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	<title>Petra Pau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Petra_Pau&amp;diff=25672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mogelzahn: Änderung 265537944 von ~2026-18237-68 rückgängig gemacht; die früheren Parteimitgliedschaften werden in der Klammer hinter Politiker i.d.R. nur genannt, wenn die Person zur Zeit der jeweiligen Parteimitgliedschaft eine Relevanz als Politiker der jeweiligen Partei nach den Relevanzkriterien hatte. Siehe zum Beispiel auch Alfons Goppel. Bei ihm schreiben wir auch nicht NSDAP in die Klammer.</title>
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		<updated>2026-04-23T15:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/265537944&quot; title=&quot;Spezial:Diff/265537944&quot;&gt;265537944&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-18237-68&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-18237-68&quot;&gt;~2026-18237-68&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; die früheren Parteimitgliedschaften werden in der Klammer hinter Politiker i.d.R. nur genannt, wenn die Person zur Zeit der jeweiligen Parteimitgliedschaft eine Relevanz als Politiker der jeweiligen Partei nach den Relevanzkriterien hatte. Siehe zum Beispiel auch &lt;a href=&quot;/index.php/Alfons_Goppel&quot; title=&quot;Alfons Goppel&quot;&gt;Alfons Goppel&lt;/a&gt;. Bei ihm schreiben wir auch nicht NSDAP in die Klammer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:10.05.2022 Lesen gegen das Vergessen; Berlin (52066418391) (cropped).jpg|mini|hochkant|Petra Pau (2022)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Petra Angelika Pau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1963]] in [[Ost-Berlin]]) ist eine ehemalige [[Deutschland|deutsche]] [[Politiker]]in ([[Die Linke]], davor [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]). Sie war von der [[Bundestagswahl 1998]] bis 2025 [[Mitglied des Deutschen Bundestages]] und von April 2006 bis März 2025 [[Präsident des Deutschen Bundestages#Stellvertreter|Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Pau wurde 1963 in Ost-Berlin als Tochter eines Maurers geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geheimnisse&amp;quot;&amp;gt;[http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/buch-veroeffentlichung--gottlose-type--petra-pau-lueftet-ihre-unfrisierten-geheimnisse,7169228,29849172.html &amp;#039;&amp;#039;Petra Pau lüftet ihre unfrisierten Geheimnisse.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Kurier&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch einer allgemeinbildenden [[Polytechnische Oberschule|polytechnischen Oberschule]], der heutigen [[Mildred-Harnack-Schule]] in [[Berlin-Lichtenberg]], begann sie 1979 ein [[Fachschule (Deutschland)#Fachschulen in der DDR|Fachschulstudium]] am Zentralinstitut der [[Pionierorganisation Ernst Thälmann|Pionierorganisation „Ernst Thälmann“]] (ZIPO) in [[Droyßig]], das sie 1983 als &amp;#039;&amp;#039;Freundschaftspionierleiterin&amp;#039;&amp;#039; und als [[Unterstufenlehrer]]in für [[Deutschunterricht|Deutsch]] und [[Kunstpädagogik|Kunsterziehung]] abschloss. Sie arbeitete bis 1985 als Lehrerin und begann dann ein Studium an der [[Parteihochschule „Karl Marx“|Parteihochschule Karl Marx]] (PHS) in Berlin, das sie 1988 als Diplom-[[Marxismus-Leninismus |Gesellschaftswissenschaftlerin]] abschloss. Sie war bis 1990 Mitarbeiterin beim Zentralrat der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] und war dort nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]]  zuständig für die Auflösung der [[Pionierorganisation Ernst Thälmann]]. Bis 1991 war sie arbeitslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.petrapau.de/person/index_b.htm &amp;#039;&amp;#039;Biografie.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;petrapau.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pau wurde [[Evangelische Kirche|evangelisch]] getauft und konfirmiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geheimnisse&amp;quot;/&amp;gt; Sie trat in der zehnten Klasse aus der evangelischen Kirche aus&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholisch.de/artikel/33989-linken-politikerin-pau-wir-sind-keine-atheistische-partei Linken-Politikerin Pau: &amp;quot;Wir sind keine atheistische Partei&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist seither konfessionslos.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Schäfer, Elke Schäfer: {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Religionszugehörigkeit Bundestag 17. Wahlperiode 2009 ff.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Religionszugehoerigkeit/Bundestag_17_WP.pdf |wayback=20130514125016}} [[Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland]], 3. April 2014 (PDF; 320&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1994 ist sie mit dem Diplom-Mathematiker Michael Wolff verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20150924002307/http://www.bild.de/news/2006/berlin-intern-497022.bild.html &amp;#039;&amp;#039;Berlin intern.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;bild.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parteimitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
