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	<title>Petrisberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T11:39:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petrisberg&amp;diff=312995&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leon Nappo: Link und korr.</title>
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		<updated>2025-09-02T11:34:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link und korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Petrisberg Luftbild.JPG|mini|hochkant=1.2|Petrisberg Luftbild im Sommer 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier Fernmeldeturm BW 2013-07-08 12-32-25.JPG|mini|hochkant=0.8|[[Fernmeldeturm Trier-Petrisberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier 010x, Petrisberg, Wasserturm.jpg|mini|[[Wasserturm auf dem Petrisberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimadiagramm-Trier (Petrisberg)-Deutschland-metrisch-deutsch.png|mini|Klimadiagramm von Trier (Petrisberg)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier 1648 Merian(045).jpg|mini|Der als Mons Martis bezeichnete Petrisberg hinter der Stadt Trier auf einer Zeichnung Triers von [[Matthäus Merian]] (1646)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petrisberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|273|DE-NHN|link=true}} hoher [[Berg]] in [[Trier-Kürenz]] in [[Rheinland-Pfalz]].{{GeoQuelle|DE-RP|LANDIS-Karte}}&lt;br /&gt;
Benannt ist er nach dem Eigentümer eines Bauernhofes in der Verlängerung der modernen [[Sickingenstraße]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturbank&amp;quot;&amp;gt;„Reiner Nolden, Stadtarchiv Trier, auf der Homepage der Landesgartenschau Trier 2004“ laut {{KulturDB-Trier|5341|Petrisberg – Geschichte|zugriff=2016-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde bis mindestens 1823 als &amp;#039;&amp;#039;Martinsberg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, eine frühere Bezeichnung war &amp;#039;&amp;#039;Deimelberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Petrisberg liegt markant oberhalb der Innenstadt von [[Trier]]. Der 132&amp;amp;nbsp;m hohe [[Fernmeldeturm Trier-Petrisberg]] und der 39&amp;amp;nbsp;m hohe ehemalige [[Wasserturm auf dem Petrisberg]] sind weithin sichtbar. Die [[Landesgartenschau]] 2004 fand auf dem Petrisberggelände statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Im Norden wird der Petrisberg durch das [[Avelertal]] im Stadtteil Kürenz begrenzt und im Süden durch das [[Trier-Olewig|Olewiger]] Tal. Im Osten grenzt der Stadtteil [[Trier-Tarforst|Tarforst]] an den Berg und im Westen der Stadtteil [[Trier-Mitte/Gartenfeld|Mitte-Gartenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
Auf dem Petrisberg befindet sich eine Messstation des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Klimatabelle&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM TEMPERATUR = deaktiviert&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| QUELLE = [[Deutscher Wetterdienst]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;mittelwerte&amp;quot;&amp;gt;[https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimadatendeutschland/vielj_mittelwerte.html &amp;#039;&amp;#039;Vieljährige Mittelwerte&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;dwd.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = Mittlere Temperatur, Niederschlag und Sonnenstunden für die DWD-Station Trier-Petrisberg von 1991 bis 2020&lt;br /&gt;
| Ort = Trier-Petrisberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Temperatur für den jeweiligen Monat in °C --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| avjan = 2 | avfeb = 2.8 | avmär = 6.2 | avapr = 10 | avmai = 13.9 | avjun = 17.2 | avjul = 19.1 | avaug = 18.6 | avsep = 14.6 | avokt = 10.3 | avnov = 5.8 | avdez = 2.9&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Niederschlagsmenge für den jeweiligen Monat in mm --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| nbjan = 63.5 | nbfeb = 53 | nbmär = 51.3 | nbapr = 44.2 | nbmai = 66.7 | nbjun = 66 | nbjul = 72.4 | nbaug = 62 | nbsep = 60.4 | nbokt = 65.4 | nbnov = 62.2 | nbdez = 77.6&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- durchschnittliche Anzahl täglicher Sonnenstunden für den jeweiligen Monat in h/d --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| shjan = 48.1 | shfeb = 70.3 | shmär = 130.9 | shapr = 187.1 | shmai = 213.8 | shjun = 224.7 | shjul = 235.1 | shaug = 215.3 | shsep = 159.8 | shokt = 96.4 | shnov = 44.8 | shdez = 38.7 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 30 v.