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	<title>Petritsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petritsch&amp;diff=677751&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TWsk am 30. April 2026 um 20:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-30T20:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Bulgarien&lt;br /&gt;
|Name                     = Petritsch&lt;br /&gt;
|LokalerName              = Петрич&lt;br /&gt;
|Wahlspruch               = &lt;br /&gt;
|WahlspruchDeutsch        = &lt;br /&gt;
|Wappen                   = Petrich Coat of arms.png&lt;br /&gt;
|Oblast                   = Blagoewgrad&lt;br /&gt;
|ISO3166-2                = 01&lt;br /&gt;
|Einwohner                = {{Metadaten Einwohnerzahl BG|2850}}&lt;br /&gt;
|EinwohnerDatum           = {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl BG||STAND}}}}&lt;br /&gt;
|Fläche                   = &lt;br /&gt;
|Karte                    = Petrich&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitengrad    = 41&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitenminute  = 24&lt;br /&gt;
|KoordinateBreitensekunde = &lt;br /&gt;
|KoordinateLängengrad     = 23&lt;br /&gt;
|KoordinateLängenminute   = 13&lt;br /&gt;
|KoordinateLängensekunde  = &lt;br /&gt;
|Höhe                     = 168&lt;br /&gt;
|Postleitzahl             = 2850&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl           = 0745&lt;br /&gt;
|KFZ-Kennzeichen          = E&lt;br /&gt;
|Bürgermeister            = Dimitar Bratschkow&lt;br /&gt;
|BürgermeisterDatum       = 2022&lt;br /&gt;
|Partei                   = Parteilos&lt;br /&gt;
|WWW                      = www.petrich.bg&lt;br /&gt;
|E-Mail                   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petritsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈpɛtritʃ}}] ({{bgS|Петрич}}) ist eine [[Stadt]] und Verwaltungssitz der gleichnamigen [[Gemeinde Petritsch|Gemeinde]] in der [[Oblast Blagoewgrad]] im Südwesten [[Bulgarien]]s am Fuße des [[Gebirge]]s [[Belasiza]] in der Nähe der Grenze zu [[Griechenland]]. Petritsch ist nach [[Blagoewgrad]] die zweitgrößte Stadt in der Oblast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petritsch ist eine alte Stadt am Unterlauf der [[Struma (Fluss)|Struma]] und bekannt für die Gebirgslandschaft in der Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt hatte Ende 2024 etwa 26.000 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nsi.bg/metadata/naselenie-i-demografski-prognozi-76 Население и демографски прогнози] abgerufen am 13. März 2026, bulgarisch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Antike und Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:PetrichPogled3.jpg|miniatur|300px|Petritsch aus der Vogelperspektive]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Stadt reichen bis zu den [[Thraker]]n zurück. Im 1. Jahrhundert v. Chr. eroberten die [[Römer (Volk)|Römer]] das [[Territorium]] der Thraker.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]] &amp;#039;&amp;#039;Ab urbe condita&amp;#039;&amp;#039; 40,22&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Siedlung]] der thrakischen [[Maeder (Stamm)|Maeder]] 10 Kilometer nordöstlich des heutigen Stadtzentrums entwickelte sich zu einer gut befestigten römischen Stadt und [[Festung]] mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Petra&amp;#039;&amp;#039;. Im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde die Stadt von den [[Slawen]] erobert und niedergebrannt. Wahrscheinlich haben die Bewohner der zerstörten Stadt danach in der Nähe das heutige Petritsch neu gegründet. Die slawische Endung „-itsch“ weist darauf hin, dass die Stadt von Slawen bewohnt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung des [[Erstes Bulgarisches Reich|Bulgarischen Staates]] im frühen [[Mittelalter]] führte zu der Eingliederung der Region um Petritsch. In der Folge des Krieges, den der bulgarische [[Khan]] [[Presian I.]] gegen [[Byzantinisches Reich|Byzanz]] führte, und nach dem [[Aufstand]] der Slawen im Strumagebiet, schloss sich die slawische Stadt Petritsch 837 dem [[Erstes Bulgarisches Reich|Bulgarischen Reich]] an, wurde jedoch von Byzanz kurz darauf zurückerobert. In dieser Zeit verlagerte sich das Stadtzentrum weiter südlich vom Tal in den Ausläufer der Belasiza.