1983 wurde Pau Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. Von Januar bis Oktober 1991 war sie Vorsitzende des [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]-Bezirksverbands [[Berlin-Hellersdorf]] und anschließend stellvertretende Landesvorsitzende der [[Die Linke Berlin|PDS Berlin]]. Als [[André Brie]] wegen seiner verschwiegenen Stasi-Vergangenheit zurücktreten musste, wurde Pau im Oktober 1992 zur Landesvorsitzenden der PDS Berlin gewählt. Dieses Amt bekleidete sie bis Dezember 2001; von 2000 bis 2002 war sie außerdem stellvertretende PDS-[[Parteivorsitzender|Bundesvorsitzende]]. Innerhalb ihrer Partei gehört Pau zu den [[Netzwerk Reformlinke|Reformlinken]]. Sie war lange Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft &amp;#039;&amp;#039;Bürgerrechte und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordnete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Petra Pau Die Linke Wahlparty 2013 (DerHexer) 02.jpg|mini|hochkant|Petra Pau, 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pau gehörte von 1990 bis 1995 der [[Bezirksverordnetenversammlung]] von Berlin-Hellersdorf und von 1995 bis 1998 dem [[Abgeordnetenhaus von Berlin]] an. Bei der [[Bundestagswahl 1998]] gewann sie das [[Direktmandat]] für den [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] im [[Bundestagswahlkreis Berlin-Mitte – Prenzlauer Berg|Wahlkreis Berlin-Mitte – Prenzlauer Berg]] gegen [[Wolfgang Thierse]], den Kandidaten der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]], und [[Marianne Birthler]], die Kandidatin von [[Bündnis 90/Die Grünen]]. Pau ist auch nach den Bundestagswahlen 2002, 2005, 2009, 2013 und 2017 (siehe unten) als direkt gewählte Abgeordnete in den Bundestag eingezogen und gehörte wie [[Gesine Lötzsch]] als direkt gewählte, aber fraktionslose Abgeordnete weiterhin dem Bundestag an, nachdem die PDS bei der [[Bundestagswahl 2002]] an der [[Sperrklausel|Fünf-Prozent-Hürde]] gescheitert war. Petra Pau erzielte im [[Bundestagswahlkreis Berlin-Marzahn&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;Hellersdorf]] bei der [[Bundestagswahl 2005]] 42,6&amp;amp;nbsp;Prozent, bei der [[Bundestagswahl 2009]] 47,8&amp;amp;nbsp;Prozent, bei der [[Bundestagswahl 2013]] 38,9&amp;amp;nbsp;Prozent und bei der [[Bundestagswahl 2017]] 34,2&amp;amp;nbsp;Prozent der [[Erststimme]]n. Bei der [[Bundestagswahl 2021]] verlor sie den Wahlkreis an [[Mario Czaja]] (CDU), zog aber über die Landesliste der Linken in den [[20. Deutscher Bundestag|20. Deutschen Bundestag]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021/gewaehlte/bund-99/p.html |titel=Bundestagswahl 2021: Alle Gewählten in alphabetischer Reihenfolge |abruf=2021-09-27 |autor= |werk=Der Bundeswahlleiter}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 2000 bis Oktober 2002 war Pau zudem stellvertretende [[Fraktionsvorsitzender|Vorsitzende]] der PDS-[[Fraktion (Bundestag)|Bundestagsfraktion]]. Von Oktober 2005 bis zu deren Auflösung im Dezember 2023 gehörte sie dem Vorstand der [[Fraktion Die Linke im Bundestag|Linksfraktion]] im Bundestag an; von 2005 bis 2008 war sie auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Während ihrer Amtszeit als stellvertretende Fraktionsvorsitzende leitete sie den Fraktionsarbeitskreis &amp;#039;&amp;#039;BürgerInnenrechte und Demokratie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-04-11 Petra Pau MdB by Olaf Kosinsky-8252.jpg|mini|Petra Pau als Bundestagsvizepräsidentin (2019)]]&lt;br /&gt;
