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	<title>Petriflut 1651 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T00:32:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petriflut_1651&amp;diff=1626992&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Printstream: typo, Sprache</title>
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		<updated>2025-09-02T23:37:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Juist 1805.jpg|mini|Karte der durch die Petriflut zweigeteilten Insel &amp;#039;&amp;#039;Iuist&amp;#039;&amp;#039; (von [[Karl Ludwig von Le Coq]] aus dem Jahre 1805), mit dem Durchbruch „Hammer“, dem heutigen Hammersee]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petriflut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von 1651 war eine [[Sturmflut]], die am 22.&amp;amp;nbsp;Februar 1651 (nach dem [[Julianischer Kalender|Julianischen Kalender]]) die Küsten und Inseln von ganz [[Frieslande|Friesland]], der [[Deutsche Bucht|Deutschen Bucht]] und des [[Altes Land|Alten Landes]] verheerend traf, nachdem sie in der vorhergehenden Nacht bereits die Stadt [[Amsterdam]] unter Wasser setzte. Da man in [[Holland]] und [[Provinz Zeeland|Zeeland]] schon seit 1582 den [[Gregorianischer Kalender|Gregorianischen Kalender]] benutzte, wurde die Flut dort auf den 4./5. März datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlande ==&lt;br /&gt;
Die Sturmflut in der Nacht vom 4. auf den 5. März (Gregorianisch) suchte hauptsächlich die [[Zuiderzee]] und deren Küstengebiete heim, wo sie als die schwerste Flut seit 80 Jahren angesehen wurde. Die Deiche östlich von Amsterdam brachen an zahlreichen Stellen, sodass der [[Koog|Polder]] [[Watergraafsmeer]] und ein erheblicher Teil der Stadt Amsterdam überflutet wurden. Zwei große Brüche im Zeeburgerdijk, der &amp;#039;&amp;#039;Groote Braak&amp;#039;&amp;#039; („Große Bruch“) oder &amp;#039;&amp;#039;St. Jorisbraak&amp;#039;&amp;#039; („St. Georgs-Bruch“) und der kleinere &amp;#039;&amp;#039;Braak&amp;#039;&amp;#039;, hinterließen zwei große Überschwemmungsseen im Bereich des heutigen Stadtteils „[[Indische Buurt]]“ in [[Amsterdam-Oost]]; der &amp;#039;&amp;#039;Braak&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1714, der &amp;#039;&amp;#039;Groote Braak&amp;#039;&amp;#039; 1723 eingedeicht und aufgefüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.zeeburgerdijk-oost.nl/zbdo/zeeb2.htm|title=Zeeburgerdijk - Historie 1|language=nl|publisher=Goos van der Sijde|date=2007-01-16|accessdate=2009-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flut hinterließ auch einen kleineren See, das &amp;#039;&amp;#039;Nieuwe Diep&amp;#039;&amp;#039;, der noch heute besteht. Im Polder Watergraafsmeer, wo fünf Menschen ihr Leben verloren hatten, wurden die Deiche umgehend repariert und das Wasser hinausgepumpt, und am 15. Juli 1652 zogen die Einwohner in einer Prozession durch ihren Polder, um dessen Rückgewinnung zu feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch andere Gegenden der Niederlande waren betroffen. In [[Scheveningen]], [[Katwijk]] und [[Den Helder]] wurden Häuser hinweg gerissen. Der neue Deich zwischen Amsterdam und [[Haarlem]] wurde durchbrochen und die Gegend um Haarlem überflutet. Auch bei [[Edam-Volendam|Edam]] wurde ein Deich zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Provinz Friesland|Westfriesland]] brachen die Deiche um den [[Dokkumer Ee]], den Kanal zwischen [[Dokkum]] und der Meeresbucht [[Lauwerszee]], und schufen den noch heute bestehenden [[Brack]] „Mâlegraafsgat“ (auch „Sint Pitersgat“ genannt).&amp;lt;ref&amp;gt;In der unmittelbare Nachbarschaft lebte im 18. Jahrhundert der &amp;quot;blöde Graf&amp;quot; Donough MacCarthy, weshalb der Name &amp;#039;&amp;#039;Mâlegraafsgat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Dollartmarschen im Osten der [[Provinz Groningen]] wurden ebenfalls von der Flut betroffen, die hier sowie in Westfriesland aber (laut der Julianischen Kalender) den 22. Februar datiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Norddeutschland ==&lt;br /&gt;
