevor sie am 22. August die Landesgrenze gen Hellendorf überschritten. Nach der Niederlage in der [[Schlacht um Dresden|Schlacht von Dresden]] am 26./27. August zogen die Russen sich ab dem 28. August über Peterswald nach [[Chlumec u Chabařovic|Kulm]] zurück, während die französischen Truppen unter [[Dominique Joseph Vandamme|Vandamme]] den Russen nachsetzen und sich im Ort die ersten Gefechte mit diesen lieferten. So übernachtete [[Napoleon Bonaparte]] dreimal in Peterswald. Durch diese Ereignisse erlebte der Ort Plünderungen und Zerstörung. 200 Einwohner fielen deshalb bis 1814 der [[Pest]] zum Opfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kam der Aufschwung wieder mit der Metallindustrie, zeitweise gab es sogar Produktionsstätten im deutschen Nachbarort. Auch am Schmuggel über die Grenze zwischen dem [[Königreich Sachsen]] (von [[Pirna]] und [[Königstein/Sächsische Schweiz|Königsstein]]) und der [[Kaiserlich und königlich|k. u. k.]] Monarchie nach [[Litoměřice|Leitmeritz]] und [[Prag]] war Peterswald beteiligt. So wurde anfänglich sächsisches Salz, später der aufkommende Tabak, Kaffee, Zucker und Liköre geschmuggelt. Mit der Eröffnung der Eisenbahn [[Bahnstrecke Děčín–Dresden-Neustadt|Dresden – Bodenbach]] endete dieser jedoch schlagartig. Durch die Eisenbahn endete auch die Bedeutung von Peterswald als Poststation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1824 entstand links des Raitzabaches die Siedlung Neuhof, die ursprünglich zu [[Rájec (Tisá)|Raitza]] (Rájec) gehörte und 1950 eingemeindet wurde. Der Ort Peterswald gehörte bis zur [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich]] zur [[Allod|Allodial]]-Herrschaft Schönwald, zu der auch die Dörfer [[Krásný Les (Petrovice)|Schönwald]], Neuhof, Antonstal, [[Nakléřov|Nollendorf]], [[Panenská|Jungferndorf]], [[Velké Chvojno|Böhmisch Kahn]], Klein-Kahn und [[Telnice|Tellnitz]] (Mitteltellnitz) gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Josef Umlauft |Titel=Die Herrschaftszugehörigkeit der Dörfer des Aussig-Karbitzer Bezirkes vor dem Jahre 1848. |Hrsg=Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Franz Josef Umlauft |Sammelwerk=Beiträge zur Heimatkunde des Aussig-Karbitzer Bezirkes |Band=1. Jahrgang, 1921 |Nummer=1. Heft |Verlag=Selbstverlag |Datum=1921 |Seiten=16f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwaltungstechnisch bildete Peterswald ab der Mitte des 19. Jahrhunderts eine Gemeinde im [[Gerichtsbezirk Karbitz]] bzw. im [[Bezirk Außig]].&lt;br /&gt;
1848 wurde Peterswald nach der [[Revolution von 1848/1849 im Kaisertum Österreich|Revolution]] wie alle größeren Orte in der Monarchie Sitz der [[Nationalgarde#Österreich|Nationalgarde]], die jedoch 1851 wieder aufgelöst wurde. Parallel dazu entstand 1850 ein Sitz der [[k.k. Gendarmerie]] mit zwei Gendarmen. 1850 erhielt der Ort die Markterlaubnis für zwei Jahrmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1869 erstarkte das gesellschaftliche Leben in Peterswald. So entstand in diesem Jahr der &amp;#039;&amp;#039;Spar- und Vorschuss-Kassa-Verein Peterswald&amp;#039;&amp;#039;. 1876 wurde die [[Freiwillige Feuerwehr]] errichtet, dafür erwarb man 1906 sogar eine dampfbetriebene [[Feuerspritze]]. Später folgten neben anderen ein Militärveteranenverein, ein Turnverein und ein Arbeiter-Konsumverein. Um 1900 erreichte Peterswald die Blütezeit, danach setzte der Niedergang der Textilindustrie ein. 1912 hielt in Peterswald die Elektrizität Einzug, die Versorgung erfolgte durch das [[Stadtwerke Pirna|Elektrizitätswerk Pirna]]. Damit einher ging auch die Errichtung einer elektrischen Straßenbeleuchtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] besetzte tschechisches Militär die Bezirkshauptmannschaft Aussig und aus Peterswald verschwand der kaiserliche [[Doppeladler]] für immer. Schon durch Ausbruch des Krieges ging die Industrie durch entfallende Exporte massiv zurück, das Kriegsende und die damit entfallenden Exporte nach Deutschland taten ihr Übriges. Die [[Weltwirtschaftskrise]] raffte die Industrie fast gänzlich dahin und auch der &amp;#039;&amp;#039;Spar- und Vorschuss-Kassa-Vereines Peterswald&amp;#039;&amp;#039; wurde so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass nur der Anschluss an die &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Volkskreditanstalt in Prag&amp;#039;&amp;#039; übrigblieb.&lt;br /&gt;