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://petrich.bg/wps/portal/petrich/about-us/history |titel=Geschichte der Stadt |abruf=2021-04-09 |werk=Webseite der Gemeinde Petritsch |sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Petritsch wurde während der Herrschaft von Knjaz [[Boris I. (Bulgarien)|Boris]] (852–889) dem Bulgarischen Staat dauerhaft angegliedert. In den folgenden Jahrhunderten war Petritsch eine [[Strategie (Militär)|strategisch]] und [[militär]]isch wichtige Siedlung und Festung im bulgarischen Südwesten, besonders während der zahlreiche Kriege von Zar [[Samuil (Bulgarien)|Zar Samuil]] (958–1014) gegen Byzanz. Hier wurde 1014 die entscheidende [[Schlacht von Kleidion]] am Ende des Ersten Bulgarenreiches zwischen bulgarischen Truppen unter Führung von Fürst Samuil und den Truppen des byzantinischen [[Kaiser]]s [[Basileios II.]] (Wassili II.) ausgetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Niederlage der Bulgaren ließ Basileios 14.000 gefangene Bulgaren blenden. Aufgrund dessen erhielt er den Beinamen „Bulgarentöter“ (bulg. българоубиец, Balgaroubiez). Die Reste von Samuils Festung erinnern noch heute daran.&amp;lt;ref&amp;gt;Catherine Holmes: &amp;#039;&amp;#039;Basil II and the Governance of Empire, 976–1025&amp;#039;&amp;#039;. Oxford 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten Mittelalter wurde Petritsch wieder zu einer wehrhaften Festung – als Befestigungssystem im Südwesten Bulgariens. Die Reste der Festung erheben sich noch heute am Rande der Stadt in den Ausläufern des Belasiza-Gebirges.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmanenzeit ===&lt;br /&gt;
Während der osmanischen Herrschaft wurde Petritsch zu einer typischen osmanischen Kleinstadt im [[Sandschak (Osmanisches Reich)|Sandschak]] [[Kjustendil]] in der Provinz ([[Vilayet]]) [[Rumelien]].&amp;lt;ref&amp;gt;Christo Matanow: &amp;#039;&amp;#039;Die südwestlichen bulgarische Gebiete im 14 Jhr.&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Bulg.&amp;#039;&amp;#039;Югозападните български земи през XIV век&amp;#039;&amp;#039;), Sofia, 1986 &amp;lt;/ref&amp;gt; [[Evliya Çelebi]] erwähnt die Stadt in seinem Reisebuch (Seyahatnâme) und berichtet, dass sie 1651 Zentrum einer [[Kaza (Osmanisches Reich)|Kaza]] (Gerichtsbezirk) mit insgesamt 240 Häusern sei, die sich auf zwei Wohnviertel verteilten. Weiterhin gab es mehrere [[Moschee]]n, aber nur ein Bad. In der Umgebung gab es 80 Dörfer. Für die Entwicklung von [[Handwerk]] und [[Handel]] sprach das Vorhandensein von 50 Geschäften. Petritsch war für seine [[landwirtschaft]]lichen Produkte bekannt: [[Getreide]], [[Mais]], [[Roggen]], [[Hafer]], [[Baumwolle]], [[Reis]], [[Tabak]] und [[Opium]].&amp;lt;ref&amp;gt;Evliya Çelebi: Reisebuch (Seyahatnâme), Sofia, 1972, S. 280–282&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Seal of the Petrich Bulgarian Municipality.jpg|mini|alternativtext=Siegel der Bulgarische Gemeinde aus dem Jahr 1872|Siegel der Bulgarische Gemeinde von Petritsch aus dem Jahr 1872]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Bulgarische Wiedergeburt|„Bulgarischen Wiedergeburt“]] war Petritsch in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Schauplatz eines „Kirchenkampfes“ zwischen der [[Bulgarisch-orthodoxe Kirche|bulgarisch-orthodoxen Kirche]] und dem griechisch-orthodoxen [[Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel|Patriarchat von Konstantinopel]]. 1868 wurde der Bau der ersten bulgarischen Kirche &amp;#039;&amp;#039;Sweti Nikolai&amp;#039;&amp;#039; vollendet. 1873 wurde die erste bulgarische Schule eröffnet. Ab 1892 gehörte die Mehrheit der Christen von Petritsch dem [[Bulgarisches Exarchat|Bulgarischen Exarchat]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Violeta Periklieva: &amp;#039;&amp;#039;Religious Landscapes at the Border. The case of the border regions of Petrich, Bulgaria and Strumica, Macedonia.&amp;#039;&amp;#039; In: Lena Mirošević u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Landscape in Southeastern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Wien/Zürich 2018, S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Russisch-Osmanischer Krieg (1877–1878)|Russisch-Osmanischen Kriegs]] und dem [[Frieden von San Stefano]] wurde Petritsch 1878 dem [[Fürstentum Bulgarien]] zugesprochen. Dies wurde jedoch drei Monate später im [[Berliner Kongress|Berliner Vertrag]] revidiert und Petritsch wurde dem osmanischen [[Vilâyet Saloniki]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem bulgarischen Ethnographen [[Wassil Kantschow]] zählte Petritsch um 1900 4.600 türkische, 2.450 bulgarische, 40 [[Walachen|walachische]] und 100 [[roma]]nische Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Wasil Kantschow: &amp;#039;&amp;#039;Makedonien. Ethnographie und Statistik&amp;#039;&amp;#039; (aus dem Bulg. &amp;#039;&amp;#039;Македония. Етнография и статистика&amp;#039;&amp;#039;), Sofia, 2. Neuauflage 1996, S.