Am 7. April 2006 wurde Pau zu einer der Vizepräsidentinnen des Deutschen Bundestages gewählt, nachdem der ursprüngliche Kandidat der Linksfraktion, [[Lothar Bisky]], in vier Wahlgängen nicht die notwendige Stimmenzahl erreicht hatte. Pau wurde am 27. Oktober 2009 im 17.&amp;amp;nbsp;Deutschen Bundestag, am 22.&amp;amp;nbsp;Oktober 2013 im 18. Deutschen Bundestag, am 24. Oktober 2017 im 19. Deutschen Bundestag und am 26. Oktober 2021 im 20. Deutschen Bundestag in dieser Position bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://dserver.bundestag.de/btp/20/20001.pdf dserver.bundestag.de], Plenarprotokoll vom 26. Oktober 2021, abgerufen am 23. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung der Linksfraktion zum 6. Dezember 2023 beantragte die [[AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag|AfD-Bundestagsfraktion]], Pau zum Rücktritt vom Amt der Vizepräsidentin aufzufordern. Eine deutliche Mehrheit der Abgeordneten lehnte den Antrag ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.deutschlandfunk.de/pau-die-linke-bleibt-vizepraesidentin-abgeordnete-lehnen-rueckzugsantrage-von-union-und-afd-ab-100.html |titel=Bundestag - Pau (Die Linke) bleibt Vizepräsidentin - Abgeordnete lehnen Rückzugsantrage von Union und AfD ab |werk=Deutschlandfunk |datum=2023-12-14 |sprache=de |abruf=2024-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Götz Hausding |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw50-de-praesidium-980606 |titel=Forderung nach Rücktritt von Bundestagsvize Petra Pau abgelehnt |werk=Deutscher Bundestag |datum=2023-12-13 |sprache=de |abruf=2024-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Pau ist seit 2024 das historisch am längsten ohne Unterbrechung amtierende Mitglied des [[Präsident des Deutschen Bundestages|Bundestagspräsidiums]] (vor [[Annemarie Renger]]; [[Carlo Schmid]] und [[Richard Jaeger]] waren längere Zeit Vizepräsidenten als Pau, aber jeweils mit Unterbrechung aufgrund eines Ministeramtes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 bis 2015 litt Pau an [[Spasmodische Dysphonie|Spasmodischer Dysphonie]], einer Erkrankung der Stimme.&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Hollstein: [https://www.welt.de/article111895283/ &amp;#039;&amp;#039;Linken-Politikerin: Als Petra Pau plötzlich ihre Stimme verlor.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. Dezember 2012; [[Louis Lewitan]]: [http://www.zeit.de/2017/22/petra-pau-stimmversagen-bundestag-interview/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Petra Pau: „Ich war stumm und verzweifelt“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Interview, 29. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pau war [[Obmann|Obfrau]] der Linken in den zwischen 2012 und 2017 eingesetzten [[NSU-Untersuchungsausschüsse#Einsetzung und Mitglieder|NSU-Untersuchungsausschüssen des Bundestages]]. Zudem war Pau ordentliches Mitglied im [[Ausschuss für Inneres und Heimat (Deutscher Bundestag)|Ausschuss für Inneres und Heimat]], den sie als dienstältestes Mitglied übergangsweise leitete,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.faz.net/aktuell/petra-pau-leitet-vorerst-den-innenausschuss-17686802.html |titel=Linken-Politikerin leitet vorerst den Innenausschuss: Als dienstälteste Abgeordnete will Petra Pau „völlig überparteilich“ dem Innenausschuss vorstehen, bis ein Vorsitz gewählt ist. Dass der AfD-Kandidat durchfiel, ist für die Vizepräsidentin des Parlaments zu akzeptieren. |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2021-12-16 |abruf=2021-12-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie im [[Gemeinsamer Ausschuss|Gemeinsamen Ausschuss]]. Sie war stellvertretendes Mitglied im [[Ausschuss für Digitales|Ausschuss Digitale Agenda]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/mdb |titel=Deutscher Bundestag - Abgeordnete |abruf=2020-11-01 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Bundestagsvizepräsidentin besuchte sie die jährlichen Feierlichkeiten zur Befreiung des [[KZ Mauthausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nd-aktuell.de/artikel/1189932.linke-petra-pau-ich-kann-jetzt-froehlich-loslassen.html &amp;#039;&amp;#039;Petra Pau: »Ich kann jetzt fröhlich loslassen«&amp;#039;&amp;#039;], [[Nd|nd-aktuell]], 20. März 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Januar 2022 war Petra Pau &amp;#039;&amp;#039;religionspolitische Sprecherin&amp;#039;&amp;#039; der [[Fraktion Die Linke im Bundestag|Bundestagsfraktion der Linken]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.katholisch.de/artikel/33989-linken-politikerin-pau-wir-sind-keine-atheistische-partei&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist sie Mitglied des Kuratoriums der Stiftung [[Denkmal für die ermordeten Juden Europas]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.stiftung-denkmal.de/stiftung/gesetz-und-gremien/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2024 kündigte Pau an, nicht erneut für den Bundestag zu kandidieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/petra-pau-bundestag-100.html tagesschau.