Trotzdem erhielt Peterswald 1921 eine erste Omnibuslinie nach Gottleuba und 1922 ein Kino im Postsaal und sogar ein Schwimmbad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahratal - Olympia-Gedenkstein (1) 2006-03-24-2.jpg|mini|Olympia-Gedenkstein am Rundteil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 übergab der deutschböhmische Staffelläufer Hermann Jeswick an der Grenze das [[Olympischer Fackellauf|olympische Feuer]] auf dem Weg zu den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen]] in [[Berlin]] an reichsdeutsche Sportler. Unmittelbar hinter der Grenze erinnert auf deutscher Seite ein Gedenkstein am &amp;#039;&amp;#039;Rundteil&amp;#039;&amp;#039; an dieses Ereignis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 erstarkte die [[Sudetendeutsche]] Bewegung durch die Entwicklung im [[NS-Staat|Deutschen Reich]]. Als Folge der [[Sudetenkrise|Eskalation]] erfolgte im Rahmen der ersten [[Mobilmachung in der Tschechoslowakei 1938|tschechoslowakischen Mobilmachung]] am 21. Mai 1938 die Blockade der Grenze zu Deutschland. Damit einher gingen die Ausrufung eines Ausgehverbotes, das Verbot der Feldarbeit sowie der Bau von Bunkern, Stellungen und Maschinengewehrnestern. Ab dem 1. Oktober zog die [[Tschechoslowakische Armee]] sich zurück und die [[Wehrmacht]] rückte unter dem Jubel der Bevölkerung ein. Als Folge der [[Gleichschaltung]] durch den Anschluss an das Deutsche Reich wurden zahlreiche Vereine aufgelöst, so gingen die Gewerkschaften in die [[Deutsche Arbeitsfront]] über, der Militärveteranenverein wurde dem [[Kyffhäuserbund|Reichskriegerbund]] angeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juni/Juli 1945 setzten die ersten wilden Vertreibungen der [[Deutschböhmen und Deutschmährer|deutschböhmischen]] Peterswälder Bevölkerung ein. Ab April 1946 erfolgte dann im Rahmen der [[Beneš-Dekrete]] die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|systematische Entfernung der deutschböhmischen Bevölkerung]] und die Ansiedlung von Tschechen aus dem Landesinneren sowie von [[Roma in Tschechien und der Slowakei#Geschichte|Roma]]. Der Weiler Antonínov (&amp;#039;&amp;#039;Antonsthal&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1970 zu [[Tisá]] umgemeindet, [[Adolfov]] gehört seit 2014 zu [[Telnice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterswald (1) 2006-03-24.jpg|mini|Hauptstraße im oberen Ortsteil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Ortsbild durch die Stände vorwiegend vietnamesischer Händler geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 wurde im Ort die tschechische Dienststelle des Gemeinsamen Zentrum der deutsch-tschechischen Polizei- und Zollzusammenarbeit gegründet, dessen deutsche Dienststelle sich im bayerischen [[Schwandorf]] befindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nachrichten-oberpfalz.de/ermittler-des-gemeinsamen-zentrums-petrovice-schwandorf-und-tschechische-polizeibeamte-koennen-entfuehrung-aus-heidelberg-beenden/ Ermittler des Gemeinsamen Zentrums Petrovice-Schwandorf und tschechische Polizeibeamte können Entführung aus Heidelberg beenden], nachrichten-oberpfalz.de, 26. Mai 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Eisenbahn&lt;br /&gt;
Erste Bemühungen um eine Eisenbahn gingen  1868 vom &amp;#039;&amp;#039;Comités für die Erbauung einer Eisenbahn von Pirna nach Dux&amp;#039;&amp;#039; aus. Geplant war eine Trasse durch das [[Gottleuba]]- und [[Bahra (Gottleuba)|Bahratal]] mit Grenzüberquerung in Hellendorf. Daraus ging die [[Bahnstrecke Pirna–Gottleuba]] hervor. Ab 1891 kämpfte die Gemeinde Peterswald selbst um einen Bahnanschluss. Der eigens eingerichtete Ausschuss verfolgte das Ziel, an die Gottleubaer Strecke angeschlossen zu werden. 1893 erfolgte die Genehmigung durch das [[k.k. Eisenbahnministerium|Handelsministerium]]. Jedoch verweigerten sächsische Behörden die Erlaubnis für eine Strecke nach Gottleuba oder [[Bad Gottleuba-Berggießhübel#Langenhennersdorf und Bahra|Langenhennersdorf]]. Nachdem diese Projekte gescheitert waren, plante man schließlich eine Lokalbahn mit dem Ausgangspunkt [[Malé Chvojno|Kleinkahn]] (Malé Chvojno) an der [[Bahnstrecke Děčín–Chomutov|Bahnstrecke Bodenbach–Komotau]]. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges und die nachfolgende Gründung der [[Tschechoslowakei]] ließen das Projekt schließlich endgültig scheitern.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Sekundärbahnen von Pirna nach Großcotta und Gottleuba&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Nebenbahndokumentation.