&amp;amp;nbsp;186, ISBN 978-954-430-424-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitŭr Mishev: &amp;#039;&amp;#039;La Macédoine et sa population chrétienne&amp;#039;&amp;#039;, Paris, Librarie Plon, Verlag Plon-Nourrit et Cie, Imprimeurs-Éditeur 1905, S.&amp;amp;nbsp;186 {{Archive.org|lamacdoineetsap00mishgoog|La Macédoine et sa population chrétienne|Blatt=n186}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Baumaterial diente Geröll aus dem Flussbett der Struma, die von einem Lehm-Stroh-Gemisch zusammengehalten wurden. Das [[Erdgeschoss]] wurde immer als [[Stall]] und als Lager für landwirtschaftliche Erzeugnisse genutzt. Das [[Obergeschoss]] war von außen über eine [[Treppe]] zu erreichen. Die Möblierung der Häuser war spärlich. Die Zimmer waren mit bunten, gewebten [[Teppich]]en ausgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuere Zeit ===&lt;br /&gt;
Petritsch blieb osmanisch bis zu den [[Balkankriege]]n, als es am 16. Oktober 1912 von der 3. Tscheta der [[Makedonisch-Adrianopeler Landwehr]] unter Nikola Parapanow eingenommen und in der Folge bulgarisch wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Dimitrina Batschwarowa: &amp;#039;&amp;#039;Хроника на героизма&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;100 години от освобождението на Петрич, Сборник от публикувани материали&amp;#039;&amp;#039;, Petritsch, 2012, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Memoranden des [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|britischen]] Konsuls [[Harry Lamb]] an seinen Vorgesetzten in [[Thessaloniki]] massakrierten „Bulgaren“ zwischen dem 4. und 17.&amp;amp;nbsp;November 1912 über 200 muslimische Geflüchtete aus der Region von [[Melnik (Bulgarien)|Melnik]]. Vom 20. bis 22.&amp;amp;nbsp;Dezember folgte ein weiterer Massenmord, nachdem ein öffentlicher Ausrufer die Nachricht verbreitet hatte, dass alle in der Stadt verbliebenen Muslime sich vor dem Gebäude des stellvertretenden Gouverneurs versammeln sollten. 364 Personen erschienen dort daraufhin und wurden zu den Kasernen gebracht. 160 von ihnen wurden getötet. Von denjenigen, die sich retten konnten, wurden weitere 100 ein paar Tage später getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Luftërat e Ballkanit | TitelErg=raporte Konsullore Britanike nga Maqedonia në vitet e fundit të Perandorisë Osmane | Hrsg=Robert Elsie, Bejtullah Destani | Verlag=Artini | Ort=Prishtina | Datum=2018 | ISBN=978-9951-690-74-4 | Seiten=45 | Originalsprache=en | Übersetzer=Majlinda Nishku, Ilir Nishku}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach den Kriegen wurde die Stadt und Region durch [[Makedonische Bulgaren|vertriebene Bulgaren]] aus [[Griechenland]] und [[Königreich Serbien|Serbien]] überfüllt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst änderte sich an den Beziehungen zu den Nachbarregionen nichts, auch als Bulgarien nach dem verlorenen [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] 1919 im [[Vertrag von Neuilly-sur-Seine]] Strumica und Novo Selo an das [[Königreich Jugoslawien]] abtreten musste (während Petritsch bei Bulgarien verblieb –  blieb die Grenze weitgehend durchlässig).&amp;lt;ref&amp;gt;Violeta Periklieva: &amp;#039;&amp;#039;Religious Landscapes at the Border. The case of the border regions of Petrich, Bulgaria and Strumica, Macedonia.&amp;#039;&amp;#039; In: Lena Mirošević u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Landscape in Southeastern Europe.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Wien/Zürich 2018, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Traditionell gab es enge soziale, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen zwischen der Region Petritsch sowie [[Strumica (Stadt)|Strumica]] und [[Opština Novo Selo|Novo Selo]] im heutigen [[Nordmazedonien]] (50 bzw. 30 km westlich von Petritsch). Von 1922 bis 1934 beherrschte die [[Innere Mazedonische Revolutionäre Organisation]] in der Gegend von Petritsch einen „Staat im Staate“. Sie erhob eigene Steuern, überwachte das öffentliche Leben und führte einen Guerillakrieg mit Jugoslawien, der das außenpolitische Verhältnis zwischen Sofia und Belgrad belastete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claudia Weber (Historikerin)|Claudia Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf der Suche nach der Nation. Erinnerungskultur in Bulgarien von 1878–1944.