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Entsprechend schied sie mit der konstituierenden Sitzung des 21. Deutschen Bundestages am 25. März 2025 aus dem Parlament aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Positionen und Kontroversen ==&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit breit kritisiert wurde, dass Pau im November 2006 ohne Angabe ihrer Funktion eine [[Todesanzeige|Traueranzeige]] für den früheren Chef der [[Hauptverwaltung A]]ufklärung der [[Ministerium für Staatssicherheit|DDR-Staatssicherheit]], [[Markus Wolf]], veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Schmale: [https://www.berliner-zeitung.de/konflikt-um-traueranzeige-fuer-markus-wolf-arnold-vaatz-beschimpft-petra-pau-15688786 &amp;#039;&amp;#039;Konflikt um Traueranzeige für Markus Wolf&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Dezember 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 2012 wurde bekannt, dass im Rahmen der [[Beobachtung der Partei Die Linke durch den Verfassungsschutz]] auch Petra Pau als eine von 27 Bundestagsabgeordneten der Linken unter Beobachtung durch das [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] stand,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/a-810651.html|titel=Geheimdienst: Verfassungsschutz beobachtet 27 Linken-Abgeordnete|werk=Spiegel Online|datum=2012-01-22| zugriff=2013-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; was von Politikern aller [[17. Deutscher Bundestag|Fraktionen]] kritisiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.tagesschau.de/inland/linksparteiverfassungsschutz100.html |titel=Kritik an Beobachtung der Linkspartei durch Verfassungsschutz: Überwachung von Abgeordneten „unerträglich“| werk=[[tagesschau.de]] |datum=2012-01-22 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130116223455/http://www.tagesschau.de/inland/linksparteiverfassungsschutz100.html |archiv-datum=2013-01-16 | zugriff=2013-10-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2014 erhielt Pau wegen ihres Engagements für Flüchtlinge und gegen die von Neonazis maßgeblich beeinflussten Proteste gegen ein Flüchtlingsheim im [[Bezirk Marzahn-Hellersdorf]] über 40 Morddrohungen. Ihre Privatadresse wurde in dem Kontext veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Meisner: [http://www.tagesspiegel.de/11115636.html &amp;#039;&amp;#039;Wegen Engagement für Flüchtlingsheim: Linke-Politikerin Petra Pau von Neonazis mit dem Tod bedroht&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Tagesspiegel|Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 12. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang März 2015 wurde sie aus einer Demonstration der selbst ernannten „Bürgerbewegung Marzahn“ heraus direkt vor ihrer Wohnung bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/politik/hass-demo-erlaubnis-polizei-11151528.html &amp;#039;&amp;#039;Petra Pau: Hass-Demo mit Erlaubnis der Polizei.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 15. März 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Polizei hatte eine entsprechende Routenänderung der Demonstranten genehmigt, da keine Anhaltspunkte für „Unfriedlichkeiten“ vorgelegen hätten und aufgrund des Grundrechts auf [[Versammlungsfreiheit]] daher ein Anspruch auf Genehmigung der Routenänderung bestanden hätte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Morddrohung gegen Politiker: Pau will mehr Schutz |Sammelwerk=FAZ.NET |Datum=2015-03-15 |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/morddrohung-gegen-politiker-pau-will-mehr-schutz-13484385.html |Abruf=2024-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2023 brachte Pau als eine von über 100 Abgeordneten einen Gesetzentwurf im Bundestag ein, der geschäftsmäßige, also auf Wiederholung angelegte, Suizidhilfe unter Strafe gestellt hätte. Der Gesetzentwurf wurde von der [[Bundesrechtsanwaltskammer]] als verfassungswidrig kritisiert, da er zu restriktiv sei und nicht wie in einem Urteil des [[Bundesverfassungsgericht]]s (BVerfG) vom 26. Februar 2020 gefordert berücksichtige, dass die Einschränkung der freiverantwortlichen Selbsttötung einem hohen verfassungsrechtlichen Rechtfertigungsbedarf unterliege.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Matthias Dann, Michael Gubitz, Vera Hofmann, Christoph Knauer, Andreas Minkoff, Maximilian Müller, Jürgen Pauly, Anette Scharfenberg, Alexandra Schmitz, Stefanie Schott, Gerson Trüg, Ulrike Paul, Eva Melina Buchmann |url=https://www.brak.de/fileadmin/05_zur_rechtspolitik/stellungnahmen-pdf/stellungnahmen-deutschland/2023/stellungnahme-der-brak-2023-31.pdf |titel=Stellungnahme Nr. 31 Juli 2023 Zu den Gesetzentwürfen Suizidhilfe |werk=brak.de |hrsg=Bundesrechtsanwaltskammer |datum=Juli 2023 |sprache= |abruf=16. Februar 2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Entwurf wurde mit 362 Gegenstimmen bei 302 Ja-Stimmen und 23 Enthaltungen abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/20/abstimmungen/foerderung-der-geschaeftsmaessigen-sterbehilfe-grundsaetzlich-verbieten/tabelle |titel=Förderung der geschäftsmäßigen Sterbehilfe grundsätzlich verbieten {{!