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	<title>Petrolkoks - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T05:37:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petrolkoks&amp;diff=697369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MalikaStevenson: Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext / WikiSyntaxTextMod</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie:Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext / WikiSyntaxTextMod&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Petrolkoks IMG 6160.jpg|mini|Petrolkoks]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petrolkoks&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein aus [[Erdöl]] gewonnener Feststoff, der ähnlich wie der aus [[Kohle]] hergestellte [[Koks]] hauptsächlich aus [[Kohlenstoff]] besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Ausgangsstoff zur Herstellung des Petrolkoks sind sehr schwere Öle, die z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[Vakuumdestillation]] als Rückstand anfallen. Das [[Bitumen]] wird in einem [[Koker]] umgesetzt. Ein übliches Verfahren ist das [[Cracken#Delayed Coking|Delayed Coking]]. Beim [[Cracken]] bildet sich neben flüchtigen Kohlenwasserstoffen (Gase und Benzin), die abgetrennt werden, der Koks als Feststoff. Die rohe Form wird &amp;#039;&amp;#039;Grünkoks&amp;#039;&amp;#039; genannt und kann zur Veredelung durch eine [[Kalzinierung]] bei hohen Temperaturen (1200&amp;amp;nbsp;°C) weiter verarbeitet werden. Dabei werden noch vorhandene Ölbestandteile verbrannt, das zurückbleibende &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kalzinat&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besteht aus fast reinem Kohlenstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln ist Petrolkoks mit sogenannten Ruß- oder auch Ölpellets, diese fallen bei dem [[Verfahrenstechnik|Prozess]] der Schwerölvergasung an und gelten in ihrer weiteren Verwendung als behandlungsbedürftiger Abfall.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW |url=https://gruene-fraktion-nrw.de/wp-content/uploads/2019/12/Antwort-17-8381-Schweroelrueckstaende.pdf |titel=Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage 3205 vom 2. Dezember 2019 |werk=gruene-fraktion-nrw.de |datum=2020-01-08 |format=PDF |abruf=2025-12-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Grünkoks enthält noch [[Kohlenwasserstoffe]] und wird unter anderem in der industriellen Wärmeerzeugung als Brennstoff benutzt. Kalzinierter Petrolkoks wird als Elektrodenkoks in der Aluminiumindustrie ([[Söderberg-Elektrode]]) und bei der [[Aufkohlen|Wärmebehandlung von Stahl]] verwendet. Bei der Stahlherstellung im [[Hochofenprozess]] sind hohe Vanadium- oder Nickelgehalte sogar erwünscht. Für die Herstellung von Elektroden für die Aluminium-Schmelzflusselektrolyse sollte das Kalzinat einen möglichst geringen Metallgehalt aufweisen (Verunreinigung des Aluminiums).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Siliciumcarbid|Siliziumcarbid]] als Ausgangsmaterial für Schleifmittel im Metallhandwerk, hauptsächlich für Stahl wird im Elektro-Ofen bei einer Temperatur von 2100&amp;amp;nbsp;°C aus Quarzsand und Petrolkoks erschmolzen. Als Reaktionsmittel dienen noch Natriumchlorid und Sägespäne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Risiken ==&lt;br /&gt;
Die Nutzung als Brennstoff ist wegen enthaltener Schwermetalle (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Nickel]], [[Cadmium]] oder [[Vanadium]]) oder anderen Elementen wie [[Schwefel]] problematisch und erfordert eine aufwendige Abgasreinigung. Schwefelreicher Petrolkoks befördert so indirekt die Emission von [[Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane|Dioxinen]], die zusammen mit dem unmittelbar aus dem Petrolkoks emittierten Schwermetallen in die Umwelt gelangen. Zum Beispiel sei der Nachfolgebetrieb der [[Bleihütte Oker]] im Industriegebiet [[Oker (Goslar)|Oker]]-[[Harlingerode]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Goslar]] im Zeitraum von 2017 bis 2019 genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Tageszeitung]]: [https://taz.de/Zinkhuetten-in-Niedersachsen/!5610980/ Zinkhütten in Niedersachsen: Gift im Blut?]. 6. August 2019, abgerufen am 12. August 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petroleum coke|Petrolkoks}}&lt;br /&gt;
* [https://www.getoil.de/lexikon#petrolkoks Louis Hagel Mineralöl Handels-GmbH, Lexikon, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Petrolkoks&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.getoil.de/lexikon#coker Louis Hagel Mineralöl Handels-GmbH, Lexikon, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Coker&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://corporate.exxonmobil.de/-/media/Germany/Files/Mineralol-Forderung-Verarbeitung-und-Verwendung.pdf ExxonMobil, &amp;#039;&amp;#039;Mineralölverarbeitung&amp;#039;&amp;#039;, S. 10, Coker (Herstellung von Petrolkoks)] (PDF-Datei; 2,79&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdölprodukt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festbrennstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fossiler Brennstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MalikaStevenson</name></author>
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