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte, Kultur und Gesellschaft Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039; 2.) Lit-Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8258-7736-1, S.&amp;amp;nbsp;248.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Troebst]]: &amp;#039;&amp;#039;Ivan Michajlov im türkischen und polnischen Exil (1934–1939/49). Fragmente zur politischen Biographie des Chefs der „Inneren Makedonischen Revolutionären Organisation“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das makedonische Jahrhundert. Von den Anfängen der nationalrevolutionären Bewegung zum Abkommen von Ohrid 1893-2001.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg Verlag, München 2007, S. 175–224, auf S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1920 bis 1934 war Petritsch auch Zentrum eines [[Okrug]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzugs]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Petritsch 1941 als Truppenaufmarschgebiet der [[Wehrmacht|deutschen Truppen]] für den Angriff gegen Griechenland verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Volksrepublik Bulgarien]] war die Stadt im Grenzgebiet zum [[Kapitalismus|kapitalistischen]] Griechenland sowie zu [[Föderative Volksrepublik Jugoslawien|Jugoslawien]] (das 1948 aus dem sowjetisch geführten [[Ostblock]] ausschied) nur mit Einladung und [[Behörde|behördlicher]] Genehmigung zu betreten. Am 27. Juli 1955 wurde nördlich der Stadt ein Passagierflugzeug des Typs [[Lockheed Constellation]] der israelischen Fluggesellschaft [[El Al#Zwischenfälle|El Al]] wegen Verletzung des bulgarischen Luftraums von [[MIG 15]] der bulgarischen Luftstreitkräfte [[El-Al-Flug 402|abgeschossen]], dabei wurden alle 58 Insassen getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist seit 2005 Namensgeber für den [[Petrich Peak]], einen Berg auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl von Petritsch ist stabil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nsi.bg/nrnm/show9.php?sid=3599&amp;amp;ezik=bul |titel=НСИ • НАЦИОНАЛЕН РЕГИСТЪР НА НАСЕЛЕНИТЕ МЕСТА • |werk=Register der bevölkerten Orte |hrsg=NSI - Nationales Statistisches Institut |sprache=bg |abruf=2022-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+Frühere Jahre&lt;br /&gt;
!Datum&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31.12.1934&lt;br /&gt;
|10.120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|31.12.1946&lt;br /&gt;
|13.493&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|01.12.1956&lt;br /&gt;
|16.401&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|01.12.1965&lt;br /&gt;
|20.639&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|02.12.1975&lt;br /&gt;
|24.379&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|04.12.1985&lt;br /&gt;
|26.482&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ChartDirektEW|type=bar|xType=string&lt;br /&gt;
|x=1992, ’93, ’94, ’95, ’96, ’97, ’98, ’99, ’00, ’01, ’02, ’03, ’04, ’05, ’06, ’07, ’08, ’09, ’10, ’11, ’12, ’13, ’14, ’15, ’16, ’17, ’18, ’19, ’20&lt;br /&gt;
|y=	27659,27687,27738,27986,27930,27887,27906,27843,28918,29700,29947,30022,30092,30013,29785,29776,29862,29920,29836,28784,28890,28803,28431,27822,27587,27211,27039,26932,26933}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der Fußballklub von Petritsch heißt Belasiza (wie das benachbarte Gebirge [[Belasiza]]). Das Fußballstadion heißt „Zar Samuil“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Baba Wanga]] (1911–1996), bulgarische Prophetin&lt;br /&gt;
* [[Kiril Georgiew (Schachspieler)|Kiril Georgiew]] (* 1965), Schachspieler&lt;br /&gt;
* [[Krassimir Kotschew]] (1974–2025), Ringer&lt;br /&gt;
* [[Petar Kassabow]] (* 1979), Ringer&lt;br /&gt;
* [[Ewelina Nikolowa]] (* 1993), Ringerin&lt;br /&gt;
* [[Kristijan Malinow]] (* 1994), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petrich|Petritsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Oblast Blagoewgrad}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4583685-1|LCCN=n80039246|VIAF=152439156}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Blagoewgrad]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Petritsch| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TWsk</name></author>
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