&amp;amp;nbsp;Chr. errichteten die Römer ein nach wenigen Monaten wieder aufgegebenes Militärlager auf dem Petrisberg, bevor sie im Jahre 16 v.&amp;amp;nbsp;Chr. die Stadt [[Augusta Treverorum]] (&amp;#039;&amp;#039;Stadt des Augustus im Land der [[Treverer]]&amp;#039;&amp;#039;), den Hauptort der Provinz [[Gallia Belgica]], gründeten. Es galt bis zum Fund des [[Römerlager Hermeskeil|römischen Garnisonslagers bei Hermeskeil]] als ältestes Militärlager der Römer in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Namen Petrisberg wurde das Gelände im Mittelalter vor allem als Viehweide benutzt; aus dieser Zeit sind noch die Flurbezeichnungen Lämmerwiese und Geißberg erhalten. Außerdem wurden an den Kürenzer und Olewiger Hängen, im Aveler Tal, Brettenbach und der Retzgrube Wein angebaut. Am Kürenzer Hang befindet sich ein Kreuzweg, der an der Kapelle endet. Der Bauernhof &amp;#039;&amp;#039;Kleeburger Hof&amp;#039;&amp;#039; (unterhalb der modernen Universität) besteht seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturbank&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 wurde auf dem Petrisberg ein Militärkomplex gebaut. In der 1938 fertiggestellten [[Kemmelkaserne]] entstand im Zweiten Weltkrieg das berüchtigte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kulturbank&amp;quot; /&amp;gt; [[Stammlager]] [[Stalag XII D]]. Einer der bekanntesten Gefangenen des Lagers war der französische Schriftsteller [[Jean-Paul Sartre]]. Nach dem Sieg der Alliierten wurde das Gelände als Kaserne durch die Franzosen genutzt und um das Militärhospital „André Genet“ erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 wurde auf dem Petrisberg ein neuer Mittelwellensender des [[Sender Trier]] errichtet, der 1958 auf den Markusberg versetzt wurde. Heute befindet sich der 132&amp;amp;nbsp;m hohe [[Fernmeldeturm Trier-Petrisberg]] der Telekom (ein [[Typenturm]]) auf dem Petrisberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Petrisberg lieferte auch den Namen für eine Biersorte der [[Löwenbrauerei (Trier)|Löwenbrauerei Trier]] in den 1980er Jahren, nämlich das Petrisberger Pils. Mit der Schließung der Löwenbrauerei im Jahre 1989 ist auch das Petrisberger Pils verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der französischen Armee wurde die [[Konversion (Kommunalwirtschaft)|Konversionsfläche]] im Jahr 2004 für die [[Landesgartenschau]] umgestaltet, und es entstand ein neuer Stadtteil als Mischgebiet zum Wohnen, Arbeiten und Leben. Eine Gesamtfläche von ca. 700.000 Quadratmetern teilt sich auf in Wohngebiete, einen [[Wissenschaftspark]] und Freizeitflächen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der WIP (Wissenschaftspark) Trier vereint etwa 180 ansässige Unternehmen mit circa 1200 Mitarbeitern, überwiegend aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft, Forschung und Wissenschaft, Dienstleistung sowie Medien und IT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank der ehemaligen Landesgartenschau konnten viele Freizeitmöglichkeiten erhalten bleiben, wie zum Beispiel das Lotto-Forum, eine kleine überdachte Freilichtbühne, in der in den Sommermonaten Aufführungen stattfinden, der Skatepark, die Beach-Volleyballplätze und der Wasserspielplatz (sog. Petrispark).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trier.de/kultur-freizeit/stadtgruen/petrisberg/ &amp;#039;&amp;#039;Naherholungsgebiet Petrisberg&amp;#039;&amp;#039;.] www.trier.de; [https://www.trier-info.de/sehenswuerdigkeiten/petrispark &amp;#039;&amp;#039;Petrispark.&amp;#039;&amp;#039;] www.trier-info.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm Luxemburg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Trier BW 2012-08-05 17-36-51.jpg|mini|Turm Luxemburg]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Turm Luxemburg&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Turm der Träume und Sehnsüchte&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Tower of Dreams and Longings&amp;#039;&amp;#039;) ist eine 18 m hohe, begehbare Skulptur aus [[Cortenstahl]]&lt;br /&gt;