Die Sturmflut am 22. Februar (Julianisch) forderte laut zeitgenössischen Quellen Hunderte von Toten (die Sekundärliteratur spricht aber von 15.000) in Norddeutschland und verursachte große Landverluste.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei Gabbema, Outhof, Wiarda und Arends findet sich, trotz Berichte über schwere Schäden, die Zahl von 15.000 oder Vergleichbares nicht.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Düne]]nketten der Inseln [[Juist]] und [[Langeoog]] wurden gespalten, Siedlungen wie [[Dornum]]ersiel, Accumersiel und Altensiel zerstört. Das Wasser erreichte die [[Warft|Kirchwarft]] von [[Fulkum]], vier Kilometer landeinwärts der heutigen Küstenlinie, wo zahlreiche angetriebene Leichen anschließend bestattet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://books.google.at/books?id=urtOAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false|title=Ostfriesische Geschichte: Von 1648 bis 1668, Band 5 Tileman Dothias Wiarda Winter, 1795 - 453 Seiten; Seite 56ff|publisher=Heimat- u. Verkehrsvereins Holtgast e. V.|accessdate=2009-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.holtgast-urlaub.de/holtgast-heimat-ag/sturmfluten.htm Sturmfluten der Nordsee - nach einer Chronik von Heinr. Schroeder]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Deiche bei [[Minsen]], [[Schillig]] und am [[Jadebusen]] erlitten ebenfalls schwere Schäden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westteil der Insel [[Buise]] zwischen Juist und [[Baltrum]], die bei der [[Zweite Marcellusflut|Ersten Großen Mandränke]] von 1362 in zwei Teile gebrochen war, verschwand endgültig. Juist wurde an der Stelle des heutigen [[Juist#Hammersee|Hammersees]] in zwei Teile zerrissen und blieb es bis in die zweite Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Die Insel verlor viel Land und viele Häuser; die Fundamente der Kirche wurden unterspült, so dass sie 1662 einstürzte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Baedeker Allianz Reiseführer: Deutsche Nordseeküste |Auflage=2. |Verlag=Karl Baedeker Verlag |Ort=Ostfildern |Datum=2007 |ISBN=978-3-8297-1150-0 |Seiten=221 |Online=[https://books.google.de/books?id=Q6lEd7Md2d8C&amp;amp;pg=PA221&amp;amp;lpg=PA221&amp;amp;dq=%22Petriflut+1651%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=USz0zfSa3e&amp;amp;sig=Onn-Ac6zBAnnXAoaYcfVVhwO3vs&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=TpzcSbeDMqnslQe-stz8DQ&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Alten Land brachen die Deiche; das Naturdenkmal „Gutsbrack“ in Hamburg ist ein Überbleibsel der damaligen Überflutungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=https://www.hamburg.de/geotourismus-geologie/145016/gutsbrack-start/|title=Gutsbrack|publisher=hamburg.de GmbH &amp;amp; Co. KG|accessdate=2009-04-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://archief.amsterdam/stukken/water/dijkdoorbraak/index.html Stadtarchiv Amsterdam: Dijkddorbraak] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* [https://webhistoriker.de/chronik-17-jahrhundert-1651-hobbes-leviathan/ WebHistoriker: Chronik 17. Jahrhundert – 1651]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://www.watergraafsmeer.net/historie/Histo_003.htm |text=J.H. Kruizinga, &amp;quot;Dijken bij Diemen en Houtewael breken door&amp;quot;, &amp;#039;&amp;#039;De Digital Meerbode&amp;#039;&amp;#039;}} (niederländisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.zeeburgerdijk-oost.nl/zbdo/zeeb2.htm Zeeburgerdijk – Historie 1] (niederländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marijke Carasso-Kok, W. Frijhoff, Nienke Huizinga, M. Prak, Ester Wouthuysen en Wiard Krook, &amp;#039;&amp;#039;Geschiedenis van Amsterdam&amp;#039;&amp;#039;. Uitgeverij Boom, 2005 (niederländisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochwasserereignis (Nordsee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturkatastrophe (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Juist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Frieslands]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niedersächsische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Amsterdam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ereignis 1651]]&lt;/div&gt;</summary>
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