&amp;#039;&amp;#039; 12). Kenning. Nordhorn 1998, ISBN 3-927587-38-9, S. 12–17, 25–26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung der Einwohnerzahl ==&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&amp;lt;ref name=&amp;quot;Historický lexikon&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=Český statistický úřad |titel=Historický lexikon obcí České republiky – 1869–2015 |url=https://www.czso.cz/documents/10180/20537734/130084150427.pdf |datum=2015-12-18 |abruf=2016-01-23 |sprache=cs |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1869 || 2607&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1880 || 2830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1890 || 2722&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900 || 2690&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910 || 3068&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1921 || 2703&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1930 || 2677&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950 || 693&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961 || 610&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 || 637&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980{{FN|1}} || 698&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1991{{FN|1}} || 596&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2001{{FN|1}} || 622&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2011{{FN|1}} || 832&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Petrovice mit Krásný Les}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peterswald-Kirche-1.jpg|mini|Kirche St. Nikolaus von Osten, mit neuem Dach, Stand Juni 2018]]&lt;br /&gt;
* Kirche St. Nikolaus, erbaut um 1350, 1793 abgerissen und vor dem Friedhof größer neu aufgebaut. 1988 Kirchendach eingestürzt, 2015 wieder aufgebaut. Gebaut in Nord-Süd-Richtung, Altarraum im Norden, Eingang und Turm im Süden&lt;br /&gt;
* Statue des [[Johannes von Nepomuk|Hl. Johannes von Nepomuk]], von 1709&lt;br /&gt;
* Pylone Ecce homo, 1874 von Anton Bauer errichtet&lt;br /&gt;
* [[Tupolew Tu-104]], die zu einer Gaststätte umfunktioniert wurde&lt;br /&gt;
* Spätbarockes Kreuz auf dem Peterswalder Friedhof anstelle der alten abgerissenen Kirche, 1793 von Joseph Beil gespendet, 2008 restauriert und neu geweiht&lt;br /&gt;
* Madonna mit dem Kind, 1788 gespendet von Joseph Beil, vor dem Haus Nr. 15 im Unterdorf&lt;br /&gt;
* Pestkreuz hinter dem Friedhof – erinnert an die 500 Seelen, die in den Pestjahren 1813/14 dort ihre ewige Ruhe fanden.&lt;br /&gt;
* Kreuz für die Wanderer auf dem Wanderweg von Peterswald, gegenüber der Schule der Aufgang, nach Tyssa und Raiza, gestiftet 1871 von Karl Beil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der örtliche Fußballverein &amp;#039;&amp;#039;1. FK Petrovice-Tisá&amp;#039;&amp;#039; spielt in der tschechischen Amateurliga. Bis zur Saison 2017/18 bestand der &amp;#039;&amp;#039;SK Hraničář Petrovice&amp;#039;&amp;#039; welcher mit &amp;#039;&amp;#039;TJ Spartak [[Tisá]]&amp;#039;&amp;#039; fusionierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hranicarpetrovice.cz/vysledky2/ |titel=Výsledky :: SK HRANIČÁŘ PETROVICE |abruf=2018-10-21 |sprache=cs}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Krebs (Politiker)|Hans Krebs]], Politiker, wurde 1939 zum Ehrenbürger ernannt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Bote vom Geising und Müglitztal&amp;#039;&amp;#039; vom 10. Januar 1939, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Umlauft: &amp;#039;&amp;#039;Peterswald. Ein Rückblick auf die Geschichte des Ortes. Peterswalder Heimattreffen am 21. Juni 1959 in Hainstadt-Main.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Hainstadt am Main 1959.&lt;br /&gt;
* T. Jahnel: &amp;#039;&amp;#039;Aus dem Erzgebirge. Peterswald.&amp;#039;&amp;#039; In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Franz Josef Umlauft (Hrsg.): 4. Jahrgang, 1924, 2. Heft. Selbstverlag, 1924, S. 81 ff.&lt;br /&gt;
* Franz Feisar: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründung von Neuhof.&amp;#039;&amp;#039; In: Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung in Aussig, geleitet von Franz Josef Umlauft (Hrsg.): 10. Jahrgang, 1930, 3. Heft. Selbstverlag, 1930, S. 108 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petrovice (Ústí nad Labem District)|Petrovice (Okres Ústí nad Labem)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.obecpetrovice.cz/ Website der Gemeinde] (tschechisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.peterswald.org/ Peterswald und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatgemeinschaftpeterswald.de/ Deutschsprachige Webseite über die Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Ústí nad Labem}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petrovice u Chabařovic| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1352]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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