auf einem kleinen Hügel im Süden des Petrisbergs. Er war ein Geschenk der [[Stadt Luxemburg]] anlässlich der Landesgartenschau 2004, sie wurde entworfen von [[François Valentiny]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://public-art-trier.de/objekt/turm-der-traeume-und-sehnsuechte/ Turm der Träume und Sehnsüchte] auf public-art-trier.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KulturDB-Trier|17111|Turm Luxemburg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von der oberen Aussichtsplattform in 9 m Höhe ist bei gutem Wetter das Land [[Luxemburg]] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Oberhalb des [[Amphitheater (Trier)|Amphitheaters von Trier]] befindet sich heute der bedeutendste Aussichtspunkt, von dem man sich einen Überblick über die Stadt und nach Westen in das Moseltal verschaffen kann. Er wird von Besuchern der Stadt vor allem in den Sommermonaten aufgesucht, da er mit Auto oder Bus erreichbar ist. Auf dem Berg befindet sich das ehemalige Kloster Sankt Clara ([[Sickingenstraße]] 25) und ein Schwesternaltenheim für [[Barmherzige Schwestern vom hl. Karl Borromäus|Borromäerinnen]] (Sickingenstr. 35).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Petrisberg endet der [[Stationsweg]] „Kreuzchen“ an der [[Kreuzkapelle (Trier)|Kapelle „Zum Kreuzchen“]], die 1844 erbaut und 1847 eingeweiht wurde. Nahe der Kapelle befindet sich [[Franzensknüppchen]], ein [[Hügelgrab]] aus der Römerzeit, von dem aus einer Sage nach [[Franz von Sickingen]] 1522 Trier beschossen haben soll, was aber auf Grund der damaligen Reichweiten der Waffen nicht möglich sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Petrisberg beginnt in der Sickingenstraße oberhalb des Amphitheaters der Trierer Weinkulturpfad, der durch die Weinberge in den Stadtteil [[Trier-Olewig|Olewig]] führt. Hier werden die Arbeiten des Winzers erklärt und Informationen über die Weinbautradition der Stadt [[Trier]] gegeben. Es finden täglich Führungen nach Anmeldung statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am &amp;#039;&amp;#039;Hotel Petrisberg&amp;#039;&amp;#039;, in dem schon [[Willy Brandt]] und [[Helmut Schmidt]] abstiegen, gibt es eine weite Aussicht über Trier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Wasserband&amp;#039;&amp;#039; im Baugebiet Petrisberg hat die Aufgabe, mit den dazugehörenden [[Retentionsfläche]]n für den Rückhalt und die Versickerung des Regenwassers zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehenswert sind noch die Partnergärten der Partnerstädte oder die alte Panzerreparaturwerkstatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Franzensknüppchen Trier.jpg|[[Franzensknüppchen]]&lt;br /&gt;
Kapelle Zum Kreuzchen Trier 01.jpg|Kapelle „Zum Kreuzchen“&lt;br /&gt;
Denkmal für Mutzuko Ayano Petrisberg Trier.jpg|Denkmal für [[Mutsuko Ayano]]&lt;br /&gt;
Wasserband-petrisberg-trier.jpg|Wasserband&lt;br /&gt;
Trier - Hotel Petrisberg - Eingang - panoramio.jpg|Hotel Petrisberg&lt;br /&gt;
LGS Trier 2004 - Weidendom.jpg|Weidendom, Landesgartenschau 2004&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Petrisberg (Trier)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.petrisberg.de/ Neuer Petrisberg] (EGP GmbH - Gesellschaft für urbane Projektentwicklung)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.perspektive-petrisberg.de/ | wayback=20130118054810 | text=Perspektive Petrisberg}} (Universität Trier - Medienwissenschaft)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.landesgartenschau-trier.de/ | wayback=20100916094306 | text=Landesgartenschau Trier 2004 auf dem Petrisberg}} (Landesgartenschau Trier 2004 GmbH)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49.752021 |EW=6.664117 |type=mountain |elevation=273 |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Trier)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leon Nappo</name></author>
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