}} abgeordnetenwatch.de |datum=2023-07-06 |sprache=de |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Götz Hausding |url=https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw27-de-suiziddebatte-954918 |titel=Deutscher Bundestag - Bundestag lehnt Gesetzentwürfe zur Reform der Sterbehilfe ab |sprache=de |abruf=2024-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Am 24. März 2025 wurde ihr das Verdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] stellvertretend durch die damalige Bundestagspräsidentin [[Bärbel Bas]] für ihre jahrzehntelange Arbeit als Bundestagsvizepräsidentin überreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.juedische-allgemeine.de/politik/petra-pau-erhaelt-bundesverdienstkreuz/ |titel=Petra Pau erhält Bundesverdienstkreuz | werk=[[Jüdische Allgemeine]] |datum=2025-03-25 |sprache=de |abruf=2025-03-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gottlose Type. Meine unfrisierten Erinnerungen.&amp;#039;&amp;#039; Eulenspiegel, Berlin 2015, ISBN 978-3-359-02476-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Links sein im 21. Jahrhundert |Verlag=Rosa-Luxemburg-Stiftung |Ort=Berlin |Datum=2019 |ISBN=978-3-948250-02-7 |Online=https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Broschur_LinksSein_web.pdf |KBytes=262}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gott hab sie selig. Neue Anekdoten von anomal bis digital.&amp;#039;&amp;#039; Quintus-Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-96982-006-3.&lt;br /&gt;
* [https://www.nd-aktuell.de/artikel/1152324.fuer-ein-wirklich-neues-deutschland.html &amp;#039;&amp;#039;Für ein wirklich neues Deutschland. Petra Pau erklärt die Mühen der Ebenen für eine linke Bundestagsvizepräsidentin.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[nd|nd – Die Woche]] vom 22./23. Mai 2021, S. 35.  &amp;lt;!-- ist das nicht ein Ausschnitt aus dem Buch?  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Wegen ihrer roten Haare und der Sommersprossen trägt Petra Pau den Spitznamen „[[Sams (Buchreihe)|Sams]]“, nach dem freundlichen Märchenwesen aus den Kinderbüchern von [[Paul Maar]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.petrapau.de/person/down/060410_pressespiegel-pau.pdf Pressespiegel zur Wahl von Petra Pau zur Bundestagsvizepräsidentin. Portraits, Reportagen und Kommentare, Stand: 10.4.06]; S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Brigitte Fehrle]]: &amp;#039;&amp;#039;Bundestagspräsidentin Petra Pau.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Michael F. Feldkamp]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Bundestagspräsident. Amt – Funktion – Person.&amp;#039;&amp;#039; 17. Auflage, 16. Wahlperiode. Olzog, München 2007, ISBN 978-3-7892-8201-0, S. 202–208.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=petra-pau|lemma=Pau, Petra|autor=Jan Wielgohs|band=2|idNum=2609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Petra Pau|Petra Pau}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123225787}}&lt;br /&gt;
* [https://www.petra-pau.de/ Website von Petra Pau]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Petra Pau}}&lt;br /&gt;
* [https://www.linksfraktion.de/fraktion/abgeordnete/profil/petra-pau/ Biographie bei der Fraktion Die Linke.]&lt;br /&gt;
* {{Abgeordnetenwatch|petra_pau-575-37858}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000021718}}&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/zeitzeugen-im-gespraech-die-linken-politikerin-petra-pau-100.html Deutschlandfunk Zeitzeugen im Gespräch vom 28. August 2025: &amp;#039;&amp;#039;Christiane Florin im Gespräch mit Petra Pau, frühere Vize-Präsidentin des Bundestags und Linken-Politikerin. „Ich gehörte nicht zu den friedlichen Revolutionären“&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1963]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pau, Petra&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pau, Petra Angelika (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (Die Linke), MdA, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1963&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ost-Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mogelzahn</name></author>
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